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Draalz 16.10.20 11:22

US-Regierung erwägt Abspaltung Chromes von Google
 
Zitat:

Browser

US-Regierung erwägt Abspaltung Chromes von Google

Die Marktmacht von [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar. Jetzt registrieren...] wird in den USA zunehmend als Problem erkannt. Möglicherweise muss sich der IT-Konzern von Produkten trennen.

13. Oktober 2020, 17:16 Uhr, [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar. Jetzt registrieren...]

https://www.golem.de/2010/151493-245793-245792_rc.jpg
Muss sich Google zwangsweise von Chrome trennen?

Die US-Regierung erwägt offenbar einen Zwangsverkauf des populären Browsers Chrome durch Google. Entsprechende Überlegungen hätten das Justizministerium und Ermittler im Zusammenhang mit möglichen Kartellrechtsverstößen angestellt, [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar. Jetzt registrieren...] unter Berufung auf drei nicht namentlich genannte Personen, die mit den Diskussionen vertraut sein sollen. Diese Überlegungen in Verbindung mit einem Kartellrechtsverfahren könnten zur ersten Zerschlagung eines US-Konzerns seit Jahrzehnten führen, hieß es weiter.

Allerdings seien die internen Diskussionen noch nicht abgeschlossen, schreibt das Magazin. Doch die Ermittler hätten sich bereits mit Experten für Online-Marketing sowie Vertretern von Internetkonkurrenten und Verlagen beraten, um Googles Kontrolle über einen großen Teil des weltweiten Werbemarktes im Internet zu schwächen.

Wettbewerbsklage in Vorbereitung

Darüber hinaus bereite das Justizministerium eine Klage gegen Google vor, die schon in dieser Woche eingereicht werden könnte. Dabei soll es unter anderem darum gehen, dass Google seine Marktmacht bei dem Smartphone-Betriebssystem Android ausnutzt, um seine eigenen Suchdienste gegenüber der Konkurrenz zu bevorzugen. Aus diesem Grund hat bereits die EU-Kommission im Juli 2018 eine [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar. Jetzt registrieren...].

Daneben habe sich bei den Beratungen herauskristallisiert, dass ein Verkauf von Chrome möglicherweise dazu geeignet wäre, die Marktmacht von Google zu reduzieren. In diesem Zusammenhang wird auf die Entscheidung Googles vom Januar 2020 verwiesen, wonach Chrome [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar. Jetzt registrieren...]. Das könnte zu starken Einnahmeverlusten bei den Verlagen führen.

Auch wenn andere Browser wie Firefox oder Safari ebenfalls Drittanbieter-Cookies blockierten, seien die Auswirkungen bei Chrome größer, da dieser einen Marktanteil von 60 Prozent auf Desktop-Rechnern und 37 Prozent auf mobilen Geräten habe.

Eine mögliche Zerschlagung der großen IT-Konzerne hatte in der vergangenen Woche auch ein Unterausschuss des US-Repräsentantenhauses [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar. Jetzt registrieren...]. Auch Google wurde [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar. Jetzt registrieren...] vorgeworfen, beispielsweise die Startseite der Suchmaschine oder Android dazu eingesetzt zu haben, den Browser populär zu machen. Chrome wiederum habe als Startseite die Google-Suche voreingestellt. Mit Blick auf die angekündigte Blockade von Drittanbieter-Cookies wird zwar darauf verwiesen, dass Google und Chrome einen weniger radikalen Weg als Safari und Firefox beschritten, dennoch könnte der Suchmaschinenkonzern wohl eher als die Konkurrenz davon profitieren.
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bollberg1 16.10.20 17:14

die zerschlagung hat auch noch einen weiteren grund:
Zitat:

Einem [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar. Jetzt registrieren...]zufolge hätte Google mit dem großen Marktanteil im Browser-Segment die Mög*lich*keit, Standards für die komplette digitale Wer*be*bran*che einzuführen.
[Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar. Jetzt registrieren...]

edit: wieso ist das alles gegendert?

karfingo 16.10.20 17:22

Firefox schwächelte bereits las ich mal hier im Talk.

bollberg1 16.10.20 19:11

Zitat:

Zitat von karfingo (Beitrag 38786979)
Firefox schwächelte bereits las ich mal hier im Talk.

firefox hat über die jahre ganz schön nachgelassen. da ist viel verschlimmbessert worden. viele gute erweiterungen gibts mittlerweile nicht mehr. ständig neue anpassungen sind für freizeitentwickler da einfach zu aufwendig.
trotzdem noch mein standardbrowser.

Draalz 16.10.20 22:41

Zitat:

Zitat von bollberg1 (Beitrag 38787952)
trotzdem noch mein standardbrowser.

Meiner auch, mobil und Desktop.
Wäre schade drum, nach fast 30 Jahren, wenn dieses aus der Wiege des WWW (Cern) hervorgegangene Programm eigestellt würde. :(

bollberg1 17.10.20 12:52

Zitat:

Zitat von Draalz (Beitrag 38789488)
Wäre schade drum, nach fast 30 Jahren, wenn dieses aus der Wiege des WWW (Cern) hervorgegangene Programm eigestellt würde. :(

vor allem einer der wenigen die nicht auf chromium umgesprungen sind

bollberg1 20.10.20 17:08

Update
 
Zitat:

Wegen Monopolbildung
USA leiten Kartellverfahren gegen Google ein



Nachdem bereits die Europäische Union Google wegen Benachteiligung gegen Konkurrenten abgestraft hatte, planen nun auch die USA, das Unternehmen zu verklagen. Demokraten und Republikaner zeigen sich in dem Vorgehen dabei ungewohnt einig.

Mitten im Präsidentschaftswahlkampf in den USA wird Google mit einem umfassenden Kartellverfahren konfrontiert. Das Justizministerium und elf Bundesstaaten verklagen den Suchmaschinenbetreiber unter dem Vorwurf, er missbrauche seine marktbeherrschende Stellung. Das geht aus am Dienstag veröffentlichten Gerichtsunterlagen hervor.

Der Tochter des Internetkonzerns Alphabet wird vorgeworfen, bei Suchergebnissen und im Werbegeschäft Konkurrenten benachteiligt zu haben. Von Google war zunächst keine Stellungnahme zu erhalten. Die Alphabet-Aktie notierte vorbörslich 0,5 Prozent schwächer.

Republikaner und Demokraten zeigen sich einig

Während sich die Republikaner von Präsident Donald Trump und die Demokraten seines Herausforderers Joe Biden vor der Wahl am 3. November aufs Heftigste bekämpfen, demonstrierten beide Lager in ihrer Kritik an Google seltene Einigkeit. Der republikanische Senator Josh Hawley bezeichnete die Klage als "wichtigstes Kartellverfahren einer ganzen Generation". Senatorin Elizabeth Warren von den Demokraten hatte ein "rasches, energisches Vorgehen" gegen Google gefordert.

In den USA werden bereits seit mehr als einem Jahr Kartellermittlungen gegen den Suchmaschinenbetreiber geführt. Die Europäische Union hatte im vergangenen Jahr eine milliardenschwere Strafe gegen das Unternehmen verhängt, weil es Konkurrenten benachteiligt habe.
Quelle: [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar. Jetzt registrieren...]


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