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[Wirtschaft] Österreichs ältester aktiver Friseur ist 92

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Ungelesen 11.07.21, 23:56   #1
TinyTimm
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Standard Österreichs ältester aktiver Friseur ist 92

Zitat:
Rund um den 60. Geburtstag beginnen viele Pläne für die Pension zu schmieden. Für Erich Lackner aus Loosdorf (Bezirk Melk) war das kein Thema, er blieb einfach Friseur. Der 92-Jährige steht noch immer in seinem Geschäft und ist der älteste aktive Friseur Österreichs

Es ist weit mehr als ein Hauch von Nostalgie, der durch den kleinen Laden in der Loosdorfer Bahnhofstraße weht. Hier verbrachte Erich Lackner sein gesamtes 77-jähriges Berufsleben. In den letzten Jahrzehnten wurde kaum etwas verändert. Sein Geschäft es erinnert an ein lebendes Museum.

Der spätere Friseurmeister begann in Loosdorf (Bezirk Melk) mit 13 Jahren mit seinen ersten Rasuren, wie er erzählt: „Mein Vater brauchte mich, so begann ich daheim, das Rasieren zu lernen. Als ich 15 war, musste er in den Zweiten Weltkrieg und ich blieb als einziger Friseur in Loosdorf zurück. Später musste ich für die russische Besatzung arbeiten, meistens habe ich mir eine Jause dafür erbettelt.“


Erich Lackner hat viele Stammkunden, die aus dem ganzen Mostviertel gerne zu ihm nach Loosdorf kommen

Im Laufe der Jahrzehnte änderte sich viel, vor allem die Mode. „Jetzt wollen die Jungen ******* Kurzhaarschnitte. Früher, in Zeiten der Beatles, waren die Haare schulterlang.“ Aber heute ist Mode nur noch ein Randthema. Erich Lackner hat sein Geschäft an drei Tagen in der Woche geöffnet, vor allem für Stammkundschaft: „Meine Kunden kommen aus einem Umkreis von 20 Kilometern, weil sie einen Herrenfriseur suchen, der mit dem Messer umgehen und rasieren kann. Aber natürlich werden sie auch weniger, wenn wieder jemand stirbt. Es sind ja doch Großteils Senioren.“

Die ruhige Hand des Schützenkönigs

Die Hand des früheren Loosdorfer Schützenkönigs ist heute noch immer so ruhig wie zu Zeiten der Beatles: „Andernfalls könnte ich diesen Beruf auch nicht mehr ausüben. Ich versuche mich eben fit zu halten, geistig wie körperlich. Ich rechne alles im Kopf und mache meine Buchhaltung“, erzählt der 91-Jährige.

Neben der geistigen Fitness zählt natürlich auch die körperliche Gesundheit, schildert Lackner: „Tägliches Eiswasser am Körper, möglichst viel Bewegung, unter anderem 100 Turnübungen täglich, dann beginnt der Tag erst. Dadurch bin ich nach wie vor fit. Ich habe es beobachtet, wenn andere in Pension gegangen sind und sich sprichwörtlich zur Ruhe gesetzt haben: Das ist gefährlich. Man wird müde – geistig und körperlich. Das habe ich vermieden.“

220.000 Haarschnitte und 120.000 Rasuren

Die vielen Hairstyling-Studios sind keine Konkurrenz für den ältesten aktiven Friseur Österreichs, bei ihm zählen andere Werte. Und so zieht Erich Lackner Bilanz über ein langes Friseurleben: „Ich habe es mir zum 90. Geburtstag einmal ausgerechnet: Es müssten circa 220.000 Haarschnitte und 120.000 Rasuren sein.“

Nur die Kassa im Geschäft ist noch älter als Erich Lackner, denn sie stammt aus dem Jahr 1925, als sein Vater das Friseurgeschäft gründete. Aber beide – der Besitzer und seine Kassa – sind über die Jahrzehnte in Form geblieben.
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Nachtrag:

Zitat:
Essen auf Rädern, weil die Ehefrau nicht mehr kochen kann
Nach wie vor steht der 92-jährige Friseurmeister drei Mal pro Woche in seinem Friseurgeschäft und schneidet seinen Stammkunden Bärte und Haare. Seine blinde Ehefrau ist nicht mehr so fit auf den Beinen. Nach 67 Jahren Ehe kann sie inzwischen nicht mehr für sich und ihren Ehemann kochen. „Jetzt hat sie mir gekündigt“, lacht der lebensfrohe Mann. „Sie hat gesagt, Erich, ich mag nicht mehr kochen. Also habe ich gesagt, das macht nichts, dann bestellen wir Essen auf Rädern. Und ich bin immer sehr zufrieden, das Essen ist gut und die Leute sind sehr freundlich.“

Karin Honl von „Essen auf Rädern Loosdorf“ übergibt täglich die Box mit frisch gekochtem Essen an Erich Lackner. Er gibt die leere Box immer mit einer kleinen Aufmerksamkeit an die ehrenamtlichen Auslieferer zurück.
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Ungelesen 12.07.21, 08:35   #2
Caplan
Master of Desaster
 
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Sowas gab es auch bei mir in der Stadt.
Waehrend drumherum die Friseurbetriebe aufruesteten , was das Zeug und die Zeiten ausmachte,
gab es bei ihm ueber der Tuer einen schwingenden Rasierteller.
~ 90 war er auch schon, schnitt vorzugsweise die Haare seiner fast Gleichaltrigen. Und nur Herren.
Das war wichtig fuer den Plausch, die Erinnerungen und wie lange es dauerte, die Haarprachten, die den Bildern oben aehnlich waren, war letztendlich voellig egal.
Der Smalltalk war das wichtigste.
Ich habe mich aus Not, da meine Friseuse Urlaub hatte, auch mal dahin begeben.
Gut, Fassonschnitt, war nichts, was ein Hexenwerk darstellte. Ich fand es urig dort. Sehr respektabel.
Und das zu einer Zeit, wo es gerade einmal nur 2-3 Friseurbetriebe in einem Stadtteil gab. Heute 2-3 auf 50 Meter.
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