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[Other] Schwarze Familie abgewiesen: Club schmeißt Türsteher raus

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Ungelesen 20.07.20, 20:38   #1
BLACKY74
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Standard Schwarze Familie abgewiesen: Club schmeißt Türsteher raus

Zitat:

Das Coconut Beach befindet sich um Hafen von Münster.
(Foto: imago stock&people)
Montag, 20. Juli 2020

Ein Vater will mit seinen zwei Söhnen auf ein Festival, doch der Türsteher verweigert den drei Männern mit schwarzer Hautfarbe den Einlass. Kein Einzelfall, weiß der Familienvater und Polizeibeamte - und sorgt mit einem Facebook-Post für Konsequenzen.

In Münster ist einem Türsteher nach einem anscheinend rassistischen Vorfall bei einem Open-Air-Festival gekündigt worden. Er hatte einem schwarzen Polizeibeamten, der privat mit seinen beiden Söhnen unterwegs war, den Einlass verwehrt. "Der oder die Türsteher, die euch offensichtlich nur abgewiesen haben, weil ihr eine andere Hautfarbe als die Weiße habt, wird/werden nie wieder an unserer Tür stehen", schrieb der Geschäftsführer des Clubs, auf dessen Gelände das DJ-Festival stattgefunden hat, bei Facebook an die betroffene Familie. Auch der Party-Veranstalter bat um Entschuldigung und teilte mit, dem Sicherheitsdienst-Mitarbeiter sofort gekündigt zu haben.

Öffentlich gemacht hat das Geschehen der abgewiesene Vater selbst: Victor Ocansey ist Polizeibeamter des Landes NRW und gleichzeitig Pressesprecher bei einer Landesoberbehörde. In einem inzwischen mehr als tausend Mal geteilten und hundertfach kommentierten Beitrag schildert er, wie der Familie der Einlass verweigert wurde. Es sei ihnen erklärt worden, dass es mit ihnen nicht passe und sie das Geld der bereits erworbenen Tickets zurückbekämen.

Er habe zunächst an einen Scherz geglaubt, beschrieb Ocansey, habe aber dann die demütigende Situation realisieren müssen. "Wir wurden zwar nicht vom Platz gejagt, aber es hat sich so angefühlt", sagte er auf Nachfrage.

"Vorfall wie dieser kein Einzelfall"

Die veranstaltende Agentur distanzierte sich am Montag von pauschalen Rassismus-Vorwürfen. Als Veranstalter habe man stets ein breites, buntes und kulturell vielfältiges Publikum gehabt. Deutlicher wurde der Betreiber des "Coconut Beach"-Geländes, an dessen Eingang sich der Vorfall abgespielt hatte: "Nichts liegt mir persönlich ferner als Rassismus und kaum etwas widert mich mehr an als selbiger", schrieb der Geschäftsführer bei Facebook. Immer wieder erkläre man jedem Sicherheitsunternehmen, "dass Hautfarbe, egal welche, niemals ein Kriterium für den Einlass darstellen darf".

Er freue sich, dass die Situation ernst genommen werde, sagte Ocansey. "Aber ich weiß eben auch, dass ein Vorfall wie dieser kein Einzelfall ist", fügte er hinzu. "Meine Söhne berichten mir regelmäßig davon, abgewiesen zu werden. Sie suchen sich ihre Ausgeh-Location danach aus, wo sie die größte Wahrscheinlichkeit haben, überhaupt reinzukommen."
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Ungelesen 21.07.20, 09:01   #2
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Angelehnt an den Fall im "Central Park", könnte mir bitte jemand den - offensichtlichen - Rassismus in diesem speziellen Fall erklären?

Ich fasse die Eckdaten mal kurz zusammen:
  • Drei Männer
  • Einer bestimmt über 40
  • [ Link nur für registrierte Mitglieder sichtbar. Bitte einloggen oder neu registrieren ]
  • keine Beleidigung oder sonstiges, nur Ablehnung an der "Tür"

Schon die ersten beiden Punkte sind ganz klassische Gründe nicht in einen Club etc. zu kommen. #Würstchenparty
Dazu noch der Fakt, um was für ein Festival es sich handelt. Das spricht doch wohl gegen einen klaren Fall von Rassismus.
Und nur damit keiner anfängt Erbsen zu zählen:
Ja, es kann sich um einen Fall von Diskriminierung/ Rassismus handeln. Aber die derzeitigen Informationen dazu sind eher mau.

Schade, dass der Türsteher kein Statement abgegeben hat bzw. abgeben konnte. Zu seiner Person und der dazugehörigen Meinung hätte ich gerne etwas gehört. Aber dafür haben wir mehrfach lesen können, dass der Vater Polizist ist...

Zitat:
Zitat von Ocansey
"Meine Söhne berichten mir regelmäßig davon, abgewiesen zu werden. Sie suchen sich ihre Ausgeh-Location danach aus, wo sie die größte Wahrscheinlichkeit haben, überhaupt reinzukommen."
Habe mal gehört, dass das bei anderen auch passieren soll...
Schwammkopf2011 ist offline   Mit Zitat antworten
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Ungelesen 21.07.20, 10:36   #3
Kirkwscks4eva
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In dem Fall glaube ich schon an Rassismus. Die Männer hatten Tickets gekauft für das Festival und sie einfach nicht hereinzulassen ist unberechtigt. Wenn sie drinnen randaliert hätten dann hätte man die Polizei rufen und sie rausbefördern können. So aber kamen sie erst gar nicht herein und konnten das Festival auch nicht genießen.

Zusatz: Allerdings von Rassismus zu reden weil man in einen bestimmten Club nicht reinkommt, das ist übertrieben. Es gibt so viele die abgewiesen werden. Vor allem wenn es Männergruppen sind und zu wenig Frauen in den Clubs bisher sind. Das hat nichts mit Rassismus zu tun. Die Türsteher sind ja zumeist auch Migranten.

Geändert von Kirkwscks4eva (21.07.20 um 12:08 Uhr)
Kirkwscks4eva ist offline   Mit Zitat antworten
Ungelesen 21.07.20, 18:19   #4
j0j0_1
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Zitat:
Zitat von Kirkwscks4eva Beitrag anzeigen
Allerdings von Rassismus zu reden weil man in einen bestimmten Club nicht reinkommt, das ist übertrieben. Es gibt so viele die abgewiesen werden. Vor allem wenn es Männergruppen sind und zu wenig Frauen in den Clubs bisher sind. Das hat nichts mit Rassismus zu tun. Die Türsteher sind ja zumeist auch Migranten.

Es ist bestimmt jeder schon einmal abgewiesen worden, ich auch, natürlich öfters, Augen auf und weiter.
Wenn man früher in Ami-Kneipen wollte in der nur schwarze waren, ist man auch nicht reingekommen.
Aber niemand wäre auf die Idee gekommen, Rassismus zu schreien. War halt so und man hat sich damit abgefunden. Aber da lief immer die beste Musik ;-), also versuchte man es öfters.

Heute ist alles Rassismus und jeder Depp will auf den Zug aufspringen, damit er/sie auch ihre 5 Minuten Ruhm im den "sozialen" Medien bekommt. Und die Berufsempörer warten nur darauf um den sogenannten Shitstorm zu starten und Menschen, Firmen, Institutionen zu zerstören oder destabilisieren.

Es fehlt meiner Meinung nach an dem gesunden Menschenverstand und es wird immer schlimmer.

Ich bezweifle nicht dass es Rassismus gibt und dieser muss auch entsprechend geahndet und verfolgt werden.

Wie man heute auch wieder gelesen hat, hat ein "Fahrgast" der Bahn laut Rassismus geschrien obwohl jeder kontroliert worden war und er mit gültigem Fahrschein eigentlich schon fertig war.
Dann ist im anscheinend eingefallen, das er eine andere Hautfarbe hat und alleine die allgemeine Kontrolle schon Rassismus ist.

Ups, sogar in München,der buntesten Stadt nach Berlin überhaupt:

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Solche Meldungen lassen eher an der Vielzahl der gemeldeten Fälle Zweifel aufkommen.

Ps.: wenn ich demnächst bei Öffnung ins P1 möchte, sage ich vorher Bescheid. Da bin ich mir sicher, dass ich nicht reinkommen ;-)
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sei vorsichtig mit deiner Meinung, sonst wirst du wieder gesperrt


Geändert von j0j0_1 (21.07.20 um 18:31 Uhr) Grund: Link hinzugefügt
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Ungelesen 21.07.20, 18:12   #5
muavenet
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Zitat:
Zitat von Schwammkopf2011 Beitrag anzeigen
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Ungelesen 21.07.20, 09:57   #6
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Ich kann aber aus Deinen genannten ersten zwei Gründen (was ist eine Würstchenparty?) überhaupt keinen Ablehnungsgrund erkennen.

Der Türsteher (vermutlich nicht mal mindestens mit dem [ Link nur für registrierte Mitglieder sichtbar. Bitte einloggen oder neu registrieren ] ausgestattet ^^) hätte mindestens die Gründe für die Ablehnung sagen müssen. Zu voll/etc.

Sehr schwache Leistung.
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Ungelesen 21.07.20, 10:12   #7
MunichEast
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Zitat:
Zitat von MotherFocker Beitrag anzeigen
Ich kann aber aus Deinen genannten ersten zwei Gründen (was ist eine Würstchenparty?) überhaupt keinen Ablehnungsgrund erkennen.
Schwammkopf2011 bezeichnet so einen Männerüberschuß in einer Lokalität....

Ich finde den Fall interessant, denn die Tickets wurden online vorher verkauft und die Besuchermenge dementsprechend geregelt. Die Veranstaltunsart, Beach-Club-Event mit afrikanischen und karibischen Musik, läßt eine Ablehnung wegen dunkler Hautfarbe auch nicht erwarten.
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Ungelesen 21.07.20, 10:26   #8
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Zitat:
Zitat von MotherFocker
Der Türsteher (vermutlich nicht mal mindestens mit dem § 34 Gewo ausgestattet ^^) hätte mindestens die Gründe für die Ablehnung sagen müssen.
Wo steht denn geschrieben, dass sie dir einen Grund nennen müssen? Du kannst höflich danach fragen, aber eine Antwort muss man dir nicht geben, andernfalls korrigiert mich bitte. Und selbst wenn, dann bekommst du gesagt, dass dein Outfit nicht passt und gut ist.
Der Veranstalter hat das Hausrecht und sucht sich sein Publikum aus. Sowohl das Verhältnis von Männern zu Frauen, als auch das Alter der Gäste. Beides sind potentielle Gründe nicht reingelassen zu werden.

Und selbst mit bereits gekauften Tickets ist der Einlass sicherlich nicht garantiert. In den AGBs des Clubs steht bestimmt etwas dazu drin.
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Ungelesen 21.07.20, 10:48   #9
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Müssen hätte es nicht und die AGB's sind vermutlich auch schwammig ausgelegt, dennoch ist der Türsteher keine Vorzeigemann seiner Zunft. Es ist mit ziemlicher Sicherheit ein Form des Rassismus, aber für mich hauptsächlich dieser völlig verblödete Türsteher.

Solche Deppen gibt es beinahe überall vor Disco's/etc. Für ein paar Mark (natürlich sind Sicherheitsfirma und Veranstalter auch in der Pflicht, aber das gehts wie immer uns Geld) angeheuert und hoffen dass die fehlerfrei bis drei zählen können. Die perfekte Vorlage für die Parodie von Kaya Yanar.

Wie schon erwänt, er hätte Gründe angeben können. Insbesondere zur jetzigen Zeit, da alle Welt die Hautfarbe zum Thema hat.

Ein kurzes, höfliches Gespräch und der Mann mit seinen Söhnen hätte es verstanden. Selbst bei einer sogenannten "Würstchenparty", hätte er darauf hiweisen können, dass es gerade Männerüberschuss gibt.

Der Ton macht die Musik.

edit:
Ist mir bei diesem Fall eigentlich unbegreiflich, warum man dem Türsteher Sympathie entgegen bringt.
Hoffentlich darf er nur noch nachts die Baustellen auf Feldwegen bewachen.
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Ungelesen 21.07.20, 11:49   #10
Melvin van Horne
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Moin,

das ist eine verfahrene Situation. Selbst wenn es so war das das Ganze zur Vermeidung einer "Würstchenparty" passiert ist. Wer schon zig mal mehr oder weniger deutlich erkennbar wegen seiner Hautfarbe abgewiesen wurde, der hat es schwer, es in einem Einzelfall anders zu sehen. Und es kann keiner bestreiten das es solche rassistisch motivierten Ablehnungen gibt.

Ich sehe hier auch eine Schuld beim Veranstalter. Wenn ich eine bestimmte Zusammenstellung des Publikums (hier Männer / Frauen) wünsche, muss ich die Tickets entsprechend verkaufen. Ich habe selber schon Veranstaltungen erlebt, da wurden unterschiedliche Tickets für Männer und Frauen verkauft.

Ich kann mir auch gut vorstellen das es der Veranstalter war, der den Türdienst aufgefordert hat nicht so viele Kerle reinzulassen. Als das dann dumm gelaufen ist, haben sie den Türsteher geopfert.

@Motherfocker Ob mir der Türsteher sympathisch ist oder nicht sage ich Dir, wenn feststeht wie " Es sei ihnen erklärt worden, dass es mit ihnen nicht passe" genau formuliert war. Es passt nicht weil ihr schwarz seid? Oder es passt nicht weil ihr Kerle seid?
__________________
Wenn Kik den Preis pro Shirt um einen Euro erhöht um seinen Mitarbeitern ein besseres Gehalt zu zahlen, dann finden wir das alle gut.

Und dann gehen wir zu Takko einkaufen ...
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Ungelesen 21.07.20, 11:57   #11
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Zitat:
Zitat von MotherFocker
Ist mir bei diesem Fall eigentlich unbegreiflich, warum man dem Türsteher Sympathie entgegen bringt.
Hoffentlich darf er nur noch nachts die Baustellen auf Feldwegen bewachen.
Der Türsteher setzt - in der Regel - nur die Anweisung des Veranstalters um / durch. Dieser macht die Vorgaben, wer an dem Abend rein darf und wer nicht. Und ohne eine Wortmeldung des Türstehers, finde ich es schon ziemlich frech ihm etwas vorzuwerfen.
Das er entlassen wurde ist lediglich die Reaktion des Betreibers auf die Veröffentlichung im Netz und dient wohl mehr der Image Pflege.

Zitat:
Zitat von MotherFocker
Wie schon erwänt, er hätte Gründe angeben können. Insbesondere zur jetzigen Zeit, da alle Welt die Hautfarbe zum Thema hat.
Und genau hier liegt das Problem. Wenn ich negative Einflüsse und Eindrücke aufgrund meiner Hautfarbe, Herkunft, Religion usw. erfahre, dann sollte das objektiv nachvollziehbar sein. Mit einem subjektiven Gefühl kann ich doch nicht solche Anschuldigungen erheben. Der Türsteher hat seinen Job verloren aufgrund einer nicht belegbaren Behauptung.


Ergänzung: Original Text des Vaters auf Facebook
Zitat:
Die Uhren standen heute zunächst auf Sonne, Musik und Strandgefühl in Münster, aber am Nachmittag auf Demütigung und Ablehnung

Mir fällt es schwer, diese Geschichte zu teilen, zumal sie sehr persönlich ist, aber ich erachte dies im Lichte der Situation, meiner Person und Integrität als durchaus notwendig.

Alles auf Anfang: Es sollte heute ein schöner Sonntagnachmittag mit meinen beiden erwachsenen Söhnen (Vincent 19 Jahre und Leroy 23 Jahre) mit afrikanischen als auch karibischen Klängen in einem Beach Club im Münsteraner Hafenviertel werden. Mein Sohn Vincent hatte gestern die Idee. Ich fand diese klasse, „quality time“ mit meinen Jungs, da sage ich natürlich nicht nein und bestellte sogleich drei Tickets für jeweils rund 20,00 Euro online. RnB-, Dancehall-, Reggae-, Reggaeton- and Latin- Music: Die Werbung auf Facebook versprach einen bunten Event und die Vorfreude war entsprechend groß. Safety first: Ganz ohne coronabedingte Ablauf- und Organisationsanpassungen geht es natürlich nicht. Es wurden zwei „time slots“ angeboten, um die Gästezahl insgesamt zu limitieren – fand ich gut. Ich buchte das Nachmittagszeitfenster, da Leroy abends noch einen weiten Weg zu seiner Polizeiakademie vor sich hatte. Zu diesem Zeitpunkt ahnte ich noch nicht, dass der darauffolgende Sonntag (19.07.2020) mein Scharmgefühl zu Tage fördern würde, wie ich es seit vielen Jahren nicht mehr selbst erlebt habe.

Heute Nachmittag fuhren wir schließlich die rund 60 Kilometer von Hamm nach Münster. Die Sonne schien und wir stimmten uns mit eben dieser afrikanischen und karibischen Musik auf das bevorstehende Beach-Club-Event ein. Ich war gespannt und auf der Fahrt lachten wir über dieses und jenes und dachten bereits darüber nach, was wir wohl gleich trinken werden und ob wir wohl noch einen guten Sitzplatz ergattern können, denn wir waren für unser Zeitfenster (13:00-17:00 Uhr) etwas später dran. Vincent ist in der Nacht zu Sonntag seinem Studentenjob nachgegangen, so dass er zunächst ausreichend schlafen sollte. Wir erreichten die Location im Hafenviertel gegen 14:30 Uhr und parkten das Auto direkt auf einem typischen stillgelegten Industriegelände. Stimmung gut, die Sonne im Herzen und in diesem Moment bereits afrikanische Pop-Klänge des Events im Ohr – einfach alles gut, prima, es konnte losgehen. Dem ersten augenscheinlichen Eindruck nach waren bislang nicht viele Gäste zum Beachclub-Event gekommen. Wir setzten noch rasch die Gesichtsmasken auf und brachten unsere jeweiligen Handys zwecks Vorzeigens der Online-Tickets in Stellung. Papa bzw. ich ging voran.

Das „Erlebnis Türsteher"

Am Eingang angelangt, baute sich ein Türsteher vor mir auf. Er war etwa so groß wie ich, also um die 1,90 Meter, bärtig und mit breiten Schultern. Auch er trug eine Gesichtsmaske, so dass ich nicht all zu viel von seinem Gesicht und dessen Mimik erkennen konnte. Er holte Luft, der Brustkorb blähte sich auf und er sagte: „Nein, Ihr heute nicht. Habt Ihr Tickets? Wenn ja, hole ich den Veranstaltungsleiter dazu und Ihr erhaltet Euer Geld zurück! Am besten geht Ihr woanders hin!“ Ich bestätigte sofort, dass wir entsprechende Online-Tickets erworben hätten und schaute ihn irritiert an und war zweifelsohne perplex. Zu diesem Zeitpunkt lächelte ich noch etwas gequält, wenngleich man dies durch die Maske sicherlich nicht sehen konnte. Ich dachte, was für ein blöder und unangebrachter Witz und ich rechnete ganz fest damit, dass der „Scherzbold von Türsteher“, seinen Scherz nun schnell auflösen und uns Einlass gewähren würde. Mitnichten! Im Hintergrund nahm ich eine Kassiererin wahr, meine Söhne auch wie sich später in den Gesprächen herausstellen sollte. Sie schwieg, aber verfolgte die „Konversation“. Mit Sicherheit weiß ich es nicht, aber Ihre Körpersprache verriet mir, dass ihr das Verhalten des Türstehers, Ihrer Türsteherkollegen insgesamt, peinlich war. Da waren wir uns drei in der Nachbetrachtung einig. Es glich meines Erachtens eher einer Art Machtdemonstration. Ich wartete mehrere Sekunden und dann suchte ich nach einer versteckten Kamera, ja wirklich(!), meine Augen scannten immer wieder aufs Neue die Umgebung, ich suchte und suchte nach einer versteckten Kamera, da ich annahm, dass das, was ich gerade vor den Augen meiner Kinder erleben musste nur ein sogenannter Social-Media-Prank (alla Versteckte Kamera) oder Ähnliches sein konnte. Wann kommt denn nun endlich die Auflösung des Ganzen und vor allem meine Erlösung, fragte ich mich abermals. Sie ließ nicht auf sich warten, sondern sie kam schlichtweg nicht. Es wurde indes ernster! Ich fragte wiederholt nach: „Wie jetzt, was? Ich verstehe das nicht? Ist das ein Witz? Warum kommen wir nicht rein?“ Zwischenzeitlich erreichte der Veranstaltungsleiter, der durch den Türsteher herbeigeholt wurde, den Eingangsbereich und ich hoffte nun, dass sich in einem vernünftigen Gespräch, wenngleich meine Stimmung in Traurigkeit, Hilflosigkeit und Fassungslosigkeit umgeschlagen ist und absolut nichts mehr etwas daran geändert hätte, alles einigermaßen fügen würde. Meine Eloquenz, meine Sprachkompetenz tatsächlich alles einfach dahin. Ich war fast sprachlos und sagte mir fortwährend in Gedanken: "Bleibe ruhig und atme!", was ich natürlich auch tat.

Der Veranstaltungsleiter

Der „Chef vor Ort“ erfragte jedoch nur noch meine E-Mail-Adresse und hantierte mit seinem Handy herum, um mir die Ticketgebühren von rund 60,00 Euro via PayPal zu erstatten. Ich bat ihn um einen direkten Austausch über das Geschehene und um die Darlegung von Gründen, die möglicherweise eine Zutrittsverwehrung rechtfertigen könnten. Er lehnte dies strikt ab und sagte: “Da kann ich nichts machen! Wenn der Türsteher das so sieht und sagt, ist es so!“ Der Türsteher freute sich sichtlich über die Bestätigung und schien nun noch motivierter. Ich spürte die Ablehnung - ein wirklich schreckliches Gefühl, das ich niemanden wünsche. Ich überprüfte einhergehend meinen PayPal-Account, während unzählige Gedanken durch meinen Kopf schossen. Einen Zahlungseingang hinsichtlich der Rückerstattung konnte ich jedoch nicht feststellen, worauf ich sofort hinwies. Der Türsteher blähte seinen Brustkorb weiter auf, stellte sich mir noch demonstrativer in den Weg und wurde verbal etwas aggressiver und versuchte unmissverständlich zu erklären, dass er mir bzw. uns keine weitere Erklärung schulde. „Es passt mit Euch einfach nicht und fertig! Ihr habt Hausverbot und ich bitte Euch, das Gelände jetzt zu verlassen.“ Mein Herz schlug mir bis zum Hals und ich fühlte noch mehr Wut, Fassungslosigkeit und Traurigkeit und das alles auch noch vor meinen Söhnen, die beim Weggehen fragten „Und was jetzt?“.

Was jetzt? Polizei? Hmmm, ich bin doch selbst Polizist und mein Sohn Leroy obendrein

Eine gute Frage: Was jetzt? Während ich mir diese und andere Fragen stellte, fragte ich mich auch, was wohl die schwarzen Musikerinnen und Musiker denken würden, wenn sie wüssten, dass ihre Musik den Kern einer Veranstaltung ausmachen, aber bei der "Menschen ihresgleichen" ausgegrenzt werden. Was für eine Farce und was für ein Paradoxon. Wir verließen die Örtlichkeit natürlich, da ich dem Türsteher keinen Grund liefern wollte, auch noch handgreiflich zu werden. Jedes weitere Wort wäre ohnehin müßig gewesen. Ich ringte mich zu der Entscheidung durch, die Polizei Münster mit meinem „Fall“ behelligen zu müssen und zum Ort des Geschehens zu bitten, da ich mit Blick auf die noch ausstehende Ticketrückzahlung die Personalien des Veranstaltungsleiters bzw. der Verantwortlichen in Erfahrung bringen wollte, um so notfalls ein zivilrechtliches Streitverfahren und sonstige juristische Optionen sichern zu können. Dieser Anruf war mir unendlich peinlich, als Mensch und auch als langjähriger Polizeibeamter, aber eine andere Option gab es in diesem entscheidungserheblichen Moment für mich nicht. Noch während die Daten durch zwei freundliche Polizisten festgestellt wurden, erreichte mich plötzlich die PayPal-Rückzahlung. Grund für die verspätete Rückzahlung war lediglich ein Tippfehler bei der zuvor notierten E-Mail-Adresse, so der Veranstalter, dem ich sogar dahingehend Glauben schenke, aber darum geht es eigentlich auch überhaupt nicht.

Schweigen ist Gold, Reden ist silber? Einfach ignorieren oder davon erzählen?

Warum schreibe ich das alles hier? Ich möchte meinen desaströsen Nachmittag mit denen, die es interessiert, in aller Offenheit teilen. Polarisierung, Hetze und Ähnliches lagen und liegen mir selbstverständlich fern - immer! Ich möchte mit diesem Post auch keine etwaigen Kampagnen weiter anfachen und es wäre mir unstrittiger Weise lieber gewesen, auf einen wunderbaren Nachmittag mit meinen Lieben zurückblicken zu können. Nichts zu sagen und zu schweigen und es schlichtweg -wie in jungen Jahren- hinzunehmen und morgen früh wieder in meinen polizeilichen Arbeitsalltag abzutauchen und das privat Erlebte einfach verdrängen, halte ich nach reiflicher Überlegung für falsch und wäre u.a. meinen Söhnen gegenüber ein schlechtes Signal, zumal sie bereits häufig -ohne artikulierte Gründe- abgewiesen wurden, wenn sie ausgingen, aber heute mit mir, mit Papa zusammen war es eine ganz besondere Situation. Für meine Kinder trauriger Alltag also. Die Vehements und Ablehnung, wie sie uns heute ganz unvermittelt und heftig entgegenschlug, haben auch sie trotz ihrer „traurigen Erfahrungen“ überaus irritiert. Ein Grund mehr für mich, meine Gedanken vom heutigen Nachmittag zumindest hier mit Ihnen/Euch zu teilen. Das ist im Übrigen auch ein Stück Lebensrealität, die den einen oder anderen bedauerlicherweise heute noch regelmäßig trifft und andere wiederum überraschen mag.

HINWEIS: Die hier zitierten Wortlaute habe ich aus meiner bloßen Erinnerung heraus und in Abgleich mit meinen Söhnen niedergeschrieben. Das Foto nahm ich unmittelbar nach der Abweisung und dem Hausverbot vor der Örtlichkeit auf. Der Schock saß noch tief: Sorry für die düsteren Blicke- ein Lächeln haben wir insofern zu diesem Zeitpunkt leider nicht zeigen können.

Geändert von Schwammkopf2011 (21.07.20 um 16:50 Uhr) Grund: Ergänzung
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Ungelesen 22.07.20, 07:16   #12
Melvin van Horne
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Moin,

Zitat:
Der Veranstaltungsleiter

... Ich bat ihn um einen direkten Austausch über das Geschehene und um die Darlegung von Gründen, die möglicherweise eine Zutrittsverwehrung rechtfertigen könnten. Er lehnte dies strikt ab und sagte: “Da kann ich nichts machen! Wenn der Türsteher das so sieht und sagt, ist es so!“
Der Veranstaltungsleiter kann gegen eine Maßnahme eines Türstehers nichts machen? In meiner Jugend war das Wort "Leiter" mehrdeutig. Einmal bezeichnete es das Gerät zum hochklettern, einmal einen Draht und einmal den Chef. Augenscheinlich hat sich da mit der Rechtschreibreform eine Änderung ergeben. Offenbar ist der Veranstaltungsleiter heute nur ein Grüßaugust. Man hätte wohl eher den Commander in Charge and Chief of Staff rufen sollen oder wie immer der heutzutage heisst der eine Veranstaltung leitet. Der Veranstaltungsleiter ist es ja wohl nicht.

Merkwürdigerweise kann aber der Party-Veranstalter den Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes dem sein Veranstaltungsleiter nichts zu sagen hat, sofort entlassen. Die Personalstrukturen in der Gastronomie können für einen aussenstehenden wirklich verwirrend sein.

Ist ja auch alles nicht so wichtig. Wichtig ist, das den Veranstaltern noch rechtzeitig die Antirassismusfloskeln aus dem Hals gefallen sind. So ein Rassismusvorwurf kann ja im Moment das Geschäft schädigen. Und die ganze Sache etwas kräftiger zu gestalten und die coronabedingt ohnehin geringeren Einnahmen nicht zu schmälern, opfert man auch mal einen Türsteher. Sind doch eh alles Idioten. Billiges, ersetzbares Humankapital. Weg damit!
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Wenn Kik den Preis pro Shirt um einen Euro erhöht um seinen Mitarbeitern ein besseres Gehalt zu zahlen, dann finden wir das alle gut.

Und dann gehen wir zu Takko einkaufen ...

Geändert von Melvin van Horne (22.07.20 um 07:48 Uhr)
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