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[Wissenschaft] Kampfstoffe von Bakterien: Neue Antibiotika-Quelle im Meer entdeckt

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Ungelesen 19.11.19, 15:27   #1
BLACKY74
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Standard Kampfstoffe von Bakterien: Neue Antibiotika-Quelle im Meer entdeckt

Zitat:

Taucher sammeln Blätter des Neptungrases (Posidonia oceanica) in der Bucht von Calvi auf Korsika.
(Foto: Christian Jogler, FSU)

Antibiotikaresistente Bakterien sind seit vielen Jahren ein Problem in der Medizin. Die Entwicklung neuer, wirksamer Medikamente ist ein aufwendiges und kostspieliges Unterfangen. Ein internationales Forscherteam sucht im Meer und ist erfolgreich.

Auf der Suche nach neuen, wirkungsvollen Antibiotika sind Forscher nun einen bedeutenden Schritt weitergekommen. Ein internationales Forscherteam um Christian Jogler und Sandra Wiegand von der Friedrich-Schiller-Universität Jena hat sich an insgesamt zehn Orten im Meer auf die Suche nach Bakterien gemacht, die in der Lage sind, Antibiotika zu produzieren. Diese Organismen werden als Planctomyceten bezeichnet. "Wir wissen, dass Planctomyceten in Gemeinschaften mit anderen Mikroorganismen leben und mit diesen um Lebensraum und Nährstoffe konkurrieren. Solche Organismen produzieren antibiotische Verbindungen und setzen sie im Kampf um Nährstoffe und Lebensräume gegen andere Bakterien ein", erklärt Jogler.

Die Forscher nahmen Proben aus dem Mittelmeer, der Nord- und Ostsee, dem Schwarzen Meer sowie dem Atlantik, dem Pazifik und dem Nordpolarmeer und untersuchten diese. Danach gelang es, die Planctomyceten zu isolieren und in Reinkultur zu bringen. Auf diese Weise entstanden insgesamt 79 neue Bakterienstämme in Reinkultur, die wiederum 31 neue Gattungen und 65 neue Arten bildeten. Danach wurden die gewonnenen Reinkulturen ganzheitlich analysiert.

"Unkultivierbar" war gestern

Alle Antibiotika werden bisher zu drei Vierteln mithilfe von Bakterien hergestellt. Bisher galten jedoch 99 Prozent der bekannten Bakterienarten als "unkultivierbar". Sie waren damit als Forschungsquelle uninteressant und kamen auch als neue Wirkstofflieferanten nicht infrage. Mit der weltweit wachsenden Anzahl an Resistenzen durch den unsachgemäßen Einsatz von Antibiotika sinkt auch die Anzahl der Antibiotika-Quellen. Das ist nicht nur ein Problem für Mediziner und Patienten, sondern auch für die Pharmaindustrie. Mit den aktuellen Ergebnissen der Forscher könnte sich das nun ändern. Die Analyse zeigt nämlich, "dass die neu gewonnenen Planctomyceten außergewöhnlich komplexe Lebensweisen besitzen und über das Potenzial verfügen, neue Antibiotika produzieren zu können", erklärt Wiegand.

Die Ergebnisse belegen zudem bisher unbekannte und unerwartete Mechanismen der bakteriellen Zellteilung und zeigen, dass bisher als "unkultivierbar" eingestufte Bakterien durchaus im Labor kultiviert werden können. Nur mit diesem Wissen können auch neue Quellen zur Antibiotika-Herstellung gefunden werden. Bis es so weit ist, sind jedoch eine Reihe weiterer Untersuchungen nötig.

Die [ Link nur für registrierte Mitglieder sichtbar. Bitte einloggen oder neu registrieren ] der Forscher wurden im Fachmagazin "Nature Microbiology" veröffentlicht.
Quelle:[ Link nur für registrierte Mitglieder sichtbar. Bitte einloggen oder neu registrieren ]
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pauli8 (19.11.19), sydneyfan (19.11.19), talkie57 (21.11.19), Uwe Farz (19.11.19)
Ungelesen 19.11.19, 15:57   #2
Mokgor
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Und paar Monate später sind die wieder resistent, daher super, die wenigen noch nicht resistenten Mittel unnütz zu machen.
Krankenhäuser werden ja nicht mehr so gesäubert wie früher. Da gabs ne richtige Putzkolonne und heute werden alle Räume mit einem Mop+Eimer gewischt und fertig.
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Ungelesen 20.11.19, 07:51   #3
Caplan
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Und das nicht taeglich.
Ich war in 2010 4 Tage in einem KH nach 30 Jahren.
Erst kam ich mir vor wie beim guten alten Kaiser@ Ausstattung...siehe Gemeinschaftsduschen und Gemeinschaftstoiletten...mein Zimmer hatte allerdings beides innen..Aber die Dusche sah aus...da klebte die ganzen Tage ein Pad an der Wand, wie man sie auf die Brust geklebt bekommt, wenn EKG vorgenommen wird..
Bettwaesche wechseln? Fehlanzeige. Raum saeubern; nur den Muelleimer entleeren. ABER..ganz wichtig: ueberall die Steriliumpumper an der Wand.
Das war frueher wirklich anders und meines Erachtens wesentlich sauberer.
Fraglich bleibt sicherlich, in wie weit die schnelle Vergabe von Antibiothika's gerechtfertigt ist.

Geändert von Caplan (20.11.19 um 08:36 Uhr)
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Ungelesen 20.11.19, 17:33   #4
TinyTimm
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Zitat:
Zitat von Mokgor Beitrag anzeigen
Krankenhäuser werden ja nicht mehr so gesäubert wie früher.
Ich habe vor 40 Jahren in einem Wiener Spital gearbeitet. Wir hatten fest angestellte Reinigungskräfte, die einen fix vorgegebenen Reinigungsplan einzuhalten hatten. Einmal in der Woche (der Tag wechselte willkürlich) wurden in verschiedenen Ambulanzen, Krankenzimmern und Räumen Abstriche vorgenommen, und auf Bakterien und Keime überprüft. Wehe der Reinigungskraft, in deren Bereich eine Belastung festgestellt wurde, die über die zugelassene Norm hinaus ging.
2016 lag ich selbst zwei Wochen im Spital und konnte die "1 Eimer Wasser, ein Putztuch" Methode die heute durchgeführt wird mit eigenen Augen beobachten. Es hat sich auch kein Arzt zwischendurch die Hände gewaschen, wenn bei der Visite eine kurze Untersuchung statt fand.
Zweites großes Risikogebiet sind die rund um die Uhr Besuche durch Angehörige im Spital. Was da in einer Stunde an Keimen und Bakterien in Krankenzimmer geschleppt wird, kann keine Reinigungskraft so einfach wieder wegwischen.
Und dann wundern wir uns das Antibiotika wirkungslos wird, und fleischfressende Bakterien fröhliche Urstände feiern? Ignaz Semmelweis, der es zu Lebzeiten nicht mehr geschafft hat, das seine Hygienevorschriften ernst genommen wurden, rotiert in seinem Grab. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis bei uns auch die Säuglings Sterblichkeit wieder zunehmen wird. Aber sei es drum, wir sind ohnehin viel zu viele ...
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talkie57 (21.11.19)
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