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Ungelesen 20.04.13, 23:16   #1
painjester
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Standard Eure Filmkritik

Ahoi,
ich eröffne diesen Thread in der Hoffnung, dass vernünftige Postings unter der Einhaltung ein paar einfacher Regeln zusammenkommen.

Die Regeln:
1. Ihr erklärt in mindestens 5 Sätzen, wieso euch der Film (Kino, TV, Fernsehfilm ... bitte keine Serien!) gefallen hat - Oder euch nicht gefallen hat. Das Alter des Films spielt keine Rolle. Wichtig: Die Filmkritik bitte in euren eigenen Worten!

2. Keine Diskussion! Wenn ihr anderer Meinung über eine Filmkritik seid, so postet eure eigene! Diskutieren könnt ihr in einem anderen Thread oder per mail oder PN.

3. Kritiken Marke Der Film Blabla ist voll die Kacke ey werden sofort gelöscht! Wenn der Film Müll ist, dann erklärt es auch bitte.

4. Bitte keine Spoiler! Ein Kommentar im Stil von Der Schluß war verwirrend sollte ausreichen. Da sollte eigentlich Jeder wissen, was gemeint ist. Natürlich kann man auf einzelne Szenen eingehen aber bitte nicht die Handlung verraten.

5. Tipps, Verbesserungsvorschläge und/oder Kritik per PN an mich. Haltet bitte den Thread sauber. Danke!


Ich würde mich freuen, wenn dieser Thread ein paar Freunde, Filmfans, Popcornkino Liebhaber findet.
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Ungelesen 20.04.13, 23:30   #2
painjester
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Jack Reacher



Ein Scharfschütze erschiesst innerhalb von Sekunden 5 Menschen in Pittsburgh. Der Täter ist schnell gefasst, doch dieser will nur mit Jack Reacher reden. Jack Reacher, ein ehemaliger Armypolizist ohne Ausweis, Adresse, Steuernummer, Auto, Wohnung und Besitztümer begibt sich nach einem Aufruf im TV nach Pittsburgh. Nach kurzer Zeit befinden sich er und die Anwältin des Schützeninmitten einer Verschwörung.

Hab den über 2 Stunden langen Thriller vorhin ganz angeschaut.
Gleich vorweg: Ich bin begeistert! Nach dem Reinfall Alex Cross (eine andere Romanfigur), hatte ich keine großen Erwartungen auf einen guten Thriller. Doch weit gefehlt. Trotz Tom Cruise (oder wegen Tom Cruise) ist der Film ein Lichtblick in der Thriller Abteilung.
Ich habe zwar 2 Jack Reacher Romane gelesen aber nicht die Vorlage (Lee Child: Sniper) zum Film. Mr. Cruise entspricht zwar von der Statur nicht der Romanvorlage, aber er spielt die Figur sehr gut ... Collateral lässt grüßen.
Die Handlung ist spannend, schlüssig und nachvollziehbar - aber keineswegs vorhersehbar! Altstar Robert Duvall liefert zum Schluß auch eine gute Figur und der deutsche Regisseur Werner Herzog (Nosferatu, Fitzcarraldo) darf den Bösen spielen. Bis auf die obligatorische und wieder einmal überflüssige Autojagd ist Jack Reacher ein sehr düsterer Thriller mit intelligenter Story - ohne Hollywoodkitsch und Love Story.

*****
(5 von 5 Sternen)
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Ungelesen 21.04.13, 14:09   #3
Nomoran
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(Klick für Wikipedia)

mit Ryan Gosling in der Hauptrolle.

Ausschnitt aus der Handlung:

Zitat:
Der namenlose Driver (engl. für ‚Fahrer‘), der tagsüber als Mechaniker und Stuntfahrer arbeitet, bietet nachts seine Dienste als Fluchtfahrer für Diebstähle und Raubüberfälle in Los Angeles an. Nachdem telefonisch und anonym Ort und Zeit des geplanten Verbrechens vereinbart werden, wartet der Driver in seinem Auto für ein Zeitfenster von exakt fünf Minuten am Ort des Geschehens, in denen seine Kunden den Raub oder Überfall begehen können. Er arbeitet nie mehrmals mit den gleichen Personen zusammen, wird ihnen unter keinen Umständen bei den Verbrechen helfen und den Tatort nach Ablauf der vereinbarten Zeit auch dann verlassen, wenn diese noch nicht im Fluchtauto sind. Mithilfe der Überwachung des Polizeifunks und seiner außergewöhnlichen Fahrkünste schafft es der Driver auf diese Art und Weise zu Beginn des Filmes, zwei Einbrechern zur Flucht zu verhelfen, indem er den Fluchtwagen in der Parkgarage des Staples Centers versteckt. Da zu diesem Zeitpunkt gerade eine Sportveranstaltung zu Ende ist, kann er unbemerkt in der Menschenmasse flüchten und in sein spärliches Apartment zurückkehren. Derweil plant sein Boss und Freund Shannon, Drivers Fähigkeiten zu nutzen und ein Rennteam zu gründen, weshalb er sich von dem Gangster Bernie Rose 300.000 US-Dollar für ein Stockcar leiht. Bernies Geschäftspartner ist Nino, ein Gangster jüdischer Abstammung.
Nach dem ich fast schon aufgegeben hatte einen guten Film mit guter Handlung zu finden, der nicht nur im Sekundenrhythmus die Möglichkeiten der heutigen Computertechnik zeigt, und fast einen epileptischen Anfall erzeugt beim konzentrierten Zuschauen, fand ich "Drive"

Nach zögerlichem Starten des Films, was für ein Mist mich jetzt wieder erwartet hat mich die Filmmusik sofort in eine bestimmte, leicht melancholisch dunkle, Gefühlsrichtung geschwenkt und dieses zog sich wie ein roter Faden durch den Film. Es passierte nicht so wahnsinnig viel aber durch die gewollt langsam inszenierten Szenen wurde dem Augenblick eine deutlich höhere Beachtung geschenkt. Diese ausschlaggebenden Szenen hatten es dann aber "in sich".

Ryan Gosling in einer Rolle, die mich sofort an "Mord nach Plan" erinnert aber doch ganz anders ist. Viel Krasser...Dadurch das er sehr wortkarg ist und eher durch seine Handlungen auffällt, lässt das viel Spielraum zur eigenen Interpretation seiner Persönlichkeit. Meine war das er eine unglaublich berechnende unberechenbarkeit ausstrahlte....

Trotz weniger "Effekte" ein Film der mich wirklich positiv überrascht hat und mit einem grandiosem Ryan Gosling, dem coolsten "Driver" ever, brilliert.

Alles meine Meinung.

4 von 5 Sternen

*****
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Ungelesen 21.04.13, 14:44   #4
gentleman-smart
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Omamamia


Beschreibung:

Zitat:
Nach dem Tod ihres Gatten soll sich Marguerita (Marianne Sägebrecht) gemäß dem Willen ihrer Tochter Marie (Anette Frier) in ein Seniorenheim begeben, wo sie Freunde im eigenen Alter finden kann. Doch die betagte Dame denkt gar nicht daran, dem Folge zu leisten, sondern macht sich stattdessen auf nach Rom. In der ewigen Stadt will sie eine Audienz beim Papst höchstpersönlich bekommen, denn schon zu lange trägt Marguerita eine Sünde mit sich herum. Einen ersten Zwischenstop macht sie jedoch bei ihrer Enkelin Martina (Miriam Stein), die angeblich im Süden als Au-Pair-Mädchen arbeitet, tatsächlich jedoch in wilder Ehe mit einem Musiker (Raz Degan) zusammenlebt. Als Marguerita herausfindet, dass eine Audienz beim Papst für gewöhnliche Katholiken praktisch unmöglich ist und sie auch noch an den charmanten Lebemann Lorenzo (Giancarlo Giannini) gerät, hat ihre Jagd nach dem päpstlichen Segen bald verheerende Konsequenzen. Marie und Martina, die ihrer Großmutter hinterhergereist sind, haben alle Hände voll zu tun, um das von Oma angerichtete Chaos wieder zu beseitigen.
Eine erfrischend leichtfüssige und manchmal hintersinnige Komödie aus Deutschland. Was nicht allzu oft vorkommt

Und: -> Marianne Sägebrecht (oder gerade deswegen)

Denn wo Sägebreacht draufsteht ist sie auch 100% drin.

Die bayrisch-internationale Urgewalt des Films, versteht es wiedereinmal mehr (erinnert euch an: "Out of Rosenheim" und "Rosalie goes shopping"), die Leinwand kraftvoll mit ihrer Präsenz und Spiel zu füllen.

Die paar üblichen Klischees werden nicht übertrieben dargestellt und sind der Handlung nicht überflüssig.
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Ungelesen 21.04.13, 19:44   #5
painjester
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Brake



Die Story:
Zitat:
Jeremy Reins wurde entführt und wacht in der klaustrophobischen Enge einer dunklen Plastiktruhe wieder auf. Das einzige Licht strahlt von einer blutrot beleuchteten Digital-Uhr aus, die über seinem Kopf tickt. Er realisiert schnell, dass er in ernsthafter Gefahr ist. Er kann kaum atmen und sich fast nicht bewegen. Doch dann findet eine Verbindung zur Außenwelt: Ein CB-Funkgerät liegt mit in der Truhe. Doch an der Gegenstelle wartet eine böse Überraschung auf ihn. Und das ist erst der Anfang einer unglaublichen Tortur.
Meinung:
Das Filmplakat suggestiert dem Interessierten einen Actionfilm, was Brake keinesfalls ist. 90% des Films spielen sich in einem halbdunklen Verschlag ab, indem der Hauptdarsteller gefangen ist. Ein kleiner, hinterfotziger Thriller, das passt eher. Klein in dem Sinn, dass der Film wahrscheinlich nicht mal ein Zehntel von Jack Reacher gekostet hat, aber nicht minder spannend ist.
Die Story entwickelt sich. Der Held Jeremy Reins (Stephen Dorff, der in Blade die Figur des millionenfach kopierten Nicknamen Deacon Frost verkörperte) und der Zuschauer sehen eigentlich und wissen das selbe. Nur hat Jeremy einen Vorteil: Er kennt ein Geheimnis, welches man ihm entreissen will. Und so werden er und der Zuschauer getäuscht - oder doch nicht? Passieren wirklich Anschläge da draußen außerhalb seines winzigen Gefängnisses? Bedrohen wirklich Terroristen die USA, den Präsidenten? Fallen wirklich Schüsse? Sind die Nachrichten echt, die Jeremy mitbekommt? Wird seine Freundin wirklich bedroht?
Nur Stückchenweise erfährt Jeremy - und somit auch wir - immer mehr. Und irgendwann merkt man, dass die Story einen gefangen genommen hat.
Leider ist das Ende des Films etwas ... too much für meine Begriffe. Aber das muss Jeder selbst entscheiden.
Brake ist ein B-Movie. Wer sich dessen bewußt ist, wird knapp 90 Minuten lang gut unterhalten.

*****
(4 Sterne)
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Ungelesen 21.04.13, 21:15   #6
Heckler.u.Koch
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Kill the Boss




Inhalt:
Nick, Dale und Kurt sind gute Freunde und treffen sich regelmäßig abends auf einen Drink, um über ihre sexbesessenen, koksenden und mobbenden Chefs zu lästern, welche auf Dauer unerträglich werden.
Eines Tages schmieden sie einen "perfieden" Mordplan, um sich ihrer lästigen Bosse zu entledigen.

Meinung:
Wirklich lustige Komödie mit Starbesetzung, irren Wendungen und witzigen Dialogen.
Vor allem Kevin Spacey und Collin Farrell zeigen hier ihr komödiantisches Talent als fiese Nervensägen. Desweiteren sehen wir Jennifer Aniston, Jamie Foxx, Donald Sutherland und Jason Bateman.

Im Sommer (2013) beginnen die Dreharbeiten zur Fortsetzung.

*****
(4,5 von 5 Sternen)
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Ungelesen 22.04.13, 17:16   #7
megabeau
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eigentlich hat mich am anfang die art, wie hopkins die oberlippe verzogen hat, so genervt, dass ich versucht war, den film zu tonnen. hat hitchcock das je gemacht?, fragte ich mich. nicht, dass ich mich erinnern könnte - also warum muss hopkins jetzt mit so einem tick daher kommen?

aber irgendwas hielt mich immer fest, sodass ich weiterschauen wollte. sicherlich auch die grossartige helen mirren, der man wahrscheinlich mut zur hässlichkeit in der rolle attestieren muss. scarlett johansson ist dafür eine augenweide und das staraufgebot ist ja insgesamt nicht schlecht.

die story: hitchcock ist 60 geworden, die kritiken sind nicht mehr so prickelnd, einige sogar hämisch. das studio will kein risiko und er hats satt. will sich noch mal jung fühlen und wagemutig und was ganz anderes tun.
als er das buch psycho entdeckt, weiss er: das ist sein stoff!

keiner will es, so verpfändet er sein haus um den film selbst zu finanzieren, hat sein jugendfeeling damit und losgehts. mehr spoiler ich jetzt mal nicht.

es ist jetzt eine woche her, dass ich den film gesehen habe und kann daher sagen: langzeiteindruck macht er keinen. meisterwerk ists auch keins, aber wenn man nett unterhalten werden will, ist er sicher ein guter griff.
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Ungelesen 22.04.13, 18:13   #8
Heckler.u.Koch
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Standard Ohne Limit

Ohne Limit





Inhalt:
Der erfolglose Buchautor Eddie Morra (Bradley Cooper) wurde gerade von seiner Freundin verlassen und sein Verlag sitzt ihm mit der Deadline für sein Buch im Nacken, dabei ist der Vorschuss längst ausgegeben. Es läuft also nicht besonders gut für Eddie als er den Bruder seiner Ex-Frau trifft, den Dealer Vernon. Vernon macht Eddie ein Geschenk, eine Designerdroge die Eddies intellektuelle Fähigkeiten in andere Sphären katapultiert und ihn zum beliebten und erfolgreichen Yuppie macht.
Auch die Nebenwirkungen verändern Eddies Leben in nie geahnten Ausmaßen. Aber es kommt natürlich viel schlimmer.

Meinung:
Diese erfolgreiche Low-Budget-Produktion lebt vom Schauspiel des großartigen Bradley Cooper sowie dem Zusammenspiel aus abgefahrenen Kamerafahrten, dem Schnitt, der Story und dem Soundtrack. Ein spannendes, packendes Gesammtkunstwerk, das mit Recht in den höchsten Tönen gelobt wurde. Zumal man dem Film die geringen Produktionskosten gar nicht ansieht. Nicht zuletzt Robert DeNiro´s Nebenrolle macht das Paket rund.

ein must-see

*****

4,5 von 5
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Ungelesen 22.04.13, 20:10   #9
megabeau
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Sommer auf dem Land

Sommer auf dem Land (Originaltitel: Święta krowa; engl. Father, Son & Holy Cow) ist ein Spielfilm des polnisch-deutschen Regisseurs [ Link nur für registrierte Mitglieder sichtbar. Bitte einloggen oder neu registrieren ] aus dem Jahr 2011.

eine familie voller künstler und das auf einem bauernhof im tiefsten polen. die frau des berühmten pianisten ist gestorben, aber er will es nicht wahrhaben. so verkriecht er sich auf dem bauernhof seiner mutter, säuft was das zeug hält und will mit der welt nix mehr zu tun haben.

bis eines tages ein bauer kommt und ihm seine kuh verkauft und diese kuh hat es ihm angetan, die kommt ihm so vertraut vor und bald hat er des rätsels lösung: es ist die reinkarnation seiner verstorbenen frau, izabela!

sein glück ist perfekt, was andere davon halten ist ihm wurscht und er findet auch einen verbündeten im dorfkrämer, der feststellt, dass die milch von izabela geradezu magische wirkung hat und die dorfbewohner gierig dafür anstehen.

da kann sich seine mutter noch so sehr bekreuzigen und fluchen und den pfarrer an den haaren herbeiziehen, bogdan ist entschlossen, sein glück zu leben und den rest müsst ihr euch anschauen

ein hinreissender film! poetisch, märchenhaft, aberwitzig. voller glaube an die liebe, an das unmögliche und die unsterblichkeit. da er aus polen stammt und nicht aus amerika ist er auch ohne triefend schmalzige sentimentalität.

eine glatte empfehlung von mir

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Ungelesen 23.04.13, 09:25   #10
Heckler.u.Koch
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I sell the Dead



Inhalt:
Die trotteligen Gauner Arthur und Willie müssen sich mit Leichendiebstählen auf Friedhöfen über Wasser halten. Die Konkurenz ist groß und skrupellos und der Lohn sehr gering.
Ein geiziger Auftraggeber, Vampire und Ghouls sind nur einige ihrer Probleme, denn Arthur und Willie werden des Mordes bezichtigt und der Henker wartet schon. Als Willie hingerichtet wird kommt ein Priester in Arthurs Verlies, um am Vorabend von Arthurs Hinrichtung, bei Whisky und Kerzenschein, die Wahrheit zu erfahren.

Meinung:
Die witzige Gruselkomödie, die streckenweise an Fluch der Karibik erinnert, wartet mit einigen guten Ansätzen auf, aber auch verpassten Chancen. Da wäre sogar noch ein bischen mehr drin gewesen.
Obwohl der Film an der Kinokasse floppte, ist er dennoch sehenswert. Ron Pearlman als kauziger Priester verbreitet mehr Angst als die bissigen Untoten..

*****

3,5 von 5
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Ungelesen 28.04.13, 17:18   #11
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Wyssozki - Danke, für mein Leben





Wladimir Wyssozki, der in der Sowjetunion als russischer Bob Dylan verehrt wurde. den mann hats wirklich gegeben.

in diesem film ist er am ende, der tod steht ihm im gesicht. er ist schwer drogenabhängig und zudem ist der KGB hinter ihm her. schert ihn nicht sonderlich, er will arbeiten und wie eigentlich jeder genuine künstler am besten auf der bühne tot umfallen.

in dem film gehts aber auch darum, welchen prüfungen freundschaft in einer diktatur ausgesetzt ist und da hat wyssozki ziemliches glück mit den leuten, die ihn umgeben.

der regisseur zitiert, ob bewusst oder unbewusst, eine ganze reihe anderer filme in seiner bildsprache. hauptsächlich roadmovies und die ganze zeit denk ich schon drüber nach, wie dieser film mit gene hackman in der wüste geheissen hat...
wurscht, es kommen tolle landschaftsaufnahmen von taschkent dabei raus und sehr schöne stadtaufnahmen von moskau und trotz all der amerikanischen zitate ists doch ein russischer film... mit einem ende, das mich an casablanca erinnert hat

wer was anderes als den hollywood mainstream will ohne deswegen auf arthouse niveau gehen zu müssen, ist hier recht gut bedient.
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Ungelesen 04.05.13, 23:18   #12
painjester
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7 Psychos


Die Story ist so verzwickt, dass man nur sehr wenig darüber erzählen kann, ohne zuviel zu verraten.
Also nur kurz:
Marty ist ein Drehbuchautor, dem die Ideen ausgegangen sind. Er hat zwar eine Idee für einen Film namens Seven Psychopaths, doch mehr als einen Psychopathen bekommt er nicht auf die Reihe. Das kompensiert er mit viel Alkohol.
Sein Freund Billy hat andere Sorgen. Mit Hans, der wie ein Gentleman wirkt, entführt er Hunde von gut betuchten Leuten um sie ihnen wiederzubringen, sobald ein Finderlohn ausgesetzt wird. Eines Tages entführen sie aber den Hund eines irren Schmalspurgangsters und das töten beginnt. Marty bekommt im Lauf des Films Stoff genug um das Drehbuch zu schreiben. Am Schluß kommt es zu einem Showdown in der Wüste und lose enden in der Story werden geschlossen.
Anfangs kommt man sich wie in einem Tarantino Film vor. Die Psychos könnten wirklich seiner Feder entstammen, so abgedreht sind sie. Hervorragend der Sänger mit der Whiskystimme und Schauspieler Tom Waits als einer von ihnen. Seine Story erzeugt Gänsehaut.
"Ich komme am Dienstag vorbei und bring Sie um"
"Ok, Dienstag, das passt mir, da habe ich nichts vor. Ich werde hier sein."
"Ich weiß!"

Solche Dialoge kommen zuhauf. Wer das mag, eine irre Story, abgedrehte Charaktere und dazu Schauspieler wie Christopher Walken, Sam Rockwell, Colin Farrell, Woody Harrelson wird gut unterhalten. Leider ist der Schluß zu abgedreht für meinen Geschmack. Irgendwie zu sehr darauf bedacht, von Hollywood und Tarantino Abstand zu nehmen und deswegen auch etwas unstimmig und holprig. Dennoch ein Muß für Leute mit Sinn für Filme mit makabren Stories.

*****
4 von 5 Sternen
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Ungelesen 05.05.13, 10:18   #13
Heckler.u.Koch
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Standard Parker

Parker


Parker ist wahrlich kein Gentleman-Gangster aber er versucht stets Verletzte und Opfer zu vermeiden. Leider kann man sich sein Team nicht immer aussuchen und während eines Coups sind Opfer zu beklagen. Also will Parker seinen Anteil und das Team verlassen, dass aber andere Pläne verfolgt.

Der Film geht schnell zur Sache und braucht keine große Anlaufzeit. Man wird sofort in die Story hineinversetzt und ganze 2 Stunden in bester Statham-Manier unterhalten. "Parker" bleibt die ganze Zeit über spannend und kurzweilig wobei die Action nie zu kurz kommt. Auch wenn man manchmal das Gefühl bekommt, so etwas schon in ähnlicher Form gesehen zu haben und das Ende absehbar ist. Der Film überzeugt trotzdem durch gute Ideen und die perfekt besetzten Nebenrollen von Nick Nolte und Jennifer Lopez, die beide, meiner Meinung nach, mehr Filme drehen sollten. "Parker" ist hart, smart, dreckig und ein Leckerbissen für Statham-Fans und für jeden der gute Heist-Action-Filme mag.
Das Drehbuch entstammt einer Buchreihe von Donald E. Westlake (alias Richard Stark)
was auf mehr Parker-Filme hoffen lässt.

*****

4 von 5
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Ungelesen 16.05.13, 21:23   #14
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Unter Kontrolle (Surveillance) handelt von mehreren brutalen Morden mitten am Arsch der Welt - sprich in einem Kaff irgendwo in den Prärien der USA. Zwei FBI Beamte reisen an um die drei Augenzeugen zu verhören. Die Zeugen sind ein kleines Mädchen, eine Nutte und ein Polizist, der verwundet wurde.
Die FBI Beamtin verhört die Zeugen getrennt und ihr Kollege beobachtet es über Monitore. Während der Verhöre sieht man in Rückblenden was geschehen ist. Und die Wahrheit ist komplexer und schrecklicher als es anfangs den Anschein hat.
Der Thriller lebt von den beiden FBI Agenten (Bill Pullman und Julia Olmond). Ihre leicht arrogente Art den vermeintlichen Landeiern gegenüber und gewisse Gesten heben den Film über den Durchschnitt und vermitteln eine fast bedrückende Atmosphäre.
Unter Kontrolle gehört in die Sparte Wieso habe ich nie was von diesem Film gehört? Er ist 2008 zwischen all den dümmlichen Blockbustern Marke Indiana Jones 4 oder Twilight untergegangen - obwohl der Film ganz bestimmt nicht schlechter ist.
Nur schade, dass die Regisseurin Jennifer Lynch fast keine Filme dreht. Aus ihr hätte eine zweite Kathryn Bigelow werden können.
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Ungelesen 18.05.13, 23:45   #15
Engine²
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Evil Dead
(2013)




"Evil Dead" sollte den meisten ein Begriff sein. Der Film ist ein Remake von "The Evil Dead" (1981), in Deutschland als "Tanz der Teufel" bekannt

Der Film hat keinen ewig langen Prolog wie manch anderer Film im Horror-Genre. Meist werden zwanghaft unglaubwürdige und oft langweilige Einleitungen gezeigt bevor es zur Sache geht. Hier war ich bei "Evil Dead" wirklich dankbar. Man hat sich nur aufs nötigste beschränkt.

Wer das Original kennt wird mit Sicherheit den einen oder anderen Aha-Moment erleben. Wobei die ganze Atmosphäre natürlich eine andere ist. Tanz der Teufel ist schließlich auch schon ne Weile her.

Zur Handlung:


Eine kleine Gruppe, 5 Freunde, fahren in den Wald um dort in einer Waldhütte etwas von der Zivilisation abgeschottet zu sein - um ihrer Freundin Mia somit beim Entzug zu helfen. Im Haus fällt Mia ein übler Geruch auf, ihre Freunde nehmen sie aber nicht ernst da Mia unter dem Entzug leidet. Dann entdecken sie im Keller zahlreiche Tierkadaver und ein altes Buch, gebunden in Menschenhaut und geschrieben mit Menschenblut - wie es im Abspann heißt. Dann nimmt die blutige Geschichte ihren lauf...

Kritik:


Horrorfilme sind ja immer so ein Thema. Meistens eine fragwürdige Story, wie oben schon erwähnt, oft überzogen und langweilig. Die meisten Filme brauchen einfach zu lange um warm zu werden. Man kann sich auch bis zum Ende hin steigern ohne den ganzen Film nur sinnloses Gefasel zu zeigen. Das ist den Machern hier ganz gut gelungen. Klar ist das ganze nicht realistisch. Muss es aber auch garnicht sein. Wozu stundenlang zwanghaft erklären wie Dämonen gerufen wurden. Natürlich beruht auch dieser Film auf einer wahren Geschichte.

Wenn man das Wort "Remake" hört ahnt man ja meist nichts gutes. Darum bin ich auch mit einer gewissen Vorahnung in den Film gegangen. Heutzutage kommen meistens "seelenlose" Hollywood-Kopien dabei raus. Aber ich muss sagen "Evil Dead" hat mir ziemlich gut gefallen. Eine erfrischende Neuauflage. Natürlich auf dem aktuellen Stand der (Film-)Technik, teils ein wenig theatralisch produziert. Aber letztendlich fand ich den Film wirklich gut. Ich will ihn auch garnicht mit dem Original vergleichen. Hab den Film im Kino gesehen (übrigens sehr gut besucht, hatte zum Glück reserviert) und muss sagen er war sein Geld wert. Ich steh ja generell auf Filme mit vom Teufel/Dämonen-Besessenen. Ich kann den Film also für Gleichgesinnte uneingeschränkt empfehlen.


Meine Wertung:
**********
8/10

IMDB-Rating:
*******
***
7/10

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Ungelesen 21.05.13, 14:43   #16
megabeau
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BROKEN CITY

ein schöner film mit eindrucksvollen bildern. ein kleiner privatdetektiv, billy, kriegt einen 50.000$ auftrag vom bürgermeister, der wie eine gmahte wiesn klingt - untreue ehefrau. er sagt, dass er keine fragen stellt, macht einen auf abgebrüht, auch dann, als ihm die ehefrau sagt, dass es nicht um das geht und ihm anbietet, ihn rauszukaufen.

glaubt er nicht, aber als dann der angebliche liebhaber tot ist und es stellt sich raus, dass der schwul war und der lebensgefährte vom konkurrenten im bürgermeisterwahlkampf, fühlt er sich doch etwas verarscht und jetzt will er auf einmal alles ganz genau wissen.
er gerät in den filz der macht und ich finde, es ist eine stärke des films, dass der zuschauer nicht schlauer gemacht wird als billy es ist und man mit ihm verblüfft, fassungslos und ratlos auf die begebenheiten schaut, die sich nun abzuspielen beginnen.

ich hab mir zwischendurch die frage gestellt, die ihm nicht in den sinn kam: und was bringts, wenn er es dann weiss?
an dieses ganze konzept von gerechtigkeit und gerechter strafe glaube ich schon lang nicht mehr.
er schon. er ist bereit, dafür ins gefängnis zu gehen.

man sieht auch, wie der bürgermeister abgeführt wird und dabei noch dem polizeichef droht, der ihm dabei aber noch lächelnd verklickert, dass er der liebhaber seiner frau gewesen ist und vorher hat man schon gesehen, dass der polizeichef was unsauberes mit dem anderen wahlkandidaten am laufen hat.

was ist also gewonnen, wenns jetzt der andere wird? der filz der macht hat sich dadurch wohl kaum aufgelöst.

ich glaub zwar nicht, dass die macher dieses films diese botschaft intendiert haben, aber mir kam sie recht klar und sehr deutlich rüber und das ist doch gut.

actionfans kommen hier nicht auf ihre kosten. wer ein faible für film noir hat schon. ich hab eines
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Ungelesen 25.05.13, 19:18   #17
megabeau
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Der große Gatsby

mein fazit:
luhrmann versteht was von bildern und von film, das kann ihm keiner absprechen und er weiss, wer seine grossen vorbilder sind. in dem fall orson welles, den er auch als Meyer Wolfsheim, dem gatsby viel zu verdanken hat, paar mal ins bild kommen lässt, quasi als augenzwinkern für die cineasten, die sich noch gut an den schlapphut und weissen bart von orson welles erinnern können.

es ist schon sehr viele jahre her, dass ich das buch von fitzgerald gelesen habe und ich muss feststellen, ich habe nicht den hauch einer erinnerung daran, was bei literaturverfilmungen eh oft besser ist.

ob das hier der fall ist, vermag ich also nicht zu sagen. für mich ist der film u.a. ein denkmal für eine aussterbende art, den one woman man.
für gatsby ist daisy die liebe seines lebens und was immer er tut, er tut es für sie. dass er ihr mit geld kommen muss, das hat er gleich begriffen, aber er hats nicht mit auf die waagschale gelegt. was sein untergang wird.

luhrmann fährt unglaubliche bilder auf um den luxus, die ungeheure üppigkeit und gleichzeitige leere der superreichen zu zeigen und immer mitten drin nick, der mit grossen unschuldigen augen in dem ganzen steht und uns seine geschichte erzählt.
tobey maguire ist in dem film eine entdeckung für mich. hinreissender schauspieler.

kurz und gut: anschauen, es lohnt!
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Ungelesen 31.05.13, 12:36   #18
Heckler.u.Koch
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Zitat:
Zitat von Big Duke Beitrag anzeigen
Mangels Feedback werde ich hier meine Arbeit einstellen.
Wen interessierst schon, gell?!
Der Mangel an Feedback liegt einfach an der Regel Nr. 2, die keine Diskussion zulässt. Könnte man evtl. daran etwas ändern, lieber TE?
Ich hätte jede Menge zu manchen Filmen abzusenfen.

zum Thema:

Vamps - Dating mit Biss


Die Vampire Goody (Alicia Silverstone) und Stacy (Krysten Ritter) teilen sich eine Wohnung in New York sowie eine Vorliebe für Tierblut, vorzugsweise Ratten oder Mäuse. Im Gegensatz zu ihrer bösen Obervampirin Cisserus (Sigourney Weaver) die sich gerne mal einen Pizzaboten gönnt oder beim Chinesen die Kundschaft leersaugt. Die Probleme beginnen erst, als Goody eine alte Liebe aus den 60ern wiedertrifft und Stacy ein Auge auf den jungen van Helsing wirft, Spross einer Vampirjägerdynastie.

-----

Gerade Sigourney Weaver macht diesen sehr lustigen Film noch sehenswerter.
Sie kann einfach alles spielen. Der Film setzt schwerpunktmäßig auf Comedy und schräger Ideen, aber auch auf Gruselelemente. Ja, er vermittelt dem Zuschauer sogar eine Botschaft. Alles In Allem ist Vamps - Dating mit Biss bestimmt kein Must-see aber auf jedenfall etwas Kurzweiliges für zwischendurch. Mit Freunden macht der Film doppelt Spass.

7,5 / 10 Punkten
__________________

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Ungelesen 03.06.13, 16:06   #19
megabeau
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ach duke, wenn du dir die bewertungen in dem forum insgesamt anschaust, dann wirst du doch gesehen haben, wie oft leute für gehässige, dumme, sinnlose beiträge an die 30 danke reingedrückt kriegen und wie oft zielführende, informative oder kluge beiträge unbedankt bleiben oder grad mal ein mickriges danke abstauben, nach dem kannst du nicht gehen.

wenn du hier posten willst, dann mach es aus spass an der freud, pour l'amour de dieu oder wegen l'art pour l'art. mach ich auch so und offenbar ist mein filmgeschmack noch ausgefallener als deiner und interessiert noch weniger

also, mal sehen, ob ich damit die scharen hinterm ofen hervorlocken kann



Rückkehr ans Meer

Rückkehr ans Meer ist ein französisches Filmdrama von Regisseur François Ozon mit Isabelle Carré und Louis-Ronan Choisy aus dem Jahr 2009

louis und mousse leben in einer noblen wohnung und können es sich leisten, das heroin wie pizza zu bestellen und bekommen es geliefert. bis an einem tag was mit der lieferung nicht stimmt.
als mousse wieder zu sich kommt, liegt sie angeschnallt in einem krankenhausbett und der arzt, der sich fürsorglich über sie beugt, stellt grad mal paar routinefrage, bis er ihr in einem satz sagt: "ihr freund ist tot und sie sind in der 8.woche schwanger. alles wird gut."

sie geht zum begräbnis und beim empfang danach lässt die mutter sie kommen und redet auch nicht um den heissen brei herum: das kind ist unerwünscht, aber sie würde gern die abtreibung organisieren.

mousse bedankt sich, setzt sich in den zug und fährt in ihr elternhaus am atlantik um nachzudenken, was jetzt geschehen soll. da kommt der bruder des verstorbenen freundes. sie mag ihn sehr, aber wie sich herausstellt, bevorzugt er den lebensmittellieferanten. was aber seiner fürsorge für mousse keinen abbruch tut.

mehr will ich nicht spoilern. aber als fazit:
sehr schöner film mit kargen intensiven bildern und genauso kargen und intensiven dialogen. mit momenten grosser zärtlichkeit und fundamentaler einsamkeit.
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Ungelesen 09.06.13, 11:59   #20
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Pandorum


Science-Fiction-Thriller
aus 2009
106 Minuten


Die Astronauten Bower und Payton erwachen aus dem künstlichen Tiefschlaf ( der mit Amnesie verbunden ist ) auf dem schenibar verlassenen Raumschiff Elysium aus dem künstlichen Tiefschlaf. Das Raumschiff hätte die Menschehit retten sollen, jedoch scheint es nie angekommen zu sein. Als sich Bower auf dem Raumschiff umsieht endeckt er viel erschreckendes und findet neue Gefährten. Ebenfalls scheint das Raumschiff von Monstern gekarptert worden zu sein.
(sry mehr kann man nicht sagen da sonst alles veraten wird)
Kritik: Kritik: Habe noch nie was von dem Film gehört, jedoch eines schicksalhaften tages bei Movie-blog gefunden. Da die Handlung spannend klang lud icch ihn mir. Und ich sollte nicht enttäuscht werden. Die leicht schaurige Umgebung die aufgebaut wird und das Gefühl des alleinesein von Bower geht in den Zuschauer über. Man bekommt das Gefühl er ist der letzte Mensch auf Erden.
weiters sind die Schauspieler wie geschaffen für die Rollen. Selbst die mitunter längerern Dialoge lassen die Spannung nicht fallen, da man eigendlich dann erst erfährt was passiert ist...Vorallem da sie am Ende noch eine große Überaschung birgt
Allen in allen finde ich der Film ist überaus gelungen und jedes Anschauen wert.

Volle wertung 10/10 oder 5/5 wie auch immer die Punkte sind xD



volle Punkte
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Ungelesen 15.06.13, 22:23   #21
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Gleich vorneweg: Dredd ist kein Remake von Judge Dredd aus dem Jahr 1995 mit Sylvester Stallone. Karl Urban, der neue Dredd, scheut sich nicht, sein Gesicht den ganzen Film lang unter einem Helm zu verbergen, während Stallone seine Visage andauernd in die Kamera streckte.
Nach einer nicht näher erläuterten Atomkatastrophe leben 800 Millionen Menschen zusammengepfercht in Mega City One, das einem smogverhüllten L.A. ähnelt... nur 200 mal größer. In einzelnen Megaplexen wohnen zigtausende Menschen, die meisten arbeitslos, Verbrechen überall. In einem davon herrscht Ma-Ma, eine Drogenbaronin mit Napoleonkomplex und sadistischen Anwandlungen, wenn es um Bestrafung geht.
Auf der anderen Seite sind die Judges, die gegen 12 Verbrechen die Minute ankämpfen. Sie sind Polizei und Gericht in einem. Mörder werden sofort exekutiert. Dredd ist einer von ihnen. Mit einer Anfängerin verhaftet er einen Laufburschen von Ma-Ma. Bevor die Judges das Gebäude verlassen können, wird der Komplex abgeschottet. Nun müssen sie in einem abgeriegelten Megakomplex gegen Horden von Killern antreten.
Alllsoooo ... Wer einen Film a la Marvel oder DC ähnliches erwartet, der hat Pech. Dredd erinnert eher an Punisher Warzone aus dem Jahr 2008. Gestorben wird in grellen Farben und in Zeitlupe, brutal und auch in 3D wer will. Die Story passt wie immer auf einen Bierdeckel. Gut gegen Böse, dabei ist das Gute nicht weniger brutal als das Böse.
Etwas aufgepeppt wird das Ganze durch Dredds Begleiterin Anderson. Sie ist ein Mutant und kann Gedanken lesen. Das ergibt ein paar Wendungen in der Story.
Der Film hält sich zum Glück eng an die Comics. Angefangen von den grellen Farben bis hin zum fast seelenlosen Gesetzestreuen Judge Dredd.
Man muss Dredd nicht unbedingt gesehen haben. Aber ich habe schon verdammt miesere Filme gesehen. Es geht auch ohne ein 100 Millionen Dollar Budget!
*****
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Hass macht hässlich
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Ungelesen 16.06.13, 19:51   #22
megabeau
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Fight Club

Fight Club ist ein [ Link nur für registrierte Mitglieder sichtbar. Bitte einloggen oder neu registrieren ] des Regisseurs [ Link nur für registrierte Mitglieder sichtbar. Bitte einloggen oder neu registrieren ] aus dem Jahr [ Link nur für registrierte Mitglieder sichtbar. Bitte einloggen oder neu registrieren ] nach dem [ Link nur für registrierte Mitglieder sichtbar. Bitte einloggen oder neu registrieren ] von [ Link nur für registrierte Mitglieder sichtbar. Bitte einloggen oder neu registrieren ].


wenn der alltägliche wahnsinn so unerträglich wird, dass etwas geschehen muss, kann man auf allerlei ideen kommen. eine davon könnte sein, den wahnsinn ordentlich zu vertiefen. sehr ordentlich und sehr blutig.
dh zuerst versucht er ja noch mit einer tour durch sämtlich verfügbaren selbsthilfegruppen auf der seelischen ebene zu bleiben, aber das wird ihm durch marla versaut, die dieselbe idee hatte.
da trifft er auf einem flug tyler durden und kein stein bleibt mehr auf dem anderen.


da der film ja einerseits mindfuck ist und von der überraschung, die er noch am schluss bereit hält, sehr profitiert, andererseits sowieso eine legende ist, verrate ich mal nicht mehr.


ich hab paar mal laut gelacht, weils so absurd war und hab jetzt, eine stunde nach schluss, noch immer das gefühl eines satten tritts in den magen.


wer den, so wie ich, noch immer hinausgeschoben hat, der sollte sich mal ein herz nehmen und reinsteigen in den brodelnden wahnsinn.
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Ungelesen 22.06.13, 17:18   #23
megabeau
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The Tree of Life



als ich in einem totalverriss von terence maliks neuem film auf hymnen über seinen ersten, tree of life, stiess und mir nicht mal der regisseur was sagte, wurde ich neugierig und hab ihn mir angesehen.

mühsam, kann ich euch sagen. ein hässlich gestylter brad pitt markiert einen fünfziger jahre vater. sean penn geht bedeutungsvoll durch beeindruckende gebäude, ohne dass man wirklich eine ahnung kriegte, was das jetzt soll.

dazwischen gibts sehr schöne natur und stadtaufnahmen und getragene musik. ein potthässliches weib und kinder, die durch die gegend toben und das alles über 2 stunden lang.

ernsthaft, ich hab keine ahnung, wieso das eine goldene palme in cannes gekriegt und soviele leute in euphorie versetzt hat. ich wollte immer wieder unterbrechen, habs mir aber bis zum bitteren ende gegeben, weswegen ich euch sagen kann: besser wirds nicht, egal, wie lang man durchhält
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Ungelesen 22.06.13, 18:56   #24
Engine²
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Tron: Legacy
(2010)




"[ Link nur für registrierte Mitglieder sichtbar. Bitte einloggen oder neu registrieren ]" ist ein SciFi-Film aus dem Jahre 2010. Er ist die Fortsetzung des Films "[ Link nur für registrierte Mitglieder sichtbar. Bitte einloggen oder neu registrieren ]" aus den frühen 80ern.


Zur Handlung:


Sams Vater, Kevin Flynn, ist ein Computer-Spezialist und hat es geschafft Zugang zu einer parallelen Welt zu erlangen - dem Raster. Eines Tages verschwindet er spurlos. Sam ist zu diesem Zeitpunkt noch ein Kind.

Mit 27 entdeckt Sam, ausgelöst durch eine Pager-Meldung - wie er vermutet durch seinen Vater - den Zugang zum Raster. Hier wird er sofort aufgegriffen und muss in einer futuristischen Arena um sein Leben kämpfen. Durch Quorra, die ihm zur Flucht verhilft, findet Sam seinen Vater wieder. Gemeinsam wollen sie dem Raster entkommen. Ihr Widersacher hierbei ist Clu, ein Programm (erschaffen von Kevin Flynn) dessen Aufgabe es ist das perfekte System zu schaffen.


Kritik:


Eines vorweg: der Film ist wirklich gut, allerdings kann ich die Klagen über eine etwas oberflächliche Story nachvollziehen - Genre-Fans können hier trotzdem nicht viel falsch machen. Was für mich ein wirklich herrausragendes Kriterium in der Wertung war: der Soundtrack. Daft Punk. Passt wie die faust aufs Auge. Fand ihn so gut dass ich ihn mir hier im Board geladen habe.

Der Film ist sehr futuristisch (sollte er ja auch sein) und sehr effektlastig. Passt aber gut zum Gesamtpaket. Auch einer der wenigen Filme der sich in 3D wirklich lohnt!

Meine 8/10 kommt tatsächlich durch den Soundtrack zustande - sonst wär sie vielleicht 1-2 Punkte schlechter ausgefallen (will jetzt allerdings nicht den Film schlecht reden).
Wers sich mal geben will kann ja mal [ Link nur für registrierte Mitglieder sichtbar. Bitte einloggen oder neu registrieren ] schauen.

Ein Kritikpunkt: das Ende. Hätte etwas ausführlicher ausfallen dürfen. Hat jetzt auch nichts mit Spoilern zutun. Aber eine Fortsetzung soll ja angeblich bald kommen.


Meine Wertung:
**********
8/10

IMDB-Rating:
*******
***
6,8/10

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Ungelesen 01.07.13, 05:53   #25
Big Duke
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Der Hypnotiseur
Schweden - 2012
Krimi - Drama - Thriller


Handlung
In einer Turnhalle in Stockholm wird ein toter, verstümmelter Familienvater aufgefunden.
Der Kommissar Joona Linna (Tobias Zilliacus), der in dem Fall ermitteln soll, macht sich auf den Weg zur Familie des Toten. Als er dort ankommt, muss er bestürzt feststellen, dass der Täter auch die restliche Familie bestialisch ermordet hat. Bis auf den verstörten Sohn Josef sind alle tot.
Bei den Ermittlungen stellt Linna schnell fest, dass die Familie noch eine weitere Tochter hatte, welche zur Tatzeit nicht zu Hause war. Der Kommissar will das Mädchen beschützen und muss es deshalb schnell ausfindig machen. Doch Hinweise auf den Mörder gibt es keine, denn Josef ist so schwer verletzt, dass eine Befragung zwecklos zu sein scheint. Verzweifelt und voller Angst, dass der Mörder erneut zuschlägt, bittet er den Psychologen und ehemaligen Hypnotiseur Erik Maria Bark (Mikael Persbrandt) darum, Josef zu hypnotisieren und Informationen aus ihm herauszukriegen. Obwohl Bark sich geschworen hat, dieses Talent nie wieder einzusetzen, sagt er zu, woraufhin eine Kette von Ereignissen ins Rollen kommt, die auch Bark und seine Familie (Lena Olin als seine Frau) in Gefahr bringt …

Kritik
Einst war der skandinavische Thriller sehr selten, und von interessanten Geschichten mit ordentlich viel Spannung in einer wunderschöner kalter Atmosphäre geprägt. Doch längst schon hat das nordische Einerlei aus faden Krimiserien und mäßig guten Filmen unsere Glotzen erobert.
Bei diesen Movie wird man in den ersten 10 Minuten mit brutaler Wucht in den Sessel gedrückt. Ein verheißungsvoller Anfang. Aber das war es dann erst einmal mit der Spannung. Nun wendet sich die Story in Richtung Hypnotiseur und dessen Eheproblemen zu. Alles plätschert bedächtig vor sich hin und erst das dramatische Finale ist wieder erwähnenswert.
Leider kann Regisseur Lasse Hallström, der sonst zumeist reine Dramen realisiert, nicht viel mehr aus dem unstimmigen Drehbuch herausholen.
Trotz prominenter Besetzung mit dem unterforderten Mikael Persbrandt (der "Gunvald Larsson" in Kommissar Beck) und Hallströms Ehefrau Lena Olin, bleibt dieser Film nur 08/15- TV-Krimi - Mittelmaß mit schönen ausgiebigen Kamerafahrten im verschneiten Stockholm.

Bewertung
Da Mikael Persbrandt, neben Mads Mikkelsen, mein skandinavischer Lieblingsschauspieler ist, gibt es einen halben Stern mehr.

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Ungelesen 03.07.13, 05:48   #26
Big Duke
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World War Z
USA/Malta - 2013
Action - Horror - Thriller


Handlung
Ex-UN-Mitarbeiter Gerry Lane (Brad Pitt) befindet sich mit seiner Familie gerade in Philadelphia, als die Hölle um sie herum losbricht. Was nach dem typischen Stau zur Rush Hour aussieht, entpuppt sich als Vorbote der Apokalypse. Horden von Untoten stürzen die Welt, wie Lane sie kannte, ins Chaos.
Nur mit Glück gelingt ihm und seiner Familie die Flucht, doch kurz nach ihrer Rettung durch Lanes früheren Arbeitgeber wird ihm eine schwere Aufgabe auferlegt: Will Lane seine Familie dauerhaft in Sicherheit wissen, muss er seinen alten Job wieder annehmen und in einer riskanten Mission die Ursache der Katastrophe ergründen.
Es ist ein Wettlauf mit der Zeit, denn die Infektion breitet sich rasend schnell aus …

Kritik
Eigentlich war ich mir vorher sicher, für diesen Film die volle Sternezahl vergeben zu können. Ist aber nicht. Und wer hat Schuld? Der Brad!
Nein, der nicht, denn Brad Pitt liefert in diesen Zombie-Epidemie-Reißer eine ganz ordentliche Vorstellung ab. Auch die nervenzerfetzenden Actionszenen sind spannend und einfallsreich. Die Zombies agieren als schnelle monströse Bestien und die Städte sehen sehr abgerockt aus. Besten Dank an den Machern mit ihren Animationsprogrammen!
Doch die Story ist lau, vorhersehbar, verliert zunehmend an Potenzial und neben Pitt verschwimmen die restlichen "Nebendarsteller" ins Bedeutungslose.
Für Action- und Zombiefilm-Fans gehört der Film aber schon zum Pflichtprogramm.
Und zu guter Letzt: Irgendwie hat es Moritz Bleibtreu für einige Minuten in den Film geschafft - Respekt!

Bewertung
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Ungelesen 04.07.13, 00:34   #27
megabeau
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Beyond the Sea – Musik war sein Leben

eine Filmbiografie des Sängers Bobby Darin. Die Hauptrolle wurde mit Kevin Spacey besetzt, der auch als Regisseur, Produzent und Drehbuchautor fungierte



ich liebe ja bobby darin und kevin spacey und in dem film ist es geradezu gespenstisch, wie gut sich spacey in darin verwandeln kann.
ich hab mir dann etliche darin videos auf youtube angesehen, weil ich es nicht glauben konnte.

der film ist bisschen wie eine russische puppe, es kommt immer noch eine raus um bobby darin in den verschiedenen lebensaltern zu zeigen.

bei diesem film verstehe ich nicht, dass er so wenig beachtung gefunden hat. der hätte mehr verdient. für darin liebhaber ist er sowieso ein muss, aber auch für die, die den glanz von vegas mögen, die 50er und frühen 60er, sind hier sehr gut bedient.
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Ungelesen 08.07.13, 04:10   #28
Big Duke
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Quellen des Lebens
Deutschland - 2013
Drama


Handlung
1949 - Erich Freytag (Jürgen Vogel) kehrt aus der Kriegsgefangenschaft heim. Doch er erkennt sein Land nicht mehr wieder, denn die sehr junge Bundesrepublik schert sich nicht um ihre ehemaligen Kriegshelden. Erich wird mit seiner neugegründeten Gartenzwergfabrik Teil des Wirtschaftswunders. Doch die Idylle hält nicht lange, denn seine Frau hat eine Affäre mit der Nachbarin und sein Sohn Klaus teilt auch nicht die Interessen des Vaters.
Einige Jahre später ist Klaus (Moritz Bleibtreu) Dichter und verliebt sich in Gisela Ellers (Lavinia Wilson). Nach einer stürmischen Liebesnacht ist Gisela schwanger und Klaus ist endlich wieder Teil einer intakten Familie. Doch auch dieser Friede ist nicht von langer Dauer, denn Gisela feiert große Erfolge als Autorin und kümmert sich fortan nicht mehr um ihren gemeinsamen kleinen Sohn Robert Freytag.
Einige Jahre später trifft Robert (Leonard Scheicher) das Nachbarsmädchen Laura Werner (Lisa Smit) wieder. Es ist die Zeit der freien Liebe und Robert hat nur Augen für Laura ...

Kritik
Regisseur und Drehbuchautor Oskar Roehler haut uns hier eine fast dreistündige Familienchronik um die Ohren. Nicht immer klischeefrei, dafür aber abwechslungsreich werden die Stilbrüche der 1950er bis späten 1970er Jahre mit viel Liebe zum Detail (Atmosphäre und Retro-Look) dargestellt. Die prominenten Schauspieler bieten durchweg eine gute Leistung - nur Meret Becker schwächelt leicht. Neben Jürgen Vogel ist hier noch Margarita Broich als herrlich überdrehte, manisch-depressive Gattin eines Reichen zu erwähnen.
Wenn man diese Parodie auf den Heimatfilm nicht so bitterernst nimmt, wird man - trotz Überlänge - gut unterhalten - mehr aber auch nicht!

Bewertung
*****
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Ungelesen 24.07.13, 18:29   #29
Nomoran
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(Klick für Wikipedia)

mit Tom Cruise in der Hauptrolle.

Ausschnitt aus der Handlung:

Zitat:
Im Jahr 2077 arbeiten der Flugdrohnenmonteur Jack Harper und seine Partnerin Victoria auf einer entvölkerten Erde, wo sie den Abbau lebenswichtiger Ressourcen wie Wasser überwachen. Die Menschen sind nach Kämpfen mit Außerirdischen, den sogenannten Plünderern, welche die Erde 60 Jahre zuvor attackiert hatten, in eine aufgrund ihrer tetraedrischen Bauform Tet genannte Raumstation geflüchtet, die sich in einer Erdumlaufbahn befindet.


Ein Bildgewaltiger Science Fiction mit einer, nicht neu, erscheinenden Handlung die mich an manchen Stellen irgendwie an Wall-E erinnert hat Ich bin sehr kritisch an den Film gegangen aber muss sagen das er mich durchweg begeistert hat. Es scheint doch noch halbwechs vernünftige Filmemacher zu geben wo nicht im Sekundentakt ein epileptischer Anfall droht beim Zuschauer.

Alles meine Meinung.

5 von 5 Sternen

*****
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"Es gibt keine Nachrichten es gibt nur die Wahrheit des Signals"
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Ungelesen 25.07.13, 01:49   #30
mona_lisa
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Bad Boy Bubby

Allgemeine Infos:
Zitat:
Bad Boy Bubby ist ein sowohl durch Elemente der Tragikomödie, als auch des Dramas geprägter Film des niederländisch-australischen Regisseurs Rolf de Heer. Indem er den infantilen Bubby unsere ihm unbekannte Welt sehen und erfahren lässt, hält er Eltern, Gesellschaft und Religion aus der Sicht eines erstmals Hinzukommenden einen schonungslosen Spiegel vor.
Quelle: [ Link nur für registrierte Mitglieder sichtbar. Bitte einloggen oder neu registrieren ]


Eigene Meinung:
also, der Film ist definitv nicht für jederman! Also Vorsicht
Er ist ziemlich "disturbing" (finde ich so ein schönes Wort, will ich gar nicht übersetzen )... aber er ist viel mehr als das!!!!!!
Das härteste ist gleich der Anfang! Man wird direkt in die Welt, in der dieser Bubby lebt, eingeführt und sieht alles aus seiner Sicht. Und das ist alles ziemlich krank!!! ...Aber im Laufe des Films.... und wenn man sich so sehr auf den Film einlässt und den Film so ernst nimmt, wie.... ich es hier mal eben empfehle .... dann kann man den Film schon als eine Art wundervollen Mindfuck wahrnehmen^^ Gerade, wenn man mal die Wirkung des Anfangs mit der Wirkung des Endes vergleicht!
Und man darf den Film natürlich nicht zu ernst nehmen... aber die Entwicklung dieses Bubbies fand ich schon ziemlich cool dargestellt! Und vieles mehr!!! Gibt auch einige (mehr oder weniger) lustige Momente^^ Und Nicholas Hope, der den Bubby gespielt hat, finde ich absolut top!!! Starke Leistung als Schauspieler!
....

Fazit: Ich schreibe furchtbare Reviews !... und abgesehen davon: ein ziemlich abgefahrener Film, nix für zart-besaitete (nur für ganz HARTE Jungs!!! ) und aber auch nur für Leute, die nicht gleich nach 20 Minuten denken "kein GORE?!" ... oder so^^ (nur um das nochmal betont zu haben) ....also:
Irres aber geniales Filmchen aus Australien! Bitte gibt ihm eine Chance und schaut ihn euch mal an! Ist garantiert keine verschwendete Zeit!


Wenn den Film (schon) mal jemand hier gesehen hat und darüber quatschen will: bitte bei mir per PM melden Will gerne eure Meinungen hören!
mona_lisa ist offline   Mit Zitat antworten
Ungelesen 26.07.13, 10:01   #31
keks3000
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Waking Life

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Ein Film wie ein Traum. Anfangs haben mich die Bilder ein wenig verwundert, aber mit der Zeit fand ich mehr und mehr, dass es wirklich so aussieht als würde man träumen. Das Thema Luzidtraum stellt sozusagen die Basis für das Filmkonzept, wobei der Inhalt des Films damit nur entfernt zu tun hat.

Zur Handlung kann man relativ wenig sagen, denn es ist wohl größtenteils Interpretationssache. Aber auf jeden Fall sind die Dialoge sehr philosophisch und enthalten viele interessante Gedanken. Daher ist der Film auch nichts um ihn mal "nebenbei" laufen zu lassen. Aber wenn man sich darauf einlässt ist es enormes Kopfkino und löst verschiedenste Emotionen aus.


Mir hat der Film extrem gut gefallen, da mich Philosophie und alternative Gedankenkonzepte sehr faszinieren. Wenn man dafür ein wenig übrig hat, sollte man sich diesen Film definitiv ansehen.
keks3000 ist offline   Mit Zitat antworten
Ungelesen 26.07.13, 10:16   #32
keks3000
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Into the Wild

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Basierend auf einer wahren Geschichte erzählt dieser Film die Reise von Christopher McCandless, der sich im Alter von 22 Jahren unter dem Pseudonym Alex Supertramp auf den Weg nach Alaska macht.

Abgesehen von den grandiosen Bildern mit denen diese Geschichte erzählt wird, hat mich vor allem die Tatsache berührt, dass es wirklich passiert ist. Dieser junge Mann hat einem Wunsch nachgegeben, den viele Menschen tief in sich fühlen: er ist dem Ruf der Wildnis gefolgt. Die Konsequenzen dieser Entscheidung sind dramatisch.

Durch den Weg des einerseits unkomplizierten und gleichzeitig auch höchst interessanten Hauptcharakters zeigen sich viele Situationen in einer neuen Perspektive. Daher regt dieser Film auch zum Nachdenken an und ist eher ungeeignet wenn man seichten Zeitvertreib sucht.

Aber insgesamt muss ich sagen, dass ich Into the Wild verdammt gut fand und ich ihn zu 100% empfehlen kann.
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Ungelesen 04.08.13, 00:00   #33
Big Duke
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Black Rock - Überleben ist alles
Thriller - Horror(?)
USA- 2013



Handlung
Sarah (Kate Bosworth), Lou (Lake Bell) und Abby (Katie Aselton) sind schon seit Kindheitstagen Freundinnen. Sie haben sich nun allerdings schon sechs Jahre nicht mehr gesehen und wollen sich endlich treffen, um sich zu versöhnen. Sie beschließen ein gemeinsames Wochenende auf der abgeschiedenen und verlassenen Insel Black Rock in der Nähe der Küste von Maine zu verbringen. In der rauhen Natur treffen sie auf drei Männer, die mit Gewehren hantieren. Einer von ihnen ist ihr ehemaliger Mitschüler Henry Wallace (Will Bouvier). Gemeinsam mit seinen Militärkameraden Derek (Jay Paulson) und Alex (Anslem Richardson) ist er auf die Insel gekommen, um ungestört auf die Jagd zu gehen. Als sie gemeinsam zu Abend essen, flirtet Abby heftig mit Henry und sie kommen sich näher. Sie lockt ihn in den Wald und will ihn verführen. Plötzlich kippt die Stimmung und der Abend wird zur Katastrophe. Kurz darauf befinden sich die drei Freundinnen auf der Flucht und versuchen ihren gnadenlosen Gegnern zu entkommen, die sie aufspüren und töten wollen…

Meine Meinung
Drei unsympathische Zicken treffen auf einer Insel auf 3 durchgeknallte Idioten. Muss man da mehr zum Thema sagen? Alles schon X-Mal gesehen, und das viel besser, spannender und mit talentierteren Schauspielern. Um der Einfallslosigkeit des Drehbuchs ein wenig Würze zu geben, wird nach ca. 60 Minuten ein wenig "Nackte Haut" präsentiert. Was mich aber kaum aus meinem filmischen Koma erwachen ließ. Nach ca. 75 Minuten endet diese Tristesse.
Wer ähnliche, aber niveauvollere Survival-Filme mag, kann ich nur[ Link nur für registrierte Mitglieder sichtbar. Bitte einloggen oder neu registrieren ] empfehlen!

Meine Bewertung
1/5
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Ungelesen 24.08.13, 01:37   #34
Big Duke
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Officer Down - Dirty Copland
Drama - Thriller
USA - 2013



Handlung
Ein Jahr ist es her, dass der verschrobene Detektiv Callahan (Stephen Dorff) bei einer Verhaftung, bei der einiges schief lief, angeschossen wurde. Ohne die Hilfe eines unbekannten Fremden hätte er wahrscheinlich nicht überlebt. Durch ihn hat er die Chance bekommen, mit seinem Leben noch einmal neu zu beginnen und einiges anders zu machen. Wer der Unbekannte war, weiß er aber bis heute nicht. Doch eines Tages wendet sich ein Mann in einer Bar an Callahan und sagt, er sei derjenige gewesen. Der Unbekannte braucht Callahans Hilfe: Die junge Stripperin Zhanna Dronov (AnnaLynne McCord), die Tochter des Lebensretters, wird von einem Mann (Walton Goggins) verfolgt und Callahan soll sich an dessen Fersen heften und ihn wenn nötig ausschalten.
Der ehemalige Cop muss nun wieder zu Waffen und harten Mitteln greifen und wird dabei in einen Strudel aus Gewalt gezogen. Der undurchsichtige Barbetreiber und Drogendealer Walker (Dominic Purcell), eine von Callahans Bekanntschaften aus alten Zeiten, scheint außerdem auch ein doppeltes Spiel zu spielen.

Meine Meinung
"Officer Down" verfügt über eine grundlegend interessante Handlung, wird aber durch unnötig verkomplizierte Verzweigungen ausgebremst. Die Actionszenen sind ungelenk umgesetzt, so das man schnell den Eindruck erhält, sich ein B-Movie anzuschauen. Erst in der zweiten Hälfte entwickelt die vertrackte Story eine überraschende Zugkraft mit einigen starken Momenten voller Tragik, die dem Cop-Thriller nochmal zu ungeahnter Qualität verhelfen.
Die Hauptakteur Stephen Dorff, der es (bis dato) nie in die A-Liga der Hollywood-Schauspieler schaffte, zeigt hier als abgehalfterter Cop sein ganzes Talent. Durch sein Schauspiel, als gebrochener Held mit düsterer Vergangenheit, bindet er den Zuschauer emotional an die Handlung und verhindert das Abdriften des Films in die 2.Klasse.
Insgesamt ist "Officer Down" - trotz einiger Längen - unterhaltsam, hat aber viel Potenzial nach oben verschenkt.

Meine Bewertung
3,5/5
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Ungelesen 30.09.13, 04:10   #35
Big Duke
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The Iceman
Drama - Thriller
USA - 2012


Handlung
Nach einer wahren Begebenheit ...
New York in den 60er-Jahren: Richard Kuklinski (Michael Shannon) ist in einem kaltherzigen Elternhaus aufgewachsen. Er schlägt sich mit Gelegenheitsjobs durch und hat auch ansonsten wenig zu lachen.
Eines Tages trifft er seine große Liebe Deborah (Winona Ryder) und setzt alles daran ein gutes Familienleben aufzubauen. Durch einen Zufall kommt er mit Gangsterboss Roy Demeo (Ray Liotta) in Kontakt, der Richards unterschwellige Kaltblütigkeit entdeckt und ihn für seine Zwecke als eiskalter Auftragskiller nutzen will. Richard beweist Können in seinem neuen Job und spielt Zuhause den braven Familienvater. Mit der Zeit fällt es dem Killer jedoch immer schwerer, seine brutale Seite - auch vor seiner Frau - geheimzuhalten.
Als ihm dann auch noch die Polizei auf die Pelle rückt, muss sich Richard noch vorsichtiger verhalten, denn sonst könnte er alles verlieren.

*Der Name The Iceman soll tatsächlich von Kuklinskis Methode stammen, seine Opfer für eine gewisse Zeit eingefroren zu haben, um die genaue Tatzeit zu vertuschen.

Meine Meinung
Da ich bereits vor Jahren die Biographie (geschrieben von Anthony Bruno) und zwei Dokumentationen über Richard Kuklinski gelesen bzw. gesehen habe, wusste ich in etwa, was mich erwartet.
Wie ein Orkan reist Hauptdarsteller Michael Shannon den interessierten Zuschauer aus den Polstern der Wohnzimmer-Couch. Seine Kaltblütigkeit, seine völlige Gleichgültigkeit gegenüber dem menschlichen Leben machen mehr als einmal sprachlos, dem Kerl ist einfach alles egal, Hauptsache, der Familie geht’s gut.
Trotz dieser brillanten Leistung können aber auch die Nebendarsteller eigene Akzente setzen. Ray Liotta, und Winona Ryder spielen wie zu ihren besten Zeiten. Nur David Schwimmer kann meines Erachtens nicht überzeugen.
Eine aufwendige Retro-Ausstattung der Locations und Akteure trägt erheblich zur dichten Atomsphäre bei. Immerhin zeigt der Film die „Karriere“ des "Icemans" über einen Zeitraum von über 20 Jahren. Und genau dort ist einer der wenigen Schwachpunkte auszumachen: Manche Szenen sind sehr kurz - wirken wie abgehakt und enden abrupt, anderen Szenen sind wiederum zu lang.
Fazit: Ein faszinierendes Gangster-Drama - hart, kompromisslos, atmosphärisch und spannend.
Pflicht für Gangster- und Mafia-Fans!

Meine Bewertung
4/5
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