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[Brisant] Virologe Drosten löst mit Vorwurf an "Bild", tendenziös zu berichten, Solidarität und

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Ungelesen 25.05.20, 18:26   #1
Wornat1959
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Standard Virologe Drosten löst mit Vorwurf an "Bild", tendenziös zu berichten, Solidarität und

Zitat:
Covid-19
Virologe Drosten löst mit Vorwurf an "Bild", tendenziös zu berichten, Solidarität und Kritik aus

25. Mai 2020


Der Virologe Christian Drosten wirft der Bild-Zeitung vor, tendenziös berichten zu wollen. (dpa-Bildfunk / Christophe Gateau)

Der Virologe Drosten von der Berliner Charité wirft der Bild-Zeitung vor, tendenziös über eine Studie berichten zu wollen, die aus seinem Team stammt. Die Reaktionen auf Twitter sind zahlreich und gehen auseinander.

Es geht um eine Publikation zu den Viruslasten verschiedener Altersgruppen in der Corona-Pandemie. Drosten twitterte, in dem Anschreiben an ihn bemühe die Bild "Zitatfetzen von Wissenschaftlern ohne Zusammenhang". Dazu solle er innerhalb einer Stunde Stellung nehmen. Drosten betont: "Ich habe Besseres zu tun".

Das Anschreiben der Bild-Zeitung war dem ursprünglichen Tweet angehängt, die Mailadresse und Handynummer des Redakteurs waren erkennbar. Drosten löschte den Tweet inzwischen und veröffentlichte [ Link nur für registrierte Mitglieder sichtbar. Bitte einloggen oder neu registrieren ].

[ Link nur für registrierte Mitglieder sichtbar. Bitte einloggen oder neu registrieren ], dass Drosten sich über ein Medium beschwert. Schon vor einigen Wochen beklagte er in anderem Zusammenhang, Medien würden ein falsches Bild vermitteln - zum Beispiel, dass Wissenschaftler politische Entscheidungen träfen.

"Das Endergebnis ist, was die Laborseite angeht, glasklar"

Die Studie, um die es jetzt geht, hat der Virologe [ Link nur für registrierte Mitglieder sichtbar. Bitte einloggen oder neu registrieren ] ausführlich erläutert, inklusive ihres Zustandekommens. Zitat: "Die Auswertung, das Endergebnis, ist, was die Laborseite angeht, glasklar, wir haben eine ganz saubere statistische Analyse gemacht. Und diese statistische Analyse sagt: Wir können in Kindergruppen nicht nachweisen, dass die gegenüber Erwachsenen unterschiedliche Viruskonzentration in den Atemwegen haben." Drosten fasst zusammen: "Children may be as infectious as adults", sprich: Kinder könnten genauso infektiös sein wie Erwachsene.

Die Bild-Zeitung schreibt in ihrer Anfrage an den Virologen, man berichte über die Kritik mehrerer Wissenschaftler an der Studie und bitte um Stellungnahme - mit der Frist von einer Stunde. In dem Schreiben werden vier Professoren zitiert, aus Bonn, Zürich und Mannheim sowie von der amerikanischen Cornell University. Die kurzen Zitate lesen sich wie eine Kritik, die sich unter anderem gegen die statistischen Methoden der Studie richtet. Drosten wird im Anschluss gefragt, ob er weiterhin zu Methoden und Aussagekraft der Studie stehe. Einer der Professoren, Dominik Liebl von der Uni Bonn, [ Link nur für registrierte Mitglieder sichtbar. Bitte einloggen oder neu registrieren ], er habe nichts von der BILD-Anfrage gewusst und distanziere sich von dieser Art, Menschen unter Druck zu setzen, auf das Schärfste. [ Link nur für registrierte Mitglieder sichtbar. Bitte einloggen oder neu registrieren ] der Mannheimer Professsor Christoph Rothe.

Solidarität und Gegenstimmen - auch wegen Veröffentlichung von Handynummer

Drostens Tweet wurde innerhalb der ersten Stunde mehr als 2.500 Mal geteilt und vielfach kommentiert. Es gibt viel Solidarität mit Drosten, etwa vom SPD-Gesundheitsexperten Karl Lauterbach. Er schreibt an Drosten, da die Methodik der Studie einwandfrei sei, "würde ich mir keine Sorgen machen".

Es gibt aber auch Gegenstimmen. Der Wissenschaftsjournalist Christian Schwägerl etwa zeigt für die Anfrage an Drosten grundsätzlich Verständnis. Er [ Link nur für registrierte Mitglieder sichtbar. Bitte einloggen oder neu registrieren ], er hege keine Sympathien für die Bild, und die Zeitfrist sei knapp. Aber Zeitdruck sei im Journalismus normal, und die Anfrage stelle einen notwendigen Schritt im Rechercheprozess dar, nämlich die sogenannte "Konfrontation" des Kritisierten mit der Kritik. Auch sei die Veröffentlichung von E-Mail und Handynummer des Bild-Redakteurs "kein guter Stil".

Der stellvertretende Chefredakteur der Bild, Paul Ronzheimer, schreibt, es sei erschreckend, wie viele Journalisten, PR-Leute und Ex-Politiker feierten, dass eine Rechercheanfrage samt persönlicher Handynummer veröffentlicht und tausendfach retweetet wurde: "Wenn es gegen die vermeintlich Richtigen geht, scheint alles erlaubt". ZDF-Hauptstadtkorrespondent Florian Neuhann springt [ Link nur für registrierte Mitglieder sichtbar. Bitte einloggen oder neu registrieren ] - ausnahmsweise - zur Seite und gibt ihm Recht. Er weist aber auch auf einen [ Link nur für registrierte Mitglieder sichtbar. Bitte einloggen oder neu registrieren ] hin, der sich kritisch mit der Bild-Berichterstattung über Drosten befasst.

Juso-Chef Kühnert wiederum [ Link nur für registrierte Mitglieder sichtbar. Bitte einloggen oder neu registrieren ] den ganzen Sachverhalt mit den Worten, der Journalismus sei "auch wirklich schnelllebig" geworden. Vor zwei Jahren habe man noch mehr als drei Stunden Zeit zur Beantwortung gehabt. Angehängt an seinen Tweet ist eine Mail des selben Bild-Redakteurs.

Weiterführende Artikel zum Coronavirus

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Quelle: [ Link nur für registrierte Mitglieder sichtbar. Bitte einloggen oder neu registrieren ]
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"Mitleid und Erbarmen hielten Bilbos Hand zurück. Viele, die leben, verdienen den Tod und manche, die sterben, verdienen das Leben. Kannst du es ihnen geben, Frodo? Dann sei nicht so rasch mit einem Todesurteil bei der Hand. Selbst die ganz Weisen erkennen nicht alle Absichten. Mein Herz sagt mir, dass Gollum noch eine Rolle zu spielen hat, zum Guten oder zum Bösen, ehe das Ende kommt." (Gandalf zu Frodo)

Geändert von Wornat1959 (26.05.20 um 18:26 Uhr) Grund: Geändert auf Brisant wegen "Drohpakete"
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