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Ausgespielt – auf A-Tec folgt JoWooD: Insolvenz beantragt
An der Wiener Börse geht's weiter rund. Nach A-Tec musste nun auch JoWooD die Insolvenz anmelden. Gleichzeitig hat der Vorstand ein Sanierungsverfahren beantragt. Die Aktie wurde vom Handel ausgesetzt.
Kurz nach 13.00 Uhr wurde am Freitag die Aktie des heimischen Spielerherstellers JoWood vom Handel ausgesetzt. Knapp darauf folgte auch schon die Begründung des Unternehmens per Aussendung - JoWooD beantragt Insolvenz.
"Der Vorstand der JoWooD Entertainment AG gibt bekannt, dass die Bemühungen um die Neustrukturierung der Kapitalisierung sowohl das Fremd- als auch das Eigenkapital betreffend am 6.1.2011 als gescheitert betrachtet werden mussten", lautet die Begründung des Unternehmens.
Ähnlich wie A-Tec hat JoWood nun nach dem neuen Insolvenzrechtsgesetz die Eröffnung eines Sanierungsverfahrens beim Handelsgericht Wien beantragt.
Der JoWooD-Vorstand hofft jedenfalls auf einen Fortbestand des Unternehmens: Man gehe davon aus, dass die Verhandlungen mit den Gläubigern und möglichen Investoren binnen 90 Tagen positiv geführt und abgeschlossen werden können", hießt es weiter.
Das Unternehmen war schon seit längerem in finanzielle Schieflage geraten. Der Verlust in den ersten neun Monaten des Jahres 2010 belief sich auf 25 Millionen €. Am Mittwoch hatte JoWooD bereits in einer Aussendung von einer "angespannte Finanzlage" gesprochen und nicht zuletzt deshalb über eine Klage in Höhe von 2,36 Millionen € gegen den ehemaligen Kernaktionär Koch Media informiert.
220 Gläubiger betroffen
Insgesamt sind von der Insolvenz rund 220 Gläubiger betroffen, wie der Alpenländische Kreditorenverband (AKV) meldet. Hauptaktionäre bei JoWood sind VenGrowth Technology (13,76 Prozent der Anteile), Fonds der Erste Sparinvest (fünf Prozent) und Pioneer Investments Austria (4,94 Prozent). 76,3 Prozent befinden sich in Streubesitz. Zudem seien die Gehälter der 26 Dienstnehmer seit Dezember 2010 offen.
Spieleflops als Ursache
Als Grund der Insolvenz nennt der AKV die Spieletitel "Yoga" und "Arcania" (Gothic 4), die im Verkauf deutlich hinter den Erwartungen zurückgeblieben seien. Die Gesamtverbindlichkeiten belaufen sich auf rund 24,76 Millionen €. Dem gegenüber stehen Aktiva von rund 3,74 Millionen €.
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HAHAAAAAAHAHAHAAAAAA !!!!
Ich bin nicht wirklich überrascht und dennoch musste ich bisschen grinsen
Kommt davon wenn man Scheisse publiziert ! Ganz einfach...
Und die die jetzt das Moralapostel spielen wollen.... bitte... bleibt raus aus diesem Thread. Dankeschön