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Ungelesen 09.09.20, 10:21   #1
MunichEast
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Standard Rechtsextreme AfD-„Füllkandidatin“

Zitat:


Die AfD tritt bei den nordrhein-westfälischen Kommunalwahlen am Sonntag in Emmerich in einem Wahlbezirk mit einer Rechtsextremistin an, die immer wieder durch aggressive Reden aufgefallen ist.

Seit einigen Tagen sorgt die Personalie in Emmerich am nördlichen Niederrhein für Aufregung, mehrfach wurde darüber in Lokalmedien berichtet. Stefanie „Steff“ van L. tritt dort im Wahlbezirk 140 an, in der Kandidatenliste im Amtsblatt wird sie schlicht als Schneiderin und mit dem Geburtsjahr 1971 dargestellt. Bei den Kommunalwahlen ist es für kleine Parteien wichtig, dass alle Wahlbezirke in einer Kommune besetzt sind, um viele Stimmen zuholen, damit die wichtigen Kandidaten über die Reserveliste in den Rat einziehen können. Manche Wahlbezirk-Kandidaten sind bei neuen oder kleinen Parteien oft keine Mitglieder, zuweilen nennt man sie despektierlich „Füllkandidaten“.

Van L. ist offenbar eine solche. Nachdem die Kandidatur und ihre rechtsextremen Aktivitäten teils bekannt wurden, forderten die anderen Parteien dazu auf, sie müsse von ihrer Kandidatur zurücktreten. Die AfD teilte dazu mit, man werde den „Fall“ überprüfen. Emmerichs AfD-Chef Christoph Kukulies wurde in der „Rheinischen Post“ zugleich zitiert mit Aussagen, wonach die anderen Parteien im „Fall van L.“ nur „reinen Populismus“ betrieben. Zudem betonte er: „Rechtsextremes Gedankengut und Gewaltbereitschaft haben in der AfD keinen Platz.“

Aktuell als Kopf von „NRW stellt sich quer“

Stefanie van L. war vor Jahren in Köln aktiv, dann im Ruhrgebiet im Umfeld der „Bruderschaft Deutschland“ sowie in deren Frauengruppe „Schwesternschaft Deutschland“. Darüber hinaus gehörte sie immer wieder unterschiedlichen Gruppen aus dem rechten Spektrum an oder kooperierte mit diesen auch in anderen Teilen Deutschlands. Aktuell gilt sie als Kopf der rechtsextremen Initiative „NRW stellt sich quer“. An Protesten gegen einen Besuch von Bundeskanzlerin Angela Merkel im August in Essen nahmen auch Neonazis der Miniaturpartei „Die Rechte“ teil. (bnr.de berichtete) Zu einer Mahnwache in Düsseldorf kürzlich waren ebenfalls überwiegend Rechtsextremisten erschienen. (bnr.de berichtete)

Auch wenn „NRW stellt sich quer“ und van L. unterdessen teils als marginalisiert angesehen werden und entsprechende Versammlungen nun klein ausfallen, war das nicht immer so. Van L. hielt Reden auf rechtsextremen und fremdenfeindlichen Versammlungen. Etwa Anfang Februar 2019 in Düsseldorf, wo sie als „Frau und als Mutter“ auftrat. Sie rief zum „Widerstand“ auf und werde diesen so lange leisten bis die „Politiker, die Verbrecher da oben“ weg seien. Sie dankte in ihrer aggressiv vorgetragenen Rede zudem allen „die vor 80 Jahren ihr Leben ließen für unsere Freiheit und für unsere Sicherheit.“

Kontakte zur „Bruderschaft Deutschland“ und den „Steeler Jungs“

Im September 2019 trat van L. bei einem großen rechtsextremen und fremdenfeindlichen Aufmarsch in Mönchengladbach für „NRW stellt sich quer“ ans Mikrophon. Gewalt, rief sie in der für sie üblich agitatorischen Art dem in Teilen gewaltaffinen bis gewaltbereiten Publikum zu, werde man stoppen. Gemeint war damit aber die Gewalt von Migranten. Es gehe darum den „Wendepunkt“ einzuleiten und eine „Flamme der Hoffnung durch die ganze Nation[zu] tragen“, denn man sei der „deutsche Widerstand“. Man werde „massiv Widerstand leisten“ und ein „Feuer entfachen“ und dabei „keinen einzigen Schritt mehr weichen“, denn es müsse nur noch vorwärts gehen. Im November vergangenen Jahres trat die jetzige AfD-Kandidatin bei einer rechtsextremen Demonstration in Duisburg auf. Dort hielt sie eine apokalyptische Rede, wonach Deutschland dank Migration, Flüchtlingen und Muslimen untergehe. Im ihrer gewohnt aggressiven und demagogischen Art skizzierte sie einen Untergangsmythos, wobei Migranten und Muslime meist nur als Kriminelle vorkamen.

Einer ihrer letzten großen Auftritte als Rednerin, bevor ihre Aktionen im Namen von „NRW stellt sich quer“ kleiner ausfielen und sie nunmehr für die AfD eine „Füllkandidatin“ wurde, hatte sie im Mai dieses Jahres. In Leverkusen trat sie bei einem Aufmarsch des extrem rechten „Aufbruchs Leverkusen“ auf. Nach einigen Anmerkungen und aggressiven Pöbeleien gegenüber Gegendemonstranten brach „Steff“ indes diese Rede ab. Zuhörer, darunter Neonazis, hatten sich von ihrer Aggressivität anspornen lassen und pöbelten ebenso. (bnr.de berichtete) In den kritischen Berichten der Lokalzeitungen über diese AfD-Kandidatin wurden rechte Postings der in den sozialen Netzwerken als „Steff Charlotte“ firmierenden Frau sowie solche von „NRW stellt sich quer“ dokumentiert. Das antifaschistische Bündnis„Essen stellt sich quer“ skizzierte nun zudem in einer Stellungnahme die Kontakte der AfD-Kandidatin zu militanten Gruppen wie der „Bruderschaft Deutschland“ und den „Steeler Jungs“.[ Link nur für registrierte Mitglieder sichtbar. Bitte einloggen oder neu registrieren ]

Ein Hitlergruß wie aus dem Lehrbuch durch Peter O., Stefanie van Laak direkt daneben. Die Dame mit dem Daumen hoch ! Aber sie hat auch eine Stimme, wie letztes Jahr auf der großen Demo der Faschisten in Berlin, da skandiert sie den Schlachtruf der NPD und Autonomer Nationalisten “[ Link nur für registrierte Mitglieder sichtbar. Bitte einloggen oder neu registrieren ]” Wer reinhören mag, Minute 1:22.

Die AfD ist eine Gefahr für Deutschland !
__________________
„Die AfD feiert es immer, wenn es den Menschen schlecht geht“
Cem Özdemir

Geändert von MunichEast (09.09.20 um 10:50 Uhr)
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