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[Brisant] Sechsjähriger in Frankfurter Kita gestorben. Obduktionsergebnis

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Ungelesen 01.11.19, 21:57   #1
TinyTimm
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Standard Sechsjähriger in Frankfurter Kita gestorben. Obduktionsergebnis

Zitat:
Nach dem Tod eines sechs Jahre alten Jungen in einer Frankfurter Kindertagesstätte hat die rechtsmedizinische Untersuchung Hinweise auf einen Stromschlag ergeben. "Es deutet alles auf einen Stromtod hin", sagte die Sprecherin der Frankfurter Staatsanwaltschaft, Nadja Niesen, am Freitag. Es handele sich aber um ein vorläufiges Ergebnis, denn es seien keine sichtbaren Spuren eines Stromschlages am Körper des Jungen gefunden worden. Weitere Untersuchungen müssten deshalb folgen. Wann diese abgeschlossen sind, sei noch unklar.

Sachverständige des Landeskriminalamts seien vor Ort gewesen und hätten festgestellt, dass eine Steckdose aus der Wand herausragte und ein Kabel lose gewesen sei. Ob dies durch eine Berührung des Jungen zustande gekommen sei, sei aber unklar. Es werde weiter wegen fahrlässiger Tötung ermittelt. "Wir prüfen, ob jemand seine Sorgfaltspflicht verletzt hat", sagte Niesen. Bisher liefen die Ermittlungen gegen Unbekannt, nicht gegen eine konkrete Person.

Sechsjähriger starb im Krankenhaus

Der Sechsjährige war am Dienstagnachmittag in der Kita im Stadtteil Seckbach tödlich verletzt worden. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft starb er kurze Zeit später im Krankenhaus. Die Stadt hatte am Donnerstag erklärt, eine Sicherheitsbegehung des Kita-Gebäudes durch die Unfallkasse Hessen sei zu dem Ergebnis gekommen, "dass der Betrieb des Kinderzentrums wieder aufgenommen werden könnte". Die anderen Kinder sollten bis dahin auf weitere Einrichtungen verteilt werden.

Der Sechsjährige war am Dienstagnachmittag in der Kita im Stadtteil Seckbach tödlich verletzt worden. Der Junge habe sich zusammen mit seiner Mutter im Vorraum der Kita aufgehalten. Nach bisherigem Erkenntnisstand habe er plötzlich zu schreien angefangen, sei blau angelaufen und habe gekrampft. Rettungsversuche vor Ort seien gescheitert, das Kind sei kurze Zeit später im Krankenhaus verstorben.

Nach dem vorläufigen Obduktionsergebnis deute zwar alles auf einen Stromtod hin, sagte Niesen. "Vermutungen", wie es dazu kommen konnte, - etwa eine heraushängende Steckdose oder ein loses Kabel - seien aber "bislang keinesfalls gesichtert oder durch Beweise untermauert". Derzeit würden Zeugen vernommen, Sachverständige befragt udn Spuren gesichert.

Kita durch einen ihrer Experten begutachtet

Die Stadt hatte am Donnerstag erklärt, eine Sicherheitsbegehung des Kita-Gebäudes durch die Unfallkasse Hessen sei zu dem Ergebnis gekommen, "dass der Betrieb des Kinderzentrums wieder aufgenommen werden könnte". Die anderen Kinder sollten bis dahin auf weitere Einrichtungen verteilt werden.

Die Unfallkasse Hessen (UKH) erklärte am Freitag auf Anfrage, dass die Kita durch einen ihrer Experten am Donnerstag begutachtet worden sei. Der Präventionsbeauftragte sei vor Ort gewesen und habe sich ein Bild von der Situation gemacht, sagte eine Sprecherin der UKH am Freitag in Frankfurt. Die betreffende Kita sei überprüft und als sicher freigegeben worden. Weitere Angaben machte sie nicht, da die Ermittlungen der Polizei und Staatsanwaltschaft noch nicht abgeschlossen seien. Derzeit könne jedoch niemandem die Schuld an dem tödlichen Unfall zugesprochen werden. "Wann dieses Kind Kontakt mit Strom gehabt hat, ist völlig unklar", sagte sie. "So einen tödlichen Unfall in einer Kita hatten wir noch nie - das ist unglaublich."
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Ungelesen 02.11.19, 11:59   #2
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Zitat:
Tragischer Tod des Jungen offenbart städtisches Versagen

Die Stadt Frankfurt spricht erst auf Nachfrage über die Tragödie in der Seckbacher Kita, zum Gedenken kommen keine hochrangigen Politiker. Das ist beschämend. Ein Kommentar.

Nach dem unfassbar tragischen Tod des sechsjährigen Jungen in der Kita am Frankfurter Atzelbergplatz sind noch fast alle entscheidenden Fragen offen. Eines aber lässt sich sagen: Der Umgang der Verantwortlichen der Stadt mit der Katastrophe ist beschämend.

Kita in Seckbach - Mutter macht schwere Vorwürfe

Das fängt mit der Informationspolitik des Bildungsdezernats an. Der Junge starb am Dienstag. Bereits am Mittwochmorgen wurden die Eltern der Zentgrafenschule in Seckbach von der Schulleitung informiert – zu Recht, denn die Mütter und Väter müssen ihren Kindern die Tragödie beibringen. Das Bildungsdezernat aber bestätigte den Tod des Jungen erst am Nachmittag auf Nachfrage (!) der FR und gab keine weiteren Informationen heraus. Zu dem Zeitpunkt wurde in Seckbach längst darüber diskutiert, wie es zu dem Unglück kommen konnte. Was genau das Bildungsdezernat unter Stadträtin Sylvia Weber (SPD) mit dieser Verzögerungstaktik bezweckte, ist völlig unklar. Selbstverständlich müssen bei einem tödlichen Unfall in einer städtischen Kita sofort alle bekannten Fakten öffentlich gemacht werden.

Kein Kontakt zu den Menschen in Seckbach

Am Donnerstag dann trafen sich rund 100 Menschen zu einer Gedenkveranstaltung auf dem Atzelbergplatz, unter ihnen zahlreiche Eltern, die ihre Kinder in die betroffene Einrichtung schicken. Sie wirkten verzweifelt, verstört und verunsichert, sie wollten von einem Verantwortlichen hören: „Wir werden alles dafür tun, dass sich so etwas nie, nie, nie mehr wiederholt.“ Das aber hat niemand gesagt. Abgesehen von Ortsvorsteher Werner Skrypalle hat gar kein Vertreter der Stadt gesprochen. Dafür sagte die Mutter des toten Jungen „Scheiß Kita“ und machte der Einrichtung schwere Vorwürfe, die unwidersprochen blieben.

Sylvia Weber hätte zwingend beim Gedenken sprechen müssen – auch wenn sie vermutlich beschimpft und ausgebuht worden wäre. Natürlich kann sie einwenden, die Veranstaltung sei sehr kurzfristig angesetzt worden. Doch Weber hat genügend Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, um von solchen Terminen zu erfahren. Dafür hätte das Bildungsdezernat aber den Kontakt zu den Menschen in Seckbach suchen müssen, statt sich einzuigeln und die schlimmste denkbare Tragödie nur auf Nachfrage bekanntzugeben.
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