Willkommen |
|
myGully |
|
Links |
|
Forum |
|
|
|
 |
19.05.14, 16:53
|
#1
|
Super Moderatorin
Registriert seit: Mar 2009
Ort: South Bronx
Beiträge: 24.104
Bedankt: 63.108
|
Dino-Skelett: Größtes Lebewesen aller Zeiten gefunden
Zitat:
Ein Landarbeiter in Argentinien hat den nach aktuellen Einschätzungen größten Dinosaurier aller Zeiten entdeckt. Über 20 Meter hoch soll der Gigant der Familie der Titanosauria in den Himmel geragt haben. Mit seinem geschätzten Gewicht von 77 Tonnen wäre er so schwer wie 14 afrikanische Elefanten. Ein Experte rät dagegen zur Vorsicht und warnt vor voreiligen Schlüssen.
In Argentinien haben Paläontologen nach eigenen Angaben die Knochen des größten Lebewesens entdeckt, das je auf der Erde gelebt hat. Ein argentinischer Landwirt stieß bereits 2011 in der Provinz Chubut auf die Überreste und machte die Forscher des Paläontologischen Museums Egidio Feruglio in der 260 Kilometer entfernten Stadt Trelew darauf aufmerksam. Nun konnten nach den jahrelangen Ausgrabungen und Untersuchungen erste Schlüsse aus dem Sensationsfund gezogen werden. Der Pflanzenfresser habe demnach mit einem Gewicht von etwa 77 Tonnen so viel wie rund 14 afrikanische Elefanten auf die Waage gebracht. Insgesamt müsse der noch unbenannte Dinosaurier 40 Meter lang und mit ausgestrecktem Hals 20 Meter hoch gewesen sein.
Knochen in überraschend gutem Zustand
Nicht nur die Dimensionen sind überraschend, auch die Menge an gefundenen Überresten erstaunte die Forscher: Bei der Ausgrabung stießen die Paläontologen auf mehr als 150 versteinerte Knochen von sieben verschiedenen Exemplaren. Normalerweise lassen sich von Dinosauriern in dieser Größenordnung nur einzelne Fragmente finden, die die Zeit überdauerten. Weil die toten Körper der nun gefundenen Giganten aber vermutlich kurz nach deren Tod bei einer Flut von Schlamm überdeckt wurden, befinden sich die Knochen in einem sehr guten Zustand. Die Forscher vermuten, dass die Herde sich in einer Dürre in einem Wasserloch versammelte und dort verdurstete oder schlicht im Schlamm steckenblieb. "Das ist ein wahrer paläontologischer Schatz", zeigt sich Grabungsleiter José Luis begeistert. "Es gab viele Reste und sie waren praktisch intakt, das passiert nicht oft."
Die Spezies zählt zur Familie der Titanosauria, die eine Gruppe von etwa 40 pflanzenfressenden Sauropoden umfasst, die gegen Ende der Kreidezeit auf der ganzen Welt verteilt lebten. Sie zeichneten sich neben ihrer enormen Größe vor allen Dingen durch ihren tonnenförmigen Rumpf, langen Hals und kleinen Kopf aus. Der Leiter des "Europasaurus"-Forschungsprojekts, Oliver Wings, vom Niedersächsischen Landesmuseum Hannover bleibt dagegen vorerst skeptisch: "Der Fund ist sehr schön, es sind viele Knochen da, aber die Länge ist geschätzt. In jedem Fall ist das aber die oberste Liga, was die Größe bekannter Dinosaurier angeht." /rs
|
Quelle: [ Link nur für registrierte Mitglieder sichtbar. Bitte einloggen oder neu registrieren ]
|
|
|
19.05.14, 22:53
|
#2
|
Mitglied
Registriert seit: Jan 2012
Beiträge: 310
Bedankt: 449
|
Wie können solche riesigen Wesen gelebt haben ?
War Früher die Erdanziehungskraft geringer ? Müssen solche Massen nicht unter ihrem eigenen Gewicht
zusammenbrechen ? Ich bezweifel nicht das es sie gab, möchte nur wissen wie das möglich war.
|
|
|
19.05.14, 23:32
|
#3
|
Doomsayer
Registriert seit: Aug 2009
Beiträge: 1.783
Bedankt: 1.493
|
Guck Dir den Knochen an, dann weißte Bescheid. Mit 99,99%iger Wahrscheinlichkeit hat sich die Erdanziehungskraft nur marginal verändert, die hat also mit dem Auftreten solcher Giganten wenig am Hut.
Körperbau und Statur werden wohl gepasst haben, denn sonst hätte die Natur solche Lebewesen nicht hervorgebracht. Angesichts der schieren Größe tippe ich auf geringe Anzahl und Fressfeinde bzw. große Haltbarkeit ihrer Art. Die wurden bestimmt steinalt, und bei der Größe dürfte ihre Haut ordentlich Schutz geboten haben.
Evolution ist schon interessant...
__________________
Die zwei eisernen Regeln des Erfolgs: 1. Verrate niemals alles, was Du weißt.
|
|
|
20.05.14, 03:10
|
#4
|
Mitglied
Registriert seit: Jan 2012
Beiträge: 310
Bedankt: 449
|
Habe grade gelesen, das es eine Theorie gibt, das die Masse und der Radius der Erde früher kleiner gewesen sein könnte, was die Größe einiger Dinosaurier erklären würde.
|
|
|
20.05.14, 06:12
|
#5
|
Süchtiger
Registriert seit: Apr 2010
Beiträge: 823
Bedankt: 700
|
Und dann ist die Erde gewachsen?
Glaube ich nicht....
|
|
|
20.05.14, 06:47
|
#6
|
Banned
Registriert seit: Aug 2010
Beiträge: 1.177
Bedankt: 1.376
|
Evolution.... bin ich nur groß genug, kann mich keiner fressen... ganz einfach.
|
|
|
20.05.14, 18:58
|
#7
|
Nighthawk
Registriert seit: Mar 2009
Beiträge: 1.553
Bedankt: 1.432
|
Dafür war das Gehirn dieser Tiere umso kleiner! Das waren "Maschinen" die nur dafür gelebt haben um zu fressen und sich zu vermehren. Letzteres war übrigens ihre Schwachstelle. Denn nicht selten ging der Akt nach hinten los und man hat sich dabei gegenseitig umgebracht. Denn wenn solche Giganten aufeinanderprallen, geht so mancher Knochen zu Bruch. So groß er auch sein mag!
Aber die Vorstellung, dass solche Giganten einmal auf der Erde gelebt haben ist schon sehr ehrfurchterregend!
__________________
Where Is My Mind¿
|
|
|
21.05.14, 04:47
|
#8
|
Ultimative Keks Power
Registriert seit: Sep 2010
Beiträge: 1.675
Bedankt: 1.889
|
Die Frage warum sie so groß werden konnten hat mich jetzt auch interessiert... Hab einen Text mit interessanten Thesen dazu gefunden:
[ Link nur für registrierte Mitglieder sichtbar. Bitte einloggen oder neu registrieren ]
Ich frage mich ob es wohl irgendwo im Meer Fossilien von einem Megasaurierkraken gibt.
Edit:
Zitat:
Zitat von Woozzh
...grade gelesen, das es eine Theorie gibt, das die Masse und der Radius der Erde früher kleiner gewesen sein könnte, was die Größe einiger Dinosaurier erklären würde.
|
Diese Theorie stammt soweit ich weiß aus einer Zeit in der die Plattentektonik noch nicht verstanden wurde (gar nicht so lang her). Und das ist mittlerweile natürlich überholt. Die letzten Anhänger dieser Idee sind Verschwörungstheoretiker.
Viel interessanter ist aber eigentlich, dass es vor den Dinos irgendwann Insekten gab die riesig waren. [ Link nur für registrierte Mitglieder sichtbar. Bitte einloggen oder neu registrieren ] mit fast einem Meter Spannweite. Und das war möglich, weil die Atmosphäre damals [ Link nur für registrierte Mitglieder sichtbar. Bitte einloggen oder neu registrieren ].
|
|
|
23.05.14, 00:33
|
#9
|
Mitglied
Registriert seit: Jan 2012
Beiträge: 310
Bedankt: 449
|
Zitat:
Zitat von keks3000
Ein Blauwal ist übrigens immernoch Größer.
|
Schwerer vielleicht aber keine 40 Meter lang !
|
|
|
23.05.14, 14:40
|
#10
|
Nighthawk
Registriert seit: Mar 2009
Beiträge: 1.553
Bedankt: 1.432
|
Zitat:
Zitat von keks3000
Ich frage mich ob es wohl irgendwo im Meer Fossilien von einem Megasaurierkraken gibt. 
|
Leider ist das einzige was Kopffüßer hinterlassen, was versteinern könnte Gehäuse, Schnäbel oder auch die mit Haken bewährten Saugnäpfe. Oder man hat glück und findet einen Abdruck, aber von so großen Tieren eher nicht. Es ist aber sehr sicher, dass es solche Tiere der Tiefsee wirklich gegeben hat. Wer weiß schon, was die Tiefen der Meere noch heute beherbergen? Da unten leben noch so viele Kuriose Lebensformen die ein Mensch noch nie zuvor gesehen hat. Selbst Architeuthis Dux, der berühmte Risenkalmar, wurde noch nie Ausgewachsen gefilmt. Narben an Pottwalen zeigen, wie groß diese Tiere werden können. Ich habe mal Bilder gesehen vor Jahren, da war ein Pottwal abgebildet, der Narben von Saugnäpfen auf seiner Haut hatte, die so groß waren wie Suppenteller.
Die Erde hat schon damals so große Landtiere hervorgebracht. Klar mögen die Umstände für so große Geschöpfe damals mehr als Günstig gewesen sein. Aber das Meer beherbergt auch heute noch solche Riesen. Der Blauwal ist wohl ein gutes Beispiel. Zumal die Tiefsee recht unberührt von dem Massenaussterben auf der Erde geblieben ist. Da unten existieren noch "lebende Fossilien" in Massen!
__________________
Where Is My Mind¿
|
|
|
23.05.14, 18:01
|
#11
|
gta v O__O
Registriert seit: Feb 2010
Ort: In Austria
Beiträge: 1.221
Bedankt: 869
|
Zitat:
Zitat von frosti2311
Ich habe mal Bilder gesehen vor Jahren, da war ein Pottwal abgebildet, der Narben von Saugnäpfen auf seiner Haut hatte, die so groß waren wie Suppenteller.
|
Wikipedia schreibt:
Zitat:
Zitat von Wikipedia
Gigantische Saugnapfnarben auf der Walhaut förderten auch die Legende von ggf. über 60 Meter großen Kalmaren. Wie man aber inzwischen weiß, wachsen die Narben mit der Walhaut mit – d. h. eine tiefe Narbe, die ein Pottwal einst als Jungtier erhielt, dehnt sich mit dem Wachstum des Tieres mit aus. Sie erreicht beim erwachsenen Tier eine Größe, die das Wachstum des Wales, aber nicht die Größe des Tintenfischs, der die Narbe einst verursachte, widerspiegelt.
|
|
|
|
21.05.14, 10:19
|
#12
|
Klaus Kinksi
Registriert seit: Oct 2009
Beiträge: 51.366
Bedankt: 55.395
|
Warum soll der mit 40 m der Größte sein, wenn der Amphicoelias schon auf 40 - 60 m geschätzt wurde?
|
|
|
23.05.14, 01:44
|
#13
|
Ultimative Keks Power
Registriert seit: Sep 2010
Beiträge: 1.675
Bedankt: 1.889
|
Oh tatsächlich! O_O Hatte da andere Zahlen in Erinnerung. Sorry.
|
|
|
Forumregeln
|
Du kannst keine neue Themen eröffnen
Du kannst keine Antworten verfassen
Du kannst keine Anhänge posten
Du kannst nicht deine Beiträge editieren
HTML-Code ist Aus.
|
|
|
Alle Zeitangaben in WEZ +1. Es ist jetzt 19:41 Uhr.
().
|