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myGully |
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19.06.15, 14:47
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#1
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Stammi
Registriert seit: Aug 2012
Beiträge: 1.072
Bedankt: 994
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Nach 12.875 Kilometern - Blinder Passagier fällt von Flugzeug auf Geschäft und stirbt
Zitat:
Auf einem Dach eines Geschäfts im englischen Richmond wurde eine Leiche entdeckt. Der Mann soll als blinder Passagier in einer British-Airways-Maschine von Südafrika auf dem Weg nach London gewesen sein. Ein zweiter Passagier schwebt in Lebensgefahr.
Auf dem Dach eines Londoner Geschäfts ist die Leiche eines Mannes gefunden worden. Er war vermutlich am Dienstag als blinder Passagier aus einem British-Airways-Flugzeug gestürzt. Sein Tod gelte derzeit noch als ungeklärt, sagte eine Polizeisprecherin. Es bestehe jedoch der Verdacht, dass er mit einem anderen Mann in einem Fahrwerksschacht des Flugzeuges von Johannesburg in Südafrika fast 13.000 Kilometer bis nach London geflogen sei. Der zweite Mann liegt in einem Londoner Krankenhaus. Er erlitt schwere Verletzungen. Sein Zustand ist der Polizei zufolge ernst.
Scotland Yard kommentiert
Eine Sprecherin von Scotland Yard sagte gegenüber der englischen Nachrichtenseite "The Guardian": „Wir wurden um 9.35 Uhr morgens in die Kew Road in Richmond gerufen. Der Londoner Ambulanzdienst und Beamte sicherten einen toten Körper auf dem Dach eines Geschäftes. Die Todesursache ist noch unklar. Es laufen auch Untersuchungen, um die Identität des männlichen Körpers festzustellen.“ Der andere blinde Passagier sei zwischen 25 und 30 Jahre alt.
Blinde Passagiere verstecken sich auch im Fahrwerk
Eine Sprecherin der British Airlines berichtete, dass die Fluggesellschaft mit der Londoner Metropolitan Polizei und den Behörden in Johannesburg zusammenarbeite, um sich ein Gesamtbild von dem seltenen Fall machen zu können.
Der „The Guardian“ berichtete von weiteren Fällen, in denen blinde Passagiere auf kuriose Art und Weise mitflogen. Einige hätten sich, nachdem sie sich an Bord geschmuggelt hatten, im Fahrwerk des Flugzeuges versteckt. Dort sind sie aber den *******n Außentemperaturen ausgeliefert. Viele sterben aufgrund der Kälte oder wegen Sauerstoffmangels.
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19.06.15, 16:03
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#2
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erudite
Registriert seit: Sep 2008
Beiträge: 3.561
Bedankt: 21.690
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Hm, die Bereiche, wo die Flugzeuge stehen, sind doch Sicherheitsbereiche. Wie konnten die beiden Typen dahin gelangen?
__________________
good things come to those who wait ¯\_(ツ)_/¯
zurückdatiert... and I love it
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Folgendes Mitglied bedankte sich bei Destiny:
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19.06.15, 23:57
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#3
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Erfahrener Newbie
Registriert seit: Jan 2011
Beiträge: 112
Bedankt: 65
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Schwarz + Dunkelheit = Unsichtbar ?
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Die folgenden 3 Mitglieder haben sich bei H4RD4NG3L bedankt:
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22.06.15, 12:10
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#4
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Hirnzellenfreie Köpfe
Registriert seit: Apr 2011
Beiträge: 264
Bedankt: 304
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Zitat:
Zitat von MonacoStenz
>> Wie konnten die beiden Typen dahin gelangen?
Möglichkeiten gibt es immer.
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Die Tragweite der Frage war wohl nicht in vollem Umfang erkennbar.
Es geht darum, daß die gleichen Möglichkeiten natürlich auch von Bombenlegern und Selbstmordattentätern genutzt werden können.
Zitat:
Flughäfen sind nicht hermetisch abgeriegelt. Und Nachts sieht man die Leute sehr sehr schlecht.
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Ich hatte doch tatsächlich angenommen, daß eben eine hermetischen Absicherung der Sinn der zeitraubenden Koffer- und Personenkontrollen bei Fluggästen sei.
Nie wäre mir eingefallen, daß diese Kontrollen zur Nachtzeit komplett sinnfrei oder nur
als Geduldsprobe für die Fluggäste gedacht sind. Und daß sie allenfalls tagsüber einen Beitrag zur Absicherung leisten könnten, oder wenigstens die Halluzination einer Absicherung suggerieren könnten, da es ja selbst tagsüber "Möglichkeiten immer gibt"
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"Erfahrung ist eine teure Schule, aber Narren wollen anderswo nicht lernen." (Benjamin Franklin)
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22.06.15, 12:40
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#5
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Erfahrenes Mitglied
Registriert seit: Feb 2011
Beiträge: 681
Bedankt: 660
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Irgendwie zeigt doch dieses Beispiel wie gern wir uns doch selber in die Tasche lügen wollen, statt der Wahrheit - nämlich der, das es keine hundertprozentige Sicherheit gibt - hingeben wollen!
Jeder von uns kennt diese Sicherheitskontrollen, und jeder meckert darüber wie sinnlos diese doch sind. Dabei ist die Zahl der Flugzeugentführungen seit dem 11. Sep. drastisch zurückgegangen. Schon im kleinsten Kindesalter lernen wir: "Es gibt keine 100% Sicherheit", und doch stellen wir bei Einem von Millionen sinnvoller Sicherheitsanalysen gleich den gesamten Sicherheitskomplex in Frage. Typisch, man hat ja sonst nichts über das man sich "Überrascht entrüsten" könnte.
Natürlich gibt es immer eine Lücke. Wo ein System, da eine Ausnahme, wo Menschen da Fehler. Wo ein Wille, da ein Weg. Statt zu fragen, wie das denn überhaupt passieren könne, könnte man vielleicht besser fragen: Wieso treibt es Menschen dazu, so etwas zu tun. Sicher nicht um die Großmutter in London zu besuchen.
Das der Fahrwerksschacht einer 747 auf den beiden inneren Plätzen genug Platz für Menschen bildet weis wohl jeder, das der Schacht aber nicht beheizt ist, bzw. nicht innerhalb der Druckkabine steht, weis nicht jeder! Und es gab auch schon Lader die in einer 737 eingepennt sind. Und? Wie gesagt, wo Menschen sind, passieren Fehler.
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22.06.15, 19:42
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#6
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Stammi
Registriert seit: Aug 2012
Beiträge: 1.072
Bedankt: 994
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Also von 2 hats einer geschafft.
Sieht nach einer Chance von 50% auf ein 100%iges besseres Leben.
Riskant, sicher. Aber bestimmt einfacher als durch wueste, Mittelmeer und Entwicklungsländern maschieren um nord Europa zu erreichen.
Solange die Rechnung auf der anderen seite so aussieht wird sich nie was aendern.
Das leute immer wege suchen werden. Somit werden wir nicht zum letzten Mal ueberrascht werden. Je stärker die not desto kreativ werden leute beim finden solcher luecken.
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