Wenn ein dermaßen riesiges Franchise wie „World of Warcraft“ verfilmt wird, werden Fans zu Recht mehr als nur hellhörig. Und wie man aktuellen Meldungen entnehmen kann, könnten die Elfen und Orks schon früher über die Leinwand huschen, als wir dachten.
Nun ist es endgültig: Sam Raimi, Regisseur der erfolgreichen Spiderman-Filme, hat sich von dem namhaften Projekt zurückgezogen. Ein überaus wahrscheinlicher Grund hierfür ist der Entschluss von Sony Pictures, den Film nun in 3D drehen zu wollen. Anscheinend gab es diesbezüglich weder Absprachen mit dem Regisseur noch mit dem restlichen Team. Ersterer entschloss sich daraufhin, das Projekt fallen zu lassen, da er es nicht für möglich erachtete, den Film innerhalb des hierdurch sehr eng bemessenen Zeitplans in einer seinen Ansprüchen genügenden Form abzuliefern. Immerhin wären es sechs zusätzliche Drehmonate gewesen, die das Arbeiten mit der durch den Blockbuster „Avatar – Aufbruch nach Pandora“ wiederbelebten 3D-Technologie in Anspruch genommen hätten.
Doch vielleicht haben die aktuellen Entwicklungen auch ihr Gutes. Immerhin scheint der Terminplan des für den „World of Warcraft“-Film engagierten Regisseurs nun auffällig leer. Neben der Verfilmung des historischen Romans „The Given Day“ sind bisher keine weiteren Projekte bekannt. Und sofern man einstigen Angaben des Ex-Spiderman-Regisseurs glauben kann, sollte das mit Dunkelelfen, Zwergen und einer riesigen Fan-Gemeinde belebte Projekt direkt im Anschluss an den vierten Spiderman folgen. Kurzum: Die magische Welt von Azeroth könnte weitaus früher auf der Leinwand zum Leben erweckt werden, als man bis dato vermutete.
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