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Zitat von winsock
Jede Kuh oder auch "Rind" genannt, pfurzt in seinem Leben soviel klimaschädliche Gase wie ein Mittelklassewagen in 16 Jahren aus.
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Tja, und deswegen sollte man sich mal Gedanken über den Verzehr von Rindfleisch machen. In einem anderen Thread sagt eine Studie, die der Dicounter Penny in Auftrag gab, viel über die globalen Kosten von Lebensmitteln aus.
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Zitat von winsock
Aber wir brauchen das Vieh ja, um die ständig steigende Bevölkerung der Erde zu ernähren. In Afrika sind es bald alle 20 Jahre eine Milliarde mehr.
Die atmen doch sicherlich bald Wasserstoff aus? 
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Die jetzige Menschheit erzeugt nur durch das Atmen allein ca. 3 Milliarden Tonnen CO² pro Jahr.
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Link nur für registrierte Mitglieder sichtbar. Bitte einloggen oder neu registrieren ]. Geburtenpolitik, die jetzt gelockert wurde, die über Jahrzehnte praktiziert wurde. Kein schöner Weg, aber notwendig.
Es gibt mittlerweile fast 8 Millionen Menschen auf der Erde. Die Resourcen, die diese Menschen verbrauchen, kann dieser Planet kaum noch liefern. Die Chinesen haben das, wenn auch vermutlich nur national, erkannt.
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Zitat von winsock
Die "klimaschädlichen" ausrangierten KFZ werden übrigens auch nach Afrika verschifft und fahren dort noch 20 Jahre weiter.
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Die nützen nur nichts, wenn sie kein Benzin mehr bekommen. Die Mitglieder der OPEC werden sich sicher wehren, aber die müssen auch ins grosse Boot geholt werden.
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Zitat von winsock
China , Indien und Co bauen gerade weitere hunderte Kohlekraftwerke, aber Ihr sorgt euch über klimafreundliche Strassenbahnen am Minidom...
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Völlig klar, aber sollen wir jetzt nach dem Motto verfahren: Die anderen machen es ja auch? Irgendwann muss man mal anfangen ein Problem anzugehen!
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Zitat von Kirkwscks4eva
Bis man alt wird, die Knochen nicht mehr mitmachen oder eine Behinderung hat oder durch Krankheiten usw das nicht mehr kann. Und der öffentliche Nahverkehr ist nur so gut wie es ausgebaut ist. Wenn man für eine Strecke nach Hause 3 x umsteigen und jedesmal 10 bis 20 min oder länger warten muss, ist das auch nicht toll. Sofern überhaupt etwas fährt. Ich habe es hier in meiner Stadt schon so oft erlebt dass einfach nichts fuhr. Sei es wegen Streik oder weil gesperrt für irgendetwas oder weil Ausfall von Busse und Bahnen... und dann steht man schon einmal 2 Stunden und länger und verzweifelt langsam.
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Mein Vater ist mittlerweile einiges über 80 Jahre alt. Er entstammt einer Generation, die ohne Murren mehr als 10 km mit dem Fahrrad zur Arbeit fuhr. Er hat vor einigen Jahren sein Auto verschrotten lassen und sich einen elektrischen Rollstuhl zugelegt. Er ist in der Lage zu improvisieren und bestellt sich z.B. Lebensmittel online. Vor meinem Haus sehe ich unzählige Rentner, die ihre Einkäufe mit dem Rad, oder zu Fuss erledigen. Ich denke, diese Generation passt sich wesentlich schneller den Gegebenheiten an, als wir, die wir die Welt vorgekaut bekommen. Eine Generation, die nicht wirklich jammert.
Bushaltestellen werden, nach und nach, Rollstuhlgerecht umgebaut. Busse haben, in zunehmendem Maße, Auffahrrampen an der Hintertür.
Ich habe lange Zeit auf dem Land gelebt. In einem Kreis fuhren die Busse im Stundenrythmus, zuverlässig. Busse mit 60 Sitzplätzen, die dann mal ab und an mit mehr als einem Fahrgast besetzt waren. Mittlerweile fangen sie dort an kleinere Busse einzusetzen, oder Sammeltaxis.
In einem anderen Landkreis waren diese Regionalbusse, zugegebenerweise, nicht so zuverlässig.