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15.02.13, 15:15
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#1
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Klaus Kinksi
Registriert seit: Oct 2009
Beiträge: 51.366
Bedankt: 55.395
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Rasantes Skype-Wachstum schadet der Telefonie
Zitat:
Der mittlerweile zu Microsoft gehörende Voice-over-IP-Anbieter Skype setzt seinen Höhenflug fort und konnte im Vorjahr einen Anstieg seines Traffics um 44 Prozent verzeichnen. Damit hat man bereits ein Drittel des internationalen Telefonverkehrs erreicht.
Warum zahlen, wenn es auch gratis geht? Das ist bekanntermaßen das Motto und Erfolgsgeheimnis des VoIP-Anbieters Skype. Sehr zum Leidwesen klassischer Telekommunikationsunternehmen (aber natürlich zur Freude von Neo-Besitzer Microsoft), die immer mehr unter dem Wachstum von Skype leiden.

Vergleich zwischen Skype und klassischer Telefonie (in Milliarden Gesprächsminuten)
Freilich: Einbußen mussten die Telefonie-Anbieter auch im Vorjahr (noch) keine hinnehmen, der Markt für internationale Ferngespräche ist auch 2012 gewachsen. Wie 'Cnet' unter Berufung auf eine Analyse des Marktforschungsunternehmens 'TeleGeography' berichtet, gab es einen Anstieg von rund fünf Prozent, 2012 wurden 490 Milliarden Gesprächsminuten per Telefon abgewickelt.
Skype kann allerdings ganz andere Zahlen vorweisen: Das Plus betrug im Vorjahr satte 44 Prozent, der Skype-Traffic stieg auf 167 Milliarden Minuten an. Damit hat man nun etwa ein Drittel dessen, was klassische Telefonie ausmacht. Laut TeleGeography-Hochrechnungen würde das Wachstum des internationalen Telefonmarktes 13 Prozent (statt fünf Prozent) betragen, würde man die Skype-Zahlen dazurechnen.
Dass die klassischen Telekom-Unternehmen überhaupt im Plus sind, liegt nach Angaben der Marktforscher daran, dass diese die Preise zuletzt konstant gesenkt hätten, auch der Anstieg von Mobiltelefon-Besitzern in Entwicklungsländern trägt dazu bei, dass man noch ein Wachstum verzeichnen kann.
Dennoch fragt sich TeleGeography, ob für die so genannten "Telcos" nicht bereits "die Stunde geschlagen hat". Stephan Beckert erläutert: "Der Druck auf die Anbieter wird immer mehr steigen", so der TeleGeography-Analyst. "Skype ist zwar die bekannteste Anwendung, aber sicher nicht die einzige Bedrohung für das Festnetz." Auch Anbieter wie Google und Facebook drängen verstärkt auf diesen Markt, für die Telcos wird die Luft also immer dünner.
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15.02.13, 17:54
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#2
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Profi
Registriert seit: Mar 2011
Beiträge: 1.858
Bedankt: 711
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Ja nur das die Qualität immer noch vergleichsweise schlecht ist im Vergleich zu serverbasierten Kommunikationsmitteln.
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15.02.13, 19:06
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#3
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Profi
Registriert seit: Sep 2010
Beiträge: 1.708
Bedankt: 1.268
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ich bin mit der quali von skype als telefonersatz TOTAL zufrieden. lediglich die headsets von manchen kann man halt in die tonne kloppen, aber nen telefon klingt jetzt auch nicht so geil und kann durch aus mal mehr als 50€ kosten.
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15.02.13, 19:11
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#4
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Klaus Kinksi
Registriert seit: Oct 2009
Beiträge: 51.366
Bedankt: 55.395
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Hatte auch letztens irgendwo gelesen, dass die IP-Telefonie eine bessere Qualität als die Analog-Telefonie hat.
Also jetzt bei den normalen "Telefonanschlüssen" ... bei Skype ist es ja tatsächlich nur von den verwendeten Mikros abhängig.
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16.02.13, 08:33
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#5
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Stammi
Registriert seit: Jan 2010
Beiträge: 1.135
Bedankt: 1.457
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die überschrift ist irreführend; skype schadet nicht der telefonie sondern den klassischen telefonnetzbetreibern, insbesondere bei den einnahmen über telefonie.
sie stellen nach wie vor die notwendigen netze zur verfügung und werden darüber einen weg finden, die wegfallenden einnnahmen zu kompoensieren. dann gibts halt keine telefonanschlüsse mehr sondern nur noch internetanschlüsse über die mit welchem client auch immer, auch telefoniert wird.
ich kenne viele leute, die unbedingt ne handy telefonieflat und sms flat buchen, dann aber sofort skype und whatsapp installieren um darüber "noch kostenloser" zu kommunizieren.
__________________
Irgendwie komisch, dass das was wir gemeinhin als "unmenschlich" bezeichnen, ausschließlich Verhalten von Menschen beschreibt.
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16.02.13, 14:37
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#6
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Profi
Registriert seit: Mar 2011
Beiträge: 1.858
Bedankt: 711
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Zitat:
Zitat von Prince Porn
Hatte auch letztens irgendwo gelesen, dass die IP-Telefonie eine bessere Qualität als die Analog-Telefonie hat.
Also jetzt bei den normalen "Telefonanschlüssen" ... bei Skype ist es ja tatsächlich nur von den verwendeten Mikros abhängig.
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Falsch, da das System so wie Skype aufgebaut ist, sich oftmals als Flaschenhals darstellt.
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16.02.13, 14:48
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#7
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Klaus Kinksi
Registriert seit: Oct 2009
Beiträge: 51.366
Bedankt: 55.395
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Falsch also. Hast du dafür auch Quellen?
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16.02.13, 16:55
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#8
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Profi
Registriert seit: Mar 2011
Beiträge: 1.858
Bedankt: 711
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Zitat:
Skype uses a proprietary Internet telephony (VoIP) network called the Skype protocol. The protocol has not been made publicly available by Skype and official applications using the protocol are closed-source. Part of the Skype technology relies on the Global Index P2P protocol belonging to the Joltid Ltd. corporation. The main difference between Skype and standard VoIP clients is that Skype operates on a peer-to-peer model (originally based on the Kazaa software[64]), rather than the more usual client–server model (note that the very popular SIP model of VoIP is also peer-to-peer, but implementation generally requires registration with a server, as does Skype).
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Quelle: [ Link nur für registrierte Mitglieder sichtbar. Bitte einloggen oder neu registrieren ]
Zitat:
Die Struktur von Skype ist im Rahmen des Peer-to-Peer-Rechnernetzes (FastTrack) teilweise dezentral, beispielsweise das Telefonbuch. Die Authentifizierung und das Abrechnen hingegen erfolgen über einen zentralen Rechner. Ebenso werden Verbindungen von Gerät zu Gerät teilweise über andere Skype-Teilnehmer („Super-Nodes“)[14][15] weitergeleitet, während die Gespräche ins Festnetz über speziell dafür vorgesehene Rechner abgewickelt werden. Bei Telefongesprächen in das Fest- oder Mobilfunknetz können die SIP-Dienste anderer Provider nur über die „SkypeOut“-Funktion genutzt werden.
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Quelle: [ Link nur für registrierte Mitglieder sichtbar. Bitte einloggen oder neu registrieren ]
gibt aber auch devierse anglishce Artikel zur Funktionsweise nd bei Skype sind vorzugsweise schnelle User die Schnittstellen und so bildet sich ein riesiges Netzwerk. Problem ist, wenn dort Knotenpunkte ausfallen, beziehungsweise ein Knotenpunkt langsam ist, weil auf einmal Skype User XY irgendwas lädt, leidet die Qualität darunter. Skype versucht dies zu reduzieren und wählt die Knotenpunkte relativ gut aus, jedoch passiert es trotzdem oft. Vor allem dann, wenn viele Teilnehmer miteinander sprechen oder die Entfernungen groß sind, so dass viele Knotenpunkte dazwischen liegen.
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