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US-Geheimdienst CIC: Willy Brandt war Informant für US-Militärgeheimdienst
Zitat:
US-Geheimdienst CIC:
Willy Brandt war Informant für US-Militärgeheimdienst
Der frühere Bundeskanzler hat einem Bericht zufolge zwischen 1948 und 1952 Informationen an das CIC geliefert. In den Berichten ging es um die Verhältnisse in der DDR.
17. Dezember 2021, 20:13 Uhr Quelle: ZEIT ONLINE, AFP, als

Der frühere Bundeskanzler Willy Brandt © Horst Ossinger/dpa
Der frühere Bundeskanzler Willy Brandt (SPD) war einem Bericht zufolge lange vor seiner Amtszeit Informant des damaligen US-Militärgeheimdienstes CIC. Von 1948 bis 1952 habe Brandt dem Geheimdienst gegen Bezahlung Informationen geliefert, berichtete der Spiegel unter Berufung auf Auswertungen des Historikers Thomas Boghardt. In Brandts Berichten sei es um die Verhältnisse in der DDR gegangen.
Brandt habe über die SED und die Jugendorganisation FDJ berichtet, über politische Häftlinge im sächsischen Bautzen, ostdeutsche Werften, Fabriken, das Eisenbahnwesen und die Telefonausstattung der sowjetischen Streitkräfte, hieß es in dem Bericht. Die Informationen stammten demnach mutmaßlich aus dem Ostbüro der SPD, das Verbindung zu Sozialdemokraten in der Sowjetischen Besatzungszone und späteren DDR hielt. Es sei unklar, ob Brandt mit Wissen der SPD-Führung handelte.
200 Treffen mit dem Geheimdienst
Boghardt konnte dem Spiegel zufolge geheime CIC-Unterlagen einsehen. Die Berichte von Brandt sind demnach verschwunden. Allerdings habe Boghardt sogenannte Kontrollblätter eingesehen, auf denen verzeichnet sei, wann es Treffen gegeben habe und worum es gegangen sei.
Demnach habe sich Brandt mehr als 200-mal mit CIC-Verbindungsleuten getroffen. Diese hätten ihn als "normalerweise zuverlässig" eingestuft.
Als Bezahlung habe Brandt zunächst Zigaretten, Zucker oder Kaffee erhalten, die auf dem Schwarzmarkt als Währungsersatz galten. Ab 1950 habe ihm das CIC monatlich 250 D-Mark gezahlt.
Willy Brandt war von 1969 bis 1974 Bundeskanzler. Er trat zurück, nachdem sein Mitarbeiter Günter Guillaume als DDR-Spion enttarnt worden war. Für seine auf Entspannung ausgerichtete Ostpolitik erhielt Brandt 1971 den Friedensnobelpreis.
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Quelle: (incl. Querverweise)
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