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13.10.14, 17:46
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#1
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erudite
Registriert seit: Sep 2008
Beiträge: 3.561
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Lokführer und Piloten wollen wieder streiken - diese Woche noch?
Fahrgäste der Deutschen Bahn und Kunden der Lufthansa müssen sich auf weitere Streiks der Lokführer und Piloten womöglich noch in dieser Woche einstellen. "Die Zeichen stehen auf Streik", sagte eine Sprecherin der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) der Nachrichtenagentur AFP. Ein Sprecher der Piloten-Vereinigung Cockpit sagte mit Blick auf die nächste Arbeitsniederlegung: "Das wird nicht mehr lange dauern".
Zitat:
Einen Zeitpunkt für neue Streiks nannten beide Gewerkschaften nicht. Die GDL werde aber "rechtzeitig" und Cockpit "am Vortag" darüber informieren, sagten die jeweiligen Sprecher.
Von der Deutschen Bahn liege weiterhin kein neues Angebot vor, sagte die GDL-Sprecherin. Der Konzern verweigere zudem, mit der Gewerkschaft auch für das Zugpersonal Tarifverhandlungen zu führen. "Wenn nicht ein Wunder geschieht, die Bahn noch ein Angebot schickt oder Verhandlungen für das Zugpersonal zulässt, wird es sicherlich zu Streiks kommen."
Die GDL fordert unter anderem fünf Prozent mehr Lohn und eine Verkürzung der Wochenarbeitszeit. Sie will zudem aber auch durchsetzen, dass sie künftig nicht nur die Lokführer vertritt, sondern auch andere Berufsgruppen wie Zugbegleiter. Für diese hat bisher die konkurrierende Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) die Tarifverträge ausgehandelt.
Die Deutsche Bahn erklärte, es sei wichtig, dass beide Seiten "so bald wie möglich ohne Vorbedingungen über die Inhalte sprechen". Es sei "Sachlichkeit" gefragt. Die Bahn habe einige Angebote und Varianten vorgelegt; das Unternehmen sei sicher, dass es Anknüpfungspunkte geben könne.
Bei der Lufthansa geht es in den festgefahrenen Verhandlungen um die Übergangsversorgung der Piloten. Sie erlaubt es Piloten bisher, ab dem Alter von 55 Jahren in den bezahlten Frühruhestand zu gehen. Der Konzern will die Altersgrenze erhöhen. Cockpit lehnt dies ab. Den Vorschlag der Lufthansa, die Altersgrenze individuell anhand der Dienstjahre eines Piloten festzulegen, wies die Gewerkschaft zurück.
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good things come to those who wait ¯\_(ツ)_/¯
zurückdatiert... and I love it
don't call me - don't text me - stay away
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17.10.14, 11:21
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#2
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oder doch?
Registriert seit: Dec 2010
Beiträge: 408
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Update
Zitat:
Fern- und Regionalverkehr: Lokführer streiken am Wochenende
Freie Fahrt am Wochenende? Daraus wird nichts: Erneut treten die Lokführer in den Streik. Personenzüge sollen ab dem frühen Samstagmorgen stillstehen - bis Montag früh. Mehrere Millionen Reisende sind betroffen.

Pech für Pendler und Urlauber: Die Lokführer wollen am Wochenende wieder streiken
Es ist die Woche des Stillstands: Am Mittwoch streikten die Lokführer, am Donnerstag dann die Piloten. Jetzt hat die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) für diesen Freitagnachmittag erneut zu einem bundesweiten Streik aufgerufen. Er soll mindestens 50 Stunden andauern. Und das, obwohl dieses Wochenende in sieben Bundesländern die Herbstferien beginnen.
Der Ausstand im Güterverkehr solle um 15 Uhr beginnen, teilte die GDL mit. Im Fern-, Regional- sowie S-Bahnverkehr werden die Züge am Samstag ab 2 Uhr nachts stillstehen. Das Ende des Streiks ist für Montagmorgen um 4 Uhr festgesetzt. Bahnreisende müssen sich am Wochenende also auf große Einschränkungen einstellen.
Der neue Ausstand fällt mit dem Ferienbeginn in Berlin, Brandenburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Rheinland-Pfalz, dem Saarland und Sachsen zusammen. Außerdem enden die Ferien in Nordrhein-Westfalen und Thüringen. Mehrere Millionen Reisende werden von dem Streik beeinträchtigt sein,sagte ein Sprecher der Deutschen Bahn zu SPIEGEL ONLINE.
"Die GDL läuft Amok"
GDL-Chef Claus Weselsky warf der Deutschen Bahn vor, nach wie vor nicht über die Tarifforderungen verhandeln zu wollen. Es handele sich um eine "Blockade auf dem Rücken" der Bahnkunden. Die Deutsche Bahn präsentiere sich in der Öffentlichkeit als offener Gesprächspartner, wolle aber "selbst nach vier harten Streiks" immer noch nur darüber reden, "wie die GDL für andere Berufsgruppen verhandeln könnte", kritisierte der GDL-Bundesvorsitzende. Der GDL fordere aber inhaltliche Verhandlungen.
Die Lokführer hatten ihre Arbeit in dieser Woche bereits am Mittwoch für 14 Stunden niedergelegt und damit den Zugverkehr in Deutschland teilweise lahmgelegt.
Auch die Deutsche Bahn findet klare Worte. Mit ihrem für das gesamte Wochenende angekündigten Streik hätte die GDL jedes Maß verloren. "Die GDL läuft Amok", hieß es am Freitag in einer Erklärung der Bahn in Berlin. Ohne Not würden Millionen von Menschen die Ferien verdorben. Es werde immer deutlicher, dass es nicht um die Interessen der Lokomotivführer gehe, "sondern um Allmachtsfantasien eines Funktionärs". Die Bahn bezog sich damit auf den GDL-Vorsitzenden Claus Weselsky.
Der Fahrgastverband "Pro Bahn" hat der GDL Kompromisslosigkeit vorgeworfen. Die Gewerkschaft verspiele mit ihren Aktionen den Rückhalt in der Bevölkerung und bei den Fahrgästen, sagte "Pro Bahn"-Bundessprecher Gerd Aschoff am Freitag.
Die GDL verlangt fünf Prozent mehr Lohn und kürzere Arbeitszeiten. Kern des Konflikts ist aber, dass sie dies nicht mehr allein für die 20.000 Lokführer fordert, sondern auch für rund 17.000 Zugbegleiter und Rangierführer. Diese will die größere Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft weiter vertreten. Die Bahn lehnt konkurrierende Abschlüsse für die selbe Berufsgruppe ab.
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17.10.14, 11:23
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#3
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Banned
Registriert seit: Aug 2010
Beiträge: 1.177
Bedankt: 1.376
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17.10.14, 18:07
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#4
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Suppen Moderator
Registriert seit: Jan 2010
Beiträge: 6.995
Bedankt: 8.063
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Genau wie bei dem Amazon-Weihnachts-Streik ist es auch hier einfach auf dem Rücken des Kunden ausgetragen - nicht seitens des Arbeitgebers, sondern eindeutig seitens der Gewerkschaft. Da will ein einzelner "unsterblich" werden und denkt er müsste da sonstwas machen - ohne Rücksicht auf die, die am wenigsten dafür können.
Verstehe nach wie vor nicht, warum man in Deutschland denkt, man müsste wegen jeder überzogenen Forderung streiken, nur "weil man es kann" - millionen andere arbeiten tagtäglich mit weitaus unangemesseneren Verdiensten und haben rechtlich keine Möglichkeit dagegen in Streik zu gehen.
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Folgendes Mitglied bedankte sich bei Thorasan:
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17.10.14, 19:41
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#5
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Mitglied
Registriert seit: Jun 2012
Ort: irgendwo im Osten Deutschlands
Beiträge: 365
Bedankt: 244
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Ich versteh die Aufregung nicht. Klar ist es Mist wenn die streiken, aber was nützt ein Streik wenns keiner mitbekommt. Deutschland ist da viel zu verwöhnt. Ich denke da mal an Frankreich - wenn da gestreikt wird, dann rappelts richtig im Karton...
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17.10.14, 19:50
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#6
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oder doch?
Registriert seit: Dec 2010
Beiträge: 408
Bedankt: 268
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Zitat:
Zitat von dreamboylpz
Ich versteh die Aufregung nicht. Klar ist es Mist wenn die streiken, aber was nützt ein Streik wenns keiner mitbekommt. Deutschland ist da viel zu verwöhnt. Ich denke da mal an Frankreich - wenn da gestreikt wird, dann rappelts richtig im Karton...
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Sind wir hier in Frankreich oder was?
Immer diese Vergleiche mit anderen Länder, die haben Ihre Probleme und wir unsere.
Außerdem tust du gerade so als würde das hier überhaupt keine Auswirkungen auf die unschuldigen Leute haben.
Es reicht ja mittlerweile nicht mehr sich vorher zu informieren weil Notfallpläne ect. nicht einmal mehr reibungslos ablaufen.
Du magst es nicht glauben, aber es gibt genug Menschen in Deutschland die auf die Bahn angewiesen sind und man hier nicht einfach mal streiken kann wie man will (naja scheinbar schon).
Es gibt genug Menschen die sich die Finger lecken würden nach den Beruf und dem dazugehörigen Gehalt. Da würde man die Überstunden sogar in kauf nehmen.
Aber manche Menschen bekommen halt nicht genug, sollen sie sich einen anderen Job suchen aber nicht mit den Job anderer aufs Spiel setzen (die nämlich auf die Bahn um zu Ihren Job zu gelangen, drauf angewiesen sind).
Hab auch schon im Forum gelesen das die Leute eben auf Autos z.B. umsteigen sollen.
Guter Witz, die Städte und Autobahnen sind doch jetzt schon im Berufsverkehr überfordert.
Wir reden hier von Millionen Passagiere die jetzt anders befördert werden müssen.
Es ist und bleibt einfach purer Wahnsinn diese Streiks.
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17.10.14, 20:10
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#7
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Postillon24
Registriert seit: Sep 2009
Ort: -----------
Beiträge: 851
Bedankt: 722
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News zum WE-Streik ist ja noch ganz vertretbar, sage aber allgemein dazu was:
Zitat:
Zitat von Thorasan
Genau wie bei dem Amazon-Weihnachts-Streik ist es auch hier einfach auf dem Rücken des Kunden ausgetragen - nicht seitens des Arbeitgebers, sondern eindeutig seitens der Gewerkschaft. Da will ein einzelner "unsterblich" werden und denkt er müsste da sonstwas machen - ohne Rücksicht auf die, die am wenigsten dafür können.
Verstehe nach wie vor nicht, warum man in Deutschland denkt, man müsste wegen jeder überzogenen Forderung streiken, nur "weil man es kann" - millionen andere arbeiten tagtäglich mit weitaus unangemesseneren Verdiensten und haben rechtlich keine Möglichkeit dagegen in Streik zu gehen.
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Muss ich zustimmen. Man will einem Unternehmen schaden das tagtäglich auch viele Leute die genauso hart arbeiten und teils weniger verdienen, zu ihrem Arbeitsplatz bringt.
Dass diese Leute dann sogar bis spät abends nichtmehr nach Hause kommen weil man seinen Willen durchsetzen will ist einfach untragbar. Es gäbe sicherlich andere Möglichkeiten seinem Arbeitgeber so auf den Nerv zu gehen ohne andere Mitmenschen in sowas reinzuziehen, das läuft nämlich nur darauf raus dass diese viel weniger Sympathie für solche Aktionen hegen.
Ich bin froh nichtmehr auf Bahn und momentan nicht auf Flüge angewiesen zu sein, aber ich kenne aus dem Freundeskreis genügend die auf diese Verbindungen angewiesen sind und zurecht sich darüber aufregen. Will auch nicht wissen was sich dann die Arbeiter am Schalter anhören müssen.
Schadet mehr der gesamten Wirtschaft und den Leuten als der Bahn...
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Folgendes Mitglied bedankte sich bei Gualdalope:
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