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Landet man ohne Job wirklich auf der Straße in den USA?

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Ungelesen 18.12.10, 14:08   #1
Jack159
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Standard Landet man ohne Job wirklich auf der Straße in den USA?

Wenn ich manchmal irgendwo erzähle, dass es ein Wunschtraum von mir wäre, später vielleicht mal in die USA auszuwandern bekomme ich immer zu hören, dass man dort ohne Job sofort auf der Straße landet.
Mir ist klar, dass es in den USA kein vergleichbares Sozialsystem gibt wie in Deutschland.
Aber wie siehts wirklich aus, wenn man in den USA seinen Job verliert?
Wieviel Hilfe gibt es vom Staat?
Jack159 ist offline   Mit Zitat antworten
Ungelesen 18.12.10, 14:19   #2
Slazer23
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Zitat:
Arbeitslosenunterstützung
Wer ohne eigenes Verschulden die Arbeit verloren hat, kann Arbeitslosenunterstützung (unemployment benefits) in Anspruch nehmen. Diese wird nicht automatisch gezahlt, sondern muss beim zuständigen state unemployment office beantragt werden. Die Voraussetzungen für die Inanspruchnahme, wie z. B. Höhe des Einkommens und/oder Länge der Beschäftigung vor dem Verlust des Arbeitsplatzes, sowie die Dauer und die Höhe der Arbeitslosenunterstützung richten sich nach den Bestimmungen des jeweiligen Bundesstaates. In den meisten Staaten wird bis zu einer bestimmten Obergrenze, die von Staat zu Staat sehr stark variieren kann, die Hälfte des letzten Gehalts für maximal 26 Wochen bezahlt.
[ Link nur für registrierte Mitglieder sichtbar. Bitte einloggen oder neu registrieren ]

Wirst also ein halbes Jahr unterstützt, danach hast du wohl Pech.
Slazer23 ist offline   Mit Zitat antworten
Ungelesen 18.12.10, 22:06   #3
Jack159
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Jack159 ist noch neu hier! | 0 Respekt Punkte
Standard Nach Informatikstudium in die USA auswandern?

Ein Traum von mir wäre es in die USA auszuwandern.
Ich werde nächstes Jahr mit meinem Informatikstudium anfangen.
Wenn ich das Studium erfolgreich beendet habe, würde es mich schon reizen in die USA auszuwandern.
Ich weiß, dass das sehr weiträumig geplant ist und ich auch erstmal überhaupt das Studium schaffen muss. Aber ich denke oft über meine Zukunft nach.
Betrachten wir das hier nur mal so als "Was wäre wenn...". Ich will hier noch keine Handfesten Pläne schmieden, sondern einfach nur mal aus Neugier fragen.

Wie realistisch wären meine Chancen mit einem Informatikstudium in den USA einen angemessenen bezahlten Job zu finden?
Jack159 ist offline   Mit Zitat antworten
Ungelesen 19.12.10, 08:48   #4
vermilion333
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Als Ausländer landet man in den USA als Arbeitsloser natürlich nicht auf der Strasse. Man wird einfach abgeschoben. Das geht da ganz schnell.
vermilion333 ist offline   Mit Zitat antworten
Ungelesen 19.12.10, 12:17   #5
Finanzamt
Stolzer Wessi
 
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Finanzamt sollte auf gnade hoffen | -28 Respekt Punkte
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Vielleicht hätte der User zwei Postings über mir, anstelle von "Arbeitsloser" besser "Mittelloser" geschrieben. Ansonsten stimmt das ganze grundsätzlich. Ausländer ohne finanzielle Mittel werden in den USA nur einen gewissen Zeitraum geduldet, wenn die Papiere keine weitere Aufenthaltsgenehmigung vorsehen wird man abgeschoben. Und das geht ziemlich flott.
Finanzamt ist offline   Mit Zitat antworten
Ungelesen 19.12.10, 13:34   #6
radiergummi12
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andererseits is es ja so , dass man als deutscher in den usa eigendlich meist bevorzugt wird , da wir für ne vergleichsweise sehr gute arbeitsmoral und quallität bekannt sind
radiergummi12 ist offline   Mit Zitat antworten
Ungelesen 19.12.10, 20:38   #7
neffinator
Geschmack hadda
 
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Beiträge: 75
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imo sollte man aber mit nem vernünftigen abschluss in informatik schon nen job bekommen und zudem gibt es auch möglichkeiten in deutschland sich nen job in ner großen internationalen firma zu suchen und von dort aus dann in die usa versetzt zu werden (bei ibm/microsoft/amd/usw ist das schon fast gang und gebe, leider auch oftmals unfreiwillig)
neffinator ist offline   Mit Zitat antworten
Ungelesen 20.12.10, 03:06   #8
Avantasia
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So, jetzt reicht es hier aber mit Euren Beleidigungen. Einmal noch, und Ihr könnt erst mal in die Ferien gehen. Des weiteren bekommen hier einige erst einmal eine Verwarnung.

Ihr geht auf einander los wie die kleinen Kinder sagt mal gehts noch?

Macht so etwas via PM, der Threadsteller hat eine vernünftige Frage gestellt und hat sicher keine Lust Euren Zickenkrieg hier zu Lesen.
__________________

Avantasia ist offline   Mit Zitat antworten
Ungelesen 21.12.10, 16:21   #9
Lord_Wellington
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Zitat:
Zitat von m3Zz Beitrag anzeigen
Ja wandert in die USA aus und sobald ihr euren Job dort verliert, das kann auch nach k.a. 30 Jahren sein, habt ihr eine gewisse Zeit einen neuen zu finden, sonst droht die Abschiebung.

D.h. die Amerikaner und sehr sehr viele andere Länder dieser Welt, haben genug Eier in der Hose, Menschen wieder in ihr Ursprungsland abzuschieben und nicht ewig und 3 Tage mit durchzufüttern. Warum geht das dort, wenn wir hier nur beim Ansprechen schon als Nazi verunglimpft werden?
Auch wenn das jetzt arg weit vom eigentlichen Thema wegführt (und ich es deswegen bei diesem einen Kommentar dazu belassen werde):

Dir ist schon klar, was die Vorgehensweise der USA in dieser Hinsicht zur Folge hat? In den USA leben zig Millionen Illegale, die wirklich jeden Job annehmen müssen, um zu überleben. Weil sie permanent von Abschiebung bedroht sind, können die (Schwarz-)Arbeitgeber mit ihnen machen, was sie wollen. Wenn mal einen Monat kein Lohn ausgezahlt wird: Pech gehabt. Anzeigen oder verklagen können Illegale den Arbeitgeber nicht, weil sie sonst sofort in Abschiebehaft landen würden.

Wenn es um Illegale geht, hat ein großer Teil der US-Amerikaner Ansichten, mit denen man in Deutschland am rechten Rand der Rechtsradikalen stehen oder gleich aus der NPD fliegen würde, weil kein auch nur im entferntesten intelligenter Mensch jemanden wählen würde, der illegale Einwanderer am Grenzzaun von Bürgerwehren erschießen lassen will. Aber auf den billigen mexikanischen Gärtner oder das Kindermädchen für ein paar Dollar im Monat will natürlich keiner verzichten. Selbst Romney hat als republikanischer Gouverneur seine Residenz von Illegalen renovieren lassen und im Wahlkampf dann gegen genau diese Leute gehetzt. Scheinheiliger gehts nicht mehr.

Unterm Strich gibt es in den USA nicht weniger Illegale, als es bei einem vernünftigen Einwanderungssystem Einwanderer geben würde. Sie sind aber - anders als es ordentliche Einwanderer wären - de facto rechtlos und leben quasi im Untergrund. Das US-System als Vorbild? Lächerlich.



@TE: Das soziale Netz ist in den USA tatsächlich viel dünner als hier in Deutschland. Während in Deutschland eine eingerichtete Wohnung, Fernseher und selbst eingekaufte Nahrungsmittel als Existenzminimum gelten und von Staat bezahlt werden, haben Amerikaner da anderen Ansichten. Zugespitzt gesagt: mit Essen aus der Suppenküche und einer Matratze in der Obdachlosenunterkunft kann man auch überlegen, also liegt das Existenzminimum höchstens auf diesem Niveau. Im Gegenzug schauen Amerikaner regelmäßig wie die Kuh wenns blitzt und fürchten die Auferstehung des Kommunismus, wenn sie mitbekommen, welche sozialen Sicherungsysteme in Deutschland (und allgemein Europa) Standard sind.

Bei Arbeitnehmerrechten, Urlaubsansprüchen usw. gilt ähnliches: was in Deutschland als Minimum gilt, ist in den USA nahezu unerreichbarer Luxus. Für Amerikaner ist das ganz normal, aber wer von Deutschland in die USA auswandert, sollte sich bewusst sein, dass dort einfach eine ganz andere Mentalität herrscht, mit der man als doppelt und dreifach abgesicherter Europäer erst mal zurecht kommen muss.
Lord_Wellington ist offline   Mit Zitat antworten
Ungelesen 21.12.10, 18:54   #10
Zeodos
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Was das Arbeitsrecht angeht, kann ich nur zustimmen... es ist wirklich hire&fire-- es gibt kaum kündigungsschutz uÄ.
faierweise muss man aber auch sagen, dass die gehälter vergleichsweise (mit deutschland) hoch sind. ein mediziner verdient zB das doppelte (jetzt jeweils krankenhaus ärzte betrachtet). Zwar ist zum beispiel die krankenversicherung etwas ganz anderes als hier (und wie bereits erwähnt wurde, gibt es kaum sozialleistungen für arbeitslose), dafür sind aber auch die steuern deutlich niedriger.

und auch was man ständig hört, dass man nur 5 tage urlaub oder so hätte:
Ich kenne einige familien, aus verschiedenen schichten... und wie ich das so mitbekomme, sind auch dort die leute um 18 uhr wieder zu hause und haben genug urlaub um 2 wochen mal wegzufliegen.

man sollte also immer unterscheiden, zwischen wissen, dass ma tatsächlich über die usa hat und wissen dass man mal irgendwo gehört oder gelesen hat. ihr mach5t sonst nämlich nix anderes, als dass was in deutschland so oft an amerikanern kritisiert wird... sie wären dumm und hätten keine ahnung von deutschland/europa.

nebenbei: ich hab selbst auch in den usa für die young christian men association gearbeitet und die arbeitszeiten und urlaubszeiten waren voll ok.

an den TE:
bevor du planst auszureisen, solltest du aber auch definitiv mal dort gearbeitet haben, ein urlaub ist nicht mit dem leben in einem land zu vergleichen...
Zeodos ist offline   Mit Zitat antworten
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