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Arbeiten bis 70? Es gibt bessere Ideen, um die Rente zu sichern

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Ungelesen 17.07.17, 10:31   #1
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Standard Arbeiten bis 70? Es gibt bessere Ideen, um die Rente zu sichern

Zitat:
Arbeiten bis 70? Es gibt bessere Ideen, um die Rente zu sichern

Politiker beschwören, dass wir immer länger arbeiten müssen, um die Rentenkasse zu sanieren. Dabei muss das nicht sein: Um die Alterssicherung zu retten, gibt es bessere Ideen.

Was soll man von einem Mann halten, der in einer Kontaktanzeige über sich schreibt: Er habe "nur ein Auge", pflege "ein seltsames Sozialverhalten" und müsse "einen Studentenkredit von 146.000 Dollar" zurückzahlen. Ein Spinner?

Vielleicht. Doch Michael Burry, so heißt der Mann, ist ziemlich vernünftig. Hollywood hat ihm mit dem Film "The Big Short" ein Denkmal gesetzt, und von ihm könnten Politiker, Journalisten und Ökonomen einiges lernen. Burry hat etwas inzwischen sehr seltenes getan. Er hat die Realität beobachtet. In den Jahren 2003 und 2004 hat er Immobilienkredite der US-Banken untersucht und entdeckt: Die Darlehen sind faul. Ihre Besitzer werden die Raten nicht zurückzahlen können, die Geldhäuser sitzen auf Sprengstoff, der in die Luft gehen wird.

Zu dieser Zeit glaubte kaum jemand an eine Finanzkrise. Politiker und Investmentgurus beschworen die Börse als heiligen Gral der Zukunft. Wen interessiert schon Michael Burry. Doch der Mann ließ sich nicht beirren, wettete gegen den Boom, und als 2008 tatsächlich die Krise ausbrach, strich sein Hedgefonds einen Gewinn von 500 Prozent ein. "Ich muss auf die Fakten vertrauen", sagte Burry. Er wusste, die Realität würde sich Bahn brechen.

Was sind die Fakten bei der Rente?

Auf die Fakten vertrauen. Die Wirklichkeit anschauen. Das sind seltene Tugenden geworden. Politiker, Ökonomen und manche Journalisten bauen sich ihre eigene Welt, sperren die Realität aus.

Nehmen wir die Rente. Dort gibt es einen Satz, der zum Refrain der Sozialpolitik geworden ist, der dem ehrwürdigen CDU-Finanzminister Wolfgang Schäuble ebenso über die Lippen kommt wie SPD-Denkmal Franz Müntefering. Er lautet: "Wenn die Leute älter werden, müssen sie auch länger arbeiten." Es reicht nicht, mit 65 oder 67 in den Ruhestand zu wechseln. In Zukunft müssen wir bis 70, 71 oder 75 Jahren malochen. Nur so überlebt die Rentenkasse.

Ich habe diesen Satz geglaubt. Lange Zeit jedenfalls. Er klingt so.... logisch. Doch inzwischen zweifele ich, ob er stimmt. Die Fakten sprechen dagegen.

Im Jahr 2012 haben wir begonnen, dass gesetzliche Rentenalter anzuheben, und zwar so wie es die Deutschen mögen - ziemlich langsam. Innerhalb von 18 Jahren steigt es von 65 auf 67 Jahre, in den ersten 12 Jahren um jährlich einen Monat, in den folgenden sechs Jahren um je zwei Monate. Momentan liegt das Rentenalter bei 65 Jahren und 5 Monaten, bis zum Ziel von 67 Jahren liegt noch drei Viertel des Weges vor uns.

Rentenkasse gedeiht prächtig

Dennoch gedeiht die Rentenkasse prächtig. Die Überschüsse sind enorm gewachsen, in den Jahren 2013, 2014 und 2015 lagen sie bei über 32 Milliarden Euro, in den letzten 35 Jahren waren sie noch nie so hoch und sogar der Beitrag sank etwas. Die Horrorprognosen, die einige Bescheidwisser vor einigen Jahren predigten, verschimmeln längst im Müll.

Es klingt wie ein Märchen. Die Rente hat sich saniert, ohne dass die heilsversprechende Reform groß umgesetzt wurde. Das Rentenalter von 67 Jahren gilt ja erst im Jahr 2030.

Woran das liegt? Am Jobwunder. Deutschland erlebt seit über sieben Jahren einen Boom. Die Arbeitslosigkeit sinkt, die Beschäftigung steigt, und die Tresore des Staates können die Euro-Milliarden an Steuern und Abgaben kaum noch aufnehmen. Inzwischen wirkt der Boom wie ein Jungbrunnen für unsere Sozialsysteme. Lange Zeit vergreisten unsere Krankenkassen, weil die Versicherten älter wurden. Doch weil mehr Menschen aus Spanien, Portugal, Frankreich, Italien und Osteuropa zuwandern, hier arbeiten, und Sozialabgaben zahlen, ändert sich der Trend. AOK, Barmer und Co. altern nicht mehr. Ähnlich geht es der Rentenkasse, denn wer Kassenabgaben zahlt, überweist auch Rentenbeiträge und seit 2010 zahlen über 1,5 Millionen zusätzliche Zuwanderer ein.

Den Boom pflegen

Was das heißt? Um die Rentenkasse zu retten, müssen wir nicht länger arbeiten. Wir müssen den Boom pflegen, mehr qualifizierte Arbeitskräfte anlocken und die Digitalisierung zähmen. Ich hätte da ein paar Ideen.

Warum entlasten die Parteien nicht jene Leute, die das Geld wirklich brauchen? Das sind Geringverdiener, die kaum Steuern zahlen, aber unter Sozialabgaben leiden. Für sie könnte man – ähnlich wie in der Steuer – einen Freibetrag für Sozialabgaben einführen. Das würde den Boom verlängern. Weil diese Menschen viel zu wenig verdienen um zu sparen, müssen sie das Geld ausgeben. Das stärkt die Konjunktur.

Warum fehlt ein vernünftiges Einwanderungsgesetz? Nur so strömen in Zukunft genügend junge Leute ins Land und halten die Wirtschaft in Schwung. Wie segensreich Zuwanderung wirkt, zeigt der Ausländer-Magnet Berlin. Beim Wachstum schob sich die Hauptstadt an die Spitze, vor fast alle anderen Bundesländer.

Steuern für Roboter

Und warum packen wir die Digitalisierung nicht richtig an? Dass sie eine "epochale Veränderung des Lebens" ist, wie Angela Merkel sagt, stimmt ja. Doch sie kann auch Millionen Jobs bei Banken, Versicherungen, Handel und Industrie vernichten, worunter nicht nur die Menschen litten, sondern auch der Staat. Ihm fehlten Steuern und Sozialabgaben. Warum denken wir nicht über Abgaben für Algorithmen oder Steuern für Roboter nach? Oder grübeln, wie sich die Profiteure der neuen Zeit, die Internet-Popstars Marc Zuckerberg, Jeff Bezos oder Tim Cook und ihre Firmen Facebook, Amazon, Apple und Co. ein wenig schröpfen lassen? Das würde der Rente mehr helfen als länger zu arbeiten.

Der französische Philosoph Voltaire hat einmal gesagt: "Je häufiger eine Dummheit gesagt wird, desto mehr bekommt sie den Anschein von Klugheit." Bei der Rente sollten wir die Dummheiten der Vergangenheit nicht wiederholen. Die Wirklichkeit entscheidet am Ende. Und die Fakten. Michael Burry hat es gezeigt.

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Ungelesen 17.07.17, 14:56   #2
Luzifon
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Also wenn ein Autor schon mit Burry bis Voltaire ankommt und dann doch nur Fake News verbreitet...

Michael Burry hat zu einer Zeit erkannt als Banken sich dumm und dämmlichen an CDOs verdient haben dass diese zukünftig zusammenfallen werden. Der Autor stellt nun fest das heute die Rentenkasse boomt wie vor 2007 CDOs, eine entsprechende Analyse der Bevölkerungs struktur und Entwicklung in Zukunft fehlt komplett. Sprich der Autor verhält sich so wie die Banken vor 2007, daher sollte er sich selbst mal mit dingen befassen die er predigt.
Wieso er uns die Zahlen aus 2016 verschweigt ist auch klar denn dort haben wir wieder mehr als 2MRD defizit ([ Link nur für registrierte Mitglieder sichtbar. Bitte einloggen oder neu registrieren ]).

Was fehlt für eine runde populismus? Ganz große Zahlen die zwar ein wenig korrekt sind aber völlig falsch interpretiert werden. Da nimmt man sich hier die gigantische Summe von 32 Milliarden, erweckt natürlich den eindruck die Schwimmen im Geld und der dumme Bürger wird abgezockt. Erstens wurde mit dem Überschuss andere Sozialleistungen quer finanziert (Flüchtlinge und Co), daher das Geld ist nicht mehr da. Zweitens, obwohl sich 32MRD soviel anhören bekommt man damit nicht im Ansatz auch nur 2 Monate Rentenauszahlung finanziert. Sprich 32MRD Überschuss über 3 Jahre ist verdammt hart auf Kante genäht.

Nun hätte ich mir vom Autor gewünscht er nimmt Bezug auf den erwarteten Finanzbedarf ab 2030. Ds dieser enorm steigt ist klar wenn die Babyboomer ins Rentenalter kommen. Aber kein einziges Wort davon vom Autor, genau wie Deutsche Bank und Co kein Wort von faulen inhalten in ihren CDOs hören wollten.

Dann noch ein wenig Werbung für Zuwanderung, auch wenn Deutschland immer weiter zurückfällt was zuwanderung von qualifizierten Fachkräften angeht zugunsten von unqualifizierten Sozialhilfeempfängern hört es sich immernoch gut an. Dann noch ein verweis auf unser Multikulti-Boom-Stadt Berlin, ja bei einer viertel Millionen neuer Menschen deren Rechnungen der Staat zahlt ist ein entsprechendes Wchstum auch vorprogramiert. Ändert nichts daran das Berlin höchst defizär ist und ohne Länderfinanzausgleich schon lange Pleite. Ein sehr tolles Beispiel wie man es nicht machen sollte, ausser man will die Rente in die Pleite treiben.
Der Autor ist zweifelsohne ein Fan von Zuwanderung, liefert auch eine schöne Zahl dass 1,5 Millionen Ausländer mehr als 2010 in die Rentenkasse einzahlen. Weitere Fakten dazu sind dass Insgesamt weniger als 5 Millionen Ausländer einzahlen bei über 10 Millionen die hier leben ([ Link nur für registrierte Mitglieder sichtbar. Bitte einloggen oder neu registrieren ] , [ Link nur für registrierte Mitglieder sichtbar. Bitte einloggen oder neu registrieren ]). Aus den Zeitreihen geht auch hervor dass es sich zuletzt so entwickelte dass auf einen neuen Einzahler drei kommen die nicht Einzahlen. Sprich diese Bevölkerungsgruppe trägt sich nichtmal im Ansatz selbst und wird dies auf absehbare Zeit auch nicht, sprich unser Rente wird ganz bestimmt nicht durch Zuwanderung finanziert.

Was fehlt zu der perfekte Fake News dieser Tage? Noch ein wenig Hetze. Also drauf auf diese Bösen großen kapitalistischen US Unternehmen. Wenn man nichts als Unsinn hat muss ja jemand am Ende die zeche zahlen, nur Blöd das selbst der Globale Gewinn von Facebook und Co im Jahr 2030 nicht reichen werden um die Renten Lücke zu stopfen.

Fazit, wenn sich ein Autor hinstellt und von "Auf Fakten vertrauen" fasselt und dann lediglich ein einzigen Fakt (Singular) präsentiert und diesen dann auch noch völlig falsch interpretiert. Ja dann sollte sich der gute Herr nicht an großen Philosophen wie Voltaire vergehen. Ob das nun schon Fake News sind oder einfach billiger Populismus sei mal dahingestllt, mit der Wahrheit oder Fakten hat dieser Artikel recht wenig am Hut.
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Da ich nach längerer Zeit mal wieder etwas Luft und Lust habe kann ich gerne auf Wunsch ReUpps älterer Anime Serien vornehmen zu denen es keine aktiven Links mehr gibt. Einfach PN ;-) Stand: Juli 2017
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Ungelesen 17.07.17, 16:28   #3
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Zitat:
Arbeiten bis 70? Es gibt bessere Ideen, um die Rente zu sichern
Ja, natürlich gibt es bessere Ideen um die Rente zu sichern!
Mein Vorschlag...

Arbeiten bis 85 oder höher!

Diese Art von Diskussionen werden doch nur noch von Blödmenschen geführt.
Ohne Systemänderung funktioniert da nichts. Ist halt nicht gewollt.
Dino99 ist offline   Mit Zitat antworten
Ungelesen 17.07.17, 18:37   #4
Nana12
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Du grüne Neune, was für ein Unsinn. Man sollte auf die wirklichen Fakten vertrauen: Das Rentensystem war seit bestehen immer an der Lohnentwicklung gekoppelt. Stagnieren die Löhne so stagnieren die Renten. Die Letzten beißen die Hunde, und deswegen droht Alterarmut. Die Deutschen haben zugelassen, dass sich seinerzeit die Idee vom "kranken Mann Europas" in ihren Köpfen einnistete, die faktisch nicht haltbar war. Dinge, die in unseren Nachbarländern ohne Weiteres möglich sind, wurden für unmöglich erklärt.

Hinzu kommt, dass die umlagenfinanzierte Rente Teilprivatisiert wurde. Die Einzahlungen sanken stattdessen wurde Riester angeboten. "Und der Staat tut was dazu" um die Privaten zu füttern. Denn "der Staat" bekommt sein Geld ja vom Goldesel. Hinzu kommt noch das jämmerliche Zinsniveau, womit die Privaten ihre Kapitalanlagen nicht wie versprochen verzinsen können. Das kann mal ein paar Jahre gut gehen, aber die Entwicklung hält bereits viel zu lange an. Das böse Erwachen kommt für viele erst noch. Glaubt man die Millionen sind in Chile zum Spaß auf die Straße gegangen? Dort hat man die Rente ausschließlich durch das Kapital gedeckt.

Der wichtigste Faktor um sich ein Rentensystem leisten zu können ist die Produktivität. Während man vor hundert Jahren sieben Beitragszahler brauchte um einen Rentner durchzufüttern, benötigt man heute zwei bis drei. Nur nutzt uns die Produktivität nichts, wenn der Anspruch am Lohn gekoppelt ist. Kurzum: Nirgendwo wurde die Aufkündigung der sozialen Marktwirtschaft so deutlich wie bei der Renten und Lohnpolitik.
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Ungelesen 18.07.17, 02:24   #5
muster
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Man bis 70 oder 75 geht doch.
Irgendwie muss ja die Waffenindustrie ihr Geld herbekommen.
Wir wollen doch nicht das die Reichen ärmer werden.
Die Politiker nicht Magersüchtig werden, ihr wisst doch selber, Nahrungsmittel sind stark gestiegen.
Irgendwer muss ja denen das Büfett, finanzieren.
Auch wird ja geschrieben das der Deutsche immer dicker, wird. Kann man ja fast überall lesen.
Da ist doch Bewegung und arbeiten die richtige Medizin.
Warum mit dem Rollator rumqäulen, wenn man gleich in die Kiste fallen kann.
Ach da war ja noch einiges...

Traurig ist an der Geschichte das viele Berufstätige, die jahrelang, dafür schwer gearbeitet haben, die leidtragenden sind.
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Ungelesen 19.07.17, 10:43   #6
Friese77
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Die wertschöpfenen Menschen werden millionenfach in die Altersarmut geschickt. Und alle schauen zu.

Informiert Euch, hier massenhaft Infos zum Thema Rente und was falsch läuft. [ Link nur für registrierte Mitglieder sichtbar. Bitte einloggen oder neu registrieren ]
Friese77 ist offline   Mit Zitat antworten
Ungelesen 19.07.17, 15:26   #7
Jackieiii
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Meine favorisierte Alternative ist ja immer noch:

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2022 könnte auch ungefähr hinkommen...
Jackieiii ist offline   Mit Zitat antworten
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GoalBoal (23.07.17)
Ungelesen 23.07.17, 11:21   #8
GoalBoal
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Vaterstaat ist doch schon kaputt bewirtschaften.
Es kommt der Tag, an dem alles zusammenbricht. Lange wird es nicht mehr dauern.
Aber ich mit knapp 50, werde es wahrscheinlich nicht mehr mitbekommen.

Und ´dann schreiben die so einen Schrott zusammen. Unglaublich

Sorry.
GoalBoal ist offline   Mit Zitat antworten
Ungelesen 07.09.17, 03:11   #9
Ralle002
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Was Sorge bereitet sind die unglaublich niedrigen Wirtschaftskenntnisse der Abgeordneten.

Beim derzeitigen Wirtschaftssystem bauen sich immer mehr Ungleichgewichte auf.
Die Wirtschaft verliert zudem immer mehr ihren Gemeinwohlbezug, grenzt immer mehr Menschen von der Teilhabe aus und wird immer mehr zum Absurdum.

Unser System ist mit der Zeit immer mehr nur mit Selbstverwaltung bzw. einer Selbstrettung beschäftigt und kann derzeit mit der EZB-Geldpolitik nur noch zum Preis einer sich drastisch verschärfenden Ungleichheit am Leben gehalten werden.
-
Wir erleiden mit der Regierung von Frau Merkel eine schwer zu ertragende Schildbürgerei und sie ahnt es auch nicht annähernd, dass es so ist.

Ich habe übrigens auf folgendem Portal der FDP

network.meine-freiheit.de

die ÜBERPARTEILICHE Gruppe

"Linksliberale Ideenwerkstatt"

angelegt.

Ich hoffe auf weitere Interessierte, weil wir die Kanzlerin nur mit Überzeugungsarbeit und Aufklärung, und sonst nicht anders stoppen können.

Wir haben ein Wirtschaftssystem, das mit leeren (Renten-) Versprechungen nur noch begrenzte Zeit funktionieren kann.

Den wenigsten Bürgern ist es bekannt, dass Geldwerte keine Aussage darüber machen, ob diese Werte in der Realwirtschaft auch nur annähernd vorhanden sind.

Geld ist eine reine Illusion. Unser System ist zudem ein Sklavensystem, das immer mehr Menschen in Armut hineindrängt.

Wenn die Leute es wüssten, dass es eine gesteigerte Wahrscheinlichkeit gibt, dass der große Crash in Form der größten Wirtschaftskatastrophe aller Zeiten noch in diesem Jahr eintreffen kann?
Ralle002 ist offline   Mit Zitat antworten
Ungelesen 09.09.17, 18:17   #10
csesraven
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Was erwartet man denn mit 65? Man arbeitet ab 20-25 bis 65. Also maximal 45 Jahre. Ich zahle aktuell ca 2000€ Steuern pro Monat. Soll ein Senior davon 90% bekommen oder was? Und Schulen ,Straßen etc. leben von alleine? Fakt ist, wenn ich in 45 Jahren KEINERLEI Rücklagen gebildet habe, kann ich doch nicht erwarten, dass mir mein Gehalt 30 Jahre lang weiter gezahlt wird. Ja, die Renten sinken, das liegt aber daran, dass die Zahl der Rentner steigt.

Im Jahr 2000 waren nur 16% der Bevölkeurng in Rente. 2010 schon 20%. Woher soll denn das zusätzliche Geld kommen, selbst WENN die Löhne in der Zeit steigen?

Das kann auch keine Regierung der Welt ändern sondern ist einfache Mathematik bzw. Kapitalismus.
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Ungelesen 09.09.17, 21:12   #11
Nana12
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Warum immer um den heißen Brei reden? Die Frage lautet doch wohin mit den Alten wenn das Geld nicht reicht? In der Gosse krepieren lassen oder eine Art Euthanasie ab 70? Also wohin mit denen?
Wenn man wirklich der Überzeugung ist, dass nicht mehr genug Beitragszahler da sind, muss man sich auch die Frage stellen, ob überhaupt genug Menschen da sind die Güter bereit zu stellen. Denn wenn man die Güter sieht, die die Menschen mit dem Geld kaufen, wird es auch sehr viel klarer.

Natürlich ist es möglich eine anständige Altersversorgung sicher zu stellen. Der Dogmatismus aus der Voodooökonomie kriegt das jedenfalls nicht hin. Es ist halt nicht möglich eine anständige Rente mit immer kleiner werdender Lohnquote und immer größer werdenden Gewinnerwartungen der Kapitalgesellschaften finanzieren. Es ist eigentlich überhaupt nicht möglich einige Vorstellungen von immer größer werdenden Renditen zu erfüllen, mal ganz unabhängig von den Rentnern.
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AtPeterG (10.09.17)
Ungelesen 10.09.17, 13:28   #12
Caplan
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Aehm also der Beitrag oben des 2000 euro monatlichen Steuerzahlers':
sorry, aber dann investierst du nur in dein hier und jetzt...da diese versteuerung nicht darauf hindeutet, dass die am unteren ende der Nahrungskette rangierst.
Klage wenn es etwas zu klagen gibt;seh ich nicht.

Der Eingangsbeitrag trieft vor bloedsinnigen anschauungen a la bonne heure.
Wozu diese gut sein sollen erschliesst sich mir nicht; muss ein Marketing oder Hirnwaesche -gag sein.
Rechnen ist sicherlich eines der schwierigsten faecher fuer die Mehrheit der Bevoelkerung.

Die heutigen Rentner haben letzendlich auch am zum zugewinn der Rentenkasse beigetragen. Frueher gab es 2x Weltkrieg, 2x Waehrungsunionen zzgl. Wechsel zum Euro, der voellig aus dem ruder gelaufen ist, so gut er auch ist und wir haben seit 70 Jahren Frieden, der diese Kasse deutlich befuellen konnte.
Zur Zeit sind noch ~ 60 Prozent des letzten Nettogehalter erhaeltlich. Tendenz...sinkend.

Was man nie in nden Griff bekam, weil es dann auch unpopulaer waere fuer entsprechende Mitarbeiter des Volkes..
Man hat es nie geschafft alle dazu zu bringen ihren Rentenanteil zu leisten
Es gibt die Steuerpflichtigen / Sozialbeitragspflichtigen, die nichtsteuerpflichtigen , siehe Selbststaendige, die kleinsteinzahler trotz gehobenem Einkommen, und , was noch verwerflicher ist,...vorzeitige in den Ruhestand abkommandierte, siehe wulf, die , obwohl sie anderweitg beruflich aktiv sind, schon in zu jungen Jahren eien Dauerbesoldung erfahren und nicht unerheblichem Maß.
Selbst Pastoren/innen werden nach getaner Arbeit vom Staat finaziert und nicht von der Kirche.
Die Rentenkasse ist auch immer wieder zwischendurch unredlich gepluendert worden fuer andere wohlfaehrige Zwecke, ein Volksport den die SPD in den 70igern ganz oben auf ihrer agenda hatte. Die koennen von Hause aus schon nicht rechnen.
Caplan ist offline   Mit Zitat antworten
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