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14.06.11, 05:46
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#1
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Chuck Norris sein Vater
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Griechenland kurz vor dem Kollaps
Zitat:
Die Ratingagentur Standard & Poor's hat die Kreditwürdigkeit Griechenlands am Montag Abend weiter herabgestuft. Die Bewertung wurde gleich um drei Stufen von B auf CCC gesenkt, wie die Agentur in einer Erklärung mitteilte. Damit liegt das Rating nur noch wenige Noten von der Tiefstwertung D entfernt, die einen Zahlungsausfall kennzeichnet. Eine solche Wertung würde es der Europäischen Zentralbank (EZB) verbieten, griechische Staatsanleihen als Sicherheit anzunehmen, mit ungeahnten Konsequenzen für das europäische Bankensystem. S&P begründete die weitere Herabstufung auf "Ramschstatus" mit einem möglichen Zahlungsausfall in Griechenland, der zusehends wahrscheinlicher werde. Zwar geht die Agentur davon aus, dass Griechenland von seinen europäischen Partnerstaaten zusätzliche Finanzhilfen erhält. Allerdings dürften die Hilfen nur unter einer Beteiligung privater Gläubiger etwa in Form einer Laufzeitverlängerung griechischer Anleihen gewährt werden, argumentiert S&P. In diesem Fall würde die Agentur das Rating auf den niedrigsten Wert D gleichbedeutend mit einem Zahlungsausfall senken, so S&P.
"Risiko eines Zahlungsausfalls deutlich gestiegen"
Insgesamt sei das Risiko eines Zahlungsausfalls innerhalb der nächsten zwölf Monate deutlich gestiegen, unterstreicht die Ratingagentur. Die jetzige Bewertung von CCC könne nur beibehalten werden, falls ein Zahlungsausfall zumindest in naher Zukunft ausgeschlossen werden kann. Bereits vor Wochen hatten Ratingagenturen wie S&P, Moody' s oder Fitch gedroht, dass sie eine Laufzeitverlängerung griechischer Staatsanleihen wie einen Zahlungsausfall werten würden. Hintergrund der jüngsten Aktion seitens S&P sind Bestrebungen der Bundesregierung, weitere staatliche Hilfen für Griechenland nur unter Beteiligung privater Gläubiger wie Banken und Versicherungen zu gewähren. Die Regierung argumentiert mit einer fairen Lastenverteilung. Die EZB stellt sich dieser Position entgegen - sie lehnt jede Art von zwanghafter Beteiligung ab, weil sie große Probleme auf den Finanzsektor zukommen sieht
Scharfe Kritik aus Athen
Athen hat die neue drastische Senkung der Kreditwürdigkeit Griechenlands durch Standard & Poor's sofort kritisiert. Die Senkung der Kreditwürdigkeit nehme nicht die intensiven Unterredungen zur Kenntnis, die innerhalb der EU und im Internationalen Währungfonds (IWF) stattfinden. Durch diese soll eine "praktikable Lösung gefunden werden", hieß es in einer Erklärung des Finanzministeriums. Griechenland bleibe "unerschütterlich" auf dem eingeschlagenden Kurs der Rettung des Landes, hieß es. EU und IWF beraten über ein weiteres Rettungspaket, Griechenland will zusagen, noch härter zu sparen und in großem Stil Staatsbesitz zu privatisieren, damit Geld in Staatskassen fließt.
FDP-General: Ersparnisse der Bürger sind bedroht
Politiker und Wirtschaftsexperten hatten am Wochenende bei einer Staatspleite Griechenlands weitreichende Folgen für die Wirtschaft in Deutschland und Europa befürchtet. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sieht in diesem Fall den Aufschwung in Gefahr. Auch nach Ansicht von FDP-Generalsekretär Christian Lindner wären dann Wachstum und Beschäftigung hierzulande stark gefährdet. Die Ersparnisse der Bürger seien ebenfalls bedroht. Der Direktor des Hamburgischen Weltwirtschaftsinstituts (HWWI), Thomas Straubhaar, warnte eindringlich vor einem Staatsbankrott.
Merkel: "So etwas muss unbedingt wieder verhindert werden."
"Wir dürfen nicht einfach einen unkontrollierten Bankrott eines Landes zulassen", sagte Merkel. Die Regierung dürfe "nichts tun, was den Aufschwung weltweit insgesamt in Gefahr bringt und dann auch in Deutschland wieder in Gefahr bringen würde". Die Pleite der US-Investmentbank Lehman Brothers habe im Jahr 2009 in Deutschland zu einem Wirtschaftseinbruch von fast fünf Prozent geführt. "So etwas muss unbedingt wieder verhindert werden."
Sorge um Stabilität des Euro
Wegen der Vorteile des Euro sei es "richtig und gut, dass wir uns auch für den Euro als eine starke Währung einsetzen", sagte Merkel. Wenn es allen Europäern gut gehe, gehe es auch der deutschen Exportwirtschaft gut, da über 60 Prozent des deutschen Exports in den europäischen Bereich gingen.
Auch FDP-Generalsekretär Lindner verteidigte die Entscheidung, Griechenland "im Interesse eines harten Euro" zu stabilisieren. "Das Stabilisierungsprogramm für Athen wird jetzt viel verbindlicher, insbesondere bei der Privatisierung von Staatseigentum", sagte Lindner. Die freiwillige Beteiligung privater Gläubiger sei ebenfalls im Sinne der FDP.
Koalition verteidigt Bereitschaft zur Hilfe
Unionsfraktionschef Volker Kauder (CDU) warnte vor den Folgen, wenn Griechenland nicht geholfen würde: "Wir würden ein unkalkulierbares Risiko eingehen, wenn wir Griechenland vor die Wand fahren lassen. Zugleich müssen wir aber Griechenland mit harter Hand auf einen Weg der Solidität und Stabilität führen."
Er forderte: "Die privaten Gläubiger müssen auch in die Pflicht genommen werden. Es geht nicht, dass die Banken die Gewinne kassieren, und der Steuerzahler ist für die Verluste zuständig." Griechenland habe schon einiges auf den Weg gebracht. "Aber es reicht noch nicht. Das muss auch die griechische Bevölkerung verstehen", sagte Kauder.
Griechen fordern europaweite Erhebung
Die seit mehr als zwei Wochen auf dem Athener Syntagma-Platz campierenden Demonstranten haben zu neuen Protesten gegen die Sparpläne der griechischen Regierung aufgerufen. "Unsere Simme muss überall laut gehört werden", schrieb die Protestgruppe in einer Erklärung. "Es können nicht ganze Völker geopfert werden, um eine Gefährdung von Kreditgebern zu vermeiden. Das sind nicht unsere Schulden und wir bezahlen sie nicht", erklärte die Gruppe mit Blick auf die Rekordverschuldung des griechischen Staates in Höhe von 350 Milliarden Euro. Die Demonstranten riefen zu einer europaweiten Erhebung auf.
Straubhaar fordert Umschuldung
Nach Ansicht von HWWI-Direktor Straubhaar ist für eine Lösung der Griechenland-Krise eine zügige Umschuldung erforderlich. Das sei nicht einfach, weil private Gläubiger mit mehr oder weniger Druck und Drohung zu einem freiwilligen Forderungsverzicht bewogen werden müssten. "Wichtig ist aber, damit zu beginnen - weil sonst die Forderungen von Privaten an den Staat oder die EZB abgetreten werden, die dann als letzter Rettungshafen auf Kosten der Steuerzahler den Insolvenzverwalter spielen müssen."
Die direkten Folgen wären laut Straubhaar die vollständige Abschreibung aller deutscher Forderungen gegenüber griechischen Schuldnern. Noch dramatischer sei aber, dass damit ein Domino-Effekt ausgelöst werden dürfte, der auch auf Portugal und Irland, vielleicht sogar auf Spanien und Italien übergreifen würde. Das würde dann auch deutsche Finanzinstitute so hart treffen, dass sie ihrerseits in den Konkurs getrieben würden, warnte der HWWI-Chef.
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Quelle: [ Link nur für registrierte Mitglieder sichtbar. Bitte einloggen oder neu registrieren ]
Dass Griechenland eine grosse Teilschuld (Korruption) an seinem Untergang hat, ist wohl bekannt. Es sollte uns aber nachdenklich stimmen, dass es ausgerechnet eine amerikanische Ratingagentur ist, welche den Todesstoss versetzt.
Da die Kredithilfen vornehmlich aus dem europäischen Markt kommen, sollte auch dort das Rating stattfinden. Hatte es schon mal erwähnt, aber man sollte es öfter hören: Warren Buffet (Bilderberger) ist dort Grossaktionär...
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14.06.11, 07:30
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#2
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Banned
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Raus aus dem Euro und raus aus der EU!
Wenn ich sehe wie unsere Regierung denen unsere Steuergelder in den Ar*** schiebt könnte ich kotzen.
Wir haben doch selber genug Baustellen.
Bevor sich jetzt jemand angegriffen fühlt, oder meine AUssage falsch versteht.
Meine Meinung bezieht sich nicht auf die Menschen die in Griechenland leben.
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14.06.11, 08:04
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#3
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Erfahrenes Mitglied
Registriert seit: Jul 2009
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Zitat:
Zitat von MrGangBang
Meine Meinung bezieht sich nicht auf die Menschen die in Griechenland leben.
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Aber wenn man sieht und hört wie dankbar viele Griechischen Bürger sind, kann man auch darüber lästern. Wir haben den mit unseren Geldern immer wieder aus der Patsche geholfen, aber in aller öffendlichkeit werden die Deutschen beschimft und unsere Flaggen verbrannt.
Die Presse dort stellt uns zudem noch als schuldigen für den ganzen Mist hin, weil wir ja Geld haben usw.
Auch selber sind die Griechen nicht bereit diese Sparpakete anzunehmen, nein lieber wird die Hand gebissen die einen füttert.
Mein Griechischer Nachbar schämmt sich selber für sein Volk in der Heimat und findet das wie ich traurig, das die Griechen so mit der Krise umgehen wie sie es zur Zeit machen.
Deutsche beschimpfen und als Schuldige für ihr eigenes Versagen hinstellen, selber aber abhängig werden usw.
Ne also, ich bin ja sehr tollerant, aber das geht gar nicht. Von mir aus sollen die gar nix mehr bekommen, aber eine Pleite würde uns noch viel teurer kommen.
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14.06.11, 09:15
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#4
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Erfahrener Newbie
Registriert seit: Dec 2010
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Zitat:
Zitat von Dark Eisloch
Aber wenn man sieht und hört wie dankbar viele Griechischen Bürger sind, kann man auch darüber lästern. Wir haben den mit unseren Geldern immer wieder aus der Patsche geholfen, aber in aller öffendlichkeit werden die Deutschen beschimft und unsere Flaggen verbrannt.
Die Presse dort stellt uns zudem noch als schuldigen für den ganzen Mist hin, weil wir ja Geld haben usw.
Auch selber sind die Griechen nicht bereit diese Sparpakete anzunehmen, nein lieber wird die Hand gebissen die einen füttert.
Mein Griechischer Nachbar schämmt sich selber für sein Volk in der Heimat und findet das wie ich traurig, das die Griechen so mit der Krise umgehen wie sie es zur Zeit machen.
Deutsche beschimpfen und als Schuldige für ihr eigenes Versagen hinstellen, selber aber abhängig werden usw.
Ne also, ich bin ja sehr tollerant, aber das geht gar nicht. Von mir aus sollen die gar nix mehr bekommen, aber eine Pleite würde uns noch viel teurer kommen.
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da hast du schon recht. Undank ist des deutschen Lohn. Es ist ja bekannt, das die Griechen über Ihre Verhältnisse lebten. Das wollen Sie anscheind auch weiterhin, nur jetzt auf unsere Kosten. So richtig blickt das eh keiner mehr. Man hört nur die Pleitegerüchte und Demos usw. sonst nix.
Aber die Beschimpfungen sind unter aller Sau.
Das eine Pleite uns noch viel teurer kommen wird ist schon richtig. Aber wollen wir mal ehrlich sein, wer denkt überhaupt noch, dass das Geld zurückkommt? Das ist alles weg. Das sehen wir nie wieder.
Zumindestens nicht mehr in unserem Leben. Wir, die es bezahlt haben.
Wenn ich später meine Rente erhalten werde (vielleicht, wen sie nicht in Griechenland ausgegeben wurde) und kurz vor der Pleite stehen würde, würds auch niemanden interessieren.
Die Ironie ist aber, ich buckel bis 67 oder mehr.
Die Griechen futtern in dem Alter schon jahrelang Souvlaki.
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14.06.11, 10:11
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#5
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Banned
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Griechenland ist ein Faß ohne Boden.
Solange die in der EU und im Euro bleiben werden wir die mitfinanzieren müssen.
Ich kann jeden Deutschen Bürger verstehen,
der versucht den einen oder anderen Euro am Staat vorbeizuschleusen.
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14.06.11, 07:43
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#6
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Chuck Norris
Registriert seit: Sep 2009
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Zitat:
Eine solche Wertung würde es der Europäischen Zentralbank (EZB) verbieten, griechische Staatsanleihen als Sicherheit anzunehmen, mit ungeahnten Konsequenzen für das europäische Bankensystem.
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Eigentlich die Schlüsselinformation, wenn es denn stimmen sollte. Einige haben es mit den "privaten Anlegern" nicht verstanden. Damit seid IHR nicht gemeint, sondern nur die obersten paar Prozent der Bevölkerung (das sind die die Lindner und Straubhaar meinen, wenn sie von "Bürgern" reden). Private Anleger sind vor allem Kapitalgesellschaften, welche in Griechenland investiert haben und gigantische Zinsen für ein scheinbar totsicheres Geschäft verlangen konnten (es wurde ja bis dato gerettet).
Da aber jeder weiss, dass dies nicht ewig so weitergehen kann, wurden die Verbindlichkeiten an die EZB verkauft. Jetzt kommt IHR ins Spiel, da ihr als Bürger natürlich indirekt haftet. Seit letztem Jahr ist die Überschreibung bereits im Gange und hat laut meiner letzten Information ein Volumen von ca 60 Mrd Euro.
[ Link nur für registrierte Mitglieder sichtbar. Bitte einloggen oder neu registrieren ]hat sich ja dafür ausgesprochen die Laufzeit der Anleihen zu verlängern. Bis sie natürlich bei der EZB liegen, und wenn die Forderung kommt, kommt auch der Kollaps.
Im Grunde genommen muss man der Rating Agentur dankbar sein. Sie sorgt dafür das auch große Vermögen teilweise belastet werden, und zieht den Kollaps vor. Es ist eigentlich traurig da nicht einmal ansatzweise versucht wird eben jenen Kollaps zu verhindern. Im Gegenteil: Das Sparprogramm für Griechenland ist sogar nochmal ein Bekenntnis zur "Fass ohne Boden" Misswirtschaft. Nach einem Jahr knallhartem Sparens geht es den Griechen und ihrer Wirtschaft schlechter als je zuvor.
@MrGangBang
Wenn Deutschland aus dem Euro rausgehen würde, würde es tatsächlich den PIIGS Staaten helfen. Nur Deutschland würde in eine tiefe Rezession fallen.
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14.06.11, 08:01
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#7
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Chuck Norris sein Vater
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@[Ger]mane
Die Frage ist vielleicht etwas zu voreilig. Vorab, vor allen weiteren Krediten, wäre es doch ratsamer einen Teilerlass der aufgehäuften Schulden zu erwirken. Die fälligen Zinszahlungen bergen doch nur weitere Kredite in sich. Erst dann könnte das Rating vorgenommen werden. Und nur vom europäischen System.
Hauptgeldgeber sind die privaten Grossbanken. Der Staat bürgt erst einmal in einer gewissen Höhe. Doch die Bürgschaft wird wohl oder übel bald in Anspruch genommen werden. Es geht mir gar nicht so sehr um das "verpulverte" Steuergeld in Form der Bürgschaften, sondern mehr darum dass die Banken erhebliche Profite daraus ziehen. Nicht umsonst sollen Griechenlands Aktive zum Grossteil privatisiert werden. Das macht die Liquidation erheblich einfacher und schneller.
Es ist eigentlich eine Milchmädchenrechenung: Was birgt mehr Verluste? Die ausbleibenden Zinserträge (die sowieso nur bilanztechnisch auftauchen), oder die direkten negativen Auswirkungen auf das Bruttosozialprodukt des gebenden Staates.
Auch bei Letzterem wäre "unsere" Aussenhandelsbilanz "gerettet". Das ist wohl Frau Merkels grösste Sorge.
Jetzt (nachdem ich meine Gedanken so durchgespielt habe) würde ich Griechenland von "CCC" wieder auf "C" stufen. Auch als Hilfe zu Selbsthilfe.
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20.06.11, 09:42
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#8
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Banned
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Ist schon hart echt :s
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20.06.11, 09:50
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#9
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Chuck Norris sein Vater
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Aus aktuellem Anlass ein "Update" der Griechenland/EURO-Krise
Zitat:
Athen muss weiter zittern
Die Finanzminister der Euro-Gruppe haben ihre Verhandlungen über ein weiteres Hilfspaket am frühen Morgen ohne Lösung abgebrochen. Sie verständigten sich zwar grundsätzlich darauf, private Gläubiger wie Banken bei einem weiteren Hilfspaket für Griechenland einzubeziehen. Dies müsse allerdings auf freiwilliger Basis geschehen, sagte Euro-Gruppenchef Jean-Claude Juncker nach dem Treffen der Finanzminister. Deshalb müsse zunächst in Verhandlungen mit den Banken und Investitionsfonds noch geklärt werden, zu welchem freiwilligen Beitrag diese bereit wären.
"Es darf keinerlei Druck auf den Privatsektor ausgeübt werden", unterstrich Juncker. In einer Erklärung der Euro-Finanzminister wird die Möglichkeit genannt, dass Gläubiger nach Ablauf ihrer Staatsanleihen neue Bonds der griechischen Regierung kaufen. Über das genaue Vorgehen herrscht aber noch Unklarheit. Die von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble geforderte "verbindliche" Beteiligung des Privatsektors ist damit offenbar vom Tisch. Noch kurz vor dem Treffen hatte Schäuble einen zwar freiwilligen, aber substanziellen Beitrag der privaten Gläubiger gefordert. Das Risiko könne nicht allein die Gemeinschaft der europäischen Steuerzahler tragen, sagte er im Bericht aus Berlin.
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Quelle und weiterlesen: [ Link nur für registrierte Mitglieder sichtbar. Bitte einloggen oder neu registrieren ]
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14.06.11, 08:23
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#10
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Zitat:
Ne also, ich bin ja sehr tollerant, aber das geht gar nicht. Von mir aus sollen die gar nix mehr bekommen, aber eine Pleite würde uns noch viel teurer kommen.
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/sign.
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14.06.11, 11:12
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#11
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Eigener Benutzertitel
Registriert seit: Jun 2010
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ich weiß was schuld ist der 2. weltkrieg!! somit müssen wir dafür bluten JETZT noch !
wer die ironie gefunden hat darf sie berhalten.
mfg
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14.06.11, 11:16
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#12
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Banned
Registriert seit: Jun 2011
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Bedankt: 386
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Ich verstehe aber auch unsere Bevölkerung nicht.
Mehr oder weniger klaglos wird es hingenommen,
dass Milliarden Steuergelder an Griechenland verschenkt werden.
Warum geht keiner auf die Straße und protestiert?
Für jeden anderen Scheiß wird sonst auch eine Demo veranstaltet:
- Wenn es aber darum geht gegen einen neuen Bahnhof zu protestieren,
sind Tausende auf der Straße.
- Wenn es aber darum geht gegen Castortransporte aus Frankreich
(die wir zurücknehmen müssen da es unsr Müll ist) zu demonstrieren,
sind Tausende auf der Straße.
- Wenn es darum geht Kernkraftwerke abzuschalten,
sind Tausende auf der Straße.
usw...
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14.06.11, 11:25
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#13
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Erfahrener Newbie
Registriert seit: Dec 2010
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Das glaube ich sogar, das der "kleine" Grieche davon nicht hat. Aber der "kleine" Deutsche muss dafür in die Tasche greifen, bei der nächsten Steuererhöhung.
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20.06.11, 13:37
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#14
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Anfänger
Registriert seit: Jun 2011
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Bedankt: 14
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Zitat:
Zitat von Carnegie
ich weiß was schuld ist der 2. weltkrieg!! somit müssen wir dafür bluten JETZT noch !
wer die ironie gefunden hat darf sie berhalten.
mfg
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deutschland war genausowenig am krieg schuld wie obl an der pulverisierung des wtc.
deutschland wurde systematisch in den krieg gezwungen, kriegstreiber waren damals wie heute vor allem england(churchill), usa(roosevelt) (und polen) ! sämtliche friedensangebote der deutschen regierung wurden ignoriert, und selbst die rote armee stand sommer 41 schon zum einmarsch bereit, hitler ist ihnen nur zuvorgekommen.
vortragsreihe "Wollte Hitler den Krieg?" pastebin.com/2bJQLC90
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14.06.11, 11:27
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#15
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Erfahrenes Mitglied
Registriert seit: Jul 2009
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Beiträge: 663
Bedankt: 2.054
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Ich kenne einen Bänker, der mir das mal erklärte (obs stimmt weiss ich auch nicht), demnach wurden in der Vergangenheit die Gelder aus der Rentenkasse in Griechenland investiert als Geldanlage. Sollte Griechenland nun Pleite gehen wären diese investitionen auch futsch und das sollen mehr gewesen sein als die Mrd. die wir nun in das Land stecken.
@mdgeist84
Natürlich hat der "kleine" Grieche was von den Mrd. Weil der Grieche dadurch weniger einsparungen, Sanktionen und Sparpakete hat.
Fakt ist, das deren Poliker viel zu lange Zahlen geschöhnt haben und das LAnd weit über seine Verhältnisse gelebt hat. Dazu kommt noch das Griechenland weniger Exportiert als Importiert, das hat was mit der Wirtschaft zu tun und daran sind nicht nur die Politiker schuld.
Soviel zu den Fakten.
Natürlich sieht sich der "kleine" Grieche nun als Opfer, weil wer will sich schon die Butter vom Brot klauen lassen, aber auch ist es fakt, das wenn man sich keine Butter leisten kann, sollte man nicht anderen die Schuld geben, sondern man sollte zusehen wie man besser wirtschaftet um sich das leisten zu können
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14.06.11, 13:41
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#16
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Chuck Norris
Registriert seit: Sep 2009
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Zitat:
Zitat von Dark Eisloch
@mdgeist84
Natürlich hat der "kleine" Grieche was von den Mrd. Weil der Grieche dadurch weniger einsparungen, Sanktionen und Sparpakete hat.
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Das ist falsch. Die Realität ist folgende: Griechenland wurde nur geholfen, WEIL es diese Sparmaßnahmen versprochen hat umzusetzen. Das heisst sowohl das griechische Volk als auch deren Politik hatten dazu nichts zu sagen (Aushebeln von Demokratie und staatlicher Souveränität). Alternativ hätten wir den Staatsbankrott samt Dominoeffekt bereits gehabt.
Desweiteren ist der Median des griechischen Haushalts nur etwas halb so hoch wie hier. Das war uns die BLÖD Zeitung lieferte waren die hofierten Beamten und Seilschaften der Parteien. Die Stellen eine absolute Minderheit dar. Oder verdienst du soviel wie ein Peer Steinbrück? Ich glaube kaum.
Natürlich sind sie wütend auf Deutschland, weil Deutschland sie dazu zwingt ihr Tafelsilber (wahrscheinlich unter dem Preis) zu verscherbeln.
Zitat:
Zitat von Dark Eisloch
Fakt ist, das deren Poliker viel zu lange Zahlen geschöhnt haben und das LAnd weit über seine Verhältnisse gelebt hat. Dazu kommt noch das Griechenland weniger Exportiert als Importiert, das hat was mit der Wirtschaft zu tun und daran sind nicht nur die Politiker schuld.
Soviel zu den Fakten.
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Über seine Verhältnisse mit einer Staatsquote unter dem EU schnitt (stand 200  ? Kann es nicht sein das wir einfach etwas nachplappern was sich rhetorisch ungemein was hermacht aber nichts mit der Realität zu tun hat? Die Wahrheit ist, dass die Steuern- und Abgabenquote unterirdisch ist, und große Vermögen weitestgehend ungeschoren davonkommen (Es gibt einige Griechische Reeder die bei Forbes gelistet sind). Hinzu kommt eine Schattenwirtschaft die ein Viertel des BIP ausmacht.
Fakt ist auch das sie dazu externe Hilfe hatten, und die Kenner der Materie das wussten. Schon 2005 hatten diverse Ökonomen den Crash in Griechenland vorausgesagt, als alle hier vor lauter "Wachstum" kaum laufen konnten. Als alle glaubten das ginge ewig so weiter mit steigenden Renditen.
Und natürlich sind die Politiker schuld an der Misere. Die Deutschen (bzw unsere Politik) wollten den Euro ohne Angleichung der Wirtschafts-, Sozial, Fiskal- und Arbeitsmarktpolitik. Warum? Weil ein Schwergewichtsboxer wie Deutschland ein Fliegengewicht wirtschaftlich einfach umhauen kann. Das Deutschland durch Niedriglöhne gepaart mit hoher Produktivität die anderen einfach überrumpelt ist bestenfalls grob fahrlässig und schlimmstenfalls gewollt. Für einige große Vermögen absolut von Vorteil.
Wir haben einfach niedrigere Lohnstückkosten, sind ein Hochtechnologie Land mit Zentraler Lage. Das sind unschlagbare Vorteile für jemanden an der Peripherie.
Zitat:
Zitat von Dark Eisloch
Natürlich sieht sich der "kleine" Grieche nun als Opfer, weil wer will sich schon die Butter vom Brot klauen lassen, aber auch ist es fakt, das wenn man sich keine Butter leisten kann, sollte man nicht anderen die Schuld geben, sondern man sollte zusehen wie man besser wirtschaftet um sich das leisten zu können
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Keine Sorge, wir werden noch früh genug die Tapete von den Wänden fressen, wenn unsere idiotische Wirtschaftspolitik sein Ende erreicht hat (ist alles schon 1930-32 erprobt worden). Der Worst Case ist nämlich ein Zusammenbruch des Euro bzw dessen Aufsplittung, wobei Deutschland völlig ausgegrenzt wird, und die Währungen an der Peripherie (schon allein wegen der Schulden) ins Bodenlose sinken. Dann können wir ja mal selbst mit dem Mercedes um den Häuserblock fahren. Achne geht ja nicht: Da unsere Löhne seit Jahrzehnten stagnieren kann sich den eh keiner mehr leisten.
Was ist das Ende vom Lied? Ein gespaltenes Europa wie anno dazumal und Deutschland ist der Buhmann. Eine Prima Ausgangslage um wieder in alte Handlungsmuster zu verfallen.
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14.06.11, 13:49
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#17
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Erfahrener Newbie
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aus dem eurosumpf kommen wir nicht mehr raus da stecken wir schon knietief drin
die paar milliarden können wir ja noch locker machen vieleicht bekommen wir ja im gegenzug
griechenland als marionettenstaat xD
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Tatsachen schafft man nicht dadurch aus der Welt, dass man sie ignoriert.
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14.06.11, 11:42
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#18
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Banned
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Also ich würde den Obrigen den Geldhahn zudrehen...denn was da abgegangen ist und noch geht ist einfach unglaublich......die haben doch die Rente zu früh bekommen und dann noch nach dem Tod, sowie die Witwe und dann noch das erste Kind....kein Wunder, dass die kein Geld mehr haben...aber wir geben schon was....wie immer....!!
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14.06.11, 15:22
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#19
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Echter Freak
Registriert seit: Jun 2010
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Bedankt: 3.947
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Wer einigermassen durchblicken will, darf sich nicht nur BILDer anschauen, der muss auch mal was[ Link nur für registrierte Mitglieder sichtbar. Bitte einloggen oder neu registrieren ].
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19.06.11, 18:38
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#20
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f(x)
Registriert seit: May 2011
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Bedankt: 185
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Weiter so, ich warte nur drauf, dass das System zusammenbricht. Lange gebe ich dem nicht mehr.
Danach werden die Karten neu gemischt
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19.06.11, 19:17
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#21
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Anfänger
Registriert seit: May 2009
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bin schon gespannt was auf dem eu gipfel rauskommen wird ...
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20.06.11, 01:09
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#22
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Anfänger
Registriert seit: Dec 2010
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Bedankt: 10
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Es geht hier nur um die kluge Wahl des geringeren Übels! Merkel kennt und versteht die guten Argumente von intelligenten Wirtschaftswissenschaftlern, die die Finanzwelt besser verstehen als noch anno 1920 und davor warnen die Griechen pleite gehen zu lassen. Wenn die nämlich pleite gehen, dann, so ist die Befürchtung, tritt ein Effekt ein, der viel schlimmere Auswirkungen hat, als ein paar Steuergelder umzuverteilen.
Es muss hier auch keiner denken, dass er x% von seiner Steuer genauso gut nach Griechenland überweisen könnte. Der Betrag auf den der einzelne Deutsche in der Summe verzichten muss, ist viel geringer.
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20.06.11, 09:09
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#23
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Chuck Norris
Registriert seit: Sep 2009
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Bedankt: 5.859
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Zitat:
Zitat von daeumlinger
Es geht hier nur um die kluge Wahl des geringeren Übels! Merkel kennt und versteht die guten Argumente von intelligenten Wirtschaftswissenschaftlern, die die Finanzwelt besser verstehen als noch anno 1920 und davor warnen die Griechen pleite gehen zu lassen. Wenn die nämlich pleite gehen, dann, so ist die Befürchtung, tritt ein Effekt ein, der viel schlimmere Auswirkungen hat, als ein paar Steuergelder umzuverteilen.
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Das ist vollkommen falsch, das Gegenteil ist der Fall. Wir haben es mit der Gleichen Ideologie zu tun die damals in die Katastrophe führte. Schonung großer Vermögen, Angebotsorientierung, ungebrochener Glaube an Trickle-down usw usf.
Natürlich ist es richtig Griechenland zu retten, ABER ohne die Maßnahmen zu bekämpfen die zur Krise führten, ist es sinnlos. Nur weil Bild Hans-Werner Sinn als Deutschlands klügsten Professor bewirbt, ändert es nichts daran. dass unsere Ökonomen international eher belächelt werden (und das zurecht).
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20.06.11, 10:41
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#24
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Anfänger
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Zitat:
Zitat von Nana12
Das ist vollkommen falsch, das Gegenteil ist der Fall. Wir haben es mit der Gleichen Ideologie zu tun die damals in die Katastrophe führte. Schonung großer Vermögen, Angebotsorientierung, ungebrochener Glaube an Trickle-down usw usf.
Natürlich ist es richtig Griechenland zu retten, ABER ohne die Maßnahmen zu bekämpfen die zur Krise führten, ist es sinnlos. Nur weil Bild Hans-Werner Sinn als Deutschlands klügsten Professor bewirbt, ändert es nichts daran. dass unsere Ökonomen international eher belächelt werden (und das zurecht).
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Erst ist es falsch, dann doch Zustimmung!? Auf weiterführende Maßnahmen bin ich gar nicht eingegangen; denke da sind sich eh alle einig, dass es so nicht weitergeht.
Dass deutsche Ökonomen mit der Beurteilung der Maßnahmen überfordert sind, halte ich für ne gewagte These. Dazu muss man kein Nobelpreisträger sein.
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20.06.11, 10:53
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#25
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Anfänger
Registriert seit: Jan 2011
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Zitat:
Zitat von Nana12
Natürlich ist es richtig Griechenland zu retten, ABER ohne die Maßnahmen zu bekämpfen die zur Krise führten, ist es sinnlos. Nur weil Bild Hans-Werner Sinn als Deutschlands klügsten Professor bewirbt, ändert es nichts daran. dass unsere Ökonomen international eher belächelt werden (und das zurecht).
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Wer komt darauf diese Person als klugen Professor zu bezeichnen. Hans-Werner (UN)-Sinns Thesen über die Vorteile eines unregulierten Marktes haben sich bereits 2008 als Schwachsinn erwiesen. Jetzt kommt er wieder aus seinem Loch gekrochen und versucht erneut seine Vorstellungen unter das Volk zu bringen.
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20.06.11, 10:46
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#26
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Anfänger
Registriert seit: Jan 2011
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Bedankt: 10
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[QUOTE=daeumlinger;22410132]Es geht hier nur um die kluge Wahl des geringeren Übels! Merkel kennt und versteht die guten Argumente von intelligenten Wirtschaftswissenschaftlern, die die Finanzwelt besser verstehen als noch anno 1920 und davor warnen die Griechen pleite gehen zu lassen. Wenn die nämlich pleite gehen, dann, so ist die Befürchtung, tritt ein Effekt ein, der viel schlimmere Auswirkungen hat, als ein paar Steuergelder umzuverteilen.
QUOTE]
Frau Merkel versteht überhaupt nichts. Die hat von der Materie keinen blassen Schimmer und hat bisher mit ihrem Zickzackkurs und unsinnigen Aussagen die Lage nur noch verschlimmert.
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20.06.11, 14:05
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#27
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Echter Freak
Registriert seit: Jun 2010
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So ein selten dämlicher, ahistorischer Quark !
Wo kommt bloss immer diese Geschichtsklitterung her ? * kopfschüttel *
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20.06.11, 18:54
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#28
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Anfänger
Registriert seit: Dec 2010
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In Griechenlad soll es nicht so weiter gehen, das war gemeint.
Nur weil du das Finanzsystem nicht befürwortest, heisst das nicht, dass alle Erkenntnisse seit 100 Jahren darüber keinen Stellenwert hätten. Auf Krisen kann man heute deutlich besser reagieren. Wenn man sich anschaut, wie ausgesprochen gut D bislang dadurch gekommen ist, dann können die Ökonomen nicht alles falsch gemacht haben.
Dass das Finanzsystem viel Angriffsfläche für Kritik bietet, steht auf einem ganz anderen Blatt und hat mit der Griechenlandhilfe für den Moment recht wenig zu tun.
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20.06.11, 19:35
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#29
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Chuck Norris
Registriert seit: Sep 2009
Beiträge: 3.738
Bedankt: 5.859
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Zitat:
Zitat von daeumlinger
Nur weil du das Finanzsystem nicht befürwortest, heisst das nicht, dass alle Erkenntnisse seit 100 Jahren darüber keinen Stellenwert hätten. Auf Krisen kann man heute deutlich besser reagieren. Wenn man sich anschaut, wie ausgesprochen gut D bislang dadurch gekommen ist, dann können die Ökonomen nicht alles falsch gemacht haben.
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Wo ist der Bezug zu meinen Post (ich denke mal er war an mich gerichtet)?
Deutschland steht so gut da weil es BIP von anderen Ländern schmarotzt. Das ist das was Brünning nicht geschafft hat, aber versuchte. Das hat mit dem Finanzsystem wenig zu tun, was unsere Geldjuden Apologeten natürlich nicht verstehen (das nur nebenbei). Selbst ohne Spekulationen würde Griechenland auf die Dauer zusammenbrechen.
Das die Finanzkrise wenig mit Griechenland zu tun hat ist nur ein weiterer Witz. Denn Griechenland ist längst Spielball für Spekulanten geworden. Jede noch so beiläufiges Wort zum Thema Griechenland wird buchstäblich auf die Goldwaage gelegt (Beispiel Credit Default Swaps).
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20.06.11, 20:32
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#30
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f(x)
Registriert seit: May 2011
Beiträge: 371
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IMHO steht und fällt vieles mit der Vertrauensfrage.
Sollten die Regierung dieses Vertrauen ihrem Ministerpräsidenten nicht entgegenbringen sieht es ziemlich schlecht aus. Dann sind die erstmal so mit sich selbst beschäftigt, dass sie keine Zeit und Möglichkeit haben Bedingungen zu erfüllen, damit Geld fliest. Und dann geht eine Reihe von Verkettungen erst richtig los...
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21.06.11, 05:44
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#31
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Anfänger
Registriert seit: Dec 2010
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Zitat:
Zitat von Nana12
Das die Finanzkrise wenig mit Griechenland zu tun hat ist nur ein weiterer Witz. .
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Also von vernünftiger Diskussionskultur zeugt das nicht gerade erst einfach mal alles pauschal als falsch und folgend als Witz zu bezeichnen. Ungeachtet dessen, dass du scheinbar das liest, was du verstehen willst und nicht das, was ich geschrieben habe. Bin sicher nicht der erste dem dieser aggresive Ton zu blöd wird.
Nur weil jemand ein anderen Standpunkt vertritt, heisst das nicht, dass er dir was Böses will.
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21.06.11, 06:37
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#32
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Chuck Norris
Registriert seit: Sep 2009
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Zitat:
Zitat von daeumlinger
Nur weil jemand ein anderen Standpunkt vertritt, heisst das nicht, dass er dir was Böses will.
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Jeglicher Rückhalt in der Bevölkerung, für die "Fass ohne Boden" Wirtschaftspolitik ist brandgefährlich. Wir haben dies schon einmal mitgemacht mit entsprechendem Ergebnis. Nimm die Wahlergebnisse der EU Länder der letzten Jahre hinzu (zuletzt Finnland). Ich habe dir dargelegt wieso unsere Ökonomen ideologische Überzeugungstäter sind, und das wir eben nicht dazu gelernt haben. Wer Leute wie Sinn als "Intelligent" bezeichnet muss mit Gegenwind rechnen. Genauso wie Wiedmann, der die Kanzlerin "klug beraten hat". Entweder beruht dies auf Argumenten oder es ist, wie ich jetzt feststellen musste, einfach nur daher geredet. Das die Krise in Griechenland völlig abgekoppelt ist vom Finanzmärkten ist ein Witz da es unhaltbar ist. Richtig ist nur das die Ursache der griechischen Krise nicht primär auf den Finanzmärkten zu suchen ist.
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19.06.11, 18:22
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#33
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Newbie
Registriert seit: Mar 2011
Beiträge: 66
Bedankt: 54
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Wie üblich werden mit dem Geld wieder nur die Banken und Ihre Zinsen bezahl. Wer glaubt den das es den kleinen Mann in Griechenland hilft?
Hier kämpft nur das Großkapital! Die nächst Blase ist schon im Anmarsch.
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Wenn Du ein Problem nicht lösen kannst, dann such Dir doch ein anderes!
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