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01.08.11, 11:40
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25-Dollar-Computer geht in die Vorserie
Zitat:
Vor rund drei Monaten hat die gemeinnützige Raspberry Pi Foundation den Prototypen eines Mini-Computers vorgestellt, der nur 25 US-Dollar kosten soll. Nun gab die Stiftung bekannt, dass die Vorserie in Produktion gegangen ist. Der Rechner im Kreditkartenformat könnte noch in diesem Jahr auf den Markt kommen.

Herzstück des Mini-Computers ist ein ARM11-Prozessor mit 700 MHZ Taktfrequenz. Als Betriebssystem dient eine angepasste Ausführung der freien Linux-Distribution Ubuntu. Das Alpha-Board enthält noch Test- und Debug-Hardware und ist daher noch etwas größer als die geplante finale Version des Rechners. Das fertige Gerät soll dann nicht größer als eine Kreditkarte sein.
Die Stiftung plant zwei verschiedene Versionen des "Raspberry Pi". Die günstigere Variante Model A, die rund 25 US-Dollar kosten soll, verfügt über 128 MB Arbeitsspeicher und verzichtet auf eine Ethernet-Schnittstelle. Model B, das zwischen fünf und zehn US-Dollar mehr kosten soll, bietet 256 MB Arbeitsspeicher, 10/100-MBit-Ethernet und einen zusätzlichen USB-2.0-Hub.
Die weiteren (vorläufigen) Spezifikationen des Rechners umfassen einen Steckplatz für SD/MMC/SDIO Speicherkarten und einen analogen sowie einen HDMI-Ausgang für den Anschluss an einen Bildschirm. Die Grafikeinheit unterstützt OpenGL ES 2.0 sowie die Wiedergabe von H.264 kodierten Videos im HD-Format 1080p. Peripheriegeräte wie Tastaturen, Mäuse und WLAN-Sticks werden über die integrierte USB-2.0-Schnittstelle angebunden.
Der günstige Mini-Computer soll nicht nur Schüler zum Programmieren und Tüfteln anregen, sondern auch sozial schwachen Kindern die Nutzung von Office-Programmen ermöglichen. Zu diesem Zweck sind einige freie Anwendungen vorinstalliert, darunter das Office-Paket KOffice und die Python-Programmierwerkzeuge zum Entwickeln von Anwendungen.
Die britische Raspberry Pi Foundation hofft, den Mini-Computer bis Ende 2011 auf den Markt zu bringen. Das Gerät soll zu einem späteren Zeitpunkt weltweit verfügbar sein. Vorbestellungen sind gegenwärtig aber noch nicht möglich.
Hinter der Entwicklung des Mini-Computers steht der bekannte Spiele-Entwickler David Braben, der die gemeinnützige Stiftung 2009 ins Leben gerufen hatte. Braben ist vor allem bekannt für seinen legendären Titel "Elite" aus dem Jahr 1984, zudem kommt die populäre Vergnügungspark-Simulation "Rollercoaster Tycoon" aus seiner Spieleschmiede Frontier Developments.
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Also ich werde mir eins kaufen, für 30$ kann man nicht meckern
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