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myGully |
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24.02.18, 14:15
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#1
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Legende
Registriert seit: Aug 2011
Ort: in der Wildnis
Beiträge: 15.518
Bedankt: 34.774
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Metal Gear Survive: Speichern für zehn Euro
Zitat:
In Metal Gear: Survive schlägt die bekannte Agenten-Saga ganz neue Töne an. Statt auf Politik und Pathos setzen die Entwickler auf Zombies und dreiste Mikrotransaktionen: Sogar für einen zusätzlichen Speicher-Slot muss man zahlen.
Konami schickt in Metal Gear: Survive die Fans für einen Überlebenstrip in die Wüste. Mit dem Original hat dieses waschechte Survival-Abenteuer aber nichts mehr zu tun. Ist das der Ausverkauf einer großen Marke?
Metal Gear: Survive spielt zeitlich zwischen Metal Gear Solid 5: Ground Zeroes und Metal Gear Solid 5: The Phantom Pain. Der Spieler schlüpft in die Rolle eines Söldners, der nach dem Angriff auf die Mother Base in einem Paralleluniversum namens Dite landet. Diese neue Welt ähnelt unserer Erde, wird aber von sogenannten Wandelnden bevölkert, die sich wie Zombies auf jedes menschliche Leben stürzen. Der Spieler macht sich mit anderen Überlebenden auf die Spur einer verschollenen Forschungsgruppe, um hinter das Geheimnis dieser Wesen zu kommen.
METAL GEAR SURVIVE – Launch Trailer | PS4 [ Link nur für registrierte Mitglieder sichtbar. Bitte einloggen oder neu registrieren ]
Überleben in der Einöde
Die Story klingt ziemlich wirr, aber sie ist für das Spiel nicht wichtig. Statt aufwändiger Zwischensequenzen oder spannender Twists geht es hier nur um das Wesentliche: Zombies töten, Ressourcen sammeln und die Basis aufrüsten. An Werkbänken klickt sich der Spieler durch unübersichtliche Menüs und bastelt an Nah- und Fernwaffen, braut sich Medizin oder reist per Wurmloch von einem Ort zum anderen. Später kann der Spieler seine Charaktereigenschaften verbessern und neue Fähigkeiten lernen. Hunger, Durst und giftiger Nebel setzen ihn ständig unter Druck. Jeder Trip in die triste Einöde sollte deshalb genau geplant sein. Wer möchte, kann zusammen mit drei weiteren menschlichen Spielern ins Abenteuer aufbrechen.
Spielerische Aha-Erlebnisse gibt es kaum. Am Anfang sollten sich die Spieler aus jedem größeren Kampf heraushalten und die Gegner im Schleichmodus ausschalten. Wenn die Wandelnden einmal aufgeschreckt sind, kommen sie in Massen. Dann muss der Spieler entweder fliehen oder sich hinter Barrikaden verstecken. Zunächst sorgt das für Spannung, aber da in den ersten Stunden jede Mission so abläuft, wird das Kampfprinzip schnell eintönig.
Dreiste Mikrotransaktionen
Obwohl Metal Gear Survive zum Vollpreis angeboten wird, bilden Mikrotransaktionen einen wesentlichen Teil des Spiels. Wer sich nicht nur mit einem Speicher-Slot begnügen will, muss einen weiteren Platz für 1000 Credits an Ingame-Währung freischalten. Da diese nicht erspielt werden kann, müssen die Spieler für diese Selbstverständlichkeit satte 10 Euro an Echtgeld zahlen – so perfide waren Mikrotransaktionen selten. Für Überlebens-Boosts werden noch einmal ein paar Euro fällig. Nervig ist außerdem der Always-On-Zwang: Obwohl das Spiel einen Solo-Modus anbietet, erfordert Metal Gear: Survive eine permanente Onlineanbindung.
Zwischenfazit
Man muss sich fragen, ob die Publisher aus dem Lootbox-Desaster von Battlefront 2 nichts gelernt haben. Konami verlangt in Metal Gear Survive für eine Selbstverständlichkeit wie einen Speicherplatz Geld – es scheint so, als ob hier nur ein beliebtes Spielgenre mit einer großen Marke verknüpft wird, um die Cash-Cow zu melken. Spielerisch erfüllt dieses Konzept einfachste Genreerwartungen, wird schnell eintönig und sieht nicht besonders schick aus. Momentan taugt Metal Gear: Survive allerhöchstens für beinharte Genrefans.
Metal Gear: Survive ist am 23. Februar für PC, PS4 und Xbox One erschienen und kostet ca. 40 Euro.
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Quelle: [ Link nur für registrierte Mitglieder sichtbar. Bitte einloggen oder neu registrieren ]
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Folgendes Mitglied bedankte sich bei TinyTimm:
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25.02.18, 09:39
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#2
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Profi
Registriert seit: Sep 2011
Beiträge: 1.658
Bedankt: 2.167
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find ich klasse mit dem speicherslot....all diejenigen, die mikrotransaktionen mit so sprüchen wie "musst ja nicht nutzen, etc, ..... jahrelang verteidigt haben, können gerne weiter gemolken werden
__________________
Jedesmal wenn ich mich bei [ Link nur für registrierte Mitglieder sichtbar. Bitte einloggen oder neu registrieren ] einloggen will, werde ich gefragt ob ich meinen Account mit Facebook verknüpfen will.....ich will aber nicht das jeder erfährt, das ich bei Facebook bin.
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Folgendes Mitglied bedankte sich bei bambamfeuerstein:
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25.02.18, 11:48
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#3
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Newbie
Registriert seit: Sep 2008
Beiträge: 86
Bedankt: 57
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Ich hätte da noch ein paar Ideen.
1. Controller Support freischalten 5 Euro
2. Spieldauer wird auf 4 Sessions pro Tag wird begrenzt,pro Session so 20 ca Minuten am Stück, wer mehr Spielen möchte benötigt den Unlimited Playtime Key für 10 Euro
3. Nervige Cutscenes können nicht mehr Übersprungen werden, ausserdem wird pro Cutscene noch nervigere Werbung vorgeschaltet.
Umgehen kann man das, Ihr ahnt es schon mit dem "Nerv mich nicht Cutscene " Key für ebenfalls 10 Euro.
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25.02.18, 12:51
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#4
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Erfahrenes Mitglied
Registriert seit: May 2014
Beiträge: 611
Bedankt: 475
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Das tolle ist ja, solange man nicht "Electronic Arts" heißt, kann man allen Scheiß durchziehen ohne Shitstorm ;P
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