Hochwasser in WM-Städten: Mehrere Tote nach Unwetter in Brasilien
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Heftige Regenfälle haben in vielen Städten Brasiliens zu Überschwemmungen geführt - auch WM-Austragungsorte sind betroffen. Mindestens 13 Menschen starben.
Rio de Janeiro - Von wegen Sonne und blauer Himmel: In den vergangenen Tagen ist es in Brasilien teils zu heftigen Unwettern gekommen. In den südlichen Bundesstaaten Paraná und Santa Catarina erhöhte sich die Zahl der Todesopfer auf 13, wie der Zivilschutz am Freitag mitteilte. Elf Menschen starben demnach allein in Paranás Hauptstadt Curitiba. Dort finden insgesamt vier WM-Spiele statt.
Insgesamt sind knapp 200 Städte von Überschwemmungen und Erdrutschen betroffen. In der WM-Stadt Porto Alegre im südlichsten Bundesstaat Rio Grande do Sul kam es durch den Regen zu Flugverspätungen und Staus. Die Arbeiten am Stadion Beira Rio mussten wegen des Wetters unterbrochen werden. Die Nationalmannschaft von Honduras erreichte Porto Alegre - wo sie am Sonntag auf Frankreich trifft - inmitten eines Hochwassers.
In der WM-Stadt Natal im Nordosten des Landes spielten die Mannschaften aus Mexiko und Kamerun am Freitag im Dauerregen, das Fanfest mit Public Viewing wurde abgesagt. Zuvor hatten die Fluten einen Erdrutsch auf der Küstenstraße in Natal ausgelöst, fünf Autos und ein Motorrad blieben stecken. Die Straße führt zum Strand Areia Preta, an dem die WM-Quartiere von Mexiko und Kamerun liegen.