Am Samstag gegen 14.30 Uhr kam es auf der A7 in Höhe der Ausfahrt Dorfmark zu einem tödlichen Motorradunfall. Der tote Biker war ein Mitglied der Hells Angels. Sie wollten über Hamburg nach Dänemark fahren, um den 50. Geburtstag eines Clubmitglieds zu feiern.
Der tote Biker war mit 22 anderen Maschinen im Korso gefahren. Laut Polizei verlor er ohne Fremdeinwirkung die Kontrolle über seine Harley-Davidson und schlug mit seinem Körper gegen zwei Begrenzungspfosten. Er verstarb am Unfallort. Der Mann war Tätowierer und gehörte zu den Hells Angels in Brasilien, war bei Clubmitgliedern in Hannover zu Gast.
Kurz nach dem Unfall tauchten weitere Mitglieder der Hells Angels an der Unfallstelle auf. Auf großen Maschinen und in ihren Kutten fuhren sie durch den Stau bis zur Unfallstelle.
Auch Frank Hanebuth (45), Präsident der Hells Angels in Hannover, hatte in der Kolonne dabei sein wollen. Er war erst später losgefahren, erfuhr übers Handy vom Unfall. Hanebuth: „Wir sind traurig, dass ein Mitglied der Hells Angels bei diesem Unfall ums Leben gekommen ist.“