Willkommen |
|
myGully |
|
Links |
|
Forum |
|
|
|
 |
11.08.23, 09:43
|
#1
|
das Muster ist das Muster
Registriert seit: Apr 2011
Ort: Schwarzwald
Beiträge: 2.916
Bedankt: 3.346
|
André Schünke: Tagesschau-Sprecher für Deepfake-Betrug missbraucht
Zitat:
André Schünke: Tagesschau-Sprecher für Deepfake-Betrug missbraucht
Tagesschau-Sprecher André Schünke wurde Opfer von Betrügern, die mithilfe künstlicher Intelligenz seine Stimme und sein Gesicht für Werbevideos missbrauchten.

Die Sprecher der Tagesschau stehen für Seriosität und Vertrauen, was Betrüger animierte, ein Deepfake von Tagesschau-Sprecher André Schünke zu erstellen, wobei sowohl seine Stimme als auch sein Gesicht für Werbevideos missbraucht wurden. Ziel war es, auf dubiose Online-Geldanlagen aufmerksam zu machen.
In den Videos, die auf Facebook kursieren, ist neben Schünke auch ein angeblicher Lotto-Millionär zu sehen. Gemeinsam preisen sie die vermeintlichen Vorzüge der Plattform Quantum an. Angeblich hätten sich dort schon 10.000 Menschen registriert, die mit automatisiertem Aktienhandel bis zu 21.000 Euro im Monat verdienen würden. Schünkes Teil wurde mithilfe von KI-generierter Stimmimitation eingesprochen.
Schünke zeigt sich schockiert über Deepfake-Missbrauch
Für den echten André Schünke ein Schock: "Es kann einem schon Angst machen, was mit künstlicher Intelligenz heutzutage möglich ist", sagte er gegenüber der Bild-Zeitung. "Und ich fürchte, das ist erst der Anfang."
Im aktuellen Video sei die Fälschung zwar noch erkennbar, doch die Technik entwickle sich rasant weiter. "Wenn die KIs noch weiter lernen, erleben wir in Zukunft noch krassere Fakes", warnt Schünke. Es sei immer schwerer, Original und Fälschung auseinanderzuhalten.
Um Deepfakes zu entlarven, gibt es verschiedene Ansätze. Zum einen versuchen Forscher, Artefakte in Videos zu erkennen, die bei echten Aufnahmen nicht zustande kämen. Zum anderen können Meta-Daten wie Erstellungszeitpunkt helfen, doch diese sind nur selten nach dem Videoschnitt noch vorhanden – und können ebenfalls gefälscht werden. Auch das Aufklären der Öffentlichkeit ist wichtig, damit Internetnutzer kritischer werden. Am wichtigsten ist es jedoch, entsprechende Angebote generell zu hinterfragen – egal, wer dafür angeblich wirbt.
Der Autor meint: Vorsicht ist immer geboten
Der Fall André Schünke zeigt, wie leicht heutzutage Identitäten missbraucht werden können. Nur weil ein Video oder eine Audiodatei authentisch erscheint, ist sie das noch lange nicht. Vor allem vor finanziellen Entscheidungen ist besondere Vorsicht geboten. Da sich die Deepfake-Technologie weiter rasant entwickeln wird, ist es generell notwendig, die Öffentlichkeit für dieses Problem zu sensibilisieren.
|
[ Link nur für registrierte Mitglieder sichtbar. Bitte einloggen oder neu registrieren ]
|
|
|
Forumregeln
|
Du kannst keine neue Themen eröffnen
Du kannst keine Antworten verfassen
Du kannst keine Anhänge posten
Du kannst nicht deine Beiträge editieren
HTML-Code ist Aus.
|
|
|
Alle Zeitangaben in WEZ +1. Es ist jetzt 20:06 Uhr.
().
|