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[Internet] Richard Stallman kritisiert Chrome OS und LOIC

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Ungelesen 15.12.10, 15:49   #1
Firefox64
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Standard Richard Stallman kritisiert Chrome OS und LOIC

Zitat:
Den Vater des GNU-Projekts Richard Stallman (Wikipedia), kann man mit einer Berechtigung als Ikone der Open Source-Welt bezeichnen. Wenn er - wie gerade geschehen - im britischen Guardian gegen Googles Chrome OS-Pläne wettert, dann verdient das Beachtung.

Stallmann sieht in Chrome OS den Versuch, die Menschen zur nachlässigen Computerei zu verleiten. Ein Kontrollverlust in der Cloud, den er bei früherer Gelegenheit als "mehr als dumm" bezeichnet hat. Den Anlass zu seiner aktuellen Warnung liefert die Bekanntgabe von dieser Woche, dass Chrome OS wohl erst im kommenden Jahr Marktreife erlangen wird.

Doch zugleich hat Google in den USA damit begonnen, Chrome OS in der Öffentlichkeit vorzustellen und der Presse erste Rezensionsexpemplare von Chrome OS-Notebooks (Cr-48 beta) zu überlassen. Bei diesen Chrome-Geräten erfolgt praktisch die gesamte Datenspeicherung in der Cloud. Darin aber sieht Stallman ein zentrales Problem, denn die Speicherung in dieser ominösen Wolke bedeutet für den Pragmatiker zunächst einmal die Aufgabe von Rechten an diesen Daten - sowohl aus technischer als auch aus rechtlicher Sicht.

Dem könnte man nun widersprechen, weil die Bürgerrechtsbewegung EFF erst gestern einen "großen Sieg" feiern konnte. Ein US-Berufungsgericht hat entschieden, dass die bei einem Web-Mailer gespeicherten Mails nicht ohne Durchsuchungsbefehl von staatlichern Ermittlern konfisziert werden durften. Die Mails sind vielmehr durch den 4. Verfassungszusatz (Unverletzlichkeit der Wohnung) vor solchen Übergriffen geschützt.

Doch bekanntlich macht eine Schwalbe noch keinen Sommer und aus dieser einen Entscheidung ist sicher noch nicht der Anspruch abzuleiten, dass alle online gespeicherten Daten vor nicht ermächtigten Ermittlern geschützt sind. Erst recht nicht, wenn es um Anwender in oder aus anderen Rechtssystemen geht.

Was Google Chrome OS angeht, zeigt sich Stallman ansonsten erst einmal erfreut, weil dieses System auf Linux basiert. Doch er bemängelt, dass diese Linux-Installation gewissermaßen kastriert wurde, denn ihr fehlen so gut wie alle Anwendungen, die mit sonstigen Distributionen einhergehen. Gleichzeitig ist das System so angelegt, dass es die Installation von zusätzlicher Software soweit als möglich verhindert.

Was eben in der Natur des neuen Systems liegt, denn es ist darauf ausgelegt, alle Daten in der Cloud zu speichern und auch das eigentlich "Computing" externen Rechnern zu überlassen. Mit Problemen, die möglicherweise nicht nur philosophischer Natur sind.
Zitat:
Der FSF-Gründer warnte auch vor der Nutzung der Netzlast-Software LOIC, mit der DDoS-Angriffe ausgeführt werden können, wie aktuell auf Finanzdienstleister im Zusammenhang mit der Veröffentlichung von US-Dokumenten auf der Whistleblower-Plattform WikiLeaks. Allerdings meint Stallman nicht, dass der Protest gegen WikiLeaks-Gegner falsch sei, vielmehr sei der LOIC-Sourcecode nicht offen, daher sollten die Nutzer der Software nicht trauen.
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