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[Brisant] Fremde rangeln mit Kindern: Vorwürfe gegen Verein

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Ungelesen 24.10.19, 19:27   #1
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Standard Fremde rangeln mit Kindern: Vorwürfe gegen Verein

Zitat:
Schwere Vorwürfe im Zusammenhang mit Kindesmissbrauch gegen den in Österreich registrierten Verein „Original Play“: Bei dem Verein dürfen Erwachsene mit ihnen fremden Kindern rangeln. Der Gründer der Initiative, Fred Donaldson, wies die Kritik zurück.

Am Donnerstagabend berichtete die ORF-„ZiB 2“ und das ARD-Politikmagazin „Kontraste“ über die Vorwürfe. Laut den Berichten wird das Spiel in deutschen Kindertagesstätten (Kitas) sowie heimischen Kindergärten und Volksschulen seit Jahren angeboten.

„Einladung zur Übergriffigkeit an Kindern“

Experten kritisierten das Angebot allerdings: „Für mich ist das eine Einladung zur Übergriffigkeit an Kindern“, sagte etwa die Trauma-Expertin Michaela Huber dem ARD-Magazin. Der in Salzburg tätige Kinderpsychiater Karl-Heinz Brisch forderte rechtliche Konsequenzen: „Dieser Verein müsste sofort verboten werden, weil er in einer hochkritischen, undifferenzierten Weise Körperkontakt in einer geschützten Situation im Kindergarten zu Kindern sucht, und das in einer vollkommen unkontrollierten Art und Weise.“

„Original Play“ wird den Berichten zufolge in Kindereinrichtungen als pädagogisches Konzept angeboten, sei aber weder von Behörden noch von Kita-Trägern unter dem Aspekt des Kinderschutzes überprüft worden. Die Initiative agiert demnach als Verein in Österreich und als Stiftung in Polen.



(Bild: Screenshot originalplay.at)

Jeder kann 250 Euro zahlen und mitmachen

Um „Original Play“ in Kindergärten zu spielen, kann sich jeder im Internet gegen eine Gebühr von 250 Euro für einen Workshop bei dem Verein anmelden. Sogenannte Lehrlinge würden dann die Spiele in den Kindergärten organisieren.

Das ARD-Magazin berichtete von sechs Verdachtsfällen in Berlin und Hamburg im Jahr 2018. Die Ermittlungsbehörden hätten die Verfahren aber nach kurzer Zeit eingestellt, weil die Kinder zu klein waren, den Eltern nicht geglaubt worden sei oder Ermittlungsfehler gemacht worden sein sollen.

Gründer weist Vorwürfe zurück

Gründer Donaldson wies im Gespräch mit dem ORF und der ARD zurück, dass seine Methode Kindesmissbrauch möglich mache. Er habe auch keine Kenntnisse über konkrete Vorfälle. „Ob es passieren kann? Theoretisch nein. Das ist ja eine andere Denkweise: Wer jemanden missbraucht, kann die Berührungen, die ich unterrichte, nicht gebrauchen“, wurde er von der „ZiB 2“ zitiert.

Dem heimischen Bildungsministerium liegt übrigens keine Liste an Vereinen vor, die in Kindergärten tätig sind. Die meisten Bildungsdirektionen hätten auf Anfrage nicht gewusst, was „Original Play“ ist.
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Was ist Original Play? [ Link nur für registrierte Mitglieder sichtbar. Bitte einloggen oder neu registrieren ]
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Ergänzende Informationen zu o.a. Artikel:

Zitat:
Gegenüber dem ZIB2-ARD-Rechercheteam Christine Baumgartner und Gabi Probst berichteten Eltern aus Deutschland über Missbrauch und Übergriffe in Zusammenhang mit Original Play in Kindertagesstätten. Von blauen Flecken war die Rede, verängstigten Kindern und konkreten Hinweisen auf mutmaßlichen Missbrauch: „Unser Sohn hat uns in dem Kontext mit diesem Original Play sehr ausdrückliche, sexuelle, gewalttätige Dinge erzählt und auch vorgespielt“, sagte ein Vater.

Schwere Vorwürfe
Ein dreijähriges Mädchen aus Hamburg erzählte seiner Mutter beim Abholen aus der Kindertagesstätte, dass der Po wehtue und es einen „Dorn“ darin habe. „Irgendwann hat sie aus heiterem Himmel gesagt, dass dieser Mann, der dieses Original Play anbietet, ihr den Penis in den Po gesteckt hat“, gab die Mutter im Interview an. Das Mädchen machte mehrfach dieselben Angaben.

Die Staatsanwaltschaft stellte das Verfahren dazu ein. Die Tochter hätte vor dem Landeskriminalamt noch einmal aussagen müssen. Darauf verzichteten die Eltern, um das Kind zu schützen. Doch im Zuge der ZIB2- und ARD-Recherchen fordern Politiker in Deutschland nun die Wiederaufnahme der Ermittlungen.

„Schwer, Nein zu sagen“
In Österreich machte Martina Wolf, Geschäftsführerin der Österreichischen Kinderschutzzentren, über ihre Tochter vor einigen Jahren selbst schlechte Erfahrungen mit dem Verein. Als ihre Tochter 13 war, kam ein externes Original-Play-Team in die Schule und wollte mit den Jugendlichen auf den Matten auf dem Boden spielen.

Die Schüler seien „irritiert“ gewesen, so Wolf im ZIB2-Interview. „Es war für die Kinder schwer, Nein zu sagen“, sagte Wolf zudem unter Verweis auf den Gruppendruck. Sie beschwerte sich bei der Schule, der Verein war dennoch in den vergangenen Jahren an Hunderten privaten und öffentlichen Kindereinrichtungen aktiv und ist es derzeit noch in Dutzenden Kindergärten.

„Missbräuchliches Verhalten“
Gegenüber dem ORF gab Donaldson an, nichts von Anschuldigungen über sexuellen Missbrauch bei der Anwendung seiner Methode zu wissen. Original Play sei „theoretisch“ keine Einladung zum Missbrauch: „Das ist ja eine andere Denkweise: Wenn der Verstand sagt, ich werde dich missbrauchen, kann man die Berührungen, die ich unterrichte, nicht verwenden.“

Donaldson schrieb ein Buch über seine Methode („Von Herzen spielen“, übersetzt von Karin Petersen). Im Fokus stehen seine Emotionen und Erfahrungen. In dem Buch schreibt er etwa: „Eines Tages setzte ich ihn (Christian, vier Jahre, Anm.) auf meinen Schoß und begann langsam vor und zurück zu schaukeln. Während ich allmählich schneller schaukelte, wurde Christian immer aufgeregter. (…) Christian und ich sind verbunden durch den ‚magischen Stoff‘ des Universums.“

Szenen wie diese erinnern Michaela Huber an pädokriminelle Videos. Das sei „missbräuchliches Verhalten“. Huber ist Expertin für sexuellen Missbrauch und berät Polizisten in Deutschland im Umgang damit: „Das, was da propagiert wird, ist meines Erachtens sehr, sehr nahe dran an Pädophilie. Es wirbt dafür, dass Kinder keine Grenzen haben sollen, dass in dem Spiel alle Grenzen aufgelöst werden sollen“, sagte sie gegenüber der ZIB. Das Buch und die Methode seien höchst unwissenschaftlich. Das erinnere an „Sektensprache“: „Es ist eine verführerische Sprache, die hier verwendet wird, und es wird auch noch spirituell überhöht.“

Experte für Verbot des Vereins

Auch der Kinder- und Jugendpsychiater Karl-Heinz Brisch von der Paracelsus-Universität Salzburg fand gemeinsam mit seinem Team keine wissenschaftlichen Anhaltspunkte für diese Methode: „Wir haben keine einzige Studie gefunden, die auch nur über diese Art des Original Plays durchgeführt wurde. Das heißt, was der Verein dort verspricht, ist wissenschaftlich nirgendwo erwiesen.“

Im ZIB2-Gespräch zeigte er sich „hochalarmiert“: „Dieser Verein müsste sofort verboten werden, weil er in einer hochkritischen, undifferenzierten Weise Körperkontakt in einer geschützten Situation im Kindergarten zu Kindern sucht, und das in einer vollkommen unkontrollierten Art und Weise.“

Donaldson wütend über Kritik
Angesichts der ZIB2- und ARD-Recherchen zeigten sich Trainer und Trainerinnen dieser Methode besorgt und verwiesen auf jahrelange Erfolge damit. Empört und wütend reagierte Donaldson, als er im ZIB2-Interview auf die Kritik von Experten an seiner Methode konfrontiert wurde: „Sagen Sie mir die Namen dieser Experten. Haben Sie sie gefragt, seit wie vielen Jahren sie Original Play spielen? Haben Sie? Ja oder nein? Sie haben Ihren Job nicht gemacht!" Für Experten ist dieser mangelhafte Umgang mit – sonst ungewohnter – Kritik ein häufiges Merkmal von Gemeinschaften, die sich um eine guruartige Person bilden.
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Ungelesen 25.10.19, 16:35   #3
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UPDATE 25.10.2019

Zitat:
Original Play: Erste Konsequenzen

Verbot in Niederösterreich, Wien gegen Kooperation

Die niederösterreichische Bildungslandesrätin Christiane Teschl-Hofmeister (ÖVP) sagte, der Verein dürfe in Niederösterreich ab sofort nicht mehr tätig sein. „Hier geht es um unsere Kinder und die Sicherheit der qualitätsvollen Betreuung in den Einrichtungen des Landes, und dabei ist rasches Handeln angesagt“, hielt Teschl-Hofmeister fest – mehr dazu in noe.ORF.at.

Auch das Wiener Rathaus ist dagegen, den umstrittenen Verein zu engagieren. Nach den Vorwürfen wird nun die Empfehlung an alle Kindergärten und Schulen ausgesprochen, die Kooperation mit dem Verein einzustellen. Bei den städtischen Kindergärten gab es laut Bildungsstadtrat Jürgen Czernohorszky (SPÖ) eine entsprechende Anfrage, diese sei jedoch im August 2018 abgelehnt worden – mehr dazu in wien.ORF.at.

Empfehlung aus Oberösterreich

Der oberösterreichische Bildungdirektor Alfred Klampfer will den Fall genau prüfen und den Schulen empfehlen, zumindest vorläufig nicht mehr mit dem Verein zu arbeiten. Ihm sei allerdings nicht bekannt, dass irgendetwas vorgefallen sei oder dass sich Eltern beschwert hätten, sagte Klampfer gegenüber Ö1. Und dass externe Vereine mit Kindern arbeiten, ohne dass Pädagoginnen von Kindergarten oder Schule dabei sind, das komme auch nicht vor.

Warnungen in Vorarlberg und Salzburg

In Vorarlberg kritisierte Kinder- und Jugendanwalt Michael Rauch das Angebot und warnte davor. Heidemarie Thalhammer von der Abteilung Elementarpädagogik im Amt der Vorarlberger Landesregierung bestätigt die Anwendung der Methode von Original Play in Vorarlberg. Beschwerden darüber habe es aber bisher keine gegeben – mehr dazu in vorarlberg.ORF.at.

Auch das Salzburger Kinderschutzzentrum warnt vor dem Verein. Das Land kündigte an, eine Warnung vor diesem Verein an alle Salzburger Kinderbetreuungseinrichtungen herauszugeben – mehr dazu in salzburg.ORF.at.

Kinderfreunde stellen Kooperation ein

Die Kinderfreunde, die über zehn Jahre mit Original Play zusammengearbeitet haben, stellten angesichts der Berichte die Kooperation ein. „Wenn auch nur der geringste Verdacht besteht, dass da etwas sein könnte“, stehe der „Schutz der Kinder im Vordergrund“, so Kinderfreunde-Geschäftsführer Christian Morawek gegenüber Ö1. Allerdings habe man die gesamte Zeit mit nur zwei Personen, einem Mann und einer Frau, zusammengearbeitet – Audio dazu in oe1.ORF.at

Auch die Diakonie kündigte an, bis zur Klärung der Vorwürfe nicht mehr mit Original Play zusammenzuarbeiten. Prinzipiell sei aber festzuhalten, dass die vergangenen „Spieltermine“ immer in Anwesenheit der pädagogischen Leitung der Einrichtung stattgefunden haben und „auch von den Eltern gut angenommen wurden“.

Bildungsministerium arbeitet an Qualitätsstandards


Im Bildungsministerium verwies man auf derzeit in Erarbeitung befindliche einheitliche Qualitätskriterien für die Arbeit mit Kindern. Durch die Vorfälle fühle man sich in dem Vorhaben bestärkt, hieß es gegenüber der APA.
„Intimität und Individualität von Kindern darf nicht tangiert werden – das ist ein Grundsatz, der in allen pädagogischen Einrichtungen uneingeschränkt eingehalten werden muss“, betonte man im Ministerium. „Für Körpererfahrung und Gewaltprävention gibt es pädagogische Konzepte, die ohne diese Grenzüberschreitung auskommen.“

Verein kann „Kritik nicht nachvollziehen“

Original Play selbst will jetzt – nach Aufforderung der Liga für Kinderrechte – eine Kinderschutzrichtlinie erarbeiten, so Vorstandsmitglied Robin Riess laut Ö1-Mittagsjournal.

Auf seiner Website betonte der Verein, dass man die Kritik an den Medienberichten nicht nachvollziehen könne, „weil uns keinerlei Vorfälle bekannt sind. Seien Sie versichert, dass unser erstes Interesse immer dem Schutz der Kinder gilt“, hieß es dort. Der Gründer von Original Play, Fred Donaldson, wies im Gespräch mit dem ORF und der ARD zurück, dass seine Methode Kindesmissbrauch möglich mache.

Mitglied bei Liga für Kinder- und Jugendgesundheit

Original Play ist bereits seit mehreren Jahren Mitglied in der Österreichischen Liga für Kinder- und Jugendgesundheit. Sollte es einen konkreten Verdacht gegen den Verein geben, werde die Mitgliedschaft ruhend gestellt, kündigte Caroline Culen, Geschäftsführerin der Kinderliga, im Gespräch mit der APA an. Man sei jedenfalls bereits seit Längerem bezüglich dieser Causa mit dem Verein in Gespräch, als erste Vorwürfe in Deutschland laut wurden. Original Play sei aufgefordert worden, sich „dem Thema Kinderschutz in der eigenen Organisation verstärkt zu widmen“, sagte Culen.

Forderungen der Politik

Quer durch alle Parteien wurde am Freitag die Forderung nach einem österreichweit einheitlichen Qualitätsrahmen für Kinderbetreuungseinrichtungen laut. Das verlangten unter anderem die SPÖ-Bildungssprecherin und ehemalige Bildungsministerin Sonja Hammerschmid sowie Ewa Ernst-Dziedzic, grüne Nationalratsabgeordnete und stellvertretende Klubobfrau der Grünen. Beide forderten auch eine rasche Aufklärung der Vorwürfe ebenso wie NEOS. Die Wiener FPÖ urgierte die sofortige Auflösung des Vereins.
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