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myGully |
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27.08.12, 09:01
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#1
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Legende
Registriert seit: Aug 2011
Ort: in der Wildnis
Beiträge: 15.518
Bedankt: 34.775
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Unilever rüstet sich für Armut in Europa
Zitat:
Konzern passt Produktpalette an
Mit bemerkenswerten Worten hat der Europachef des Konsumgüterkonzerns Unilever, Zijderveld, aufhorchen lassen. Er erwartet, dass die Armut nach Europa zurückkehrt. Deshalb sei sein Konzern dabei, die Produktpalette entsprechend zu adaptieren, sagte er in einem Interview. Man werde ähnliche Strategien wie in Entwicklungsländern anwenden. Das bedeutet: Abschied von teuren Premiumprodukten und hin zu kleinen, aber billigen Packungen.
Strategie wie in Schwellenländern
Der Konsumgüterkonzern Unilever stemmt sich mit Strategien aus den Schwellenländern gegen die Krise auf dem europäischen Markt. Das Unternehmen umwirbt aggressiv Konsumenten mit geringem Einkommen. „Die Armut kehrt nach Europa zurück“, sagte Europachef Jan Zijderveld der „Financial Times Deutschland“ (Montag-Ausgabe).
„Wenn ein Spanier nur noch durchschnittlich 17 Euro pro Einkauf ausgibt, dann kann ich ihm kein Waschmittel für die Hälfte seines Budgets verkaufen“, so Zijderveld. Deshalb will der drittgrößte Konsumgüterhersteller der Welt nun Erfahrungen aus dem Asiengeschäft auf Europa anwenden.
Kleinere Packungen
„In Indonesien verkaufen wir Einzelpackungen Shampoo für zwei bis drei Cent und verdienen trotzdem ordentliches Geld“, sagte Zijderveld. „Wir wissen, wie das geht, aber in Europa haben wir es in den Jahren vor der Krise verlernt.“ Unilever ist für Marken wie etwa Knorr und Eskimo bekannt. Unilever sieht die Wirtschaftskrise offenbar nicht als kurzfristige Phase. Unilever in Spanien verkauft laut der Zeitung sein Waschmittel Surf bereits in Packungen, die lediglich für fünf Waschgänge reichen. In Griechenland bietet der Konzern Erdapfelpüree und Mayonnaise in Kleinpackungen an. Auch in Großbritannien hat der Konzern die Strategie übernommen.
Premiummarken und Ökoprodukte Vergangenheit?
Bisher hatten Konsumgüterunternehmen versucht, Wachstum auf den reifen westlichen Märkten etwa durch teurere Ökoprodukte und Premiummarken zu erreichen - um sich von den günstigen Handelsmarken der Diskonter abzuheben.
Bisher geht Zijdervelds Strategie auf: Nachdem die Umsätze des Konzerns in der Region zuvor stagnierten oder rückläufig waren, stand 2011 wieder ein kleines Plus von 0,7 Prozent in der Bilanz. Westeuropa stand im vergangenen Jahr mit insgesamt 12,3 Milliarden Euro Umsatz für gut ein Viertel der Konzernerlöse - und ist mit einer Gewinnmarge von gut 17 Prozent die profitabelste der drei Unilever-Regionen.
Nestle-Gewinn vor allem durch Schwellenländer
Ähnlich wie Unilever geht es auch dem Konkurrenten Nestle: Der weltgrößte Konsumgüterkonzern profitiert zunehmend von der steigenden Nachfrage nach Nahrungs- und Genussmitteln in den Schwellenländern. Auf aufstrebenden Märkten in Asien, Ozeanien und auch Teilen Afrikas stiegen Umsätze und Erträge des Schweizer Weltkonzerns auch im ersten Geschäftshalbjahr 2012 weit stärker als auf gesättigten Märkten Westeuropas und Nordamerikas.
Während der Konzern seine Erlöse in allen Weltregionen steigern konnte, verbuchte er mit 2,6 Prozent den geringsten Zuwachs in Europa, hieß es Anfang August. Nestle-Chef Paul Bulcke rechnet nicht damit, dass sich die Lage auf den Märkten des Westens schnell verbessert. „Wir erwarten auch in der zweiten Jahreshälfte ein schwieriges Handelsumfeld, besonders in den Industrieländern“, sagte er am Firmensitz in Vevey am Genfer See.
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Lebensmittelpreise, UNO schlägt Alarm: [ Link nur für registrierte Mitglieder sichtbar. Bitte einloggen oder neu registrieren ]
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27.08.12, 09:52
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#2
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Erfahrenes Mitglied
Registriert seit: Mar 2010
Beiträge: 676
Bedankt: 659
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Wo ist jetzt das wirklich relevante/neue an der News?
Die Konzerne reagieren auf veränderte Verbrauchergewohnheiten um ihren Profit auch in der Krise zu maximieren. Ist ja nicht so, dass sie ihre Produkte billiger machen... im Gegenteil die kg-Preise für kleinere Verpackungen sind oftmals erheblich höher als für "Familienpackungen".
Schön, das wenigstens die Großkonzerne von der wachsenden Armut profitieren...
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my brain has two parts, the right and the left...on the left, there is nothing right...on the right, there is nothing left
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27.08.12, 18:29
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#3
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CAPTAIN CAPSLOCK
Registriert seit: Jan 2012
Beiträge: 637
Bedankt: 612
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Zitat:
im Gegenteil die kg-Preise für kleinere Verpackungen sind oftmals erheblich höher als für "Familienpackungen"
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Das da mittlerweile jeder weiß bzw zu wissen glaubt, ist das schon lange nicht mehr überall so 
Die Marketingabteilungen sind nicht doof und wissen, wie sie den Gewinn maximieren.
Schaut bei Gelegenheit mal, wie die Literpreise bei 1L und 1,5L oder 2L Flaschen Cola etc sind. Oftmals sind sie bei größeren Flaschen höher
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27.08.12, 23:00
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#4
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Banned
Registriert seit: Jan 2012
Ort: Deutschland
Beiträge: 1.366
Bedankt: 1.075
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Schön das man jetzt "Billig Zeug" kaufen kann. Solange es eine ausreichende Qualität hat....
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29.08.12, 14:35
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#5
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Newbie
Registriert seit: Jul 2009
Beiträge: 69
Bedankt: 38
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Europa ist verbraucht lasst uns weiter ziehen und neue Quellen ausnehmen :-)
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29.08.12, 14:52
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#6
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Süchtiger
Registriert seit: Jan 2012
Beiträge: 747
Bedankt: 244
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Zitat:
Zitat von Octal
Das da mittlerweile jeder weiß bzw zu wissen glaubt, ist das schon lange nicht mehr überall so 
Die Marketingabteilungen sind nicht doof und wissen, wie sie den Gewinn maximieren.
Schaut bei Gelegenheit mal, wie die Literpreise bei 1L und 1,5L oder 2L Flaschen Cola etc sind. Oftmals sind sie bei größeren Flaschen höher
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Das kommt immer darauf an, ich musste auch schon öfters feststellen das gerade bei den Mittleren größen die Grundpreise mit am günstigsten wahren.
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