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Wollt ihr EU-Bürger sein oder Deutsche?

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Ungelesen 23.10.11, 22:41   #36
VVVVVVV
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Zitat:
Zitat von bambamfeuerstein Beitrag anzeigen
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einigen ist hier offensichtlich nicht klar, welche vorteile deutschland bzw. deutsche unternehmen von dem jetzigen system "EU" haben.

/edit: und was die bräuche und sitten angeht: nehmt uns deutschen den alkohol bzw. das bier weg und schaut mal, was dann noch von den bräuchen und sitten übrig bleibt
Alleine das die Exporte ins EU-Ausland seit 2000 um mehrere Prozente gesunken sind zeigt wie wertvoll die EU und der Euro für unseren Handel ist.

Wenn das dein Ernst ist tust du mir leid. Wir sind ein Land mit über 1000 Jahren Geschichte, wir haben das Auto erfunden, den Computer, den Buchdruck, die Glühbirne, das Telefon, die Straßenbahn, die Röntgenstrahlen, die Zahnpasta, den Kaffeefilter, den Fernseher oder die MP3 Datei.

Wir sollten endlich mal den Büßer-Anzug abstreifen und uns klarmachen in was für einem schönen Land wir leben und wie stolz wir darauf sein können. Viele Leute sind für ein freies Deutschland gestorben, daran sollte man immer denken.
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Ungelesen 24.10.11, 14:00   #37
neonerl
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Zitat:
Viele Leute sind für ein freies Deutschland gestorben, daran sollte man immer denken.
Du meinst die Amerikaner, Engländer, Franzosen und Russen, oder?
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Ungelesen 24.10.11, 16:21   #38
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Vllt wäre ein gemeinsamer europäischer Gesamtstaat für Deutschland doch die einzige Lösung Europa zu beherrschen. :-D

Nein, Spaß bei Seite. Wurden viele gute Gründe für einen europäischen Gesamtstaat verteilt und auch wenn ich als Deutscher meiner Nationalität patriotisch gegenüberstehe, habe ich nichts gegen ein vereintes Europa. Ich glaube es wäre Zeit für so einen Gesamtstaat - vor allen auch unter dem Hintergrund das sich die verschiedenen europäischen Kulturen über die Jahrzente immer näher gekommen sind und angeglichen haben. Die speziellen Kulturen (wie die Sprache auch z.B.) sollten den Ländern innerhalb eines europäischen Gesamtstaates allerdings nicht abgesprochen werden. So wie es heute Bayern in Deutschland gibt, dass teilweise eine ganz verschiedene Kultur zum Rest Deutschland pflegt (auch wenn hier die Differenzen minimal sind).
Ein geeintes Europa hätte auch in der Außenpolitik einen starken Arm und es wäre ein weiterer Teilschritt zu einer immer friedlicher werdenden Weltgemeinschaft.

Wie sagte Henry Kissinger doch mal so schön: “Wen muss ich anrufen, wenn ich mit Europa sprechen möchte?” - ein geeintes Europa würde vieles einfacher machen.
Ich persönlich würde mich aber auch eher als deutscher Europäer wahrnehmen und nicht nur als Europäer. Der Part kommt dann später eher meinen Kindern und Enkeln zu.
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Mit freundlichem Gruß,
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Ungelesen 24.10.11, 16:34   #39
VVVVVVV
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Zitat:
Zitat von >>>$*W*@*T*<<< Beitrag anzeigen
Vllt wäre ein gemeinsamer europäischer Gesamtstaat für Deutschland doch die einzige Lösung Europa zu beherrschen. :-D

Nein, Spaß bei Seite. Wurden viele gute Gründe für einen europäischen Gesamtstaat verteilt und auch wenn ich als Deutscher meiner Nationalität patriotisch gegenüberstehe, habe ich nichts gegen ein vereintes Europa. Ich glaube es wäre Zeit für so einen Gesamtstaat - vor allen auch unter dem Hintergrund das sich die verschiedenen europäischen Kulturen über die Jahrzente immer näher gekommen sind und angeglichen haben. Die speziellen Kulturen (wie die Sprache auch z.B.) sollten den Ländern innerhalb eines europäischen Gesamtstaates allerdings nicht abgesprochen werden. So wie es heute Bayern in Deutschland gibt, dass teilweise eine ganz verschiedene Kultur zum Rest Deutschland pflegt (auch wenn hier die Differenzen minimal sind).
Ein geeintes Europa hätte auch in der Außenpolitik einen starken Arm und es wäre ein weiterer Teilschritt zu einer immer friedlicher werdenden Weltgemeinschaft.

Wie sagte Henry Kissinger doch mal so schön: “Wen muss ich anrufen, wenn ich mit Europa sprechen möchte?” - ein geeintes Europa würde vieles einfacher machen.
Ich persönlich würde mich aber auch eher als deutscher Europäer wahrnehmen und nicht nur als Europäer. Der Part kommt dann später eher meinen Kindern und Enkeln zu.
Ich sehe das komplett anders. Ungleiches unter einen Hut zwingen wird immer für Konflikte sorgen, das sieht man jetzt schon wenn wichtige Staaten wie England überlegen auszutreten. Das wird durch Fehler wie den Euro oder verlorene Souveränität nicht besser.

Alleine der kuturelle Unterschied zwischen Nord und Süd-Europa ist riesengroß, das wird man genauso wenig unter einen Hut bekommen wie die USA, Mexico und Kuba.

Jedem Land seine Souveränität und Kutur, darüberhinaus Partnerschaften auf allen Ebenen, aber auch nicht mehr.

@neonerl

Nein ich rede z.B. von Robert Blum oder Claus Schenk Graf von Stauffenberg.
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Ungelesen 24.10.11, 18:17   #40
schnarke
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100% Pro EU

Gruß: schnarke
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Ungelesen 01.11.11, 19:57   #41
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Hallo

Ich sehe mich als Mensch. Warum müssen wir uns Kategorisieren? Nationalstaaten, was ist das denn? Eine Gruppe Menschen die sich dadurch Identifizieren,das auf einem Blatt (Geburtsurkunde) ein Zufall vermerkt wird?
Ich kann mich nicht in so etwas Kategorisieren lassen...jeder Mensch sollte Frei sein- zu gehen wohin er will. Es ist aus meiner Sicht Überflüssig sich in Nationalstaaten zu gliedern.

LG
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Ungelesen 01.11.11, 20:22   #42
Brownsound
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Europa als ein Staat basierend auf dem Förderalismus wäre meine favorisierte Situation.
Also die momentan noch souveränen Staaten in "Bundesländer" verwandeln.
Davon ist man aber noch weit entfernt...
Man weiß ja noch nicht einmal welche Staaten zu Europa gehören (Stichwort: EU Beitritt der Türkei)
Außerdem muss die Wirtschaft und Infrastruktur in allen Ländern angeglichen werden und
der Euro muss überall eingeführt sein (die Probleme sieht man ja jeden Tag im TV...)
Das wird ein langer, steiniger Weg.
Ich denke nicht, dass ich sowas noch erlebe, obwohl ich noch nicht mal 20 bin...
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Ungelesen 01.11.11, 23:08   #43
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Zitat:
Zitat von Safer Beitrag anzeigen
Ich sehe mich als Mensch. Warum müssen wir uns Kategorisieren? Nationalstaaten, was ist das denn? Eine Gruppe Menschen die sich dadurch Identifizieren,das auf einem Blatt (Geburtsurkunde) ein Zufall vermerkt wird?
Du wirst sicherlich auch schon bemerkt haben, dass der Unterschied zwischen Nationalitäten nicht nur auf ein Blatt Papier gedruckt ist, sondern auch in der Mentalität besteht.
(Falls nicht, so empfehle ich mal einen längeren Aufenthalt in anderen Ländern)

Zitat:
Zitat von Brownsound Beitrag anzeigen
Außerdem muss die Wirtschaft und Infrastruktur in allen Ländern angeglichen werden [..]
Wer soll das machen? Ein Zauberer?

Zitat:
Zitat von >>>$*W*@*T*<<< Beitrag anzeigen
Wie sagte Henry Kissinger doch mal so schön: “Wen muss ich anrufen, wenn ich mit Europa sprechen möchte?”
Klick

Ich bin mir sicher, dass Kissinger kein zweites Mal anrufen würde.
(Was nicht am Aussehen, sondern an der Inkompetenz der Dame liegt, die man auf den Posten gehievt hat)


P.S. Davon abgesehen kann man auch nicht einfach Asien anrufen. Oder Südamerika. Ein Kontinent ist nun mal kompliziert.
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Ungelesen 02.11.11, 00:45   #44
VVVVVVV
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Zitat:
Zitat von Brownsound Beitrag anzeigen
Europa als ein Staat basierend auf dem Förderalismus wäre meine favorisierte Situation.
Also die momentan noch souveränen Staaten in "Bundesländer" verwandeln.
Davon ist man aber noch weit entfernt...
Man weiß ja noch nicht einmal welche Staaten zu Europa gehören (Stichwort: EU Beitritt der Türkei)
Außerdem muss die Wirtschaft und Infrastruktur in allen Ländern angeglichen werden und
der Euro muss überall eingeführt sein (die Probleme sieht man ja jeden Tag im TV...)
Das wird ein langer, steiniger Weg.
Ich denke nicht, dass ich sowas noch erlebe, obwohl ich noch nicht mal 20 bin...
Der linke Traum von der gleichgeschalteten Welt wird niemals klappen, schon einzelne Staaten (DDR, ...) hat dieses Prinzip zerstört. Freiheit kann es nur in einem Nationalstaat geben, zu sehr unterschieden sich die Menschen aus Finnland und Griechenland. Man kann Ungleiches nicht unter einen Hut bekommen und "gleichmachen"? Wie soll das gehen? Hast du einen Zauberstab der das kann? Oder wollen wir mit unserem Wohlstand Verschwenderländer durchfüttern? So eine Konstruktion wird ja nicht mal von eben diesen Ländern gewollt. Europa muss das werden wozu es erschaffen wurde. Ein Bund souveräner Nationen. Alles andere schürt unter den Bevölkerungen Ärger und tötet jeglichen Wettbewerb ab.

Über so ein Modell müsste das Volk abstimmen und daher ist es gesichert das eben dieses niemals kommen wird und da können wir alle froh sein.
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Ungelesen 02.11.11, 11:36   #45
DeCore
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@VVVVVVV: Genau das ist das Problem, die Denkweise alles Gleich zu Schalten und zu Verwalten.
Sehe ich ebenfalls als sehr Kritisch, da die Unterschiede schon mit der Vorstellung und Wünschen nicht Konform laufen können. Die Lebensart jedes Landes ist Teils so Unterschiedlich. Und bin davon überzeugt, das niemand sich diesen Zwängen unterwerfen will.

Und da sind wieder die Neu-Links-Liberalen (Neo-Link-Liberalen) Die jedem Ihre Denkweise und Vorstellung aufdrücken wollen. Wer Kritisch dem gegen Übersteht, wird entweder aus dem Amt entfernt oder Denunziert.

Und die Europa Probleme sind viel weitreichender als man in den Aktuellen Medien erfahren wird. Hier wird einiges Unter dem Teppich gekehrt. Bis der Kollaps kommt, dann war es wieder niemand aus der Politik sondern es wird aufs Volk abgeschoben die Schuld, weil diese so Stur gewesen sind.

Nicht Ihren Stolz auf die Heimat aufgeben wollten und sich dem Großen Ganzen hingeben wollten. Zur Grauen Einheitsmasse verkommen. Diktiert von Oben.
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Ungelesen 02.11.11, 13:05   #46
Shimama
ist im naruto fieber <3
 
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Welch eine Tragik das ein Nazi in einer Rechtskurve stirbt weil er zuviel Gas gibt.
DEUTSCHER!
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Ungelesen 02.11.11, 15:41   #47
Exelto
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Ich glaub viele haben gar nicht verstanden was das wichtigste Ziel der EU ist, und warum sie auch, neben vielen wirtschaftlichen Vorteilen gegründet wurde: der europaweite Frieden.
So lange die EU besteht, so lange wird es auch sicher sein, dass es nicht zu Kriegen zwischen EU-Ländern kommt.
Klar, sie machen viel Schwachsinn, aber wenn man bedenkt, dass wir hier in Europa alle in Frieden leben können ist das schon eine beträchtliche Leistung!
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Ungelesen 02.11.11, 18:25   #48
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Zitat:
Zitat von Xeda Beitrag anzeigen
Und das wäre inwiefern schlimm? Israel ist eine Demokratie, die meisten Einwohner sind europäischer Abstammung, besitzt ein hohes BIP pro Kopf, eine hoch entwickelte Wirtschaft und es ist heute schon Mitglied der europäischen Sportorganisationen.

Sobald der Nahostkonflikt geklärt ist könnte Israel der Union beitreten.


also nie. Das geht schon seit 50 Jahren so und man sieht eher eine Verhärtung der Fronten als ein Fortschritt in Sachen Frieden.

Zitat:
Zitat von Exelto Beitrag anzeigen
Ich glaub viele haben gar nicht verstanden was das wichtigste Ziel der EU ist, und warum sie auch, neben vielen wirtschaftlichen Vorteilen gegründet wurde: der europaweite Frieden.
So lange die EU besteht, so lange wird es auch sicher sein, dass es nicht zu Kriegen zwischen EU-Ländern kommt.
Klar, sie machen viel Schwachsinn, aber wenn man bedenkt, dass wir hier in Europa alle in Frieden leben können ist das schon eine beträchtliche Leistung!
Seit dem 2. Weltkrieg gab es keinen Krieg mehr zwischen den EU Staaten. Das hat aber nix mit der EU zu tun.
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Ungelesen 03.11.11, 02:04   #49
VVVVVVV
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Zitat:
Zitat von Exelto Beitrag anzeigen
Ich glaub viele haben gar nicht verstanden was das wichtigste Ziel der EU ist, und warum sie auch, neben vielen wirtschaftlichen Vorteilen gegründet wurde: der europaweite Frieden.
So lange die EU besteht, so lange wird es auch sicher sein, dass es nicht zu Kriegen zwischen EU-Ländern kommt.
Klar, sie machen viel Schwachsinn, aber wenn man bedenkt, dass wir hier in Europa alle in Frieden leben können ist das schon eine beträchtliche Leistung!
Die klassische Übertreibung um Angst zu schüren. Wieso sollte es einen Krieg geben in Europa? Wer soll denn wen angreifen aus welchem Grund? So ein Schwachsinn. Das ist nur ein Pseudo-Argument damit die Eurokraten ihre Gleichschaltungs-Diktatur weiter aufbauen können ohne das das Volk rebelliert.
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Ungelesen 03.11.11, 07:22   #50
DeCore
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LOL... welchen Frieden bitten schon. Wie Blind und Naive muss man sein?? So wie Wir jetzt stehen, sieht es mal so aus. Die EU verhält sich wie das Römische Reich.

Die Bittsteller unterwerfen sich der EU, die die nicht wollen werden Gefügig "Finanziert" und wer dann immer noch nicht Spurt, dem drohen ganz andere Sachen. 2009 war Libyen mit Afrika in Verhandlung dort ein eigenes Banken und Wirtschaftssystem zu gestalten.

Ohne dem Druck der USA und Europa. Anfang 2010 nahm das erste Züge an. Gaddafi war im Begriff mehr als 250 Milliarden als erstes aus der EU aufzulösen. Und später weitere Milliarden.

Hauptsächlich waren Gelder Libyens in Europa verteilt.
In Frankreich mehr als 45 % der aus Öl und anderen Wirtschaftszweigen geparkte Gelder. Und siehe da als es Ende 2010 beinahe zur Realität wurde. Hatte man Libyen vom Freund zum Feind erklärt. 40 Jahre lang hat man Terror und Diktatur geduldet, jetzt wo man eigene Pläne abseits der USA und Europa machen wollte. Hat man Gaddafi gehängt damit die EU hoch lebe... Ave Zesar....

Man kann es auch so sehen; Die EU fixt alle Armen und Mittleren Länder an, damit diese Gefügig sind. Geld Spritze hier und dort. Und schon kommt der Arme Junkie bis der die Überdosis kriegt... Und siehe da, die Griechen wollen einen Entzug machen... Böse... sehr Böse...
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Ungelesen 03.11.11, 10:47   #51
janhoppe2
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EU-Bürger?
Das ist doch nur ein anderes Wort für Sklave. Wer sich von den EU-Kommisaren an der Nase herumführen lässt ist schlicht und einfach Sch(l)afmensch.
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Ungelesen 03.11.11, 17:55   #52
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Die Idee der EU, wie viele vor mir gesagt haben, ist doch im Grunde genommen gut.

Friede, freier Handel, Demokratie, Gleichheit, Sicherung der Menschenrechte. Sind doch im Grunde alles Punkte, die wir gerne für uns in Anspruch nehmen und über die wir uns freuen.

In der Theorie klappt das wunderbar. Die Starken helfen den Schwachen, damit sich die Staaten immer mehr annähern und irgendwann eine Einheit bilden. Europa, bzw. die EU wird zum global player. Die praktische Umsetzung wirft dabei jedoch so manches Problem auf:

Wie will die EU mit derzeit 27 Mitgliedstaaten (mit Kroatien, der Türkei und anderen Staaten wird derzeit verhandelt) effektiv Entscheidungen treffen? In der Kommission bekleidet jeder Staat - vereinfacht ausgedrückt - ein Ressort. Soll man sich zwingend neue Ressorts aus den Fingern saugen? Wie sollen Abstimmungen ablaufen? Soll in jede Sprach einzeln übersetzt werden?

Wo ist die Bürgernähe? Bekomm man - abgesehen von den Glühlampen - überhaupt mal was von den Entscheidungen der EU mit? Dabei gibt es schon Bücherweise Entscheidungen des EuGH usw...

Die EU versteht sich als politisches Konstrukt. Schon beim Beitritt Griechenlands zur Währungsunion war ALLEN beteiligten Politikern klar, dass Griechenland NICHT die verschiedenen Kriterien erfüllt, um den Euro einzuführen (niedrige Inflationsrate u.a.), einem Beitritt wurde nicht aus wirtschaftlichen, sondern aus politischen Gründen zugestimmt - was sogar die Professoren an der Uni in meiner ersten Europarechtsvorlesung kritisiert haben.

Dann der Lobbyismus. Große Unternehmen, Verbände usw... haben einfach zu große Macht, vertreten ihre Interessen, die einfach nicht ankommen.

Und die Politiker? Sowohl bei der bstimmung über den Vertrag von Lissabon als auch über den Retungsschirm wurden Politiker von den Medien befragt, worüber sie genau abstimmen, was z.B. grundlegende Inhalte des Vertrags sind. Die Antwort? Grundlegendes Nichtwissen. Folgendes Video zeigt das ganz anschaulich...
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Entweder ist es den Politikern komplett sausages, worüber sie abstimmen, oder ihre Stimmen sind gekauft, sodass sie sich ohnehin nicht mit dem Abstimmungsthema auseinandersetzen müssen. Jüngstes Beispiel hier Koch-Mehrin, denen sämtliche EU-Sitzungen vollkommen egal ist - Geld nimmt sie trotzdem für den Job, den sie eigentlich gar nicht ausführt (Bericht findet sich auch auf Youtube)

Die Frage ist auch: Wie entsteht Zusammengehörigkeit? Durch Sprache? Durch eine gemeinsame Geschichte? Durch Gewohnheit? Durch Religion? Kann die Türkei Mitglied der EU werden oder ist die Kluft zu einem mehrheitlich muslimisch geprägten Land zu groß?

Ich würde mich als "sauerländischen Europäer" ansehen. Einfach, weil ich glaube, dass ich viel mehr durch meine Heimat geprägt bin, als als Deutscher. Wie mein Vater immer sagt: Die Sauerländer Sturköppe... ob ich jetzt im Norden, in Sachsen, im Sauerland oder in Mayern aufwachse - es gibt riesige Unterschiede. Ich hoffe, dass die EU weiter existiert, dass es Fortschritte gibt. Die EU ist noch jung und da werden Fehler gemacht. Ich hoffe, dass die Politik sich besinnt, dass Entscheidungen überdacht werden. Idealerweise wäre ich für ein Kerneuropa, dass meinetwegen aus den ursprünglichen Kernstaaten besteht, alle übrigen Staaten, können sich anschließen, haben aber vorerst weniger Kompetenzen, bis sie sich an die Wirtschaft angeglichen haben (oder auch nicht). Und zwar de facto, und nicht, weil Politiker beide Augen zudrücken, um mal schnell Bulgarien mit aufzunehmen. Denn so wie es momentan aussieht, kann die EU nicht effektiv existieren.
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Ungelesen 03.11.11, 18:09   #53
lotuzk2
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Ich bin dafür wir gehen wieder auf die Bäume und bewerfen uns mit Kot ....
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Ungelesen 03.11.11, 18:48   #54
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Zitat:
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Du wirst sicherlich auch schon bemerkt haben, dass der Unterschied zwischen Nationalitäten nicht nur auf ein Blatt Papier gedruckt ist, sondern auch in der Mentalität besteht.
(Falls nicht, so empfehle ich mal einen längeren Aufenthalt in anderen Ländern)


Andere Mentalitäten werden aber nicht an Grenzen gemessen Kannst das am einfachsten in Europa sehen....
Nimm mal einen Südtiroler der ja Italiener ist laut dem Dokument von der Mentalität aber "Deutscher". Selbes gilt auch für Deutschland, während der Rheinländer eine Lustige Persönlichkeit ist , sind Bayern nicht unbedingt für Offenheit und Humor bekannt....
Meistens sind es Vorurteile gegenüber anderen Kulturen die eine Abschaffung von Nationalstaaten unmöglich macht.
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Ungelesen 04.11.11, 18:25   #55
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Vereinigte Staaten von Europa?

Der Euro ist nicht die Krönung des Einigungsprozesses. Er hat auch als „Motor“ versagt. Deutsche Politiker wollen das Einheitsprojekt nun erst recht forcieren. Sie werden scheitern.

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Hochinteressanter Beitrag zur aktuellen Lage.
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Ungelesen 05.11.11, 09:40   #56
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Europa hat nur eine Chance als schrankenfreie Handelsgemeinschaft. Der Versuch eine Gleichschaltung und Zwangszentralisierung kann nicht funktionieren. Hat auch niemals und zu keinen Zeitpunkt Real gegeben. Sozialismus oder Kommunismus sind in der Theorie immer Aufregend aber die Wahrheit ist Bitter. So wird ein Politisches Traumschloss United Europe nie Erfolgreich sein. Das durch Geld zusammen gehalten wird. Viele Völker der EU haben Angst, andere wollen hinein. Eines ist aber Wahrscheinlich, geht der Kurs so wie bisher weiter. Gibt es auch Zwangsläufig Krieg.
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Ungelesen 18.11.11, 06:52   #57
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Hi,
ich sehe es so,wir steuern unweigerlich den nächstem Weltkrieg zu,egal wie man es schön redet,siehe China gegen die sogenannten DEMOKRATEN,das Land der unbegrenzten Idioten,systemgerecht breit geduselt in den Systemmedien der leider deutscen Ochlokratie.Es gibt ja nunmal auch kein souverenes Deutschland,denn gebe es ein solches würde es auch keine faschistische EU geben
diese steht ja bekanntlich für VOLKERMORD!!!

Und vor alledem steht diese menschenverachtente Politik,so benennt man ja diesen Völkermord ,was ein Hohn,diametral zum deutschen Idealismus,Kant,Hegel,List,ergo der deutsche Idealismus ist der gtößte Freind dieser sogenannten Demokratie, nach Marx

ist das nicht geil........

siehe auch z. B. steuerboykott.org

TOD den OCHOLOKRATEN!!!!!!!!!
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Ungelesen 18.11.11, 07:11   #58
Scherbengericht
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Mir fällt gerade ein ,ich brauche ja nur 2000 Teuros um Euch zu ficken ,isst das nicht geil!!!!!!!


ICH gründe auch ne Bank,dann zocke ich euch alle ab mit ner Luftblase,ist das nicht geil

Es lebe der Komunismus
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Ungelesen 18.11.11, 08:23   #59
Adormus
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Nun, Europa ist etwas, das ich mir sehnlichst wünsche. Kleine Nationalstaatengebilde haben m.E in einer globalisierten Welt zu wenig Einfluss und werden von größeren einfach herumgeschubst. Man siehe nur, was die USA die letzten Jahrzehnte mit den europäischen Staaten gemacht haben. Stichwort Raketenschild in Polen. Das war ein offener Affront gegenüber der EU. Aber sie können es sich ja leisten, weil sie den Einfluss haben. Wir brauchen einfach ein Gegengewicht zu USA und VRC.

In einem europäischen Bundesstaat nach Vorbild Deutschlands wäre es möglich kulturelle Systeme zu übernehmen und dennoch ein Staat zu sein. Vgl. Bayern, Hessen und BW. Dort haben sich noch immer lokale Kulturen erhalten. Auch nach 140 Jahren! Sprich eine politische Union muss nicht gleich das Aussterben der kulturellen Diversität bedeuten. Eher im Gegenteil. Richtig angestellt kann man beides perfekt kombinieren. Dies beinhaltet vor allem, dass man keine Neidgesellschaft erschafft, wie es nach der Wiedervereinigung passierte. Wenn man aus diesen Fehlern lernt, ist ein einheitliches Europa mehr als nur Utopie und sehr wohl anzustreben.

Was ich mich immer wieder frage ist, was es denn für Nachteile hätte, einen europäischen Staat zu gründen. Hier höre ich immer wieder nur, dass die Länder zu verschieden seien oder dass dadurch die Kultur aussterben würde. Für mich sind das nur vorgeschobene Gründe. Natürlich sind Frankreich und Deutschland grundverschieden (allein schon von der politischen Wirkungsweisen der Staaten. Zentralistischer Staat vs. Föderalismus). Das bedeutet aber nicht, dass man gut zusammenarbeiten kann. Wenn Frankreich im europäischen Staat aufgeht, kann es als Bundesstaat weiterhin eine Zentralregierung besitzen, während Deutschland bei seiner Bundesländerlösung bleibt.

Nun muss ich sagen, dass ich von Geburt an Europäer bin. Mit Verwandten über den ganzen Kontinent verteilt. Somit habe ich auch schon weit über die Hälfte aller europäischen Länder besucht und bin auch deshalb enthusiastisch, was Europa angeht.

Europa verdient eine Chance.
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Ungelesen 18.11.11, 14:13   #60
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Zitat:
Zitat von Scherbengericht Beitrag anzeigen
Mir fällt gerade ein ,ich brauche ja nur 2000 Teuros um Euch zu ficken ,isst das nicht geil!!!!!!!


ICH gründe auch ne Bank,dann zocke ich euch alle ab mit ner Luftblase,ist das nicht geil

Es lebe der Komunismus
1. lern mal richtig deutsch und 2. was hat dein Text jetzt mit dem Thread titel zu tun??? Genau NIXXXXX


Mann kann ja beides zu gleich sein, Deutscher und EU Bürger. Aber ich bezweifle Stark wenn du ne Bank aufmachen würdest das du die Leute mit ner Luftblase abzocken könntest.....
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Ungelesen 18.11.11, 14:29   #61
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In einem europäischen Bundesstaat nach Vorbild Deutschlands wäre es möglich kulturelle Systeme zu übernehmen und dennoch ein Staat zu sein. Vgl. Bayern, Hessen und BW.
Wenn du schon die Bundesländer als Vergleich heranziehst, dann betrachte mal den dortigen Länderfinanzausgleich.
Das sieht nämlich so aus, dass einige wenige Bundesländer den Rest finanzieren.
Das Gleiche läuft im grossen Maßstab in der EU: Einige wenige Länder füttern den Rest der maroden Staaten durch. Im Gegenzug dafür tritt Deutschland Stück für Stück seine nationale Souveränität ab.

P.S. Die nächsten Pleitekandidaten sind Italien, Spanien, Portugal.
Kannst dir an den Fingern abzählen, wie lange das noch gut geht.
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Ungelesen 18.11.11, 15:46   #62
- xXx -
Erfahrenes Mitglied
 
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- xXx - hatte eine beschämende und traurige vergangenheit | -5 Respekt Punkte
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Meine Antwort ja ich gehöre gerne zur EU
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StGB §328: Unerlaubter Umgang mit radioaktiven Stoffen und anderen gefährlichen Stoffen und Gütern - 5 Jahre Haft
UrHG §108a: Urheberrechtsgesetz
Gewerbsmäßige unerlaubte Verwertung - 5 Jahre Haft
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Ungelesen 18.11.11, 15:57   #63
Nana12
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Zitat:
Zitat von redspot Beitrag anzeigen
P.S. Die nächsten Pleitekandidaten sind Italien, Spanien, Portugal.
Kannst dir an den Fingern abzählen, wie lange das noch gut geht.
"... Deutschland" Denn die Wege, die gerade umherschwirren, ist nur Katastrophe in verschiedenen Farben.

Es ist ein Irrsinn zu behaupten "Deutschland trete seine Souveränität ab". Sind wir mittlerweile derart unter der Dunstglocke der Verblödung angelangt, dass wir nicht merken das wir es sind, die Europa zugrunde richten? Mit unserer idiotischen Vorstellung ein Staat könnte sich mit Austeritätpolitik gesundschrumpfen? War ist nicht Kauder der stolz verkündete "Europa spreche deutsch"? Ok mit "deutsch" meint er nicht die Sprache seiner verblödeten Anhänger. Er meint natürlich den ökonomischen Unsinn, den jetzt die Staaten umsetzen müssen, um vollends vor die Wand zu fahren. Oder warum wurden gewählte Regierungen gegen Banker ausgetauscht? Was tausende Demosntranten nicht schafften, schaffen die Finanzmärkte im Handumdrehen.

Der Länderfinanzausgleich war auch völlig in Ordnung. Er stammte noch aus einer Zeit in der man sich die Realitäten klar machte, die unterschiedliche Leistungsfähigkeit mit sich brachte (und nicht nur der Finanzausgleich). Und gerade wir sollten mal brav den Rand halten, denn ohne Schuldenstaaten wäre unser Export an Boden. Der Binnenmarkt wurde ja bereits zur Stagnation verdonnert.
Also lass uns doch nochmal auf die Schnauze fliegen wie damals 1930, und eine lange Mauer gegenüber der Peripherie errichten. Mal sehen wie lange sich das deutsche Geschäftsmodell hält. Dann erst wird die Worthülse "Zeche zahlen" für die meisten von uns eine wirkliche Bedeutung haben. Wenn ich nicht selbst davon betroffen wäre, würde ich das ganze mit einer gewissen Genugtuung betrachen.
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Ungelesen 18.11.11, 16:53   #64
redspot
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Du sagst letztlich auch nichts anderes, als dass die Länder wirtschaftlich nicht zusammenpassen.

Zitat:
Zitat von Nana12 Beitrag anzeigen
Es ist ein Irrsinn zu behaupten "Deutschland trete seine Souveränität ab".
Vielleicht gefällt dir das Wort Kompetenzen besser. Gemeint ist letztlich das Gleiche.
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Ungelesen 18.11.11, 17:08   #65
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Ich glaube du verwechselst da etwas...
Kompetenz hatte Deutschland noch nie, rein wirtschaftlich gesehen. Das würde nämlich auch mit Verantwortung zu zun haben. Nicht umsonst (deswegen entstanden ja die "Schuldenstaaten") ist D in allen Prognosen vorne. Zu Lasten der importierenden Länder.

Souveränität?

Wohl auch nur die wirtschaftliche. Die politische wurde schon 1951/-57 bei der Gründung der EG/EGKS/EWG/Euratom weitgehendst abgetreten. Ziel war es schon immer, dass sich (gerade die "BRD") D unter dem Deckmantel der heutigen EU mit einer nicht gültigen Verfassung; nur Sondervertrag(siehe meine Sig) begibt.

"D" hat eine grosse Teilschuld am Niedergang der sogenannten Schuldenländern.
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Ungelesen 18.11.11, 18:16   #66
redspot
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Bevor noch weitere Mißverständnisse entstehen:
Zitat:
Kompetenz (lat.: Zuständigkeit, Befugnis, Fähigkeit). K. bezeichnet die (üblicherweise in der Verfassung festgelegten) Regelungen über die Zuständigkeiten der Staatsorgane, in Bundesstaaten auch die Aufteilung der Zuständigkeiten zwischen dem Bund und den Gliedstaaten (und ggf. weiteren politischen Ebenen, z.B. den Kommunen).
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Andere Wortbedeutungen meinte ich in diesem Zusammenhang nicht.

Also nochmal: Deutschland gibt mir zu viele Kompetenzen ab.
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Ungelesen 19.11.11, 11:43   #67
Nana12
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Zitat:
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Du sagst letztlich auch nichts anderes, als dass die Länder wirtschaftlich nicht zusammenpassen.
Und du scheinst das monokausal auszulegen. Sage mir warum unsere bayrischen Patrioten wohl doch einsehen, das es ihnen nichts bringt den Bund zu verlassen. Denn es ist ja im Grunde nichts anderes.

Du kannst es übrigens nennen wie du willst. Die "Souveränität" wird dazu benutzt zum Nachteil Europas und Deutschlands zu handeln (hier meine ich ausnahmsweise die Bevölkerung). Auch wenn diverse Medien das gerne anders darstellen möchten. Man muss ja die verlorenen Gemüter auf Spur bringen.
Was hier als Souveränitätsverlsut wahrgenommen wird, ist Flickschusterei für den Fall den die herrschende ökonomische Ideologie nie vorsah.
Nana12 ist offline   Mit Zitat antworten
Ungelesen 19.11.11, 13:24   #68
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Zitat:
Zitat von Nana12 Beitrag anzeigen
Sage mir warum unsere bayrischen Patrioten wohl doch einsehen, das es ihnen nichts bringt den Bund zu verlassen.
Weil nach 3 Maß Bier jeder Bayer zum Patriot wird und am nächsten Tag ist man wieder nüchtern.
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Ungelesen 22.11.11, 16:48   #69
Adormus
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Zitat:
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Wenn du schon die Bundesländer als Vergleich heranziehst, dann betrachte mal den dortigen Länderfinanzausgleich.
Das sieht nämlich so aus, dass einige wenige Bundesländer den Rest finanzieren.
Das Gleiche läuft im grossen Maßstab in der EU: Einige wenige Länder füttern den Rest der maroden Staaten durch. Im Gegenzug dafür tritt Deutschland Stück für Stück seine nationale Souveränität ab.

P.S. Die nächsten Pleitekandidaten sind Italien, Spanien, Portugal.
Kannst dir an den Fingern abzählen, wie lange das noch gut geht.
Das hat weniger mit der politischen Zusammenarbeit zu tun, als mit der Tatsache, dass einzelne Länder schlecht wirtschaften. Somit ist das in meinen Augen kein Grund, das Projekt Europa abzuschreiben. Zumal derzeit fast jeder Staat auf der Welt diese Probleme hat. Selbst das vielfach gelobte China steckt in einer Strukturkrise...und dabei ist ihre Wirtschaft noch am Anfang. Etwa so, als hätte es diese Wirtschaftskrise zu Beginn des deutschen "Wirtschaftswunders" gegeben. Deutschland steht nur deswegen besser da, weil es jahrzehntelang von der Schwäche anderer europäischer Staaten profitiert hat.

Außerdem wäre m.M.n. eine Staatsbildung förderlich, wenn es darum geht, Defizite abzutragen. Mit einer genormten politischen Kaste lässt sich wesentlich mehr erreichen als mit dem Flickenteppich, den heute die EU darstellt.

Ich habe bis heute noch kein einziges Argument gesehen, das wirklich auf Fakten basiert. Abseits des Stammtischdenkens á la "Wir geben zu viele Kompetenzen ab!" und "Wir bezahlen denen doch alles!" kommt da nichts rüber.
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Ungelesen 22.11.11, 19:07   #70
redspot
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Durch den Vertrag von Lissabon geben die Mitgliedsstaaten weitgehende Kompetenzen an die EU ab.
Lies bitte selbst. Das Ungetüm ist (jedenfalls für mich) kaum in wenigen Sätzen zusammenzufassen.
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