Willkommen |
|
myGully |
|
Links |
|
Forum |
|
|
|
 |
27.04.21, 11:57
|
#1
|
Freizeitposter
Registriert seit: Jul 2020
Beiträge: 1.187
Bedankt: 2.566
|
Riesige Gift-Deponie vor der Küste von Los Angeles entdeckt
Zitat:
"Schlimmste Befürchtungen bestätigt"
Riesige Gift-Deponie vor der Küste von Los Angeles entdeckt
Das Insektengift DDT galt als Wundermittel, bis festgestellt wurde, dass es auch größere Tiere und den Menschen krank macht. Nun zählen Forscher hunderttausende Fässer vor der US-Küste. Eine Katastrophe.
Wissenschaftler haben vor der Küste von Los Angeles einen riesigen Unterwasserfriedhof mit DDT-Fässern kartiert und erschreckend mehr von dem Insektengift auf dem Meeresgrund entdeckt, als zuvor angenommen. Die Zeitung "Los Angeles Times" hatte zuerst über die Expedition berichtet. Die grausige Erkenntnis der Wissenschaftler: Es war, als würde man versuchen, Sterne in der Milchstraße zu zählen.
Das Forschungsschiff "Sally Ride" untersuchte mit zwei Robotern den Meeresboden, um das Ausmaß der DDT-Abfallkatastrophe einschätzen zu können. Als die Wissenschaftler die aufgezeichneten Sonarbilder betrachteten, waren sie fassungslos.
Erst Wundergift, heute Gesundheitsgefahr
Das Insektengift wurde Mitte des 20. Jahrhunderts als Wunderpestizid gefeiert und rettete weltweit Ernten und bekämpfte Malaria. Doch dann wurde festgestellt, dass das Gift auch andere Tierarten vergiftet und dass Menschen den schädlichen Stoff durch die Nahrung aufnehmen. Die USA und Deutschland haben die Verwendung im Jahr 1972 verboten, aber die darin enthaltene Chemikalie Dichlordiphenyltrichlorethan ist so stabil, dass sie weiterhin die Umwelt vergiftet und die Nahrungskette negativ beeinflusst.
In südkalifornischen Delfinen reichern sich noch heute erhebliche Mengen an DDT-verwandten Verbindungen an und eine kürzlich durchgeführte Studie brachte diese Chemikalien mit einem aggressiven Krebs bei Seelöwen in Verbindung.
Vor dem Hintergrund ist das Ausmaß des Fundes direkt vor der Küste der Millionenstadt Los Angeles für die Wissenschaftler ein Schock. Die Forscher untersuchten Meeresboden auf einer Fläche, die größer als die Stadt San Francisco ist. Dabei konnten sie das Ende der Gift-Deponie nicht ausmachen.
Zwölf Meilen vor der Küste
"Ich war ziemlich schockiert, dass es sich immer weiter ausdehnte", sagte Eric Terrill, der wissenschaftliche Leiter der Mission von der San Diego University, der "LA Times". "Wir konnten mit dem Datenfluss nicht Schritt halten."
Terrill teilte diese Ergebnisse am Montag dem US-Kongress mit. Bis zu einer halben Million Barrel könnten laut alten Aufzeichnungen und einer kürzlich durchgeführten Studie der University of Santa Barbara noch unter Wasser sein.
|
Quelle: https://www.t-online.de/nachrichten/...-entdeckt.html
|
|
|
Die folgenden 2 Mitglieder haben sich bei bollberg1 bedankt:
|
|
27.04.21, 12:17
|
#2
|
Streuner
Registriert seit: Aug 2013
Beiträge: 11.082
Bedankt: 13.145
|
Gibt es denn keine chemische Verbindung zur Neutralisation von Dichlordiphenyltrichlorethan?
|
|
|
Folgendes Mitglied bedankte sich bei karfingo:
|
|
27.04.21, 13:22
|
#3
|
Erfahrener Newbie
Registriert seit: Aug 2014
Beiträge: 182
Bedankt: 283
|
Was soll man sagen. Der Mensch. Wie läuft es üblich: "Aus den Augen , aus dem Sinn". Hat leider bis jetzt langfristig nicht funktioniert. Immerhin schädigt sich der Mensch mit.
|
|
|
Die folgenden 2 Mitglieder haben sich bei Rudlana69 bedankt:
|
|
27.04.21, 17:37
|
#4
|
sauger
Registriert seit: Apr 2010
Beiträge: 387
Bedankt: 691
|
Bei den Amis wieder, na da ist doch bestimmt der Russe dran Schuld.
|
|
|
27.04.21, 18:57
|
#5
|
Freizeitposter
Registriert seit: Jul 2020
Beiträge: 1.187
Bedankt: 2.566
|
Zitat:
Zitat von Rudlana69
Was soll man sagen. Der Mensch. Wie läuft es üblich: "Aus den Augen , aus dem Sinn". Hat leider bis jetzt langfristig nicht funktioniert. Immerhin schädigt sich der Mensch mit.
|
was ihn bisher leider nicht gestört hat und was ihn im allgemeinen leider nicht hat klüger werden lassen
|
|
|
Folgendes Mitglied bedankte sich bei bollberg1:
|
|
28.04.21, 09:33
|
#6
|
Banned
Registriert seit: Jul 2010
Ort: Xibalbá
Beiträge: 606
Bedankt: 810
|
Haben die Muricaner den Shit selber versenkt?
Oder wie kamen die Barrels ins Meer?
|
|
|
Forumregeln
|
Du kannst keine neue Themen eröffnen
Du kannst keine Antworten verfassen
Du kannst keine Anhänge posten
Du kannst nicht deine Beiträge editieren
HTML-Code ist Aus.
|
|
|
Alle Zeitangaben in WEZ +1. Es ist jetzt 11:45 Uhr.
().
|