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16.09.11, 20:19
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#1
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Chuck Norris sein Vater
Registriert seit: Aug 2009
Beiträge: 5.157
Bedankt: 3.130
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Carport Wiederaufbau
Moinsen,
hab n Carport 5x6m geschenkt bekommen. So nach dem Abbau und abtransport werde ich mich nun an den Wiederaufbau versuchen.
Da ich ihn selber abgebaut habe, weiß ich schonmal wo alles wieder hingehört.
Zudem liegt der vorhergesehene Standort sehr dem Wind ausgesetzt, so das ich mir überlegt habe, die Einschlaghülsen mit einem festen Fundament (Tiefe ca. 80-100cm)
im Erdreich zu befestigen.
Die Frage hier schonmal vorweg, muss ich hierfür schon eine Baugenehmigung haben, oder geht das auch ohne klar?
Also kein 6m durchgehendes Fundament, sondern nur so, das die Hülsen ordentlich sitzen bleiben.
Weiter, wäre natürlich interessant wie man am einfachsten vorgeht, damit es in waage kommt. Nicht nur, von hinten nach vorne, sondern auch links und rechts. Der Bodenunebenheit am Aufbauort liegt + - 15 cm.
Hilfreiche Antworten sind erwünscht .
Mfg
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17.09.11, 01:59
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#2
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Ultimative Keks Power
Registriert seit: Sep 2010
Beiträge: 1.675
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Zum Waagerecht ausrichten helfen Schnüre.  Hab mit nem Freund mal gepflastert (Er hat eine Pflastererlehre gemacht) und der hat immer ca 1m lange Nägel/Stahlstangen in den Ecken der Fläche in den Boden gerammt und dann Schnüre auf die richtige Höhe gespannt. Die kannst du dann mit ner Wasserwaage ausrichten oder auch eine kleine Neigung reinbringen bei Bedarf. Beim Plastern muss man natürlich auch immer wieder checken ob die Fläche plan ist, aber das entfällt bei dir ja anscheinend.
Wegen Baugenehmigung denke ich auch, dass das kein Problem ist, aber kann es nicht zu 100% sicher sagen.
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17.09.11, 09:13
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#3
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Stammi
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Beiträge: 998
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baugenehmigung:
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17.09.11, 11:08
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#4
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Anfänger
Registriert seit: Jul 2011
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Beiträge: 4
Bedankt: 1
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Also ich studiere Architektur und habe unteranderem ein Praktikum im Bauordnungsamt gemacht.
Und ich kann dir versichern, dass du ne Baugenehmigung brauchst!
Wenn du" nur" einen Carport baust dann schreibt dir der Bebauungsplan genau vor was und wie du bauen darfst. Wenns den nicht gibt, dann muss der Carport zumindest in die Ungebung "passen." Und dann gibts da sooo viele andere Vorschriften. Man muss zum Beispiel bis zur Grundstücksgrenze 3 m Abstand einhalten. Und das Bauvolumen ist wichtig und und und.....
Es könnte sein dass das Bauamt dir den Carport nicht genehmigen will, weil zum Beischpiel die Nachbarn "beeinträchtigt" werden könnten ,weils zu nah an ihrem Grundstück ist oder so (Manchmal haben die Gründe, dass würde einem im Traum nicht einfallen), dann wärs gut wenn du die Nachbarn einfach vorher schon gefragt hast und dir ne schriftliche Erlaubnis holst. Dann kann da auch im Nachhinein nix mehr passieren.
Es ist schon öfters vorgekommen, dass die Leute Carports ohne Genehmigung aufbauen und die Nachbarn sich beim Bauamt beschweren. Und der Carport musste wieder demontiert werden.
Und gerade wenn du dir da noch ein Fundament drunter baust, gilt dass allein schon als bauliche Maßnahme. Und dann muss du erst einen Statiker beauftragen, der dir die Größe und Art des Betons ausrechnent und dir die Standsicherheit garantiert.
Und dann noch die Kosten für den Antrag, Statiker und Material.
Warscheinlich kann für die Fundamente Estrich-Beton genommen werden. 1 Sack 40 kg = ca 3 € im Baumarkt, ergibt 20 Liter. Bei einem Fudament von vtl. 40x40x80 x4 = 0.5 m³. sind k.a 25 Säcke ?? sind 75 € .......
Jaja Caport bauen ist nicht so leicht^^
Dann noch der Betonmischer. Oh ganz zu schweigen, von der Baugrube, die du da ausheben musst.... 
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17.09.11, 11:32
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#5
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Erfahrener Newbie
Registriert seit: Jan 2010
Beiträge: 153
Bedankt: 183
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alles richtig was du sagst...aber...25Sack Zement?
40x40x80...willst du deine Oma dadrin vergraben?
20x20x80 langt...
aber denk dran Birnenförmig zu buddeln, wegen dem Frost.
Wenn du nur einen geraden Schacht nach unten buddelst, drückt dir der Frost das ganze Fundament nach oben und ruck zuck ist dein mühevoll ausgerichtetes Carport wieder schief.
wie keks schon geschrieben hat mit schnüren geht das am einfachsten...oder halt mit einem Rotationslaser..
gutes Gelingen!
stell mal Fotos rein wenns fertig ist
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18.09.11, 08:12
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#6
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Banned
Registriert seit: Jun 2011
Beiträge: 9
Bedankt: 42
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Zitat:
Zitat von chulia_bottcha
Also ich studiere Architektur und habe unteranderem ein Praktikum im Bauordnungsamt gemacht.
Und ich kann dir versichern, dass du ne Baugenehmigung brauchst!
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Schade dass ein Studium heutzutage nicht mehr mit Mehrwissen oder Bildung gleichgesetzt werden kann.
1. Ist für ein Carport keine Baugenehmigung erforderlich - wenn, dann eine Bauanzeige
2. 25 Sack Zement ... je genau, Angst vor einer Flying Fortress ?
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18.09.11, 08:41
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#7
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Chuck Norris sein Vater
Registriert seit: Aug 2009
Beiträge: 5.157
Bedankt: 3.130
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Ich danke euch schonmal für die antworten.
3m bis zur Grundstücksgrenze werde ich wohl einhalten müssen, damit der Nachbar sich nicht eingeschränkt fühlt und um unnötigen Ärger aus dem Weg zu gehen. Abpropro, die Höhe des Carports liegt auch bei etwa 3m.
Und was kostet so ein Statiker? Oder haben wir hier im Board einen der das am Sonntagnachmittag mal durchplanen will.
Problem ist, das ich das Ding bis Freitag zumindest stehen haben möchte, was mit ner Baugenehmigung nicht zu realisieren ist. Ich werde mich morgen mal bei der Gemeinde melden und schauen, was die davon halten.
Dann werde ich wohl erstmal das Gartenhäuschen aufbauen, das stört zumindest den Flugverkehr nicht und wirft auch sonst keine Schatten.
Mfg
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18.09.11, 09:45
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#8
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Ist öfter hier
Registriert seit: Nov 2010
Beiträge: 198
Bedankt: 96
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Bei einem fertig in Baumarkt gekauftem Carport liegt normalerweise eine Statik mit bei. Eventuell hat Dein Beschenker die Unterlagen noch.
__________________
On a long enough timeline, the survival rate for everyone drops to zero. (Fight Club)
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18.09.11, 10:29
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#9
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Mitglied
Registriert seit: May 2010
Beiträge: 464
Bedankt: 172
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Zitat:
Zitat von Gordell
Schade dass ein Studium heutzutage nicht mehr mit Mehrwissen oder Bildung gleichgesetzt werden kann.
1. Ist für ein Carport keine Baugenehmigung erforderlich - wenn, dann eine Bauanzeige
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Das ist leider auch nur die halbe Wahrheit.
Denn Baurecht ist Ländersache. Und somit hat jedes Bundesland da seine eigenen regeln. Hinzu kommt, das viele Städte und Gemeinden da auch noch mit reden wollen und noch eigene Ergänzungen erlässt.
So kann es sein, das einmal nichts erforderlich ist, woanders eine Bauanzeige reicht und am drittem Ort eine Baugenehmigung erforderlich ist. Und um das ganze noch etwas einfacher zu machen, das ganze ist dann auch noch von der Größe, Höhe des Carports abhängig. Oder auch ob eine oder mehre Seiten geschlossen sind.
Im übrigen, gleiches gilt auch bei Gartenhäuser. Hier sind im Grunde Überall nur reine und kleine Gerätehäuser von Genehmigungen ausgenommen. Beim Rest kommt es wieder drauf an, wo man wohnt.
Und Anfangen würde ich auch erst, wenn die Bürokratie erledigt ist. Denn neben Abriss, drohen auch kräftige Bußgelder.
Entsprechende Unterlagen gibt es, wie Epeos schon schreibt, beim Verkäufer oder Hersteller. Zumindest beim Erstkäufer übernehmen Sie oft auch alle Anträge für einen. So das man keinen Architekten bei Bauantrag, bzw. Bauunternehmer mit Entsprechender Eignung für die Bauanzeige braucht.
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