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07.08.15, 22:55
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Legende
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700 Euro Finderlohn: Studentin sucht verzweifelt nach verlorener Abschlussarbeit
Zitat:
Auf dem Weg nach Paderborn vergaß die Studentin Alina Banach einen Rucksack. Darin: Ihr Laptop, auf dem sie gerade noch an ihrer Bachelorarbeit geschrieben hatte. Die Frau fürchtet nun um ihren Uni-Abschluss, denn der Abgabezeitpunkt ist nah.

Ein Rucksack dieser Marke ging verloren (Symbolbild)
„Wir waren entsetzt, als wir den Verlust bemerkten“, erzählt Lukas Banach, der Ehemann der 30-Jährigen FOCUS Online. „Wir waren zu dritt mit unserem vierjährigen Sohn unterwegs.“ Als das Trio bemerkt hatte, dass der Rucksack weg war, nahmen sie sofort Kontakt mit dem privaten Bahnunternehmen Eurobahn auf. Am gleichen Abend seien sie nochmal zum Zug gekommen, doch da war die Tasche weg.
Doch die Banachs gaben nicht auf: Sie sprachen einen Finderlohn von 700 Euro aus, wendeten sich an die Medien. Noch bestehe Hoffnung, dass die Bachelorarbeit rechtzeitig zurückkomme, sagt Banach. „Bis Freitag um 24 Uhr kann meine Frau sie abgeben.“ Wobei, rechtzeitig? „Naja, ein Kapitel fehlt noch, Gegenlesen werden wir auch nicht können – aber eine Note 4 ist besser als durchfallen, oder?“
Eine ominöse Nachricht von unbekannter Nummer
Seitdem Banach seine Handynummer für Hinweise im Internet veröffentlicht hat, klingele das Handy fast pausenlos. „Wir haben bislang zwar nur einen konkreten Hinweis erhalten, der sich als falsch erwies. Außerdem eine ominöse Nachricht von einer anonymen Nummer.“ Doch viele Menschen riefen an, um die Banachs zu unterstützen. „Uns wurden Spenden angeboten, 100 Euro, um den Finderlohn zu finanzieren, das finden wir echt toll“, sagt Banach begeistert.
Der Verlust des Rucksacks, in dem übrigens auch ein Back-Up der Arbeit auf einem USB-Stick war, sei der unrühmliche Gipfel einer Pechsträhne. „Unser vierjähriger Sohn hatte einen Schlüsselbeinbruch, dann eine schwere Bronchitis – weil sich meine Frau um ihn gekümmert hat, musste der Abgabezeitpunkt auch immer wieder nach hinten verschoben werden.“
Warum 700 Euro Finderlohn?
Die ungewöhnliche Höhe des Finderlohns von 700 Euro erklärt Banach so: „Wenn er nicht mehr auftaucht, müssen wir sowieso einen neuen Laptop kaufen.“ Und sollte tatsächlich jemand den Rucksack mitgenommen haben und nun planen, das Gerät zu verkaufen, liege der Finderlohn deutlich über dem zu erwartenden Umsatz.
Seiner Frau gehe es nicht gut, erklärt Banach. Wahrscheinlich auch deshalb, weil die Uni offenbar kein Verständnis zeige: Anders als beispielsweise bei einer Krankheit sei der Verlust des Laptops kein ausreichender Grund für eine Verlängerung des Abgabezeitraums. Sollte die Arbeit aus dem Studienfach Germanistik tatsächlich nicht auftauchen, wäre Alina Banach dann wohl durchgefallen. „Und das ist echt ein Problem“, erklärt der 34-jährige Ehemann. „Denn der Studiengang läuft aus.“
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Quelle: [ Link nur für registrierte Mitglieder sichtbar. Bitte einloggen oder neu registrieren ]
Ich hoffe der Finder meldet sich, oder gibt wenigstens den USB-Stick mit dem Backup zurück.
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