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myGully |
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18.03.22, 16:09
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#1
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working behind bars
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Bedankt: 13.783
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Arnies Rede an das russische Volk
Arnold Schwarzenegger hält eine bewegende Rede an das russische Volk:
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Die folgenden 6 Mitglieder haben sich bei Uwe Farz bedankt:
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19.03.22, 00:33
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#2
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Suppen Moderator
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Und hier geht es ganz schnell zurück zum Thema. Diese ständigen Vergleiche und Relativierungen mit anderen Kriegen ändern nichts an dem aktuellen. Nochmal sowas und es gibt Urlaub.
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Urlaubsmodus
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Die folgenden 2 Mitglieder haben sich bei Thorasan bedankt:
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19.03.22, 11:01
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#3
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Super Moderator
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Zitat:
Schwarzeneggers Botschaft an Russen
»Furchtbare Dinge, über die ihr Bescheid wissen solltet«
Arnold Schwarzenegger hat sich per Video an die Menschen in Russland gewandt. Er wolle ihnen die Wahrheit über den Krieg in der Ukraine erzählen, sagt er – und verbindet seinen Appell sehr geschickt mit seiner persönlichen Geschichte.
17.03.2022, 16.55 Uhr

Arnold Schwarzenegger (Archivfoto): »Ich bedaure euch sagen zu müssen, dass bereits Tausende russische Soldaten getötet wurden« Foto: Gaelen Morse / Getty Images
Arnold Schwarzenegger sagt, er verbreite seine Videobotschaft – die offenbar vom kalifornischen Medienkonzern attn produziert wurde – auf verschiedenen Kanälen, um seine »lieben russischen Freunde« zu erreichen. Es gingen Dinge in der Welt vor sich, »die man euch vorenthält, furchtbare Dinge, über die ihr Bescheid wissen solltet«.
Dann beschreibt Schwarzenegger, was seine Liebe zu Russland begründet habe: Als Kind habe er für den russischen Gewichtheber Juri Petrowitsch Wlassow geschwärmt. Den damals »stärksten Mann der Welt« habe er als 14-Jähriger 1961 persönlich kennengelernt, bei den Weltmeisterschaften in Wien, wo Wlassow den Titel holte, als er als erster Mensch 200 Kilo stemmte.
Er habe damals Gelegenheit gehabt, sein Idol zu treffen, erzählt Schwarzenegger weiter. Backstage habe Wlassow ihn begrüßt und ihm die Hand gegeben, »ich hatte damals noch die Hand eines Jungen, er hatte diese kräftige Männerhand, in der meine fast verschwand. Aber er war so nett zu mir, und er lächelte mich an. Ich habe diesen Tag niemals vergessen«.
Er habe ein Poster Wlassows in seinem Zimmer aufgehängt, über seinem Bett, das Bild eines Russen – was seinen Vater, der als österreichischer Soldat im Zweiten Weltkrieg für die Nazis gekämpft habe, erzürnte. Warum sich Arnold keinen deutschen oder österreichischen Helden suche? Er aber habe an seiner Verehrung für Wlassow festgehalten.
Schwarzenegger schildert, wie ihn seine Karriere später oft nach Russland führte; der Film »Red Heat«, bei dem er mitspielte, sei der erste Hollywoodfilm gewesen, der eine Drehgenehmigung für den Roten Platz in Moskau erhielt. Er erzähle all das, so Schwarzenegger, um zu verdeutlichen, dass er »nichts als Zuneigung und Respekt« für die Menschen in Russland empfinde.
Deshalb wolle er ihnen »die Wahrheit über den Krieg in der Ukraine und was dort passiert« erzählen. Niemand höre von Außenstehenden gern Kritisches über die eigene Regierung, so Schwarzenegger. Aber, fügt er an, er habe zu den Amerikanern mit »derselben Besorgnis« gesprochen, als am 6. Januar 2021 ein wütender Mob den Kongress gestürmt habe.
Schwarzenegger macht dann mehrere inhaltliche Punkte, was den Krieg in der Ukraine betrifft.- Es sei eine Lüge, wenn »Russlands Regierung« behaupte – Schwarzenegger erwähnt Wladimir Putin nicht explizit, er wird aber im Video gezeigt –, die Militäroperation diene dazu, die Ukraine zu »entnazifizieren«: Der ukrainische Präsident Selenskyj sei Jude, dessen Onkel im Zweiten Weltkrieg von den Nazis ermordet worden seien.
- Der Krieg gegen die Ukraine sei nicht der Krieg des russischen Volkes, die Mächtigen im Kreml hätten ihn begonnen.
- In den Vereinten Nationen habe eine überwältigende Mehrheit der Länder den Krieg verurteilt, nur vier hätten sich auf die Seite Russlands gestellt.
Dann beschreibt Schwarzenegger den Krieg in der Ukraine, die Angriffe auf die Zivilbevölkerung, er spricht von den drei Millionen Flüchtenden, die das Land bereits verlassen hätten.
»Ich bedaure euch sagen zu müssen, dass bereits Tausende russische Soldaten getötet wurden«, so Schwarzenegger. Russlands Soldaten seien gefangen in einem Konflikt, in dem Ukrainer ihre Heimat verteidigten und die russische Regierung einen Eroberungskrieg führe. Manche wüssten bei Einsatzbeginn nicht einmal, dass sie in einen Krieg zögen.
Erneut zieht Schwarzenegger an dieser Stelle die persönliche Parallele zu seinem Vater. Der sei als Wehrmachtssoldat »euphorisch« gewesen, in Leningrad zu kämpfen. Nach dem Krieg sei er allerdings ein gebrochener Mann gewesen, »körperlich und seelisch«.
Schwarzenegger mahnt, dass in diesem »illegalen, sinnlosen Krieg« auch russische Leben geopfert würden.
Schließlich appelliert er direkt an Wladimir Putin: »Sie haben diesen Krieg begonnen, Sie führen diesen Krieg, Sie können diesen Krieg beenden.«
Ganz zum Schluss wendet sich Schwarzenegger an die mutigen Russinnen und Russen, die im Land offen gegen den Krieg Stellung bezogen haben: »Ihr seid meine neuen Helden.«
Anmerkung der Redaktion: In einer früheren Version dieser Meldung war das Gewicht, das Wlassow stemmte, falsch angegeben. Wir haben den Fehler korrigiert.
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Die folgenden 7 Mitglieder haben sich bei Draalz bedankt:
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20.03.22, 22:56
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#4
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working behind bars
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Beiträge: 3.221
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Die Rede in Textform:
Zitat:
I Have a Message for My Russian Friends
The strength and the heart of the Russian people have always inspired me. That is why I hope that you will let me tell you the truth about the war in Ukraine.
By Arnold Schwarzenegger
I have a message for my Russian friends, and for the Russian soldiers serving in Ukraine: There are things going on in the world that have been kept from you, terrible things that you should know about. But before I tell you about the harsh realities, let me tell you about the Russian who became my hero.
In 1961, when I was 14 years old, I had the chance to attend the World Weightlifting Championships in Vienna. Yury Petrovich Vlasov won the world-championship title, becoming the first human being to lift 200 kilograms over his head. Somehow, a friend of mine got me backstage. All of a sudden a 14-year-old boy was standing in front of the strongest man in the world. I couldn’t believe it. He reached out to shake my hand. I still had a boy’s hand. He had this powerful man’s hand that swallowed mine, but he was kind. And he smiled at me.
I never forgot that day. I went home and put his photo above my bed. It inspired me when I started lifting weights, but it angered my father. He didn’t like Russians, because of his experience in the Second World War, when he was injured in Leningrad. (The Nazi army that he was part of did vicious harm to that great city and to its brave people.) My father told me to take Petrovich’s picture down, and to find a German or Austrian hero. But I did not take the photograph down, because it didn’t matter to me what flag he carried.
Years later, I was in Moscow to film Red Heat, the first American movie allowed to film in Red Square. Yury and I spent the whole day together. He was so thoughtful, so kind, so smart, and very giving. He gave me a blue coffee cup that I still use every morning.
The reason I’m telling you all of this is that ever since I was 14 years old, I’ve had nothing but affection and respect for the people of Russia. The strength and the heart of the Russian people have always inspired me. That is why I hope that you will let me tell you the truth about the war in Ukraine. No one likes to hear something critical of their government. I understand that. But as a longtime friend of the Russian people, I hope that you will hear what I have to say.
I spoke to the American people this way last year on January 6, when a wild crowd was storming the U.S. Capitol trying to overthrow our government. There are moments that are so wrong that we have to speak up.
I know that your government has told you this is a war to de-Nazify Ukraine. This is not true. De-Nazify Ukraine? It is a country with a Jewish president—a Jewish president, I might add, whose grandfather’s three brothers were all murdered by the Nazis. Ukraine did not start this war. Neither did nationalists or Nazis. Those in power in the Kremlin started this war; this is not the Russian people’s war.
Let me tell you what you should know. One hundred forty-one nations at the United Nations voted that Russia was the aggressor and called for it to remove its troops immediately. Only four countries in the entire world voted with Russia. That is a fact. The world has turned against Russia because of its actions in Ukraine. Whole city blocks have been flattened by Russian artillery and bombs, including a children’s hospital and a maternity hospital. Three million Ukrainian refugees, mainly women, children, and the elderly, have already fled the country, and many more now seek to get out. It is a humanitarian crisis. Russia, because of its brutality, is now isolated from the society of nations.
You’re also not being told the truth about the consequences of this war for Russia itself. I regret to tell you that thousands of Russian soldiers have been killed. They’ve been caught between Ukrainians fighting for their homeland and the Russian leadership fighting for conquest. Massive amounts of Russian equipment have been destroyed or abandoned. The destruction that Russian bombs are raining down upon innocent civilians has so outraged the world that the strongest global economic sanctions ever enacted have been imposed on the country. Those who don’t deserve it on both sides of the war will suffer.
The Russian government has lied not only to its citizens, but also to its soldiers. Some of the soldiers were told they were going to fight the Nazis. Some were told that the Ukrainian people would greet them like heroes. Some were told that they were simply going on exercises—they didn’t even know that they were going into war. And some were told that they were there to protect ethnic Russians in Ukraine. None of this was true. Russian soldiers have faced fierce resistance from the Ukrainians who want to protect their families.
When I see babies being pulled out of ruins, I feel like I’m watching a documentary about the horrors of the Second World War, not the news of today. When my father arrived in Leningrad, he was all pumped up on the lies of his government. When he left Leningrad, he was broken physically and mentally. He spent the rest of his life in pain: pain from a broken back, pain from the shrapnel that always reminded him of those terrible years, pain from the guilt that he felt.
Russian soldiers already know much of this truth. You’ve seen it with your own eyes. I don’t want you to be broken like my father. This is not a war to defend Russia like your grandfathers and your great-grandfathers fought. This is an illegal war. Your lives, your limbs, and your futures are being sacrificed for a senseless war, condemned by the entire world. Remember that 11 million Russians have family connections to Ukraine. With every bullet that you shoot, you shoot a brother or a sister. Every bomb and every shell that falls is falling not on an enemy, but on a school or a hospital or a home.
I don’t think the Russian people are aware that such things are happening. So I urge the Russian people and the Russian soldiers in Ukraine to understand the propaganda and the disinformation that you are being told. I ask you to help me spread the truth so that your fellow Russians will know the human catastrophe that is happening in Ukraine. To President Putin, I say: You started this war. You’re leading this war. You can stop this war now.
And to the Russians who have been protesting on the streets against the invasion of Ukraine: The world has seen your bravery. We know that you have suffered the consequences of your courage. You have been arrested. You have been jailed and you’ve been beaten. You are my new heroes. You have the strength of Yury Petrovich Vlasov. You have the true heart of Russia.
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Quelle:
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Die folgenden 2 Mitglieder haben sich bei Uwe Farz bedankt:
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