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myGully |
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18.12.18, 13:03
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#1
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Chuck Norris sein Vater
Registriert seit: Aug 2010
Beiträge: 6.100
Bedankt: 18.425
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AfD-Politiker in Südafrika: Schießtraining mit Rassisten
Zitat:

Auf einer Dienstreise nach Südafrika hat sich der AfD-Politiker Bystron laut Report Mainz mit Vertretern einer rassistischen Organisation getroffen. Mit ihnen absolvierte er ein Schießtraining. Bystron sieht darin kein Problem.
Der AfD-Bundestagsabgeordnete Petr Bystron hat sich in Südafrika mit Vertretern der rassistischen Organisation "Suidlanders" getroffen. Das ergaben Recherchen von Report Mainz.
Bystron, der im Bundestag Obmann des Auswärtigen Ausschusses ist, verteidigte sein Treffen mit der Organisation. Er habe keine Berührungsängste mit den "Suidlanders". "Ich habe das so empfunden, dass das eine Organisation von überwiegend weißen Farmern ist, die Angst haben um ihr Leben und die sich organisieren, um zu überleben, sollte es zum schlimmsten Fall kommen." Auf seiner Reise nach Südafrika habe er neben den "Suidlanders" auch Vertreter der Regierungspartei ANC und von Nichtregierungsorganisationen getroffen.
Schießtraining mit Rassisten
Während der Reise, die vom Bundestag finanziert wurde, absolvierte Bystron auch ein Schießtraining. Auf die Frage, ob er auch selbst geschossen habe, sagte er: "Natürlich. Ich bin Jäger. Haben Sie nie geschossen?"
Die "Suidlanders" sind ein Zusammenschluss von ausschließlich weißen Südafrikanern. "Wir glauben, es wird einen Rassenkrieg geben in Südafrika. Das ist nicht zu vermeiden", sagte Simon Roche, der Sprecher der "Suidlanders" gegenüber der ARD. "Man kann Öl und Wasser nicht mischen. Unter den jetzigen Umständen kann man in Südafrika keine Zivilisation erbauen."
"Eindeutig rassistisch-völkische Organisation"
Nach Einschätzung von Gareth Newham vom südafrikanischen Institute for Security Studies in Pretoria handelt es sich bei den "Suidlanders" um einen Zusammenschluss von völkischen Rassisten: "Ihre Ideologie ist die Überlegenheit der weißen Rasse", sagte Newham. "Ihr einziger Existenzgrund ist die angebliche Verteidigung gegen die Schwarzen. Man kann sie eindeutig als rassistische völkische Organisation beschreiben."
Die Gruppe glaubt, dass ein Genozid an der weißen Bevölkerung bevorstehe. Sie wollen sich mit Waffengewalt gegen einen solchen angeblichen Angriff wehren. Dafür absolvieren sie paramilitärische Trainings. In der Vergangenheit zeigten sich Vertreter der "Suidlanders" auch mit dem Ku Klux Klan. Der Verein steht unter Beobachtung der südafrikanischen Sicherheitsbehörden.
Lischka appelliert an den Verfassungsschutz
SPD-Politiker Burkhard Lischka kritisierte den Besuch. "Mir bleibt da die Spucke weg, dass eine solche Reise aus Steuerzahlermitteln finanziert wurde." Das Treffen zeige das doppelte Spiel der AfD. Auf der einen Seite fasse man Unvereinbarkeitsbeschlüsse mit extremistischen Organisationen, auf der anderen Seite treffe man sich öffentlich mit Vertretern. "Das zeigt ein weiteres Mal, dass in der AfD inzwischen der völkisch-nationalistische Flügel in erheblichem Maße das Zepter schwingt. Auch hier in der Bundestagsfraktion - Petr Bystron ist ein weiteres Beispiel dafür." Lischka forderte eine Beobachtung der Partei durch den Verfassungsschutz.
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Quelle:[ Link nur für registrierte Mitglieder sichtbar. Bitte einloggen oder neu registrieren ]
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Die folgenden 5 Mitglieder haben sich bei BLACKY74 bedankt:
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18.12.18, 18:01
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#2
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myGully Uploader
Registriert seit: Nov 2014
Beiträge: 6.228
Bedankt: 93.108
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Zitat:
SPD-Politiker Burkhard Lischka kritisierte den Besuch. "Mir bleibt da die Spucke weg, dass eine solche Reise aus Steuerzahlermitteln finanziert wurde."
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Jeder wie er kann....
Andere fliegen mit dem Helikopter zum wandern
Edit: Kommen eigentlich viele AfD Politiker aus der FDP raus ?
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Die folgenden 2 Mitglieder haben sich bei B345T bedankt:
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18.12.18, 21:19
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#3
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Uploader
Registriert seit: Aug 2018
Beiträge: 336
Bedankt: 433
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Zitat:
SPD-Politiker Burkhard Lischka kritisierte den Besuch. "Mir bleibt da die Spucke weg, dass eine solche Reise aus Steuerzahlermitteln finanziert wurde."
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Habe bei Google mal nachgeschaut da gibt es eine Latte von Verstößen von Flugreisen durch andere Politiker der Altparteien nur wird das nicht so an die berühmte Glocke gehängt.
Der Burkhard Lischka sollte mal ganz ruig sein. Seine Schäflein sind auch dabei!
Wasser predigen und Wein trinken....
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Da kann einem wirklich die Spucke weg bleiben!
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18.12.18, 21:49
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#4
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Erfahrenes Mitglied
Registriert seit: Apr 2010
Beiträge: 686
Bedankt: 664
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Es geht doch nicht um die Flugreise ansich.......
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Die folgenden 5 Mitglieder haben sich bei lichtll bedankt:
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18.12.18, 22:09
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#5
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Super Moderatorin
Registriert seit: Mar 2009
Ort: South Bronx
Beiträge: 24.104
Bedankt: 63.108
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Zitat:
Auf einer Dienstreise nach Südafrika hat sich der AfD-Politiker Bystron laut Report Mainz mit Vertretern einer rassistischen Organisation getroffen.
Mit ihnen absolvierte er ein Schießtraining.
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Bitte beim Thema bleiben.
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Die folgenden 5 Mitglieder haben sich bei Avantasia bedankt:
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19.12.18, 14:33
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#6
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myGully Uploader
Registriert seit: Nov 2014
Beiträge: 6.228
Bedankt: 93.108
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Hat er sich vielleicht auf einen Bürgerkrieg vorbereitet ?
Es soll ja auch mal private Wehrsportgruppen gegeben haben bei denen man das schiessen und Nahkampf erlernen konnte.
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19.12.18, 20:05
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#7
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Freigeist
Registriert seit: Sep 2010
Ort: München
Beiträge: 11.319
Bedankt: 23.584
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Die Reise ist nicht das Problem. Abgeordnete haben den Auftrag sich weiterzubilden, Kontakte zu pflegen und der Völkerverständigung zu helfen.
Hier jedoch besuchte er eine rassistische paramilitärische Gruppe und nahm an Waffenübungen teil.
Die AfD prangert zu Recht die deutschen Teilnehmer in islamischen Terrorcamps an. Mittlerweile steht das in Deutschland sogar unter Strafe.
Wie soll man nun das Schiesstraining mit Extremisten in Südafrika werten ? Gerade diese Gruppierung plante 2010 Terroranschläge.

Die Suidlanders
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Die folgenden 6 Mitglieder haben sich bei MunichEast bedankt:
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19.12.18, 20:48
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#8
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myGully Uploader
Registriert seit: Nov 2014
Beiträge: 6.228
Bedankt: 93.108
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Eine Art Safari unter Menschen/ Freunden ? Nur das eben kein Tiere getötet werden.....
Versuchs mal damit !
Demnächst interpretiert jemand rein, dass die AfD Deutschland mit Waffengewalt ansich reisen möchte
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19.12.18, 23:01
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#9
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Uploader
Registriert seit: Aug 2018
Beiträge: 336
Bedankt: 433
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Die Probleme sollen seit der Apartheid in Südafrika vielfälltiger geworden sein. Früher wurde die Schwarze Bevölkerung unterdrückt. Heute soll es anders herum sein. Tausende weiße Farmer in Südafrika sollen da schon ermordet worden sein.
Sicher nicht verwunderlich wenn da Gegenwehr entsteht von den Weißen Farmern.
[ Link nur für registrierte Mitglieder sichtbar. Bitte einloggen oder neu registrieren ]
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19.12.18, 23:19
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#10
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Super Moderatorin
Registriert seit: Mar 2009
Ort: South Bronx
Beiträge: 24.104
Bedankt: 63.108
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Und was hat das nun wieder mit dem AFD Politiker zu tun?
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19.12.18, 23:34
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#11
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Uploader
Registriert seit: Aug 2018
Beiträge: 336
Bedankt: 433
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Zitat:
Zitat von Avantasia
Und was hat das nun wieder mit dem AFD Politiker zu tun?
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Ehrlich gesagt ich tue mir schwer unter diesen Umständen diese Truppe als Rassisten oder rassistische paramilitärische Gruppe zu bezeichnen. Auch ich verachte Rassisten. Der Thread bezieht sich darauf.
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Folgendes Mitglied bedankte sich bei Terothe:
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19.12.18, 23:41
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#12
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Profi
Registriert seit: Aug 2016
Beiträge: 1.857
Bedankt: 6.242
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Update:
Zitat:
Alternative für Deutschland
AfD will Treffen von Petr Bystron mit rechts*******r Gruppe prüfen
Die AfD kündigt die Prüfung einer Dienstreise ihres Abgeordneten Petr Bystron an. Er hatte sich in Südafrika mit der Suidlanders-Organisation getroffen.
19. Dezember 2018, 19:05 Uhr Quelle: ZEIT ONLINE, dpa, dp 92 Kommentare

( Petr Bystron, Bundestagsabgeordneter der AfD-Fraktion und Obmann im Auswärtigen Ausschuss © Jens Büttner/dpa )
Nach dem Bekanntwerden eines Treffens des [ Link nur für registrierte Mitglieder sichtbar. Bitte einloggen oder neu registrieren ] mit Angehörigen einer rechts*******n Gruppe in Südafrika hat seine Fraktion eine Überprüfung angekündigt. "Man wird in der nächsten Sitzung des Fraktionsvorstandes darüber sprechen müssen", sagte AfD-Fraktionssprecher Christian Lüth. Bystron hatte auf seiner Reise nach Südafrika mit der Suidlanders-Gruppe ein gemeinsames Schießtraining absolviert.
Die von Bystron beantragte Dienstreise wurde vom Bundestag bezahlt. Zuerst hatte das ARD-Politikmagazin Report Mainz darüber berichtet, das Parlament bestätigte die Informationen. "Der Bundestagspräsident hat die Einzeldienstreise auf der Grundlage des Antrags genehmigt", sagte ein Sprecher. Zuvor habe der Auswärtige Ausschuss des Parlaments ein positives Votum zu dem Antrag abgegeben.
Bystron ist Obmann der AfD im Auswärtigen Ausschuss. Er bestätigte dem Magazin seine Teilnahme am Schießtraining. Die Suidlanders sind eine protestantisch inspirierte Vereinigung von Weißen mit einer Vorliebe für Waffen und rassistischer Tendenz.
In Südafrika wurde Bystron – wie üblich bei solchen Reisen von Bundestagabgeordneten – von Botschaftsmitarbeitern betreut und zu allen offiziellen Terminen begleitet. Das Treffen mit den Suidlanders sei jedoch ein "privater Teil der Reise" gewesen, von dem das Auswärtige Amt nichts gewusst habe, sagte eine Ministeriumssprecherin.
Auch der Bundestag teilte mit, der umstrittene Termin sei im Antrag für die Dienstreise nicht aufgeführt gewesen. Zudem habe das Parlament nur die Flug- und Hotelkosten übernommen. "Nicht erstattet hingegen wurde von der Bundestagsverwaltung eine Rechnung, die die südafrikanische Organisation Suidlanders auf einen Mitarbeiter des Abgeordneten Bystron ausgestellt hatte und aus der nicht ersichtlich war, welche Leistung dort erbracht wurde", sagte der Sprecher.
"Ein Fall für den Verfassungsschutz"
SPD und Grüne kritisierten das Treffen. Bundestagsvizepräsident Thomas Oppermann (SPD) schrieb auf Twitter, wenn Bystron wirklich an einem solchen Schießtraining teilgenommen habe, wäre das ein Fall für den Verfassungsschutz. "Und es dürfte seine letzte Dienstreise gewesen sein." Die Grüne Britta Haßelmann sagte: "Die AfD kann nicht ernsthaft so tun, als hätte sie nichts mit Rassismus zu tun."
Bystron selbst sagte Report Mainz, er habe keine Berührungsängste mit den Suidlanders. Das sei eine Organisation der südafrikanischen Zivilgesellschaft. "Ich habe das so empfunden, dass das eine Organisation ist von überwiegend weißen Farmern, die Angst haben um ihr Leben und die sich organisieren, um zu überleben, sollte es zum schlimmsten Fall kommen." Vor seinem Einzug in den Bundestag war Bystron eine Zeit lang wegen Sympathiebekundungen für die rechts******* Identitäre Bewegung vom bayerischen Verfassungsschutz beobachtet worden.
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Quelle: [ Link nur für registrierte Mitglieder sichtbar. Bitte einloggen oder neu registrieren ]
Die Verlinkung im Artikel geht auf einen Bericht so dem April 2017 der darüber berichtet das der Verfassungsschutz Petr Bystron schon einmal beobachtet hat.
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"Mitleid und Erbarmen hielten Bilbos Hand zurück. Viele, die leben, verdienen den Tod und manche, die sterben, verdienen das Leben. Kannst du es ihnen geben, Frodo? Dann sei nicht so rasch mit einem Todesurteil bei der Hand. Selbst die ganz Weisen erkennen nicht alle Absichten. Mein Herz sagt mir, dass Gollum noch eine Rolle zu spielen hat, zum Guten oder zum Bösen, ehe das Ende kommt." (Gandalf zu Frodo)
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Die folgenden 3 Mitglieder haben sich bei Wornat1959 bedankt:
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20.12.18, 05:28
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#13
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Freigeist
Registriert seit: Sep 2010
Ort: München
Beiträge: 11.319
Bedankt: 23.584
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Zitat:
Zitat von Terothe
Ehrlich gesagt ich tue mir schwer unter diesen Umständen diese Truppe als Rassisten oder rassistische paramilitärische Gruppe zu bezeichnen.
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Das ist schon selektive Wahrnehmung. Der nachvollziehbare Aspekt der Selbstverteidigung rechtfertigt keinen Faschismus. Die Suidlanders sind weit mehr als eine Gruppe von besorgten Farmern.
Vielleicht sollte der AfD Abgeordnete Petr Bystron sich eine Brille zu legen. Dieser offen zur Schau getragene Faschismus ist schwer zu übersehen.
Geändert von MunichEast (20.12.18 um 07:44 Uhr)
Grund: Ergänzung mit Hintergrundwissen
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Die folgenden 4 Mitglieder haben sich bei MunichEast bedankt:
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20.12.18, 11:28
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#14
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Registriert seit: Oct 2010
Ort: ab 420
Beiträge: 967
Bedankt: 2.194
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Eventuell ist er mit dem Brillenmodel [ Link nur für registrierte Mitglieder sichtbar. Bitte einloggen oder neu registrieren ] dort hingereist.
Da sich in der AfD auch viele Mitglieder aus der Bundeswehr und der Polizei befinden, könnte es ja auch sein, dass er die rassistische paramilitärische Gruppe zu einem Besuch nach [ Link nur für registrierte Mitglieder sichtbar. Bitte einloggen oder neu registrieren ] einladen wollte. Wer weiß das schon heutzutage....
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Die Polizei muss beobachtet werden.
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Die folgenden 2 Mitglieder haben sich bei nachtmasse bedankt:
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20.12.18, 18:19
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#15
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Erfahrenes Mitglied
Registriert seit: Sep 2010
Beiträge: 661
Bedankt: 1.168
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Zitat:
Zitat von MunichEast
Die Reise ist nicht das Problem. Abgeordnete haben den Auftrag sich weiterzubilden, Kontakte zu pflegen und der Völkerverständigung zu helfen.
Hier jedoch besuchte er eine rassistische paramilitärische Gruppe und nahm an Waffenübungen teil.
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Da ist ein "jedoch" zu viel. In der AfD zählt sowas zu Weiterbildung und Kontaktpflege.
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Folgendes Mitglied bedankte sich bei Lord_Wellington:
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