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10.06.23, 06:52
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Übernahme: KI soll Axel Springers nächstes Stepstone werden
Zitat:
Übernahme: KI soll Axel Springers nächstes Stepstone werden
"Wenn jemand den Journalismus töten will, sollten wir es selbst tun", sagt CEO Mathias Döpfner. Der Verlag sucht nach KI-Unternehmen, die zum Verkauf stehen.

Der Medienkonzern Axel Springer will ein KI-Unternehmen übernehmen – bisher ohne konkrete Pläne dazu, welches. Dies kündigte CEO Mathias Döpfner in einem internen Podcast an, wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet.
"Wenn jemand den Journalismus töten will, dann sollten wir verstehen, wie und warum, und wir Journalisten sollen es selbst tun", sagte Döpfner. Er spielte damit auf die Befürchtungen an, dass Tools mit künstlicher Intelligenz immer mehr Jobs überflüssig machen könnten.
Bei Axel Springer soll ein eigenes spezielles Team eingerichtet werden, das Firmen für eine mögliche Übernahme prüft. Dieses "muss sich ganz auf Akquisitionen – Early-Stage-Akquisitionen oder Later-Stage-Akquisitionen von KI-Unternehmen – konzentrieren, die aus verschiedenen Gründen für Axel Springer wichtig oder attraktiv sein können", erklärte Döpfner.
Dabei sei er auch bereit, erfolglose Übernahmen in Kauf zu nehmen: "Vielleicht machen wir fünf Picks und fünfmal klappt es nicht", so der CEO.
Die Übernahme eines erfolgreichen Unternehmens könne für den Verlag aber zum nächsten Stepstone werden, sagte Döpfner weiter. Axel Springer stieg bereits 2004 bei der Jobbörse Stepstone ein. In diesem Jahr soll die Jobbörse an die echte Börse gehen.
KI-Einsatz im Journalismus sorgt für Kritik
Auch im Journalismus gab es bereits Experimente mit computergenerierten Inhalten. Der Burda-Verlag veröffentlichte eine Kochzeitschrift mit Pasta-Rezepten, die mithilfe von ChatGPT und Midjourney erstellt wurden.
Das US-Portal Cnet nutzte monatelang KI-Werkzeuge, um Finanznachrichten zu verfassen. Auf beide Fälle folgte harsche Kritik.
Es ist laut Döpfner wichtig, zu prüfen, "wie wir Fälschungen vermeiden und wie wir die Vertrauenswürdigkeit und Wahrhaftigkeit erhöhen können". KI könne dabei gleichermaßen Problem, aber auch Lösung für Falschmeldungen sein.
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