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06.10.21, 19:14
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«Humanitäre Helfer werden Täter – das darf nicht sein»
Zitat:
«Humanitäre Helfer werden Täter – das darf nicht sein»
Mitarbeiter der Weltgesundheitsorganisationen (WHO) missbrauchten während eines humanitären Einsatzes im Kongo mindestens 51 Frauen. Dies zeigt ein kürzlich veröffentlichter Bericht. Die Schweiz-Kongolesische Aktivistin Mechtild Missia kritisiert die WHO stark.


Sex als Gegenleistung für eine Arbeitsstelle. Das erlebten Frauen zwischen 2018 und 2020 im Kongo. Ausgebeutet wurden sie von Personen, die eigentlich kamen, um zu helfen. Doch Mitarbeiter der Weltgesundheitsbehörde und anderer Organisationen missbrauchten mindestens 51 Frauen während ihres Einsatzes in der demokratischen Republik Kongo, als das Ebola-Virus dort grassierte.
Rund ein Jahr lang untersuchten die Nachrichtenagentur «The New Humanitarian» und Mitarbeitende der Thomson Reuters Foundation die Vorwürfe. Seit kurzem liegt ein [ Link nur für registrierte Mitglieder sichtbar. Bitte einloggen oder neu registrieren ] vor, in dem 51 Frauen erzählen, wie sie zu Sex gedrängt oder gezwungen wurden.
Mechtild Missia (29) setzt sich mit ihrem Hilfswerk (siehe Box) für Frauenrechte im Kongo ein. Der Bericht von «The New Humanitarian» habe sie schockiert. «Viele Frauen im Kongo werden Opfer sexueller Gewalt. Dass humanitäre Helfer zu Täter werden, darf nicht passieren.» Es stelle sich die Frage, ob es solche Organisationen überhaupt noch brauche.
Mechtild Missia
Mechtild Missia wurde im Kongo geboren. Mit neun Jahren kam sie in die Schweiz. «2015 war ich nach langer Zeit wieder in meinem Geburtsland. Und war schockiert über die Armut», so die gelernte Pflegefachfrau. Auf dem Heimweg im Flieger habe sie sich gefragt, was sie verändern könne. «Ich gründete die Missia Fondation Femmes Modern.» Die Nichtregierungsorganisation setzt sich für Frauenrechte ein. «Wir integrieren Frauen in die Arbeitswelt, gewähren Mikrokredite und leisten Aufklärungsarbeiten.» Missia ist ausserdem Vize-Präsidentin der kongolesischen Partei NKITA.
Missia stört sich daran, wie die WHO mit den Vorwürfen umgeht. «Klar, sie hat sich entschuldigt, aber was tut sie konkret, um den geschädigten Frauen zu helfen?»
Vorfälle seien nicht entschuldbar
Die WHO teilt auf Anfrage mit, dass die Vorfälle «unentschuldbar» seien. «Die WHO wird dafür sorgen, dass die Opfer und Überlebenden angemessene Unterstützung erhalten.» Sie stehe zu diesem Zweck in engem Kontakt mit den UN-Partnern und lokalen Institutionen im Kongo.
Da nicht alle Opfer oder alle Aufenthaltsorte der Betroffenen bekannt seien, könne die WHO nicht garantieren, dass alle Personen die nötige Hilfe erhalten. «In Zusammenarbeit mit lokalen Netzwerken versuchen wir, die Hilfe sicherzustellen.»
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Das ganze ist ein grundsätzlicher Systemfehler der United Nations und der World Health Organisation. Chronisch unterfinanziert und auf personelle Leihgaben der Mitgliedstaaten angewiesen. Gerade in Afrika sind das oft schlecht besoldete Soldaten oder ungeschultes Personal. Viele verdienen sich etwas dazu und unterhalten einen Schwarzmarkt oder pressen Schutzgelder, Sex gegen Hilfe.
Die Vorwürfe von sexueller Gewalt durch UN Truppen gibt es seit Jahrzehnten.
Französische Blauhelmne wurde zwischen Dezember 2013 und Juni 2014 die Vergewaltigung von Kindern in Zentralafrika vorgeworfen. Kinder zwischen 9 und 13 Jahren.
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