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27.08.10, 17:06
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#1
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Hank Moody
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"Trockenes Wasser" soll Erderwärmung bekämpfen
Zitat:
Forschern ist es gelungen, „trockenes Wasser“ zu entwickeln. Waschen kann man sich mit dieser chemischen Verbindung zwar nicht. Dafür weist sie zahlreiche nützliche Eigenschaften auf, von denen sich die Wissenschaft unter anderem große Vorteile im Kampf gegen die globale Erwärmung verspricht.
Das „trockene Wasser“ besteht zu fast 95 Prozent aus „nassem Wasser“. Da jedoch jedes einzelne Partikel dieser speziellen Verbindung ein Tröpfchen enthält, das von sandartigem Silicium umgeben ist, entsteht ein pulverartiger Zustand. Laut Berichten des „Daily Telegraph“ ähnelt die Substanz äußerlich Puderzucker.
Doch weniger das Aussehen, sondern vielmehr die Eigenschaften des trockenen Wasser begeistern die Wissenschaft. In Untersuchungen bewies es eine mehr als drei Mal so hohe Absorbierungs- und Speicherfähigkeit des giftigen Gases Kohlenstoffdioxid wie das beim normalen Wasser der Fall ist. Demnach versprechen sich Forscher von der speziellen Substanz einen großen Nutzen im Kampf gegen die Erderwärmung.
„Es gibt noch nichts Vergleichbares. Hoffentlich erleben wir, wie das trockene Wasser in Zukunft hohe Wellen schlagen wird“, erklärt Dr. Ben Carter von der Universität Liverpool im „Daily Telegraph“. Seine Forschungsergebnisse präsentierte er beim 240. Nationalen Treffen der „American Chemical Society“ in Boston
Auch bei der Speicherung von Methan könnte die neu entwickelte Verbindung nützlich sein. Laut „Daily Mail“ wäre es damit möglich, das Energiepotenzial des brennbaren Gases besser auszuschöpfen.
Wie das Team um Dr. Carter demonstrierte, kann das trockene Wasser außerdem als Katalysator bei der Gewinnung von Bernsteinsäure verwendet werden. Diese gehört bei der Herstellung von Medikamenten, Nahrungsmittelzusätzen oder Kosmetikprodukten zu den wesentlichen Ausgangsstoffen. Wird die Säure mit trockenem Wasser hergestellt, erfordert dieser Prozess kein Umrühren mehr – ein weiteres Plus für die spezielle Verbindung. "Damit kann man erhebliche Mengen Energie sparen“, so Carter.
Und noch einen Vorteil hat die Substanz: Durch ihren Einsatz wäre die Produktion trockener Emulsionen möglich, die die Speicherung und den Transport von potentiell gefährlichen Flüssigkeiten weniger riskant machen.
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