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26.09.19, 10:25
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Legende
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Bahn-Manager soll Kolleginnen zum Sex gezwungen haben
Zitat:
Im Chef-Büro soll er zum Verbrecher geworden sein! Vier Frauen zeigten einen Teamleiter der Deutschen Bahn an. Am Montag beginnt vor dem Berliner Landgericht der Prozess.
Einem hochrangigen Beamten der DB Netz AG werden Sexualstraftaten bis hin zur Vergewaltigung von Mitarbeiterinnen vorgeworfen. Vier Frauen belasten den Teamleiter (56) schwer. Vor dem Berliner Landgericht beginnt am Montag der Prozess.
„Wir verurteilen jede Form sexueller Belästigung und sexualisierter Gewalt“, so Ute Plambeck, Personalvorstand der DB Netz AG. „Sexuelle Übergriffe gegen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden bei uns schonungslos geahndet. Wir ziehen alle Konsequenzen, die uns rechtlich zur Verfügung stehen.“
Gespräch als Vorwand
Der Teamleiter blickt auf eine 30-jährige Karriere bei der Bahn zurück. Die Sexualstraftaten sollen sich in Berlin, Hannover und Frankfurt am Main ereignet haben. Sie reichen zum Teil zehn Jahre zurück. Die dem Manager untergebenen Frauen sollen zum „Gespräch“ ins Chefbüro gerufen worden sein, wo es hinter verschlossener Tür zu den Straftaten gekommen sein soll.
Im November 2016 vertraute sich eine Mitarbeiterin einer Führungskraft an. Der Teamleiter soll ihre Vorwürfe damals eingeräumt haben. Die Deutsche Bahn handelte sofort: Auf Hausverbot und Freistellung folgte sieben Tage später die fristlose Kündigung. Nach weiteren drei Wochen endete das Arbeitsverhältnis am 31. Dezember 2016.
Die anderen drei Frauen hatten sich später im Rahmen der internen Aufarbeitung offenbart. Zwei sind nicht mehr für das Unternehmen tätig. Neben den Frauen stellte auch die DB Netz AG Strafanzeige gegen den Beamten. Personalvorstand Ute Plambeck: „Wir bedauern sehr, dass Mitarbeiterinnen durch sexuelle Übergriffe an ihrem Arbeitsplatz geschädigt wurden.“
Der Angeklagte ist noch Beamter
Von den rund 200.000 Beschäftigten bei der Deutschen Bahn ist jeder vierte eine Frau. Bei der DB Netz AG (45.000 Beschäftigte), zuständig für Gleise und Stellwerke, beträgt der Frauenanteil knapp 20 Prozent. Bei der DB seien Plambeck zufolge umfangreiche Möglichkeiten geschaffen worden, um übergriffiges Verhalten zu melden und Opfern mit der Kraft des Konzerns den Rücken zu stärken. Es obliege nun dem Gericht, die erhobenen Vorwürfe zu prüfen und strafrechtliche Konsequenzen zu ziehen.
Bis zur rechtskräftigen Verurteilung ruht das Disziplinarverfahren beim Bundeseisenbahnvermögen. Der Angeklagte ist also nach wie vor Beamter. Lautet das Urteil mindestens zwölf Monate Haft, fliegt er automatisch aus dem Beamtenverhältnis auf Lebenszeit und verliert die Pension.
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