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19.10.21, 11:25
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#1
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Freigeist
Registriert seit: Sep 2010
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Beiträge: 11.319
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Israel : Seite an Seite
Zitat:
Israel
Seite an Seite





Bundesluftwaffe bei internationaler Großübung – Manöver begann am Sonntag mit gemeinsamem Gedenken in Yad Vashem und einem Flug israelischer und deutscher Jets über Jerusalem
Seite an Seite: Dieses vom israelischen Luftwaffenchef Amikam Norkin ausgegebene Motto stand über dem ersten Tag der Visite des Chefs der Bundesluftwaffe, Ingo Gerhartz, in Israel.
Was am Sonntagmorgen mit einem Besuch der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem begann, fand am Nachmittag seinen Höhepunkt in einem gemeinsamen Überflug der Jerusalemer Knesset.
VERANTWORTUNG Zum Auftakt gedachten die Luftwaffen-Inspekteure in Yad Vashem der Opfer der Schoa. Nach einem Rundgang mit anschließender Kranzniederlegung in der Halle der Erinnerung betonte Gerhartz die fortwährende Verantwortung Deutschlands. In Deutsch und Hebräisch sagte er: »Niemals wieder, LeOlam lo od.«
Yad Vashem mit dem Kommandeur der deutschen Luftwaffe zu besuchen, sei für ihn kein gewöhnliches Ereignis, erwiderte Amikam Norkin und erinnerte an den gemeinsamen Flug über das ehemalige Konzentrationslager Dachau beim Besuch der israelischen Luftwaffen in Deutschland im August vergangenen Jahres.
Und nun, am Beginn der internationalen Übung mit sieben weiteren Nationen, habe man entschieden, den Tag in Yad Vashem zu beginnen. »Seite an Seite« werde man diesmal über die Jerusalemer Knesset fliegen. »Damit wollen wir erinnern und auf eine bessere Zukunft blicken«, so Norkin.
Beide ehrten danach den deutschen Feldwebel Karl Laabs, der in der Schoa zahlreichen polnischen Juden das Leben gerettet hatte. Für den »Gerechten unter den Völkern« wurde ein Baum in Yad Vashem gepflanzt, vor dem die Luftwaffenchefs verharrten und salutierten.
Gerhartz berichtete Norkin, dass das Lehrgebäude der Unteroffiziersschule der Luftwaffe im schleswig-holsteinischen Appen zukünftig den Namen »Feldwebel Laabs Zentrum« tragen soll, dessen Leben und Handeln auch Teil der Ausbildung der angehenden Unteroffiziere werden soll.
NEGEV-WÜSTE Anschließend ging es mit dem Hubschrauber zur Ovda-Airbase in die Negev-Wüste, wo bereits die verschiedenen Luftwaffen-Teams aus Deutschland und Israel mit Mannschaften weiterer sieben Länder – darunter Großbritannien, Italien, Frankreich und auch Indien – auf den Beginn der gemeinsamen Großübung warteten.
Bei diesem mehrwöchigen Manöver mit dem Titel »Blue Flag« sind sechs deutsche Kampfjets vom Typ Eurofighter und mehr als 150 Soldaten der Bundesluftwaffe im Einsatz.
Zum offiziellen Start gingen die deutschen und israelischen Luftwaffenchefs für rund eine Stunde im Formationsflug in die Luft – Flügel an Flügel: Gerhartz in einem mit »Eagle Star«-Lackierung versehenen Eurofighter – auf der einen Seite in Schwarz-Rot-Gold mit dem Bundesadler, auf der anderen Seite in Blau-Weiß und mit Davidstern – und Norkin in einem F-15-Kampfjet.
Besonders symbolisch dabei war der Überflug über die Knesset, das Herzstück der israelischen Demokratie, wie Generalleutnant Gerhartz sagte. Er war danach sichtlich bewegt, sprach von »einem der emotionalsten Momente« seines Lebens. »Ich empfinde tiefe Dankbarkeit, dass ich das machen durfte, als deutscher Luftwaffenchef mit einem Kampfflugzeug über Israel zu fliegen.«
Gerhartz und Norkin kehrten danach gemeinsam nach Tel Aviv zurück, wo das Programm am Montag mit einem Termin auf der Airbase »Tel Nof« weitergeht. Dort erhalten Crews der deutschen Luftwaffe ihre Ausbildung auf dem unbemannten Aufklärungsflugzeug Heron TP.
Der Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, Uwe Becker, nimmt am Besuch teil. Der CDU-Politiker äußerte sich zuversichtlich, dass wie in diesem Fall die Sicherheitskooperation erfolgreich fortgesetzt wird. Auch habe er keine Zweifel, dass das von Bundeskanzlerin Merkel erst vor wenigen Tagen in Jerusalem wiederholte Bekenntnis zur Sicherheit Israels als deutscher Staatsräson ebenfalls für zukünftige Regierungen gelten wird.
Man sollte mit dem Begriff »historisch« vorsichtig sein, so Becker. »Doch ich meine, es ist historisch, wenn dies von beiden Luftwaffengenerälen und ihren Teams so unterstrichen wird wie heute.«
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Die deutsch-israelische Übung ist ein wichtiger Schritt im Anbetracht der gemeinsamen Vergangenheit.
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19.10.21, 11:30
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#2
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Scheiss drauf
Registriert seit: Jul 2021
Beiträge: 342
Bedankt: 441
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Zitat:
Zitat von MunichEast
Die deutsch-israelische Übung ist ein wichtiger Schritt im Anbetracht der gemeinsamen Vergangenheit. 
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Aber nur wenn Deutschland Einfluß auf Israel und den Gazastreifen nimmt!
Wenn man sich positioniert und Friedensverhandlungen als Vorbild betreibt.
Der Antisimitismus und der Radikalität auf beiden Seiten facht das Feuer immer wieder an.
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19.10.21, 11:35
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#3
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Freigeist
Registriert seit: Sep 2010
Ort: München
Beiträge: 11.319
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Das war das schöne an Merkel, sie hat immer die israelische Siedlungspolitik kritisiert und die Frage nach der Zukunft der Palästinenser gestellt.
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19.10.21, 14:30
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#4
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Insane Noob
Registriert seit: Aug 2010
Beiträge: 2.253
Bedankt: 5.471
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Kennt Ihr das, wenn man am überlegen ist, ob man zu Bullshit was sagt, oder ob man seine Ruhe haben will?
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19.10.21, 17:12
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#5
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Stammi
Registriert seit: Jan 2010
Beiträge: 1.135
Bedankt: 1.457
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Meinst du sowas wie
Wenn putin in der ukraine "siedlungsbau" betreibt, hagelt es sanktionenen und wenn israel seinen siedlungsbau vorantreibt nur ein "das ist aber kontraproduktiv". Immerhin rügen wir die chinesen für ihren siedlungsbau im südchinesischen meer ja auch immer mal wieder und es scheint ähnlich erfolgreich zu sein wie in richtung israel.
__________________
Irgendwie komisch, dass das was wir gemeinhin als "unmenschlich" bezeichnen, ausschließlich Verhalten von Menschen beschreibt.
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20.10.21, 07:08
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#6
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Are YOU a people person?
Registriert seit: Apr 2015
Beiträge: 2.776
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Zitat:
Zitat von nichdiemama
Immerhin rügen wir die chinesen für ihren siedlungsbau im südchinesischen meer ja auch immer mal wieder und es scheint ähnlich erfolgreich zu sein wie in richtung israel.
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Der Siedlungsbau in Israel ist aber wenigstens umstritten! So umstritten sogar, dass es dort seit Ewigkeiten mit tatkräftiger Hilfe der IDF ununterbrochen weitergeht. Naja, wenigstens kann mer dort jetzt noch auf ein paar PR-Bilder mehr zeigen, wenn sich der palästinensische Aggressor mal wieder ein paar israelische Luftpostzustellungen verdient hat.
Und China? Die können weiter Uighuren und andere Abweichler unterdrücken. Bei jedem Kritikversuch zeigen die einfach auf irgend ein anderes Land, e. g. Israel, und schon ist die Sache politisch weitestgehend gegessen. Internationale Politik auf Spiderman-Meme-Niveau.
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19.10.21, 17:51
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#7
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Freigeist
Registriert seit: Sep 2010
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Bedankt: 23.585
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Da habt ihr einen schönen Punkt angesprochen. Die Tage hat ein, puh glaube es war der Vorsitzende gesagt, man darf jemanden mit jüdischen Glauben doof finden, auch da gibt es schlechte Menschen.
Der Siedlungsbau ist auch in Israel sehr umstritten, denn er schafft illegal Fakten, ist eine Okkupation.
Damit begeht man sich überhaupt nicht auf antisemitischen oder antizionistischen Pfaden.
Leider nutzen viele es aber als Möglichkeit Juden per se anzugreifen.
Ich hatte lange überlegt ob ich den Artikel poste. Er steht für eine neue Generation deutsch-israelischer Freundschaft, ähnlich der deutsch-französischen. Es ist ein Zeichen von Hoffnung und Brüderlichkeit.
Deutsche Kampfflugzeuge über Israel, über der Knesset, im Zeichen der Freundschaft. Toll nach der Schoah, nach all dem Leid !
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20.10.21, 06:32
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#8
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Insane Noob
Registriert seit: Aug 2010
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Bedankt: 5.471
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Zitat:
Zitat von nichdiemama
Meinst du sowas wie[...]
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Zitat:
Zitat von MunichEast
Da habt ihr einen schönen Punkt angesprochen.[...]
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Ich hatte eigentlich nur unseren mittlerweile wieder entfernten Verschwörungstheroretiker gemeint ...
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20.10.21, 08:12
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#9
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Freigeist
Registriert seit: Sep 2010
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Zitat:

Israelische Juden gingen gemeinsam mit Arabern gegen die Abrisspolitik von Israels Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu auf die Straße.
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Demonstrationen oder Klagen vor Gericht gegen den Siedlungsbau sollte man nicht vergessen. Natürlich sind die Terrorangriffe der Palästinenser medial eindrucksvoller, aber kontraproduktive Verzweiflungstaten.
Israel wächst an Bevölkerung rasant und dieser Bevölkerungsdruck führt zum llegalen Siedlungsbau. Gerade die Israelfrage ist extrem verzwickt. Zwei Bevölkerungen auf dem gleichen Flecken Land. Ohne Tolanz und gegenseitigem Respekt wird es keine Lösung geben. Keine der beiden Seiten ist dazu bereit, viele Israelis haben wahnsinnig Angst vor Palästinenser und die wiederum hassen oft von Kindesbeinen Israelis.
Dieser Artikel über Uri beschreibt schön die Situation...
Zitat:
Uri Buri ist in Israel eine Legende. Im Mai zerstörte ein arabischer Mob sein berühmtes Fischlokal. Trotzdem glaubt er weiter an ein friedliches Zusammenleben zwischen Juden und Arabern.[ Link nur für registrierte Mitglieder sichtbar. Bitte einloggen oder neu registrieren ]
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Zurück zum Thema der Diskussion. Das deutsche Soldaten mit israelischen gemeinsam Seite an Seite stehen, ein grosser Erfolg für uns Deutsche, ein großer Vertrauensbeweis der Israelis.
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20.10.21, 09:01
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#10
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Are YOU a people person?
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Zitat:
Zitat von MunichEast
Demonstrationen oder Klagen vor Gericht gegen den Siedlungsbau sollte man nicht vergessen.
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Alles sehr erfolgreich! Und wehe wenn den Palästinensern ihre Okkupation nicht schmeckt. Dann dürfen die sich auch noch von den Deutschen erklären lassen, wie der Widerstand dagegen auszusehen hat.
Zitat:
Zitat von MunichEast
Israel wächst an Bevölkerung rasant und dieser Bevölkerungsdruck führt zum llegalen Siedlungsbau.
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Klingt für mich a bissle zu sehr nach billiger Apologetik �* la "Unser Volk braucht Raum".
Zitat:
Zitat von MunichEast
Keine der beiden Seiten ist dazu bereit, viele Israelis haben wahnsinnig Angst vor Palästinenser und die wiederum hassen oft von Kindesbeinen Israelis.
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Yep. Palästinenser hassen oft von Kindesbeinen an und die Israelis haben einfach nur wahnsinnig Angst. Easy.
Zitat:
Zitat von MunichEast
Zurück zum Thema der Diskussion.
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Ja, sorry. Wenigstens endlich deutsche Kampfflugzeuge über Israel. Dafür hat Deutschland sehr hart gearbeitet, das soll ja auch mal gesagt sein.
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