Willkommen |
|
myGully |
|
Links |
|
Forum |
|
|
|
 |
28.07.19, 12:05
|
#1
|
Profi
Registriert seit: Aug 2016
Beiträge: 1.857
Bedankt: 6.242
|
Trump beschimpft afroamerikanischen Abgeordneten
Zitat:
Rassismusvorwürfe
Trump beschimpft afroamerikanischen Abgeordneten
Der US-Präsident hat mit Verbalattacken auf Elijah Cummings neue Rassismusvorwürfe auf sich gezogen. Der Abgeordnete hatte zuvor die Zustände an der Südgrenze kritisiert.
28. Juli 2019, 1:48 Uhr Aktualisiert am 28. Juli 2019, 5:22 Uhr Quelle: ZEIT ONLINE, AP, dpa, AFP, ces 364 Kommentare

Der Abgeordnete Elijah Cummings spricht nach der Anhörung von Ex-Sonderermittler Robert Mueller am 24. Juli mit Reporterinnen und Reportern. © Aaron P. Bernstein/Reuters
US-Präsident Donald Trump hat mit [ Link nur für registrierte Mitglieder sichtbar. Bitte einloggen oder neu registrieren ] über den afroamerikanischen Abgeordneten Elijah Cummings und dessen mehrheitlich von Schwarzen bewohnten Wahlkreis erneut Rassismusvorwürfe auf sich gezogen. Cummings Wahlbezirk im Großraum Baltimore sei ein "widerliches, von Ratten und Nagetieren befallenes Schlamassel", twitterte Trump am Samstag, und: "Wenn er mehr Zeit in Baltimore verbringen würde, könnte er vielleicht helfen, diesen sehr gefährlichen und dreckigen Ort aufzuräumen."
"Kein Mensch würde dort leben wollen", fuhr Trump fort. Damit zielte er offenkundig auf die Kritik des Demokraten Cummings an den Zuständen in den Migrantenlagern. Cummings habe sich über die "großartigen Männer und Frauen des Grenzschutzes" und die Lage an der Südgrenze der USA ausgelassen, während "sein Baltimore-Wahlkreis weitaus schlimmer und gefährlicher" sei. Zudem bezeichnete er Cummings wegen seiner kritischen Äußerungen als "brutalen Rüpel".
Entrüstung auch bei Republikanern
Trump löste damit erneut Entrüstung aus. Die demokratische Vorsitzende des Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, schrieb auf Twitter, Cummings sei ein "hoch geschätzter" Kollege, der für Bürgerrechte und wirtschaftliche Gerechtigkeit eintrete. Man werde rassistische Attacken auf ihn nicht hinnehmen. Der demokratische Bürgermeister von Baltimore, der afroamerikanische demokratische Politiker Bernard Young, kritisierte Trumps Rhetorik als "schmerzlich und gefährlich" sowie "völlig unannehmbar". Die demokratische Präsidentschaftsbewerberin Kamala Harris teilte mit, sie sei "stolz", dass das Hauptquartier ihrer Kampagne in Cummings' Bezirk liege.
Kritik kam auch von Larry Hogan, dem republikanischen Gouverneur des Staats Maryland, in dem Baltimore liegt. Ein Sprecher Hogans nahm die Gegend und deren Bewohner in Schutz. "Baltimore City ist wahrhaft das Herz unseres Staates, und weitere Attacken zwischen Politikern bringen uns nirgendwo hin", schrieb er in einer E-Mail.
Zitat:
.@RepCummings is a champion in the Congress and the country for civil rights and economic justice, a beloved leader in Baltimore, and deeply valued colleague. We all reject racist attacks against him and support his steadfast leadership. #ElijahCummingsIsAPatriot [ Link nur für registrierte Mitglieder sichtbar. Bitte einloggen oder neu registrieren ]
— Nancy Pelosi (@SpeakerPelosi) [ Link nur für registrierte Mitglieder sichtbar. Bitte einloggen oder neu registrieren ]
|
Cummings selbst twitterte seine Antwort: "Herr Präsident, ich kehre täglich in meinen Wahlkreis nach Hause zurück. Jeden Morgen wache ich auf, und ich gehe raus und kämpfe für meine Nachbarn. Es ist meine verfassungsgemäße Pflicht, die Aufsicht über die Exekutive auszuüben. Aber es ist meine moralische Pflicht, für meine Wähler zu kämpfen." Cummings ist Vorsitzender des Ausschusses für Aufsicht und Reformen im Repräsentantenhaus. Er ist ein scharfer Trump-Kritiker und hatte zuletzt Untersuchungen zu den Zuständen in Sammellagern für Migranten an der US-Grenze angestoßen.
Cummings' Bezirk wird zu 55 Prozent von Schwarzen bewohnt und umfasst einen großen Teil von Baltimore. Die Stadt hat mit Gewaltkriminalität zu kämpfen, vier Jahre in Folge gab es mehr als 300 Morde. Die Infrastruktur ist teils marode, die Polizeibehörde untersteht der Aufsicht des Bundes.
Zitat:
Mr. President, I go home to my district daily. Each morning, I wake up, and I go and fight for my neighbors.
It is my constitutional duty to conduct oversight of the Executive Branch. But, it is my moral duty to fight for my constituents.
— Elijah E. Cummings (@RepCummings) [ Link nur für registrierte Mitglieder sichtbar. Bitte einloggen oder neu registrieren ]
|
Trotz der breiten Kritik an seinen Äußerungen legte Trump noch einmal nach. "Elijah Cummings verbringt seine ganze Zeit mit dem Versuch, unschuldige Menschen durch 'Aufsicht' zu schaden", twitterte er. "Er tut NICHTS für seinen sehr armen, sehr gefährlichen und sehr schlecht geführten Bezirk!"
Trump stand in der vergangenen Woche heftig in der Kritik, [ Link nur für registrierte Mitglieder sichtbar. Bitte einloggen oder neu registrieren ]. Er forderte die Frauen mehrfach auf, in ihre vermeintlichen Heimatländer zurückzugehen, wenn es ihnen in den USA nicht gefalle. Er warf Alexandria Ocasio-Cortez, Ilhan Omar, Rashida Tlaib und Ayanna Pressley unter anderem vor, die USA zu "hassen", und rief sie auf, in die Herkunftsländer ihrer Familien zurückzugehen. Sie alle sind US-Staatsbürgerinnen und bis auf Omar in Amerika geboren. Das von den Demokraten dominierte Repräsentantenhaus kritisierte Trumps Tiraden nur wenige Tage später per Resolution als rassistisch. Auch im Ausland stießen die Äußerungen auf Kritik.
|
Quelle: [ Link nur für registrierte Mitglieder sichtbar. Bitte einloggen oder neu registrieren ]
__________________
"Mitleid und Erbarmen hielten Bilbos Hand zurück. Viele, die leben, verdienen den Tod und manche, die sterben, verdienen das Leben. Kannst du es ihnen geben, Frodo? Dann sei nicht so rasch mit einem Todesurteil bei der Hand. Selbst die ganz Weisen erkennen nicht alle Absichten. Mein Herz sagt mir, dass Gollum noch eine Rolle zu spielen hat, zum Guten oder zum Bösen, ehe das Ende kommt." (Gandalf zu Frodo)
|
|
|
Die folgenden 8 Mitglieder haben sich bei Wornat1959 bedankt:
|
|
28.07.19, 13:50
|
#2
|
Unruhegeist
Registriert seit: Sep 2008
Beiträge: 4.058
Bedankt: 5.726
|
Blödsinn, das auf die Rassismusschiene zu schieben!
Das gehört zu Trumps politischem Waffenarsenal: Verunglimpfen, Beschimpfen, durch den Dreck ziehen - unabhängig von Rasse oder Geschlecht des Gegeners (vergl. Wornats [ Link nur für registrierte Mitglieder sichtbar. Bitte einloggen oder neu registrieren ]).
Das ist seine Methode, mit Widerständen und Kritik umzugehen, und das Schlimme ist, dass der Erfolg ihm recht gibt. Das kostet ihn keine Wählerstimme!
__________________
|
|
|
29.07.19, 14:47
|
#3
|
AZOR AHAI
Registriert seit: Aug 2013
Beiträge: 5.475
Bedankt: 23.056
|
Zitat:
Zitat von lilprof
Blödsinn, das auf die Rassismusschiene zu schieben!
Das gehört zu Trumps politischem Waffenarsenal: Verunglimpfen, Beschimpfen, durch den Dreck ziehen [...]
|
Da tun sich aber Abgründe auf. Lass das mal nicht die Blauen lesen...
Trump ist der grösste, legal regierende, Rassist unserer Tage. Hinter ihm wird sich vermutlich Boris aus London einreihen...
Bei Trump kommt unglückseligerweise noch seine IQ unter Zimmertemperatur dazu.
|
|
|
Folgendes Mitglied bedankte sich bei MotherFocker:
|
|
28.07.19, 17:28
|
#4
|
WarRock Idiot
Registriert seit: Sep 2011
Beiträge: 2.396
Bedankt: 3.956
|
Ist Trump nen Rassist?
Nach allem was Er geäußert hat über all die Jahre ist Er nen Rassist!
Als Präsident sollte Er eigentlich die Wogen glätten aber Er haut immer mehr ne Kerbe rein zum verschlimmern.
Der wird auch wieder gewählt was ich nicht hoffe aber es wird passieren und dann wird es in den USA richtig die Kacke zum dampfen bringen.
|
|
|
Die folgenden 4 Mitglieder haben sich bei Kneter33 bedankt:
|
|
28.07.19, 18:15
|
#5
|
Profi
Registriert seit: Aug 2016
Beiträge: 1.857
Bedankt: 6.242
|
@lilprof:
Für mich ist Trump ein Rassist. Dazu möchte ich auch mal einen Artikel von der tagesschau ergänzen wo versucht wird dazu mehr Hintergrund zu erarbeiten:
[ Link nur für registrierte Mitglieder sichtbar. Bitte einloggen oder neu registrieren ]
Wenn man sich das mal durchliest stellt man fest das diese Form von Äusserungen seine Vergangenheit über viele Jahre prägen. Und er war dabei nicht immer in einer Art Wahlkampfmodus.
Beispiele:
Zitat:
[...]
Schon 2011, also vier Jahre, bevor er seine Präsidentschaftskandidatur anmeldete, äußerte er öffentlich erste Zweifel an der Staatsangehörigkeit von Präsident Barack Obama. Trump bediente sich fortan immer wieder dieser Verschwörungstheorie, die behauptete, Obama sei nicht gebürtiger Amerikaner und deshalb nicht berechtigt, US-Präsident zu sein.
[...]
|
Oder gehste noch weiter zurück ins Jahr 1991:
Zitat:
Für Trump ist derlei Kritik nicht neu, sie begleitet ihn seit Jahrzehnten. Schon 1991 veröffentlichte Jack O' Donnell, ehemaliger Chef des Trump Plaza Hotel und Casino, ein Buch über Trump, in dem er rassistische Verhaltensweisen des heutigen US-Präsidenten dokumentierte.
|
Und ja sicher ist das auch sein "Mittel" politisch heute seine Fanboys an sich zu binden. Nur dieser Mann wäre bei weitem nicht so überzeugend dabei, wenn er nicht selber zu diesen Äusserungen stehen würde. Und ja er hat Erfolg damit, sonst würde er es nicht immer und immer wieder tun ...
Wie Kneter schon meinte, das dieser Wahnsinnige wieder gewählt wird, da sehe ich auch eine grosse Gefahr das es erneut so kommen könnte. Und ich wäre wirklich froh wenn ich da Unrecht behalten würde.
__________________
"Mitleid und Erbarmen hielten Bilbos Hand zurück. Viele, die leben, verdienen den Tod und manche, die sterben, verdienen das Leben. Kannst du es ihnen geben, Frodo? Dann sei nicht so rasch mit einem Todesurteil bei der Hand. Selbst die ganz Weisen erkennen nicht alle Absichten. Mein Herz sagt mir, dass Gollum noch eine Rolle zu spielen hat, zum Guten oder zum Bösen, ehe das Ende kommt." (Gandalf zu Frodo)
|
|
|
Die folgenden 8 Mitglieder haben sich bei Wornat1959 bedankt:
|
|
29.07.19, 12:43
|
#6
|
Profi
Registriert seit: Aug 2016
Beiträge: 1.857
Bedankt: 6.242
|
Dazu ein Update aus dem Deutschlandfunk das darüber berichtet wie die US-Medien mit der Sache umgehen:
Zitat:
Trumps Baltimore-TweetsScharfe
Kritik an "Hass-Agenda" des US-Präsidenten
Nach seinen rassistischen Angriff auf vier demokratische Abgeordnete hat US-Präsident Donald Trump jetzt deren Kollegen Elijah Cummings beleidigt. Und dessen Stadt. Das hat am Wochenende für viel Kritik gesorgt - und für einen Ausbruch eines CNN-Moderators live on air.
Von Thilo Kößler

US-Präsident Donald Trump sorgt wieder mit Attacken per Twitter für Empörung (picture alliance/Stefani Reynolds/CNP/AdMedia)
CNN-Moderator Victor Blackwell zitierte die jüngste Twitter-Attacke des Präsidenten zunächst so, wie Trumps Tweets üblicherweise zitiert werden – mit der gebotenen Distanz auf Seiten eines professionellen Anchorman. Trump hatte den afroamerikanischen Abgeordneten Elijah Cummings frontal angegangen:
"Cummings' Wahlbezirk Baltimore ist ein widerliches, von Ratten und Nagetieren befallenes Chaos", las Blackwell vor. "Wenn Cummings mehr Zeit in Baltimore verbringen würde, könnte er vielleicht dabei helfen, diesen Drecksort aufzuräumen. Dort will kein Mensch mehr leben."
Moderator Blackwell ist selbst Afroamerikaner. Und er kommt aus Baltimore. Wenn Trump davon spreche, dass Baltimore von einer Rattenplage befallen sei, meine er die afroamerikanische Bevölkerung.
"When he tweets about infestation it's about black and brown people."
Plötzlich war die professionelle Distanz des CNN-Anchorman dahin. Blackwell kamen die Tränen – mit belegter Stimme bekannte er, dass er wie alle in Baltimore stolz auf seine Stadt sei.
"The president says about congressman Cummings' district that no human would want to live there. You know who did, Mr President? I did. And a lot of people I care about still do. There are challenges, no doubt. But people are proud of their community."
Blackwell erinnerte Trump daran, dass er auch der Präsident der Bürger von Baltimore sei – sie machten ihre Arbeit, kümmerten sich um ihre Familien, liebten ihre Kinder, die der Fahne ihre Treue schwören. Genau wie die Familien in den Wahlkreisen, die Donald Trump wählen. Auch die Bürger von Baltimore seien Amerikaner, sagte Blackwell.
"People get up and go to work there. They care for their families there. They love their children who pledge allegiance to the flag. Just like people who live in districts of congressmen who support you, Sir. They are Americans too. We'll be right back."
Trumps Stabschef verteidigt seinen Dienstherren
Erst vor zwei Wochen hatte Donald Trump vier Abgeordnete der Demokraten, allesamt "women of color", aufgefordert, dorthin zurückzukehren, wo sie hergekommen seien. Damit hatte er eine Debatte über den rassistischen Kern seiner Äußerungen provoziert, die er mit seinem Tweet gegen Elijah Cummings jetzt noch befeuerte.
Cummings ist einer der angesehensten Abgeordneten im Repräsentantenhaus, Vorsitzender des Kontrollausschusses - und ein vehementer Kritiker des Präsidenten. Unlängst prangerte er die unhaltbaren Zustände in den Migrantenlagern an der Grenze zu Mexiko an. Damit habe er sich den Zorn des Präsidenten zugezogen, rechtfertigte Mick Mulvaney, Trumps Stabschef im Weißen Haus, den Tweet seines obersten Dienstherrn: Wenn der Präsident so angegriffen werde, schlage er eben zurück, sagte Mulvaney in Fox News Sunday und stritt den rassistischen Charakter der Trump-Tweets rundweg ab:
"What is it about is that the president is fighting back at what he saw was being illegitimate attacks about the border in the hearing this week? And when the president hears lies like that he is going to fight back. And that's what you saw in his tweets."
Aufforderung an Trump, etwas für die Menschen zu tun
Das heizte die Empörung noch an. In CNN erklärte die demokratische Abgeordnete Rashida Tlaib – eine der unlängst attackierten Frauen – der Präsident habe nur eine Hass-Agenda, keine politische Agenda. Aber Donald Trump mache Rassismus nun zum politischen Programm.
"The president has a hate agenda. He does not have a policy agenda. Jake: This hate agenda is now seeking into policy making."
Cummings selbst forderte den Präsidenten auf, mit ihm zusammenzuarbeiten, um etwas für die Menschen in Not zu tun - ob in Baltimore oder im ganzen Land. Denn Baltimore ist bei weitem nicht die einzige Stadt in den USA, die mit grassierender Armut und mit Drogenmissbrauch zu kämpfen hat. Mit sozialem Niedergang, Verelendung und Verwahrlosung.
Zeitung: "Besser ein paar Ratten haben, als eine zu sein"
Erneut zog es das republikanische Lager vor, zu all dem zu schweigen. Mia Love schwieg nicht. Die ehemalige republikanische Abgeordnete, eine Afroamerikanerin, forderte Trump auf, sich zu entschuldigen. Er sei definitiv zu weit gegangen.
"The president has gone way too far. Anything less than a apology is unacceptable to me."
Doch Trump legte noch nach: Cummings tue nichts für seinen miserabel geführten Wahlkreis, teilte er über Twitter mit. Da hatte die "Baltimore Sun" die Ausfälle des Präsidenten schon mit den Worten kommentiert: "Es ist besser, ein paar Ratten zu haben, als selbst eine zu sein."
|
Quelle: [ Link nur für registrierte Mitglieder sichtbar. Bitte einloggen oder neu registrieren ]
__________________
"Mitleid und Erbarmen hielten Bilbos Hand zurück. Viele, die leben, verdienen den Tod und manche, die sterben, verdienen das Leben. Kannst du es ihnen geben, Frodo? Dann sei nicht so rasch mit einem Todesurteil bei der Hand. Selbst die ganz Weisen erkennen nicht alle Absichten. Mein Herz sagt mir, dass Gollum noch eine Rolle zu spielen hat, zum Guten oder zum Bösen, ehe das Ende kommt." (Gandalf zu Frodo)
|
|
|
Die folgenden 2 Mitglieder haben sich bei Wornat1959 bedankt:
|
|
30.07.19, 23:52
|
#7
|
Chuck Norris sein Vater
Registriert seit: Aug 2010
Beiträge: 6.100
Bedankt: 18.426
|
Zitat:
Rassismus
Abgeordneter unterbricht Donald Trump bei Rede
In Jamestown sollte Donald Trump an die Gründung der ersten englischen Siedlung in Amerika erinnern: ein Routinetermin. Doch dann störte ein Abgeordneter die Rede des Präsidenten - mit eindeutigen Botschaften.

Abgeordneter stört Rede von US-Präsident Trump: "Schiebt Hass ab"
Steve Helber/AP
"Schiebt Hass ab" und "Geh' zurück in Deine verdorbene Heimat" - mit diesen Forderungen hat der Parlamentsabgeordnete Ibraheem Samirah aus dem US-Bundesstaat Virginia eine Rede von US-Präsident Trump unterbrochen. Videoaufnahmen zeigen, wie Samirah die Rede mit Rufen stört und entsprechende Plakate in die Luft hält.
Trump hatte anlässlich der Gründung der Siedlung Jamestown im heutigen Bundesstaat Virginia im Jahr 1619 gesprochen. Er erinnerte daran, dass mit den ersten englischen Siedlern auch die ersten afrikanischen Sklaven in die heutige USA kamen. "Wir erinnern an jede heilige Seele, die unter den Schrecken der Sklaverei gelitten haben", sagte Trump.
"Ich habe gerade Donald Trumps Rede in Jamestown unterbrochen", schrieb Samirah anschließend auf Twitter. Rassismus und Engstirnigkeit sollten von keiner Person nur aus Gründen der Höflichkeit hingenommen werden.
[ Link nur für registrierte Mitglieder sichtbar. Bitte einloggen oder neu registrieren ]
"Dieser Mann ist ungeeignet für das Amt und ungeeignet, um an einer Feier unserer Demokratie, Repräsentanz und Migrationsgeschichte teilzunehmen", schrieb Samirah.
Schwarze Abgeordnete des Parlaments von Virginia hatten den Auftritt des Präsidenten bereits zuvor boykottiert. Sie begründeten dies mit Trumps "rassistischer und xenophober Rhetorik".
Trump hatte am Wochenende mit einer Reihe von Twitter-Botschaften für Empörung gesorgt. Er beschimpfte den afroamerikanischen Abgeordneten Elijah Cummings als "brutalen Tyrannen" und beschrieb dessen Wahlkreis in Baltimore als [ Link nur für registrierte Mitglieder sichtbar. Bitte einloggen oder neu registrieren ].
Am Dienstag verteidigte sich Trump gegen die Rassismus-Vorwürfe. "Ich bin die am wenigsten rassistische Person auf der ganzen Welt." Kein anderer US-Präsident habe mehr für die Schwarzen in den USA getan als er, sagte Trump. ([ Link nur für registrierte Mitglieder sichtbar. Bitte einloggen oder neu registrieren ], was hinter Trumps Baltimore-Attacke steckt.)
Seine Kritik an Cummings erneuerte Trump jedoch: "Menschen wie Elijah Cummings" hätten in Baltimore und in anderen von Demokraten geführten Städten Mittel gestohlen und verschwendet, sagte der Präsident.
|
Quelle:[ Link nur für registrierte Mitglieder sichtbar. Bitte einloggen oder neu registrieren ]
|
|
|
Die folgenden 3 Mitglieder haben sich bei BLACKY74 bedankt:
|
|
Forumregeln
|
Du kannst keine neue Themen eröffnen
Du kannst keine Antworten verfassen
Du kannst keine Anhänge posten
Du kannst nicht deine Beiträge editieren
HTML-Code ist Aus.
|
|
|
Alle Zeitangaben in WEZ +1. Es ist jetzt 14:41 Uhr.
().
|