Die Verbraucherzentrale NRW macht auf versteckte Kosten bei Mobilfunkverträgen aufmerksam und ruft Kunden diesbezüglich zur Vorsicht auf. Nach Ende des Handyvertrags sollen sie SIM-Karten an die Anbieter zurückschicken.
Sollten die Kunden dem nicht nachkommen, so könnte von manchen Mobilfunkdienstleistern die Zahlung von bis zu 29,65 Euro Pfand gefordert werden. In diesem Zusammenhang haben die Verbraucherschützer kürzlich eine Umfrage bei 25 Providern und Netzbetreibern durchgeführt und die Ergebnisse nun präsentiert.
Sieben der befragten Dienstleister bitten die Kunden nach dem Ablauf des Mobilfunkvertrages zur Kasse, heißt es von offizieller Seite. In den meisten Fällen wird der fällige Betrag in eine der letzen beiden Rechnungen eingerechnet.
In den gültigen Geschäftsbedingungen halten hingegen acht Unternehmen fest, dass die Rückgabe erfolgen muss. Die restlichen zehn Dienstleister überlassen es den Kunden selbst, was sie mit den SIM-Karten machen.
Nur wer den Pfand-Posten entdeckt und die SIM-Karte retour schickt, bekommt das Geld erstattet, heißt es in der veröffentlichten Mitteilung der '[ Link nur für registrierte Mitglieder sichtbar. Bitte einloggen oder neu registrieren ]'.