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13.11.21, 09:51
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Britischem Gesundheitssystem droht Kollaps
Zitat:
Millionen warten auf Behandlung Britischem Gesundheitssystem droht Kollaps

Die Lage ist ernst: Der britische Gesundheitsdienst NHS steht Analysten zufolge kurz vor dem Zusammenbruch. Inzwischen warten mehrere Millionen Menschen auf eine Behandlung. Die angekündigte Impfpflicht für medizinisches Personal könnte die Situation noch weiter verschärfen.
Angesichts rekordverdächtiger Wartezeiten für Operationen in England warnen Gesundheitsexperten vor einem Zusammenbruch des Gesundheitsdienstes. Die Denkfabrik King's Fund teilte mit, der chronische Arbeitskräftemangel verschärfe den durch die Corona-Pandemie entstandenen Druck noch weiter. Experten warnen, dass die ab April 2022 geltende Impfpflicht für medizinisches Potenzial die Lage verschärfen könnte.
Daten des National Health Service (NHS) zufolge warteten im September deutlich mehr als 5,8 Millionen Menschen auf eine Behandlung, so viele wie noch nie seit Beginn der Aufzeichnungen 2007. Mehr als 300.000 Patienten stehen seit mehr als einem Jahr auf der Warteliste, mehr als doppelt so viele wie im Vorjahresmonat. Etwa 12.500 Menschen warten bereits seit zwei Jahren.
Schon in normalen Jahren seien die schlechten Zahlen bei Notrufen, Notaufnahmen und Wartezeiten für sich genommen jeweils ein Alarmsignal, sagte die Analystin Deborah Ward von King's Fund. Zusammengenommen und noch vor Winterbeginn deuteten sie darauf hin, dass das Gesundheitssystem kurz davor sei, in die Knie zu gehen.
m Oktober dauerte es im Durchschnitt 9 Minuten und 20 Sekunden, bis ein Krankenwagen auf einen Notruf wegen einer lebensgefährdenden Erkrankung reagierte. Angepeilt sind 7 Minuten. Die Reaktionszeit bei Fällen der sogenannten Kategorie 2 wie Verbrennungen und Schlaganfällen stieg von durchschnittlich 45 Minuten und 30 Sekunden auf 53 Minuten und 54 Sekunden. Hier sind eigentlich 18 Minuten vorgesehen. Mehr als eine Million Notrufe gingen im Oktober ein - der höchste je gemessene Wert für den Monat. Allein die Zahl der Notrufe wegen Lebensgefahr legte um rund ein Drittel auf mehr als 82.000 zu.
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Viele vergessen das die Regelversorgung massiv unter der Mehrbelastung leidet. Erste Anzeichen gibt es nun auch in Bayern, das erwägt Intensivpatienten in andere Bundesländer auszufliegen.
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