DoS-Attacken auf 30 Online-Shops und Geld erpresst
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Mittels DoS-Attacken haben jugendliche 30 Onlinehändler erpresst und so Gelder in Höhe von 50 bis 250 Euro erfordert. Mit dieser Masche könnten offenbar 1.000 Euro eingenommen werden. Die Polizei hat die Wohnung mit 40 Beamten durchsucht. (PCGH, 08.08.2011)
Eine jugendliche Erpresserbande hat 30 Online-Shops bedroht und so Gelder in Höhe von 50 bis 250 Euro erpresst. Die mutmaßlichen Täter drohten mit DoS-Attacken, die sie auch durchführten, um ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen. Den Shops seien so Umsatzausfälle von mindestens 100.000 Euro entstanden, so die Staatsanwaltschaft. "Die Leute realisieren nicht, was sie an wirtschaftlichen Einbußen bei den Unternehmen auslösen", kommentiert Oberstaatsanwalt Alexander Badle.
Die vier Jugendlichen, deren Wohnungen mit 40 Beamten bereits Anfang des Monats durchsucht wurden, legten die Online-Shops mittels DoS-Attacken lahm und drohten mit weiteren Angriffen, wenn die Zahlungen nicht geleistet werden. Nun wird seitens des BKA wegen banden- und gewerbsmäßiger Erpressung sowie Computersabotage ermittelt. Festgenommen wurde niemand – die Staatsanwaltschaft verweist auf den Grundsatz der Verhältnismäßigkeit.