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[Brisant] Offenbar neue Corona-Variante in Frankreich aufgetaucht

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Ungelesen 04.01.22, 09:13   #1
AhoiKameraden
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Standard Offenbar neue Corona-Variante in Frankreich aufgetaucht

Neue Corona-Variante B.1.640.2 in Frankreich entdeckt

Zitat:
Während die Sorge vor Omikron Deutschland beschäftigt, könnte schon das nächste Corona-Gespenst an die Tür klopfen. Eine neue Corona-Mutante ist in Frankreich aufgetaucht.
Marseille – Erst Delta, jetzt Omikron – bahnt sich bereits die nächste Corona-Mutante in Europa ihren Weg?
Jedenfalls scheint es diese Botschaft aus Frankreich zu geben.
Dort ist nach Medienberichten eine neue Corona-Variante nachgewiesen worden, die bisher noch nicht in Europa bekannt beziehungsweise aufgetreten war.
Die Klassifizierung der neuen Corona-Mutante lautet B.1.640.2 und hat bisher noch keinen „klangvollen“ Namen wie die anderen Corona-Varianten.
Neue Corona-Mutante in Frankreich: „Atypische Mutationen-Kombination“ – Person aus Südfrankreich mit B.1.640.2 nach Aufenthalt in Kamerun zurückgekehrt
Laut den Experten des IHU Mediterranee Infection in Marseille wisse man bisher noch nicht viel über B.1.640.2.
Offenbar soll übereinstimmenden Medienberichten, unter anderem berichteten t-online.de, merkur.de und der tagesspiegel.de, eine Person aus Südfrankreich nach einem Aufenthalt in Kamerun mit der neuen Corona-Variante B.1.640.2 zurückgekehrt sein und demnach zwölf weitere Personen angesteckt haben. Nach Angaben von des Experten des IHU wiesen die Tests eine „atypische Mutationen-Kombination“ auf.
Nach den Daten US-amerikanischen Johns-Hopkins-Instituts in Baltimore beläuft sich die Impfquote in Kamerun derzeit auf etwa 2,4 Prozent.
Länder mit einem hohen Anteil an Ungeimpften oder zumindest von immunsupprimierten Menschen zeigen ermöglichen häufig das Aufkommen von neuen Mutationen des Corona-Virus.
Neue Corona-Mutante B.1.640.2 in Frankreich entdeckt: Mehr Mutationen am Spike-Protein als Omikron – neue Studie noch nicht aussagekräftig
Während in Deutschland nach Aussage des Virologen Christian Drosten „Omikron die Regeln macht“*, hat sich eine neue Corona-Studie bereits Ende Dezember 2021 mit der Corona-Mutante B.1.640.2 befasst.
In der derzeit noch nicht von unabhängigen Gutachtern geprüften Preprint-Studie ist laut der Forscher die Rede von 46 Mutationen am Spike-Protein. Dieser Umstand bedeutet, dass die neue Corona-Variante damit neun Mutationen mehr aufweist als Omikron, bei der 37 gezählt wurden und laut verschiedener Corona-Studien selbst Geimpfte mit Booster-Impfung nicht dauerhaft schützen* könnte.
Allerdings sind die Daten aufgrund der geringen Zahl an nachgewiesenen Fällen und somit dem kleinen Kreis, in dem sich die Studie bewegt, noch keineswegs aussagekräftig.
Corona-Variante B.1.640.2: Mutationen wie N501Y und E484K in der neuen Mutante nachgewiesen worden
Der Studie nach sollen sich in der neuen Corona-Variante B.1.640.2 auch die bereits bekannten Mutationen N501Y und E484K wiederfinden. N501Y ist zuvor beispielsweise bereits in der Alpha-Variante nachgewiesen worden. Eines der besonderen Merkmale von N501Y besteht darin, dass es sich stärker an menschliche Zellen bindet und so leichter im Körper ausbreiten kann.
Derweil gehört E484K zu den sogenannten Escape-Mutationen.
E484K ist direkt im Spike-Protein angesiedelt. Ein Umstand, der möglicherweise direkte Auswirkungen auf die Wirksamkeit von Corona-Impfstoffen haben könnte.
Demnach liegt es im Bereich des Möglichen, dass die neue Corona-Variante B.1.640.2 ansteckender als das Ursprungsvirus SARS-CoV-2 sein könnte. Allerdings ist das bisher nur eine Vermutung, da die Forschung bezüglich der Corona-Mutante und deren Infektiösität noch in den Kinderschuhen steckt. Ebenfalls liegen bisher keine Daten zur Verbreitung oder Gefährlichkeit der Corona-Mutation liegen derzeit noch keine Daten vor.
Neue Corona-Mutante in Frankreich: Ein weiterer Punkt auf der Agenda des kommenden Corona-Gipfels?
Die Entdeckung einer neuen Corona-Variante ist keineswegs eine Seltenheit und gleichzeitig nicht direkt besorgniserregend. In den meisten Fällen setzt sich die Mutante gar nicht erst durch. Dennoch lässt die Meldung gerade im Hinblick auf die Entdeckung im Nachbarland Frankreich und den anstehenden Corona-Gipfel am Freitag, 7. Januar 2022, aufhorchen.
Große Aufmerksamkeit wird die Nachricht in der Politik rund um Gesundheitsminister Karl Lauterbach, der vorab bereits mögliche neue Corona-Regeln* in Aussicht stellte, finden dürfen. Der SPD-Politiker Lauterbach hatte sich jüngst klar und deutlich zu einer vor einer Durchseuchung von Omikron in der Gesellschaft* geäußert. Nun könnte die nächste Corona-Variante direkt auf dem Fuß folgen, bevor die Omikron-Variante überhaupt eingedämmt worden ist. * kreiszeitung.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.
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Uwe Farz
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Standard

Ich beziehe mich auf den Eingangsartikel, der einmal mehr verdeutlicht, wie in Deutschland grundlegende Hausaufgaben nicht gemacht werden, wenn es sich um etwas komplexere Vorgänge in Frankreich handelt.
Der Entdecker der Variante Didier Raoult ist eine umstrittene Persönlichkeit, der seit Beginn der Pandemie die eigene Reputation zerstört hat.
2020 etwa hat er behauptet, die Pandemie wäre spätestens im Mai vorbei.
Zitat:
Falscher Alarm aus Frankreich?
Stand: 05.01.2022 18:17 Uhr

Seit Dienstag macht eine neue Variante des Covid-19-Erregers mit dem Namen B.1.640.2. Schlagzeilen. Grund dafür ist ein Preprint eines hoch umstrittenen französischen Forschers.
Von Andrej Reisin, NDR

Der erste Upload der Genomsequenz von B.1.640.2. in die weltweite Datenbank GISAID erfolgte bereits am 4. November - rund drei Wochen bevor die Omikron-Variante erstmals entdeckt wurde. Insgesamt wurde die Variante seitdem erst gut 20 Mal sequenziert, beziehungsweise in die Datenbank hochgeladen - Omikron dagegen rund 120.000 Mal, wie der Virologe Tom Peacock vom Imperial College London auf Twitter berichtete.

Er gilt als einer der führenden Forscher auf dem Gebiet der Virusmutationen. Die Variante sei es "im Moment definitv nicht wert, sich darum Sorgen zu machen", so Peacock.

Forscher von Ärztekammer gerügt

Das von anderen Wissenschaftler:innen noch nicht begutachtete Forschungsmanuskript (Preprint), auf das sich die aktuelle Berichterstattung bezieht, stammt unter anderem vom Mediziner und Infektiologen Didier Raoult. Dieser ist in Frankreich hoch umstrittenen, da er unter anderem Covid-19-Patient:innen mit dem Malaria-Medikament Hydroxychloroquin behandelt hat, das auch Ex-US-Präsident Donald Trump eine Zeit lang propagierte.

Erst Anfang Dezember war er dafür von der französischen Ärztekammer offiziell gerügt worden, die zweithöchste Disziplinarmaßnahme nach dem (vorübergehenden oder endgültigen) Verbot des Ausübens ärztlicher Tätigkeiten.

Kult-Status unter Corona-Skeptikern

Doch Raoult wird auch vorgeworfen, am von ihm gegründeten Institut für Infektionskrankheiten der Universitätsklinik Marseille (IHU Méditerranée Infection) gegen die Regeln klinischer Studien verstoßen zu haben, und zwar in Zusammenhang mit seiner Forschung zu Covid-19. Seinen Posten als Institutsdirektor muss er unter anderem deswegen aufgeben, ein:e Nachfolger:in wird bereits gesucht. Zudem ermittelt die Marseiller Staatsanwaltschaft. Ob die aktuelle Studie zur neuen Variante, an der auch andere Forscher:innen beteiligt waren, wissenschaftlichen Standards genügt, bleibt abzuwarten.

Raoult genießt unter Corona-Skeptikern in Frankreich Kultstatus, obwohl sich seine Prognosen schon mehrfach als falsch erwiesen. So glaubte er an ein schnelles Verschwinden der Pandemie und will sich nicht gegen Corona impfen lassen, weil die Krankheit nicht tödlich sei. Stattdessen beklagt er die Machenschaften der Pharmaindustrie und warnt vor unbekannten Impfnebenwirkungen wie bei der Schweinegrippe-Impfung. Es gibt in Frankreich zahlreiches Raoult-Merchandise, von mit seinem Konterfei bedruckten Masken bis hin zu Krippenfiguren.

Social Media und Medien als Aufmerksamkeits-Verstärker

Große Aufmerksamkeit erhielt das neue Preprint durch einen Tweet des US-Mediziners Eric Feigl-Ding, der auf Twitter über 675.000 Follower hat. Feigl-Ding machte sich in Zusammenhang mit Covid-19 einen Namen, weil er frühzeitig die Alarmglocke wegen einer bevorstehenden Pandemie schlug. Allerdings steht er wegen seiner Tweets auch immer wieder in der Kritik, da er kein Infektions-Epidemiologe ist - und sich nach Auffassung von Fachkolleg:innen zu häufig zu virologischen und epidemiologischen Themenfeldern äußert, für die er keine wissenschaftliche Expertise besitzt. Feigl-Ding hat seinen ursprünglichen Tweet zur Variante mittlerweile wieder gelöscht, ohne dies transparent zu machen.

WHO beobachtet Varianten-Familie schon länger

Die Variante B.1.640.2. weist im Vergleich zum Virus-Wildtyp 23 Mutationen im sogenannten Spike-Protein auf, darunter auch solche, die es leichter ansteckend machen könnten. Der Düsseldorfer Virologe Jörg Timm sagte in einem Omikron-Briefing des Science Media Centers Deutschland auf Anfrage des ARD-faktenfinders jedoch, dass die Mutation in der Realität bislang offenbar "keinen Selektionsvorteil" habe, denn die Nicht-Ausbreitung in Südfrankreich sei dafür "ein starker Indikator". Die Variante konnte sich weder gegen Delta durchsetzen, noch ist laut Timm zu erwarten, dass sie sich gegen Omikron behaupten könne. Natürlich müsse man alle Varianten im Auge behalten, aber "niemand erwartet, dass die uns ganz große Probleme machen wird", so Timm weiter.

Im November hatte bereits die Weltgesundheitsorganisation WHO die Varianten-Familie, zu der B.1.640.2 gehört, als zu "beobachtende" Variante gekennzeichnet. In der WHO-Hierarchie ist dies allerdings nur die dritthöchste Stufe nach "besorgniserregenden" Varianten und solchen von "Interesse". Eine Variante, die aus dem Beobachtungsstadium nicht in einer der beiden anderen Kategorien aufsteigt, wird irgendwann von der WHO von der Beobachtungsliste gestrichen.

Die aktuelle Aufmerksamkeit für B.1.640.2 ist demnach weder ihrer Verbreitung noch ihrer Gefährlichkeit geschuldet, sondern lediglich der Prominenz eines umstrittenen Studien-Autors, eines reichweitenstarken Twitter-Multiplikators - und Medien, die auf entsprechende Social-Media-Hypes reagieren.
Quelle:
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muavenet (07.01.22)
Ungelesen 07.01.22, 15:21   #3
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Was ist eigentlich so schwer daran, Coronanews nur in den extra gepinnten, dafür vorgesehenen Thread zu posten?
Wir haben diese Regelung nicht grundlos!

Verwarnungen gehen raus!
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