Willkommen |
|
myGully |
|
Links |
|
Forum |
|
|
|
 |
14.11.10, 09:40
|
#1
|
Coxynator
Registriert seit: Oct 2009
Ort: NRW
Beiträge: 271
Bedankt: 196
|
Markwort gründet "Facebook für Tote"
Zitat:
Markwort gründet "Facebook für Tote"
Ex-"Focus"-Chefredakteur Helmut Markwort hat ein neues Projekt. Er hat das Portal stayalive.com gegründet, auf dem sich Verstorbene präsentieren können - ein "Facebook für Tote" also.
Mit dem "Focus" machte er einst die Medienlandschaft in Deutschland bunter, nun will Helmut Markwort auch das World Wide Web um eine neue Idee bereichern: In einem freundlichen, hellen Blau kommt Markworts Internetportal stayalive.com daher, das nun online ging. Wer will kann sich auf der Seite ein Profil zulegen, das ihn nach dem Tod zumindest im Internet Unsterblichkeit verleihen soll. Er möge den Begriff zwar nicht, sagt Markwort, aber letztlich treffe das doch am besten: Stayalive sei ein "Facebook für Tote". Doch während sich in dem sozialen Netzwerk kostenlos Cliquen bilden, ist Markworts stayalive.com nicht umsonst.
Nach seinem Ausscheiden als Chefredakteur beim "Focus"-Magazin aus dem Hause Burda ist es dem 73-Jährigen Markwort ein besonders Anliegen, darauf hinzuweisen, dass er mit stayalive.com nicht etwa in Konfrontation zu seinem Verlag gehen wolle. Er habe sich einfach von dem Internetunternehmer Matthias Krage davon überzeugen lassen, dass die Seite eine "großartige und komplette Idee" sei. Außerdem mache er mit, "weil Gründen mein Hobby ist". Mit einem Sechstel der Anteile ist der Journalist bei Stayalive beteiligt, viel Einfluss auf die Gestaltung der Seite nahm er nicht.
Andenken an Tiere
Sie hätten kein weiteres Trauerportal, sondern etwas vollkommen Neues entwickelt, sagen Krage und Markwort. Statt Hinterbliebenen einen Platz für Traueranzeigen zu bieten, gehe es darum, dass Internetnutzer selbstbestimmt entscheiden können, wie sie im Gedächtnis der Internetgemeinde bleiben wollen.
Wer sich bei stayalive anmeldet, kann dort Fotos einstellen, aber auch Dokumente wie etwa Zeugnisse. Auch gibt es eine virtuelle Karte, in der der eigene Friedhof eingetragen und etwa mit den Friedhöfen von verstorbenen Verwandten verknüpft werden kann. Verknüpfungen mit Freunden sind auch möglich - ein soziales Netzwerk über den Tod hinaus also. Und das Profil kann vererbt werden, damit auch wirklich der Fortbestand weit über den Tod hinaus gewährleistet bleibt. Außerdem kann auch für bereits Verstorbene - etwa die Großeltern - ein Profil angelegt werden. Und auch für Tiere.
Ewiges Profil für knapp 500 Euro
Damit kein Schindluder betrieben wird - also etwa Schüler ihren Physiklehrer in den virtuellen Tod verabschieden - gibt es bei stayalive eine Reihe von Sicherheitsvorkehrungen. Im Wesentlichen funktionieren diese dadurch, dass Nutzer eine Handynummer hinterlegen und auch Kontodaten für das Bezahlen. Denn weil sie Werbung auf der Seite geschmacklos fänden, hätten sie darauf verzichtet, sagt Krage. Die Preise für das kostenpflichtige Profil hängen stark davon ab, wie lange es online stehen soll. 19,90 Euro kostet es für ein Jahr, 99,90 Euro für zehn Jahre. Die Unsterblichkeit - also ein nach dem Versprechen der Firma ewig bestehendes Profil - kostet 499,90 Euro.
Markwort und Krage machen keine Angaben dazu, wieviele Nutzer sie zum Überleben ihres Internetprojekts brauchen. Eine für den Erfolg der Seite wohl nicht ganz unwesentliche Frage warf am Rande der Vorstellung ein älterer Herr auf: "Wieso soll ich als älterer Surfer Zeit und Geld für den Tod aufwenden, wo ich mich damit doch noch gar nicht befassen will?" Doch wenn viele Senioren schon nicht an den Tod denken wollen, wie soll dann erst die junge Generation beim "Facebook für Tote" für sich den "Gefällt mir"-Button entdecken?
|
Quelle: [ Link nur für registrierte Mitglieder sichtbar. Bitte einloggen oder neu registrieren ]
|
|
|
14.11.10, 10:52
|
#2
|
Banned
Registriert seit: May 2010
Ort: NRW
Beiträge: 32
Bedankt: 150
|
so ein Schwachsinn...
|
|
|
14.11.10, 16:07
|
#3
|
Süchtiger
Registriert seit: Oct 2009
Beiträge: 798
Bedankt: 278
|
Was ist denn das für ein Schwachsinn? Man soll auch noch für so ein Schmarn Geld bezahlen?
|
|
|
15.11.10, 10:55
|
#4
|
Hold your colour
Registriert seit: Sep 2009
Ort: Zürich|Schweiz
Beiträge: 577
Bedankt: 878
|
Zitat:
Er hat das Portal stayalive.com gegründet, auf dem sich Verstorbene präsentieren können
|
Wie genau machen tote das?
|
|
|
15.11.10, 11:04
|
#5
|
Echter Freak
Registriert seit: Oct 2010
Beiträge: 2.032
Bedankt: 963
|
Die Verbliebenen richten das für sie ein... und dann kann ein toter mit nem anderen toten Freundschaften schließen und sich über das totsein unterhalten.
Also das System ist mir auch noch nicht so schlüssig.
Schwachsinnige Idee die hoffentlich nicht lange existent bleibt.
|
|
|
15.11.10, 11:20
|
#6
|
Echter Freak
Registriert seit: Oct 2010
Beiträge: 2.032
Bedankt: 963
|
Für die Superreichen und unsere Promis gibt es sowas dann mit Prada, Gucci etc Verkleidung. Da kostet der Account dann aber ne Million mindestens
|
|
|
15.11.10, 12:03
|
#7
|
Banned
Registriert seit: Apr 2010
Beiträge: 507
Bedankt: 234
|
Naja, das erinnert mich an die Ausstellung "Körpwelten". Weiss nicht ob das jemand kennt, aber das ist grässlich und pervers!
Da werden tote Menschen als Kunstgegenstände ausgestellt. Bspw. zersägt, so dass man die einzelnen Körperschichten sieht, oder gar in Sex - Stellungen, was ich den Gipfel finde!
Angeblich alles nur mit Erlaubnis. Aber wie soll ein Baby oder gar ein Embryo denen eine Erlaubnis erteilen?
Soviel zum Thema: "Lasset die Toten ruhen..."
|
|
|
Forumregeln
|
Du kannst keine neue Themen eröffnen
Du kannst keine Antworten verfassen
Du kannst keine Anhänge posten
Du kannst nicht deine Beiträge editieren
HTML-Code ist Aus.
|
|
|
Alle Zeitangaben in WEZ +1. Es ist jetzt 14:51 Uhr.
().
|