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28.07.11, 21:13
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#1
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Shìnígamî
Registriert seit: Jan 2010
Ort: Deutschland
Beiträge: 218
Bedankt: 558
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Studium bei der Bundeswehr
Hi,
da ich jetzt gerade in die 13. Klasse gekommen bin und mein Abitur machen werde, bin ich schon dabei mich für das Studium umzuschauen.
Und da ich großes Interesse daran habe beim Bund zu studieren, wollte ich nur einmal horchen ob irgendwer von euch in irgendeiner Art und Weise schon Erfahrung mit dem Bund gemacht hat.....
Am besten wäre natürlich direkt zum Studium :P
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Leider wurden alle Uploads und "How To" Anleitungen gelöscht
Zu lange ist es her...
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29.07.11, 14:51
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#2
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Anfänger
Registriert seit: May 2011
Beiträge: 13
Bedankt: 2
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Ich für meinen Teil hab mir das auch lange überlegt und es klingt definitiv sehr verlockend aber du studierst 4 Jahre musst dich aber für 13 Jahre verpflichten. Obs dir das wert ist ist deine Sache,ich hab mich nach langem überlegen auf jeden Fall dagegen entschieden da mir 9 Jahre Bundeswehr in denen sie quasi mit dir machen können was sie wollen zu krass sind.
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29.07.11, 15:11
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#3
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Anfänger
Registriert seit: Jul 2009
Beiträge: 31
Bedankt: 10
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Man bekommt definitiv viel Geld sogar während des Studiums. Das begründen die damit, dass du dich immer voll und ganz auf das Studium konzentrieren sollst und nicht noch nebenbei bis in die Nacht kellnerst oder so.
Aber wie mou999 schon sagte, man würde da die Offizierslaufbahn anstreben und da musst du dich für 12 !! (nicht 13) Jahre verpflichten und du kommst natürlich auf eine spezielle "Bundeswehruniversität" (glaube in HH oder München, bin mir nicht sicher). Wies da so ist weiß ich nicht, aber ich denke mal etwas disziplinierter als an "normalen" Unis.
Ist bestimmt kein Zuckerschlecken. Und wenn du dann nach den 12 Jahren keine Lust mehr auf BW hast? Ja dann stehst du da!
Wenn die Bundeswehr jedoch dein ding ist, dann is das ne super Sache!
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29.07.11, 15:20
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#4
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Anfänger
Registriert seit: Mar 2011
Beiträge: 34
Bedankt: 15
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Das Studium beim Bund ist echt knallhart, anstatt semestern, hast du dort allerdings Trimester.
Dein ganzes Studium geht dadurch schneller aber es ist nicht weniger Stoff zum lernen.
Frag am besten mal in einem Bundeswehr Forum nach (Soldatentreff.de oder so), da kann dir bestimmt jmd ausführlicher berichten wie das in Hamburg oder München abgeht.
Bei mir ist die Bw Zeit schon wieder ein Jahr her und ich hab damals auch nicht so ganz bei dem Propaganda Unterrichten aufgepasst :-)
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29.07.11, 23:02
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#5
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Anfänger
Registriert seit: Sep 2010
Beiträge: 42
Bedankt: 10
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Ich würde dir Raten erst mal den freiwilligen Wehrdienst abzuleisten ( max. 23 Monate ). Da kannst du dir dein eigenes Bild über die Bundeswehr machen.
Wie oben schon erwähnt, ist der einzige Vorteil beim Bund zu studieren das Geld.
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30.07.11, 09:07
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#6
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Anfänger
Registriert seit: Oct 2008
Beiträge: 3
Bedankt: 2
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Das Studium scheint auf den ersten Blick härter zu sein, aber bei weitem nicht auf so einem hohen Niveau (inhaltlich und im Bereich des wissenschaftlichen Arbeitens), wie an einer Universität. Hatte die Ehre mit diesen Bundeswehrjüngern zusammenzuarbeiten, und war zeitweise wirklich sehr verblüfft was dort als Diplomarbeit durchgeht (sowohl inhaltlich, als im Bereich Rechtschreibung und Layout).
Den Vogel abgeschossen hat jedoch ein Professor dort, mit dem ich über Umwegen zusammenarbeiten musste, der hat mir nach 2 Monaten direkt eine Promotion an der Bundeswehruni angeboten, mit der Begrüdnung, dass die Leute beim Bund nicht dumm wären, aber zum selbständigen Forschen reichts bei den meisten Leuten sind. Nach dem Motto "das sind Soldaten, die müssen Befehle ausführen können".
Btw. ein guter Freund von mir studiert dort, das Geld ist natürlich der Hammer.... aber das traurige ist, auch wenn er fast 2000 Euro netto bekommt mittlerweilen, sieht man es ihm net an. Wird dort eh alles nur versoffen....
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30.07.11, 09:58
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#7
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Ist öfter hier
Registriert seit: Mar 2011
Beiträge: 243
Bedankt: 208
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Studium bei Bundeswehr
Vorteile:
kein NC (nur wichtig wenn du Medezin,Psychologie etc. machen willst)
zügiges Studieren (drei Jahre Studiendauer)
Bezug des vollen Soldes während des Studiums
kostenlose Unterkunft in Doppel- oder Einzelapartments
ein garantierter Arbeitsplatz nach dem Studium
Nachteile:
Verpflichtung auf 12 Jahre
Aufteilung des Studiums in Trimester bringt einen engen Zeitplan mit sich
grundsätzlich muss man nach dem Studium ins Ausland
als Zeit-oder Berufssoldat musst du dorthin gehen, wo der Bundestag bzw die Bundesregierung die Bundeswehr haben will
bei verscheidenen Studiengängen ist die Verpflichtungszeit noch höher
(MEdezin 18 Jahre)
...
UND UND UND
Meine Meinung dazu: ganz klar klingt es interessant und Karriere kannste machen...doch ist es das alles Wert die Freunde/Freundin/Familie zu vernachlässigen. Für "Einzelgänger" ganz klar Vorteilhaft.
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30.07.11, 10:22
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#8
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Erfahrener Newbie
Registriert seit: Jul 2010
Beiträge: 174
Bedankt: 76
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Ich finde die BW nicht so schlecht und dort sind auch viele verschiedene Typen unterwegs, da lernt man viel Menschenkenntnis. AMn kann alte Freunde aus den Augen verlieren, aber auch neue gewinnen. Und die BW ist auch nur ein spiegel der Gesellschaft und so sind alle vom Archloch bis zum besten Kumpel auch alle Typen auf allen Diesträngen anzutreffen.
Das Problem bei der BW ist aber, du musst zum Berufssoldat werden, alles andere ist mist. Wenn du x Jahre dort bist rechne dir das Alter aus, mit dem du diese verlässt. Und mit dem Alter musst du was neues auf dem Arbeitsmarkt finden. Nicht wenige sind dann im Wachschutz, Personenschutz oder ähnlichem aktiv. Klar kann man sich vorbereiten, es gibt auch den BFD mit dem man ein Budget für Weiterbildungen hat um Wiedereingliederung zu vereinfachen. Dein Studium wird dann auch x Jahre zruück sein, ohne Praxis in der Wirtschaft. Abhängig vom Studium und den Aufgaben beim Bund kann das dann von ok bis hin zu unbrauchbar sein. Vorausgesetzt ist aber, du schaffst die Offiziersausbildung, abgesehen vom Studium sind die militärischen Übungen und Lehrgänge auch nicht ohne, die dann zu bestehen sind.
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30.07.11, 09:55
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#9
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Anfänger
Registriert seit: Jun 2011
Beiträge: 46
Bedankt: 28
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Objektiv betrachtet hast du natürlich die Vorteile von festem Gehalt und der Aussicht auf einen sicheren Arbeitsplatz.
Sachen, die man jedoch nicht objektiv abwägen kann sind die äußeren Umstände des Studiums.
Ich weiß jetzt nicht, was man alles beim Bund studieren kann, gehe jedoch erstmal davon aus, dass es karriereorientierte Sachen sein werden - technisch oder wirtschaftlich. Mit diesen Fachrichtungen hast du auch bei "traditionellen" Unis/FHs gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt, also langfirstig bietet dir der Bund dahingehend keinen Vorteil.
Außerdem verlierst du meiner Meinung nach etwas grundlegendes, wenn du das Studium beim Bund antrittst: Deine Selbstbestimmung.
Ich für meinen Teil kam während des Studiums mit so vielen verschiedenen Anschauungen und Persönlichkeiten in Kontakt. Neben dem "eigentlichen" Studienplan soll ein Studium dich auch persönlich Weiterbilden. Zeil eines Studiums ist schließlich auch die Persönlichkeitsbildung. Sowas hat der Bachelor zwar schon eingeschränkt, aber es geht "unter Soldaten" vollkommen verloren.
LG
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30.07.11, 11:21
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#10
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Shìnígamî
Registriert seit: Jan 2010
Ort: Deutschland
Beiträge: 218
Bedankt: 558
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naja erstmal vorweg
ich habe mich bereits bei der bundeswehr informiert
es sind 13! jahre pflicht
davon 6,5 jahre grundausbildung, ausbildung zum offizier und studium
universitäten vom bund stehen in hamburg und münchen
von den restlichen 6,5 jahren muss man mindestens 2 jahre ins ausland
studierne kann man so ziemlich alles, jura und medizin kann man sogar an freien universitäten studieren
trotzdem danke für die vielen antworten
wäre perfekt wenn sich jemand meldet der dort eventuell selbst studiert hat oder jemanden kennt
__________________
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Zu lange ist es her...
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06.08.11, 13:53
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#11
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Anfänger
Registriert seit: Feb 2011
Ort: Berlin
Beiträge: 39
Bedankt: 7
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ich kenne jemanden der dort elektrotechnik angefangen hat aber sein studium nicht geschafft hat.
er meinte es ist ziemlich hart und im grunde genommen ist man nur am lernen.
deswegen hat er das ganze dann abgebrochen.
ich rate dir überleg es dir, die stecken dir zwar den arsch voll mit geld aber dafür ist es auch ziemlich hart.
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06.08.11, 15:17
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#12
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abcdefgh
Registriert seit: Oct 2008
Ort: Ziegengehege
Beiträge: 2.645
Bedankt: 2.533
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Zitat:
Zitat von Barrico
ich kenne jemanden der dort elektrotechnik angefangen hat aber sein studium nicht geschafft hat.
er meinte es ist ziemlich hart und im grunde genommen ist man nur am lernen.
deswegen hat er das ganze dann abgebrochen.
ich rate dir überleg es dir, die stecken dir zwar den arsch voll mit geld aber dafür ist es auch ziemlich hart.
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Dann war er allgemein überfordert. Studium ist Studium - und immer hart. Egal ob du nun beim Bund bist oder ein duales Studium bei Siemens machst.
Man sollte schon wissen, welche Fachrichtung man einschlagen möchte und man sich damit identifizieren kann.
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10.08.11, 00:11
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#13
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Anfänger
Registriert seit: Feb 2010
Beiträge: 1
Bedankt: 0
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Hi, Leute
Ich interessiere mich auch für ein Studium bei der Bundeswehr, allerdings Medizin wofür man sich jedoch 17 Jahre verpflichten müsste....
Ich würde gerne wissen, ob jemand von euch schonmal Medizin bei der Bundeswehr studiert hat und wie es dort war...
Ich mache (nachdem mir das 13. Jahr "weggenommen" wurde) nächstes Jahr ABI, wird jedoch nicht so gut, dass man sich damit an einer Uni (in Berlin) bewerben könnte.
Daher wär ich froh über einige Berichte
Danke schonmal im voraus für eure Mühe
Greets Face
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10.08.11, 03:51
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#14
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Waldläufer
Registriert seit: Sep 2009
Ort: zu Hause
Beiträge: 256
Bedankt: 124
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@facegrinder
Bevor du zur Bundeswehr gehst, bewirb dich in Österreich!
Dort spielt der Abi-Schnitt überhaupt keine Rolle, sondern ausschließlich der Eingangstest!
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10.08.11, 04:43
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#15
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Newbie
Registriert seit: Sep 2008
Beiträge: 49
Bedankt: 14
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Bundstudium hat einen guten Ruf, es spricht also nichts dagegen.
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10.08.11, 06:41
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#16
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Gamer bis in den Tod
Registriert seit: Aug 2011
Beiträge: 103
Bedankt: 37
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Wenn du in den Bereich Ingenieurswesen gehen möchtest, kannst du dich auch als Zivilist bei der Bundeswehr zu einem Studium bewerben.
Die Verpflichtung ist dabei nur, dass du nach deinem Studium noch 5 Jahre für die Bundeswehr arbeitest, aber eben als Zivilist.
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10.08.11, 09:19
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#17
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Mitglied
Registriert seit: Jul 2009
Beiträge: 393
Bedankt: 257
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Du hast schon gelesen, dass es ihm speziell ums Medizinstudium geht?
Ich hatte mich zu Abizeiten auch für ein Medizinstudium bei der BW interessiert. Hatte auch einige längere Gespräche mit Sanitätsoffizieren. Als Resultat dieser Gespräche entstanden die folgenden KO-Kriterien gegen das Medizinstudium beim Bund:
- Facharztausbildung kann oftmals nicht frei gewählt werden - Du machst die Weiterbildung, die gerade benötigt wird
- Promotion nicht sicher machbar
- Die Arbeit nach dem Studium kann mehr als Öde sein und wenig mit dem eigentlichen Berufsbild des Arztes zu tun haben (8h/d im Büro hocken)
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10.08.11, 09:45
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#18
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Banned
Registriert seit: Nov 2010
Beiträge: 1.430
Bedankt: 924
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Nicht zu vergessen dass man sich mit etwas Pech den Hintern wegschießen lassen muss..
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10.08.11, 12:05
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#19
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Gamer bis in den Tod
Registriert seit: Aug 2011
Beiträge: 103
Bedankt: 37
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Chiilord hatte nichts von Medizinstudium geschrieben?!
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10.08.11, 14:41
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#20
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Mitglied
Registriert seit: Jul 2009
Beiträge: 393
Bedankt: 257
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Zitat:
Zitat von cooki3monst3r
Nicht zu vergessen dass man sich mit etwas Pech den Hintern wegschießen lassen muss..
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Was heißt mit etwas Pech? In der Offiziersausbildung sind Auslandseinsätze pflicht... Das sollte jedem vor dem Eintritt in die Offizierslaufbahn klar sein und nicht als Negativpunkt gelten.
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10.08.11, 14:53
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#21
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Gamer bis in den Tod
Registriert seit: Aug 2011
Beiträge: 103
Bedankt: 37
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"Pflicht" sind sie nicht, aber sehr wahrscheinlich.
Btw: Ich bin Ex Offiziersanwärter mit Studium und war in Köln an der Aufnahmeschule.
Die Tests sind scheisse schwer.
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10.08.11, 15:10
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#22
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Banned
Registriert seit: Nov 2010
Beiträge: 1.430
Bedankt: 924
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Zitat:
Zitat von c-walt
Was heißt mit etwas Pech? In der Offiziersausbildung sind Auslandseinsätze pflicht...
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Was aber nicht heisst dass jeder in die Situation kommt das auf ihn geschossen wird.
Zitat:
Das sollte jedem vor dem Eintritt in die Offizierslaufbahn klar sein und nicht als Negativpunkt gelten.
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Aber in der Entscheidungsfindung ob ein Studium beim Bund sinnvoll ist, darf jeder selbst entscheiden ob das ein Negativpunkt ist oder nicht?
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