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Die Urwahl ist beendet, Parteichef Özdemir mit Müh' und Not auch Spitzenkandidat geworden. Direkt nach der Ergebnisverkündung schalteten er und seine Co-Kandidatin Göring-Eckardt auf Offensive: Sie wollen, dass nach der Bundestagswahl nichts ohne die Grünen geht.
Das neugewählte Grünen-Spitzenduo hat den Anspruch der Partei auf eine Regierungsbeteiligung angemeldet. Parteichef Cem Özdemir sagte, er wolle die Grünen zu einem starken Wahlergebnis führen, "damit an uns am Ende kein Weg vorbeiführt".
Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt gab das Ziel eines "deutlich zweistelligen Ergebnisses" bei der Bundestagswahl aus. Jede Regierungsbildung werde schwierig sein, sagte sie. Das gelte im Fall von Rot-Rot-Grün wie für ein Bündnis mit der CSU von Horst Seehofer. Wichtig sei es, die Grünen so stark zu machen, dass sie nach der Wahl für eine Regierungsbildung gefragt seien. Zur Großen Koalition müsse es eine Alternative geben.
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Das Cem Özdemir gewonnen hat freut mich, ein gutes Beispiel für Integration und Beteiligung von Migranten und deren Kindern in der Politik.
Katrin Göring-Eckardt ist die einzige weibliche Kandidatin gewesen, das finde ich sehr unglücklich gelöst.