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Ungelesen 19.02.16, 19:07   #36
gaston70
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Zitat:
Zitat von housemeister1980 Beitrag anzeigen
Hallo,

Das Haus hat einen wert von 220 000 Euro schlüsselfertig. Hinzu kommen Grundstückskosten von 45 000 Euro
........
Ich muss dazu sagen das es kein Haus von der Stange ist, unsere Nachbarn bauen eine Stadtvilla mit 25 qm mehr und bezahlen genau das selbe wie wir, nur das sie ein Katalog Haus haben und keine Änderungen ohne Aufpreis in Frage kommen.

..........
Ich muss mal nachfragen wegen den Preisen. Wo bekommt man eine Stadtvilla für unter 300.000 Euro ?
Im Schnitt rechnet man hier bei uns aktuell mit mind. 2500 Euro/m2. Plus Grundstück.
Eine Villa in guter Lage geht hier nicht unter 500.000 Euro.
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Ungelesen 19.02.16, 20:59   #37
housemeister1980
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Zitat:
Zitat von gaston70 Beitrag anzeigen
Ich muss mal nachfragen wegen den Preisen. Wo bekommt man eine Stadtvilla für unter 300.000 Euro ?
Im Schnitt rechnet man hier bei uns aktuell mit mind. 2500 Euro/m2. Plus Grundstück.
Eine Villa in guter Lage geht hier nicht unter 500.000 Euro.

Warum sol das nicht gehen? Wenn man mal das Grundstück ausser Betracht lässt.
Das es bei euch so teuer ist da kann das Haus doch nichts für oder? Bei uns kostet der qm 50 Euro.
Soviel ich weiß gibt es viele Anbieter die Günstig eine Stadtvilla bauen können, denke mal du verstehst darunter nur Villa. Aber es ist ein ganz normales Haus.

Zitat:
Zitat von odie1978 Beitrag anzeigen
Wieso wird eigentlich immer von einer Luftwärmepumpe geschrieben? Die Luftwärmepumpe hat die niedrigste Leistungszahl aller Wärmepumpen-Varianten. Bei einem Neubau, wo auch die Außenanlage noch gemacht werden muss, würde ich nie auf eine Luftwärmepumpe gehen. Die Möglichkeit würde ich lediglich bei einem Bestandsbau in Betracht ziehen. Vergleicht einfach mal die Leistungszahlen...

mfg Odie


Woher nimmst du dein Fachwissen? Was hat die Außenanlage mit der Pumpe zu tun?
Unsere Anlage steht im Haus, hat wärmerückgewinung und ist gleichzeitig das Lüftungssystem.
Soviel ich weiß wird die Effizienz dieser Anlagen in Jaz gemessen.

Ich selbst bin ja auch kein Spezi für sowas aber durch etwas lesen über die Technik sollte man sich doch schon schlau machen, es gibt sehr viele dieser Anlagen aber nicht alle sind das Gelbe vom ei musste ich bei meinen Ermittlungen feststellen.

Ich habe hier ein paar Zeilen weiter vorne mal einen Erfahrungsbericht gepostet von jemanden der Nach 1 Jahr mal seine zahlen bekannt gegeben hat,.
Bei YouTube habe ich mal genau das Gegenteil gesehen, ging um eine alte Dame die sich in ihrem Altbau so eine Anlage hat verbauen lassen, tja Ergebnis falsche Heiztechnik für ein altes Gebäude und ca 2500 Euro Stromkosten im Jahr.
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Ungelesen 20.02.16, 09:19   #38
odie1978
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@housemeister1980: Ich meine eine Wärmepumpe mit Erdkollektoren, deshalb spreche ich auf die Außenanlage an. Da werdendruckbeständige Rohre in ca. 1,20m im Erdreich verlegt. Mit dieser Wärmepumpentechnik habe ich eine deutlich höhere Leistungsausbeute, als mit einer Luftwärmepumpe (siehe Leistungszahlen, z.B. über Google). Luftwärmepumpe ist in meinen Augen nur bei Bestandsbauten sinnvoll. Wenn ich neu baue, dann gescheit und mit einer Heizungsanlage, welche mir die maximale Effizienz bietet. Bei mir im Haus (Bj. 20005) läuft eine Wärmepumpe mit Erdkollektoren für die Versorgung der Fußbodenheizung in Kombination mit einer Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung.

mfg Odie
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Ungelesen 20.02.16, 11:06   #39
housemeister1980
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Hallo Oldie1978,

ja diese Art pumpen sind mir auch bekannt, leider ist diese Technik auch deutlich teurer aber natürlich sehr effektiv.
Ich hätte dann wahrscheinlich auf meinen kaminofen verzichten müssen.
Ich werde mir trotzdem mal ein Angebot für eine Sole Wärme Pumpe holen bei meinem Heizungsbauer.

Edit. Ich habe gelesen das die Bohrung bis zu 10 000 Euro kosten kann? Ist das Richtig?
Für das Geld könnte ich sehr lange heizen.

Gruß

Housemeister
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Ungelesen 20.02.16, 12:01   #40
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Zitat:
Zitat von housemeister1980 Beitrag anzeigen
..........
Das es bei euch so teuer ist da kann das Haus doch nichts für oder? Bei uns kostet der qm 50 Euro.
Soviel ich weiß gibt es viele Anbieter die Günstig eine Stadtvilla bauen können, denke mal du verstehst darunter nur Villa. Aber es ist ein ganz normales Haus.
Nenn mir mal bitte ein paar Beispiele. Und worauf beziehst du die 50 € ?
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Ungelesen 20.02.16, 12:17   #41
housemeister1980
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Zitat:
Zitat von gaston70 Beitrag anzeigen
Nenn mir mal bitte ein paar Beispiele. Und worauf beziehst du die 50 € ?
[ Link nur für registrierte Mitglieder sichtbar. Bitte einloggen oder neu registrieren ]

Schlüsselfertig für 214 000 Euro

Die 50 Euro beziehen sich auf den qm preis bei uns inkl aller erschlissungskosten.

Ich zahle also für knapp über 900 qm bei uns 45 000 Euro.

Es geht noch günstiger, hier in der Nähe gibt es noch Baugrund für 37 Euro der qm, und nein ich wohne nicht im Osten.
Region Niedersachsen, falls jetzt fragen aufkommen.
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Ungelesen 20.02.16, 12:52   #42
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Danke für den Link. Muss natürlich jeder für sich entscheiden, ob er einen Keller braucht und wie hochwertig die Inneneinrichtungsein soll.
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Ungelesen 20.02.16, 16:38   #43
housemeister1980
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Zitat:
Zitat von gaston70 Beitrag anzeigen
Danke für den Link. Muss natürlich jeder für sich entscheiden, ob er einen Keller braucht und wie hochwertig die Inneneinrichtungsein soll.
Ja Keller ist bestimmt toll aber auch verdammt teuer.
Und wenn der Irgendwann mal undicht sein sollte wirds wieder richtig teuer.

Inneneinrichtung gehört ja nicht zum Hauskauf direkt.
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Ungelesen 20.02.16, 18:45   #44
gaston70
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Ich dachte da eher an die Wahl zwischen 9,95 € Click Laminat oder was anderes.
Auch bei Fliesen oder der Badeinrichtung kann es schon ziemliche Unterschiede geben. Aber wenn man einen guten Architekten und Bauträger hat, sollte der diese Kosten genauso einbeziehen, wie alles was nach dem Hausbau noch ansteht. Garten und Hofeinfahrt sind ja eher Posten, die gerne mal von den Baufirmen "vergessen" werden. Hauptsache schon mal drin wohnen. Das sind dann immer die Häuser im Neubaugebiet, wo der Garten und die Hofeinfahrt nicht fertig sind oder sogar der Putz fehlt. weil zu knapp kalkuliert wurde.
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Ungelesen 20.02.16, 19:12   #45
housemeister1980
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Zitat:
Zitat von gaston70 Beitrag anzeigen
Ich dachte da eher an die Wahl zwischen 9,95 € Click Laminat oder was anderes.
Auch bei Fliesen oder der Badeinrichtung kann es schon ziemliche Unterschiede geben. Aber wenn man einen guten Architekten und Bauträger hat, sollte der diese Kosten genauso einbeziehen, wie alles was nach dem Hausbau noch ansteht. Garten und Hofeinfahrt sind ja eher Posten, die gerne mal von den Baufirmen "vergessen" werden. Hauptsache schon mal drin wohnen. Das sind dann immer die Häuser im Neubaugebiet, wo der Garten und die Hofeinfahrt nicht fertig sind oder sogar der Putz fehlt. weil zu knapp kalkuliert wurde.

also Garten und Pflaster arbeiten habe ich nicht mit drinne, denn sowas kann man ja selber machen, dafür braucht man kein Abi.
Rasen kostet nix und Pflastersteine kaufe ich aus eigener Tasche bzw gibt auch gute gebrauchte.

Das mit dem Billig Laminat kann man machen, ich persönlich lege mehr wert auf Qualität.
Mein Bauunternehmer hat für fliesen und Bodenbeläge schon 30 Euro für qm gerechnet.
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Ungelesen 20.02.16, 21:06   #46
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Zitat:
Wieso wird eigentlich immer von einer Luftwärmepumpe geschrieben? Die Luftwärmepumpe hat die niedrigste Leistungszahl aller Wärmepumpen-Varianten. Bei einem Neubau, wo auch die Außenanlage noch gemacht werden muss, würde ich nie auf eine Luftwärmepumpe gehen. Die Möglichkeit würde ich lediglich bei einem Bestandsbau in Betracht ziehen. Vergleicht einfach mal die Leistungszahlen...

mfg Odie
Zitat:
@housemeister1980: Ich meine eine Wärmepumpe mit Erdkollektoren, deshalb spreche ich auf die Außenanlage an. Da werdendruckbeständige Rohre in ca. 1,20m im Erdreich verlegt. Mit dieser Wärmepumpentechnik habe ich eine deutlich höhere Leistungsausbeute, als mit einer Luftwärmepumpe (siehe Leistungszahlen, z.B. über Google). Luftwärmepumpe ist in meinen Augen nur bei Bestandsbauten sinnvoll. Wenn ich neu baue, dann gescheit und mit einer Heizungsanlage, welche mir die maximale Effizienz bietet. Bei mir im Haus (Bj. 20005) läuft eine Wärmepumpe mit Erdkollektoren für die Versorgung der Fußbodenheizung in Kombination mit einer Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung.

mfg Odie
Kurz 2 Worte von mir, ich bin aus dem Bauhauptgewerbe.
Für einen Neubau in der Grösse eines Einfamilienhauses sind Sole-Wasser-Wärmepumpen (Erdkollektor) nur dann sinnvoll, wenn man die Mindestanforderungen grad so erfüllt, sprich sich nur an die EnEV hält oder einen sanierten Altbau o.Ä. hat.
Oder, wie scheinbar in deinem Fall, ein Haus aus 2005 bewohnt. Mit anderen Worten, für 20m² Erdkollektor lohnt es nicht, das armonisiert sich quasi nicht.
Zwischen 2005 und heute liegen sprichwörtlich Welten, was die gedämmte Gebäudehülle angeht.
Sobald du "besser" bzw Energieeffizienter baust, stehen die Anschaffungskosten nicht mehr im Verhältnis zur benötigten Heizenergie.
Du brauchst nämlich bei weitem nicht soviel Energie wenn du Richtung Effizienzhaus 40 oder besser baust. Das bekommt man alles raus, wenn man ein Heizkonzept erstellen lässt.
Deswegen werden solche Häuser auch eigentlich nur noch mit Energiesparfundament gebaut und dann reicht eine Luftwärmepumpe problemlos (Belüftungsanlage ist eh Pflicht).

Ich meine, schau dir doch mal einen Energiesausweis von einem Neubau aus 2005 an und dann die Anforderungen von heute.
Man wählt die Geräte bewusst nur so gross, wie man sie auch tatsächlich brauch.

Zu guterletzt: "Luftwärmepumpe ist in meinen Augen nur bei Bestandsbauten sinnvoll."
Erfahrungsgemäss sind genau das die seltensten Fälle, wo eine LWP überhaupt ausreicht um den Primärheizbedarf zu erfüllen.
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Ungelesen 21.02.16, 17:30   #47
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Zitat:
Zitat von odie1978 Beitrag anzeigen
... Luftwärmepumpe ist in meinen Augen nur bei Bestandsbauten sinnvoll...

mfg Odie
Gerade in Bestandsbauten, noch dazu wenn sie womöglich älter sind, macht das ausschliessliche Heizen mit Luftwärempumpe GAR KEINEN Sinn!

Neue Energieeffizienzhäuser sind so gut gedämmt, dass der Wirkungsgrad der Luftwärempumpe bei richtiger Auslegung reicht. In älteren schlecht gedämmten Häusern muss im Winter elektrisch zugeheizt werden, wenn man nicht noch eine andere Wärmequelle hat. Und dann zahlt man sich dumm und dämlich an Stromkosten...
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Ungelesen 21.02.16, 17:53   #48
housemeister1980
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Also bei mir ist jetzt die Anlage Stiebel eltron lwa403 eingeplant.
Und wie gesagt zusätzlich der Kaminofen, kann man in der Hinsicht sonst etwas verbessern?
Photovoltaikanlage wäre noch gut, habe ich aber nicht eingeplant, und werde ich auch erstmal nicht.
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Ungelesen 21.02.16, 20:06   #49
Spammerman
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Hi!
Ich melde mich auch noch mal zu Wort.

Wärmepumpen sind eine prima Sache! Aber NUR sinnvoll bei einem hochgedämmten Objekt.
Und es macht einen Unterschied welchen Typ WäPu man nimmt.

Mit Tiefenbohrung hatten wir uns überlegt. Dann kamen aber 1. diverse Nachrichten über Hebungen mit Bauschäden (Süddeutschland) und 2. haben wir in einem Gebiet gebaut in dem man nur mit besonderer Dichtigkeit eine Bohrung machen darf. Das wären dann mal eben Richtung 15T€ geworden.
Die WäPu an sich kostet das gleiche - bei Luft-Wasser braucht man die Tiefenbohrung nicht, muss aber mit einer schlechteren Arbeitszahl leben und ggfs. über einen Heizstab zuheizen (wenn nicht mit Holz). Aber mal ehrlich - wie viele Tage im Jahr ist es wirklich unter -10 Grad dass das massiv zuschlagen würde? Daher kann ich mit 300 Euro mehr Stromkosten sehr gut leben (um einfach eine Zahl zu nennen) bis ich die 15T€ für die Bohrung rausgeholt habe vergehen viele Jahre - und was in 20 Jahren sein könnte kann heute niemand abschätzen.

Passivhäuser sind machbar - aber teuer. Das was Stand der Technik ist ist eine gute Sache. Die Technik ist bezahlbar, die Handwerker kennen sich damit aus. Wer es bis zum Extremum treibt wird sich wundern - die Preise ziehen nach oben eben auch kräftig an. Nichts ist teurer als das Sparen.
Daher sehe ich die Sache so, dass man in 20 Jahren ruhig sanieren darf - aber jetzt das Mehrgeld in die Hand zu nehmen, damit man in 10 Jahren "nur" den Stand der Technik hat ist schlicht unwirtschaftlich und somit nicht sinnvoll. Das was jetzt mit etwas Mehraufwand machbar ist ist ggfs. sinnvoll.


Was die Grundstückspreise anbelangt - ihr im Norden habt es ja richtig gut.
In der Nachbarschaft sind jetzt Grundstücke zu über 700€/qm verkauft worden. Vor 3 Jahren lag der Durchschnitt in unserem Wohngebiet bei 490€.

Gruß
SM
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Ungelesen 21.02.16, 20:39   #50
Spammerman
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@housemeister1980
Sie die Photovoltaik-Anlage zumindest vor! Auch wenn du die jetzt nicht einbaust - die Leerrohre bis unters Dach für die Kabel, ausreichend dimensionierter Zählerschrank und ggfs. Platz für einen Akku/Wechselrichter solte man einplanen.

Was die 30€ für Bodenbeläge betrifft. Das ist "nichts". Geh mal in einen Fachmarkt für Fliesen und schau dich um. Für 30€ incl. Verlegearbeiten, Fugen, Sockel kannst du maximal eine Tonfliese bekommen im Standardmaß. Willst du was charmantes haben, Feinsteinzeug, anderes Format und dann noch diagnoal verlegt wirst du kaum mit 50€ hinkommen - eher 60!

Und lass Laminat unbedingt weg - kann man im Gästezimmer im Keller machen. Aber bitte nicht im Wohnraum. Da würde ich an anderen Sachen sparen und Malerarbeiten (Tapezieren, Streichen) selbst machen - aber die Böden sollten hochwertig und für 20-30 Jahre ausgelegt sein. Geht zwar auch mit Laminat, dann aber das Industrielaminat (und das willst du nicht zahlen).

Gruß
SM
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Ungelesen 21.02.16, 20:54   #51
housemeister1980
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@Spammermann danke für deine Infos... Ja leerrohre werde ich wohl wirklich voraussichtlich gleich legen.
Das mit den Grundpreisen hängt ja immer vom Bundesland ab, und natürlich Lage Anbindungen usw.... Umso beliebter desto teuerer kann man ja sagen.
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Ungelesen 21.02.16, 23:02   #52
h5678
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Zitat:
Zitat von Spammerman Beitrag anzeigen
Hi!
... bei Luft-Wasser braucht man die Tiefenbohrung nicht, muss aber mit einer schlechteren Arbeitszahl leben und ggfs. über einen Heizstab zuheizen (wenn nicht mit Holz). Aber mal ehrlich - wie viele Tage im Jahr ist es wirklich unter -10 Grad dass das massiv zuschlagen würde? Daher kann ich mit 300 Euro mehr Stromkosten sehr gut leben (um einfach eine Zahl zu nennen) ...
Gruß
SM
...der Heizstab fängt nicht erst bei minus 10 Grad an...

Und was ist mit Warmwasser? Wenn du das schneller verbrauchst als die Wärmepumpe das wieder aufheizen kann, ist der elektrische Heizstab auch schon wieder aktiv.

Hast du die 300,- einfach mal geraten oder kennst du jemanden mit entsprechenden Erfahrungen. Ich kenne Hausbesitzer, bei denen das mal eben über 2000,- pro Jahr waren.
Da mag möglicherweise die Anlage falsch dimensioniert / berechnet gewesen sein. Aber weisst du vorher ob dein Installateur alles richtig macht?
h5678 ist offline   Mit Zitat antworten
Ungelesen 22.02.16, 06:47   #53
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Grossraum Flensburg liegt der m² im Schnitt bei bummelig 100€, geht man weiter aufs Land fällt er bis auf 40-45€.

@Spammermann
Ab Effizienzhaus 40 (also niedriger) geht die Kosten/Nutzen-Schere zu weit auseinander (mehr als 20% Mehrkosten), als das es wirklich lohnen würde extra mehr Geld in die Hand zu nehmen. Wenn ich nun Förderungen bekomme die den Mehrpreis decken wenn ich den nächsten Standard erfülle, siehts halt anders aus aber das liegt dann schliesslich daran, wo und wie man finanzieren kann.
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Ungelesen 22.02.16, 07:05   #54
housemeister1980
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Zitat:
Zitat von h5678 Beitrag anzeigen
...der Heizstab fängt nicht erst bei minus 10 Grad an...

Und was ist mit Warmwasser? Wenn du das schneller verbrauchst als die Wärmepumpe das wieder aufheizen kann, ist der elektrische Heizstab auch schon wieder aktiv.

Hast du die 300,- einfach mal geraten oder kennst du jemanden mit entsprechenden Erfahrungen. Ich kenne Hausbesitzer, bei denen das mal eben über 2000,- pro Jahr waren.
Da mag möglicherweise die Anlage falsch dimensioniert / berechnet gewesen sein. Aber weisst du vorher ob dein Installateur alles richtig macht?

Mal abgesehen davon wieviel warm Wasser aufbereitet werden muss, hängt das ja auch von der Personen Anzahl im Haus ab.
Ihr redet hier immer von ich kenne Leute die.......aber ohne irgendwelche Eckdaten? Das ist genauso wie eine Zahl 300 in den Raum werfen.
Und ob der Handwerker alles richtig macht, das kann dir vorher auch niemand sagen.
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Ungelesen 23.02.16, 11:09   #55
Spammerman
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Zitat:
Zitat von h5678 Beitrag anzeigen
...der Heizstab fängt nicht erst bei minus 10 Grad an...

Und was ist mit Warmwasser? Wenn du das schneller verbrauchst als die Wärmepumpe das wieder aufheizen kann, ist der elektrische Heizstab auch schon wieder aktiv.

Hast du die 300,- einfach mal geraten oder kennst du jemanden mit entsprechenden Erfahrungen. Ich kenne Hausbesitzer, bei denen das mal eben über 2000,- pro Jahr waren.
Da mag möglicherweise die Anlage falsch dimensioniert / berechnet gewesen sein. Aber weisst du vorher ob dein Installateur alles richtig macht?


Nun, wenn du heute baust bekommst du einen Energieberechnungsbogen zum Energieausweis vom Architekten.
Da steht unter Berücksichtigung der Dämmung, Ausrichting, Heizungsanlage, Solarthermie etc. drin:
Primärenergiebedarf und Endenergiebedarf
Primärenergie heißt, alles an Energie was für das Gebäude insgesamt benötigt incl. Betrieb ... der Endenergiebedarf ist die Energie die du unter allen Einsparungen und Rückgewinnungen noch "von außen" beziehen musst. Bei WP ist das normalerweise Strom.

Bei mir steht drin: Energiebedarf für Warmwasser rd. 5000KWh/a und bei Heizung rd. 15000KWh/a + etwas Hilfsenergie
Sind zusamen rd. 20.000 KWh/a Primärenergiebedarf

Nach Abzug der kostenlosen "erneuerbaren" Energien bleiben an Endenergiebedarf knapp 8000KWh/a übrig
Das entspricht bei angenommenen 25 Cent je KWh dann 2000 Euro Strombedarf.


Wenn deine Bekannten 2000Euro nachzahlen mussten wäre das mal eben eine Verdopplung. Da muss was falsch gelaufen sein.
Wobei dann immer auch die Frage bleibt: Haben die auf in der Wohnung auf 25 Grad geheizt? Haben die immer 2 Fenster offen? Ist die Gebäudehülle wirklich so gut wärmeisoliert wie geplant? Baden die 3x am Tag?
Das sind nämlich Faktoren die massiv zuschlagen.


Wenn man nun auf eine WP mit Tiefenbohrung geht (oder die nur vergräbt) ist die Anlagenarbeitszahl etwas besser als bei LuftWasser. Aber eben nur dann, wenn die Luft kälter ist als das Erdreich an entsprechender Stelle. Auf's Jahr gerechnet wird eine WP mit Verlegung des Wärmetauschers im Erdreich eventuell 25% effizienter sein.
Hat aber Nachteile. 1. wenn du der Erde Wärme entziehst kommt die nicht so schnell nach wie bei Luft (der Wind weht halt) 2. die deutlich höheren Kosten für das Vergraben (Bohren oder andere Erdarbeiten).

Lassen wir 2. mal weg und verringern den Endenergiebedarf um die angenommene 25% bessere Effizienz - sind wir bei 500 Euro Unterschied im Jahr. (am Beispiel meiner Hütte)

Bei einem Haus mit 150qm Wohnfläche müsste man im Energieberechnungsblatt bei DEUTLICH unter 8000KWh Endenergiebedarf liegen. Die verbesserte Effizienz der Sole-WP ringt dann aber auch weniger ... daher gehe ich mal von max. 300 Euro im Jahr aus die man mit Bohrung sparen kann.

Wie auch immer: Wenn 2000 Euro Nachzahlung kommen stimmt etwas nicht.
Was sagt denn der Architekt dazu und der Energieberater? Welche Vorlauftemperatur wurde denn eingestellt? 60 Grad ist bei WP nicht sinnvoll.


Die Anlage wird i.a. nicht durch den Installateuer berechnet sondern durch einen Architekten/Energieberater - und das in Verbindung mit Wärmedämmmassnahmen, Fenstern, Dach, Flächenheizungen.
Wer einfach nur die Ölheizung raus wirft und dann eine WP einbauen lässt (weil das ja auf jeden Fall spart ???) wird natürlich sein blaues Wunder erleben. WP ist nur sinnvoll mit energetisch guten Gebäuden.

Gruß
SM
Spammerman ist offline   Mit Zitat antworten
Ungelesen 23.02.16, 11:43   #56
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Danke für die schöne Erklärung, ich werde mal berichten wenn es soweit ist und die Anlage in betrieb genommen wird.
Muss dazu sagen das wir bzw ich schon sehr sparsam bin was heizen und Wasserverbrauch angeht.

Temperatur in der Wohnung um die 20,5 grad (holzheizung ist tags über aus momentan)
Duschen nur sehr kurz, wobei das Wasser beim einseifen noch ausgestellt wird.
Baden eigentlich garnicht, Badewanne ist nur zur Zierde da.

Also was den Energieverbrauch angeht war ich schon immer sehr sparsam, und wie gesagt wir sind zu zweit auf knapp 130 qm und jetzt kommt ja noch der Kaminofen dazu.
Man liest auch im Netz sehr viele unterschiedliche Ergebnise der Wärmepumpe welche sicher auf die Gebäudehülle zurück zuführen sind und heizverhalten an sich.
Fängt dann an bei 50 euro Monat und endet bei 200 Euro, was ich so gelesen habe.

Ich muss mich nochmal eben melden, und zwar bin ich ja gerade auf der Suche nach einem Estrichleger, haben wir mit als Eigenleistungen angegeben, sind aber schon mit 2000 Euro kalkuliert.

Habe jetzt gesehen das es Fliesestrich gibt und dieser energetisch besser sein soll, dafür natürlich teurer.
Die Rede ist von kürzeren Aufheizzeiten und um bis zu 10 Grad niedrigere Vorlauftemperaturen.

Macht sowas Sinn? Oder ist das wieder alles teuer und unnötig?
housemeister1980 ist offline   Mit Zitat antworten
Ungelesen 23.02.16, 13:35   #57
Spammerman
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Fließestrich wird gegossen und verläuft fast wie Wasser. Wird also recht eben. Dauert aber länger beim Abtrocknen, ist ja jede Menge Wasser drin. Der herkömmliche Estrich ist da besser, braucht aber oft eine Eisenmatte zur Stabilisierung.
Der große Nachteil beim "herkömmlichen" Estrich ist, dass er gerne "schüsselt" (Aussage meines Architekten) . Bei Trocknungsprozess der von der Oberseite beginnt ziehen sich die Estrichecken im Raum gerne leicht hoch. Das passiert beim Fließestrich wohl nicht.

Zur Energie kann ich da nichts sagen. Mag sein, dass der Fließestrich die Wärme besser leitet, dann hat er aber vermutlich auch weniger Speicherkapazität. An 10 Grad weniger Vorlauftemperatur glaube ich aber eher nicht.


Herkömmlichen Estrich haben wir im Kaltkeller gemacht und in der Garage (als Verbundestrich) - sowie in den ebenerdig begehbaren Duschen.

Aber ob du mit 2000 hinkommst? Wie groß wird dein Häuschen?


Bei mir ist der Vorlauf der FBH über einen Außenfühler gesteuert. Vorlauftemperatur geht bis max. 38 Grad (laut Anzeige) - die Steuerung sagt max. 35 Grad.
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Ungelesen 23.02.16, 15:04   #58
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Danke schonmal, ich habe gelesen bei einem Estrichleger das dieser Fließestrich in 24 std begehbar sein soll.
Meine Hütte wird 126 qm groß, der Estrichleger hat einen Preis von 17 Euro pro qm dmit VB angegeben, ist also noch was rauszuholen.
Ich möchte auch für diese Arbeit keine Rechnung haben.

Achso es geht nur um den Estrich, Dämmung ist Heizungsbauer Sache bzw meine Eigenleistung wieder.
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Ungelesen 23.02.16, 16:14   #59
Spammerman
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Fließestrich ist recht schnell begehbar - ich würde in dennoch ein paar Tage länger ruhen lassen und nicht belasten. Gerade am Anfang reibt sich das Material schnell ab, bekommt Risse oder so. Lieber etwas warten bis er in sich Verbund hat.

Dämmung (8-10cm) hat bei mir der Estrichleger gemacht, incl. Randstreifen setzen und folieren. Dann kam der Installateur und hat die Leitungen der FBH in die Tackerfolie getackert.

Insgesamt lag der Estrich (gerundet 270qm Fließestrich + ca 100qm Verbundestrich) bei ca 10.000 Euro - also bei ca 27€/qm. Aber mit Rechnung, viel Dämmung, ohne Eigenleistung (bei der Menge ist das einfach auch eine Zeitsache) und den Trennfugen an Türdurchgängen. Dann kommt das etwa hin.



Edit:
Kleiner Tipp am Rande!
Bevor du die Dämmung auslegst. Nimm Hammer/Meißel und mach alle Knubbel von den Gipsern weg und kehre ordentlich durch (oder mit Industriesauger) Dann liegt das Styropor flacher/besser auf dem Beton auf und es gibt später nicht nach. Bei mir haben die Estrichleute die Vorreinigung "vergessen" und ich habe die Dämmung im Obergeschoss nochmals komplett entfernt, alles gereinigt und wieder ausgelegt.
Wenn du "Gift" aus dem Haus raushalten willst sollte das Styropor einige Tage lüften. Habe das bei mir 5 Wochen lose atmen lassen bevor der Estrich dann kam.
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Ungelesen 23.02.16, 19:53   #60
housemeister1980
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Schönen dank für die Tips, Spachtel arbeiten mache ich ja auch selbst, dann kann ich dem Bereich gleich ordentlich arbeiten.
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Ungelesen 23.02.16, 20:40   #61
Spammerman
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Du willst wirklich selbst die Gipsarbeiten machen? Das ist eine ziemliche Sauerei (wenn man da nicht wirklich geübt bist) - und gerade sollen die Wände ja auch werden.

Ich habe hier noch Q3-Spachtelung machen lassen und das war mir noch nicht gerade/glatt genug. Dann habe ich alles noch abgeschliffen und dann Tiefgrund drauf und Glattflies geklebt und gestrichen.

Achja!
Ich bin kein Freund von Farbe direkt auf den Gipswänden. Zuerst Tapete drauf, dann streichen - und damit die Tapete einfacher geklebt werden kann einfacher wieder runter kommt zuerst Tiefgrund streichen. Macht die Oberfläche auch härter.
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Ungelesen 23.02.16, 21:15   #62
gaston70
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Wenn er es kann....

Ich frage mich eher wie lange das dauern soll. Damals bei uns haben die den Estrich an einem Tag reingehauen. Wenn ich das alleine hätte machen müssen hättte ich 1. nichtmal das nötige Werkzeug gehabt und 2. schon gar nicht die Zeit.
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Ungelesen 23.02.16, 21:21   #63
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Mal schauen ob ich es selbst erledige, gemacht habe ich es schon und Wände verputzt mit rotband habe ich auch schon.
Komme zwar aus dem Bauhauptgewerbe aber alles ausser Elektrik, Estrich und Heizung traue ich mir zu bzw habe ich schon gemacht.
Ansonsten haben wir noch zwei Maler in der Familie und kennen tue ich auch noch welche.eine Fliestapete soll sowieso drauf, allein die Gase werden Spannungsrisse nicht verhindern in der Fläche.

Zitat:
Zitat von gaston70 Beitrag anzeigen
Wenn er es kann....

Ich frage mich eher wie lange das dauern soll. Damals bei uns haben die den Estrich an einem Tag reingehauen. Wenn ich das alleine hätte machen müssen hättte ich 1. nichtmal das nötige Werkzeug gehabt und 2. schon gar nicht die Zeit.

Keine sorge, ich habe Leute dir mir helfen. Werkzeug habe ich für jeden Bauabschnitt das Nötige. Ausser die Klempner Sachen.
Ja das mit der Zeit ist so eine Sache, sagen wir mal so wir haben keine eile, zahlen auch keine Miete sondern nur Nebenkosten. Die Baustelle ist 300 m entfernt, nach Feierabend und am we werde ich am Haus arbeiten. Also nach getaner Arbeit auf der Offiziellen Baustelle
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Ungelesen 15.03.16, 01:01   #64
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vergiss den Schornstein nicht sonst gibts Weihnachten keine Geschenke :/
__________________
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Ungelesen 01.04.16, 18:46   #65
zornvr66
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Hallo,
haben uns jetzt für ein Fertigteilhaus entschieden.
Das selbe Haus wurde uns von zwei unterschiedlichen Baufirmen abgeboten.
Ein paar Dinge sind doch unterschiedlich und da konnte mir google nicht weiterhelfen. Und zwar:

Eine Firma macht den Aussenputz im Werk die andere vor Ort. Vermute das es optisch gleichmäßiger vor Ort wird?

Unterschied zwischen Gipskarton und Gipsfaserplatten ausser Preis / fähigkeit Dübel und Nägel zu halten / empfindlichkeit bei Nässe?

Verbaut ist eine Fussbodenheizung, eine Firma bietet Nass und die andere Trockenestrich an? Fussbodenheizung und Trockenestrich geht das??


Vielen Dank
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Ungelesen 01.04.16, 19:33   #66
K:Laus
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Ein Fertighaus ist wohl die schlechterste Wahl und auch die Billigste.
Noch schlechter ist nur ein Fertig-Holzhaus, das hat nämlich mein Nachbar
Aber wenn man nicht vor hat es zu vererben, reicht es auch für die paar Jahre, die man lebt.

Edit:
Zitat:
Fussbodenheizung und Trockenestrich geht das??
Ja, kein Problem.

Zitat:
empfindlichkeit bei Nässe?
Wenn da innen was nass wird, ist es eh schon zu spät.
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Ungelesen 01.04.16, 21:09   #67
housemeister1980
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Zitat:
Zitat von K:Laus Beitrag anzeigen
Ein Fertighaus ist wohl die schlechterste Wahl und auch die Billigste.
Noch schlechter ist nur ein Fertig-Holzhaus, das hat nämlich mein Nachbar
Aber wenn man nicht vor hat es zu vererben, reicht es auch für die paar Jahre, die man lebt.

Edit:


Ja, kein Problem.


Wenn da innen was nass wird, ist es eh schon zu spät.

Hier sieht man mal wieder das es Leute gibt die Keine Ahnung haben.

Ein Fertighaus oder auch holzrahmenbau genannt, ist ein Vollwertiges haus welches nicht teurer oder günstiger ist als ein Massivhaus.

Von der Haltbarkeit ganz zu schweigen, ein Massivhaus hält ca 90-100 Jahre
Ein Rahmenbauhaus ca 80-90 Jahre.

Dann vererbe mal ein 100 Jahre altes Haus, was meinst was deine Enkel oder wer auch immer den Alten kasten erbt damit machen werden?
Genau, Bagger weg damit und neues Haus hinstellen.
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Ungelesen 01.04.16, 21:19   #68
K:Laus
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Zitat:
Zitat von housemeister1980 Beitrag anzeigen
Hier sieht man mal wieder das es Leute gibt die Keine Ahnung haben.
Ja, Haupsache du hast Ahnung
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Ungelesen 01.04.16, 21:25   #69
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Zitat:
Zitat von zornvr66 Beitrag anzeigen
Unterschied zwischen Gipskarton und Gipsfaserplatten ausser Preis / fähigkeit Dübel und Nägel zu halten / empfindlichkeit bei Nässe?
Gipskarton sind normale rigipsplatten die am meisten für den Innenausbau genommen werden, sind kostengünstiger als Faserplatten.

Gipsfaserplatten ( fermacel) sind spezielle auch für den Brandschutz geeignete Platten.Nimmt man normalerweise nur in Bereichen wie Kaminöfen oder eine Abtrennung zb zu einer Doppelhaushälfte im Dachgeschoss.

Gips ist immer empfindlich gegen Nässe, ob du jetzt Gipsplatten verwendest oder Gipsputz spielt keine rolle, beides nimmt Feuchtigkeit auf.

Ich würde Nassen Estricjh verwenden, Trockenestrich ist meiner meinung nach viel zu teuer um damit ein ganzes haus zu verlegen.

Zitat:
Zitat von K:Laus Beitrag anzeigen
Ja, Haupsache du hast Ahnung
Will ich hoffen, sonst hätte ich meinen Beruf verfehlt
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Ungelesen 01.04.16, 21:34   #70
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Zitat:
Zitat von housemeister1980 Beitrag anzeigen
Will ich hoffen, sonst hätte ich meinen Beruf verfehlt
Ja, hast du

Zähle mal die Vorteile auf, die für ein Fertighaus sprechen.
Ich finde die einfach nur erbärmlich - häng mal da z.B. ein paar Küchenschränke auf - ja wo ist denn die Latte

Hier mal eine Zusammenfassung, die meiner Erfahrung entspricht - bin nur zu faul, um es jetzt selber zu schreiben:


Zusammenfassung
Pro Massivhaus

höherer Wiederverkaufswert
bessere Winddichtigkeit
längere Nutzungsdauer
besserer Schallschutz
hoher Brandschutz
bessere Abschirmung von elektromagnetischer Strahlung
höherer Anteil Eigenleistungen möglich
frei planbarer Grundriss
ausgeglichenes Raumklima

Kontra Massivhaus

höhere Baukosten
längere Bauzeit
längere Trocknungszeiten

Pro Fertighaus

kürzere Bauzeit
niedrige/fixe Baukosten
Besichtigung von Musterhäusern möglich
Witterungsrisiko in der Bauphase minimiert
abgestimmte Haustechnik

Kontra Fertighaus

eingeschränkte Planung/Materialwahl
meist niedriger Wiederverkaufswert
schwieriger lösbare Luftdichtigkeit
kaum Wärmespeicherfähigkeit der Wände
trockenes Raumklima

Quelle:[ Link nur für registrierte Mitglieder sichtbar. Bitte einloggen oder neu registrieren ]
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