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[Brisant] Alarmierende Studie: Meer aus Müll

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Ungelesen 01.05.14, 17:32   #1
frosti2311
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Standard Alarmierende Studie: Meer aus Müll

Zitat:
Eine neue Studie zur Müllverteilung in den Meeren lässt schlimmste Befürchtungen wahr werden: Abfall auch in den tiefsten Gräben der See - der Mensch schickt ihn voraus, lange bevor er diese Gebiete selbst erreicht hat. Von Thomas Golser.

Anfang April war es, als noch fieberhaft unter der Wasseroberfläche nach dem bis heute verschollenen Flug MH370 gesucht worden war. Trümmer der Boeing 777 der Malaysia Airlines fand man (trotz vielfacher Alarme) nicht - dafür spülte die Suche in rauen Mengen etwas anderes nach oben: Nebenprodukte menschlichen Daseins - ein Meer von Müll, der sich in die Ozeane ergießt, auch im ausgesteckten bzw. angenommenen Gebiet. Es ist ein wahrlich global(isiert)es Problem, das hier dahindriftet und immer größer wird.

6,4 Millionen Tonnen Müll
Nun belegt eine neue Studie vom Meeresforschungs-Institut der Universität der Azoren (Horta/Portugal) das volle verheerende Ausmaß der Verschmutzung: Abfall bis zum Grund, kein europäisches Meer ist inzwischen frei von Unrat. 6,4 Millionen Tonnen Müll gelangen jedes Jahr in die Ozeane, so die Schätzung. Über 40 Prozent davon sind laut Studien-Erstautor Christopher Pham Plastik, daneben gibt es Fischereiabfall, Glas, Metall, Holz, Papier und unzählige nicht zu identifizierende Objekte. "Geisternetze", die einfach über Bord geworfen oder Fangschiffen verloren gehen, bedrohen Delfine. Das an der Studie beteiligte Alfred-Wegener-Institut in Bremerhaven (zuständig für Forschungen in der Arktis und in der Antarktis sowie in den Ozeanen der mittleren und hohen Breiten) und die Jacobs Universität Bremen (die "Harvard an der Weser") werteten 32 verschiedene Stellen im Atlantik und im Mittelmeer systematisch nach Verunreinigungen aus. Dabei war es einerlei, ob man in flachen Küstenregionen oder an den tiefsten Gräben der See um die 4.500 Meter unter der Wasseroberfläche suchte - man wurde allerorts fündig.

Im Jahr 2012 hatte man Plastikmüll auf dem Seeweg zwischen Grönland und Spitzbergen geortet. Schon anno 1999 war man im Molloy-Tief - es handelt sich dabei um den mit 5.500 Metern tiefsten Punkt des Arktischen Ozeans - auf ähnliche Endprodukte der Zivilisation gestoßen. Experten gehen von einer Zeitspanne von bis zu 450 Jahren aus, die Kunststoffe überdauern können - der Weg, den alles Irdische geht, ist in diesem Fall also extrem verzögert. Die Gefahren daraus sind für die Meeres-Fauna und -Flora vielfältig: Hunderttausende Vögel und Meeressäuger können Plastikabfall mit Nahrung verwechseln, sich darin verheddern - und verenden. "Diese Vögel verhungern mit vollem Magen", warnt die australische Forschungsbehörde CSIR. Giftige Substanzen werden freigesetzt, natürliche Populationen aus dem Gleichgewicht gebracht. Nach den Gesetzen der Nahrungskette gelangen Mikropartikel auch in den menschlichen Organismus.

"Start" in Ballungszentren
Die Routen, die dieser Abfall früher oder später nimmt, gleichen sich laut Alfred-Wegener-Institut: Von den Ballungsgebieten gelangt er über Schluchten am Meeresgrund auch in tiefere und tiefste Regionen. Am Ende bilden sich dann riesige Müll-Wirbel wie der "Great Pacific Garbage Patch" im Nordpazifik, dieser wurde erstmals 1997 wissenschaftlich beschrieben und ist so groß wie Zentraleuropa. Fatal daran ist: Durch Wellen und UV-Licht wird das Plastik auf Dauer extrem fein zerkleinert - und dann von Meeres-Bewohnern mit der Nahrung aufgenommen. "Der größte Teil der Tiefsee ist vom Menschen noch unerforscht, und viele Stellen haben wir zum ersten Mal besucht. Wir waren schockiert zu sehen, dass unser Müll schon vor uns da war", so Studien-Mitautor Kerry Howell von der britischen Universität in Plymouth. Experten von Greenpeace haben "schon Bilder von einem weißen Gartensessel gesehen, der in 9.000 Meter Tiefe im Schlamm stand".
Die alarmierten Meeresforscher wollen die Politik in die Pflicht nehmen. Sie soll rechtliche Rahmenbedingungen schaffen - deren Umsetzung steht dann freilich auf einem anderen Blatt: "Solche Studien sind sehr relevant für politische Entscheidungs-Träger. Schließlich hat sich die EU mit ihrer 'Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie' (zur Wiederherstellung der Meeresumwelt, Anmerkung) einiges vorgenommen", so das Alfred-Wegener-Institut. Was aber ist realistisch? Die EU will bis zum Jahr 2019 radikal weniger Plastiksackerl in Europa im Umlauf sehen. Von einer endgültigen Einigung ist man allerdings noch immer seemeilenweit entfernt. Vom Rest dieses Planeten einmal ganz zu schweigen.
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frosti2311 ist offline   Mit Zitat antworten
Ungelesen 01.05.14, 20:49   #2
kobullek
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kobullek wird langsam von ratten respektiert | 156 Respekt Punktekobullek wird langsam von ratten respektiert | 156 Respekt Punkte
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Der Mensch ist eine Schande für diesen wundervollen Planeten...!
kobullek ist offline   Mit Zitat antworten
Ungelesen 02.05.14, 08:48   #3
Jackieiii
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Ist seit Jahren bekannt. Interessiert den Großteil aber erst wieder wenn es zu spät sein wird...

Aber wenigstens will die EU Plastiktüten reduzieren, dann ist ja wieder alles in Butter.
Jackieiii ist offline   Mit Zitat antworten
Ungelesen 02.05.14, 21:03   #4
CTG
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Das Problem ist einfach der Mensch, da kann man noch soviele Vorschriften oder Regeln einführen, um die Umwelt zu schützen, der Mensch findet immer einen Weg sie zu zerstören, böswillig oder auch nicht.

Vorschriften zögern die Zerstörung unseres Planeten doch nur ein bisschen hinaus.
CTG ist offline   Mit Zitat antworten
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