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Evolutionstheorie oder Christliche Theorie

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Ungelesen 08.01.12, 03:12   #1
imoD88
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Standard Evolutionstheorie oder Christliche Theorie

Hallo Gully-Gemeinde,

Ich diskutiere mit meinem Kumpel jetzt schon seit über 3 std, über die Entstehung der Menschheit.
Er ist der festen Überzeugung dass wir durch Gott geschaffen wurden.
Allerdings halte ich an der Evolutionstheorie und an den Urknall fest.
Er ist auch der Meinung dass die Galaxie von Gott geschaffen wurde.

Könnte hier irgendjemand eine plausible Erklärung reinschreiben,dass er es auch versteht?
Weil meiner Meinung nach halte ich die These, dass Gott, die Galaxie und uns geschaffen hat, für absoluten Schwachsinn.

Natürlich bin ich auch für andere Erklärungen offen die die These mit Gott bestätigen.
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Ungelesen 08.01.12, 04:31   #2
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Das wird hier genauso in einer endlosen Diskussion enden. Keiner kann seinen Standpunkt wirklich beweisen.

Es ist gut möglich, dass hinter der ganzen Entwicklung ein roter Faden ist, sozusagen ein Ziel worauf das Universum sich hin entwickelt. Das Bewusstsein der Menschen könnte dabei eine Zwischenstufe sein, aber ich denke das ist noch lange nicht das Ende. Dabei wäre das Universum auch durch etwas Göttliches entstanden, was aber meiner Meinung nach jenseits jeglicher menschlicher Vorstellungskraft liegen müsste.

Andererseits könnte es auch unendlich viele Paralleluniversen geben in denen die Naturgesetze eine lebensfeindliche Umgebung erschaffen haben. Und unseres ist nur ein zufälliger Treffer, der die Möglichkeit zur Evolution geschaffen hat. Das lustige daran ist, dass eine Seele oder ein Jenseits damit nichtmal ausgeschlossen sind, da man bis heute nicht weiß wie das Bewusstsein zu stande kommt.

Die biblische Schöpfung halte ich für überholt. Das wird der Realität auch gar nicht gerecht. Es ist in menschlichen Maßstäben erdacht und dementsprechend einfach konstruiert... Nicht wirklich godlike... Aber auf die Frage ob es einen Sinn hinter dem Ganzen gibt, denn darauf läuft es im Endeffekt hinaus, muss man die Antwort für sich selbst finden.

Agnostizismus ftw.
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Ungelesen 08.01.12, 04:49   #3
SandyII
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Google doch mal Intelligent Design
oder Kreationismus.
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Ungelesen 08.01.12, 06:41   #4
shibito78
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alles ist nur der traum eines schlafenden riesen.
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Ungelesen 08.01.12, 09:47   #5
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Gott ist ein [ Link nur für registrierte Mitglieder sichtbar. Bitte einloggen oder neu registrieren ].
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Ungelesen 08.01.12, 10:26   #6
thyriel
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Der Vatikan hat schon vor Jahren eingeräumt das die Evolutionstheorie und der Urknall nicht der Schöpfungslehre widersprechen:
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Ungelesen 08.01.12, 11:59   #7
Syrius von Hohenbergen
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Zitat:
Zitat von imoD88 Beitrag anzeigen
(...)
Er ist der festen Überzeugung dass wir durch Gott geschaffen wurden(...)
Er ist auch der Meinung dass die Galaxie von Gott geschaffen wurde.
Wie wäre es denn damit:
Wenn Gott die Galaxie und die Erde sowie alle Schöpfungen nach einer Woche geschaffen hat, wer hat dann Gott erschaffen?
Wie ist Gott überhaupt entstanden?

Dann aber könnte man auch die Urknall-Theorie hinterfragen:
Was hat den Urknall ausgelöst?
Es würde also wieder alles von vorne beginnen und somit nichts bringen.

Es sind die (archäologischen) Befunde, die meiner Meinung nach gegen den Kreationismus sprechen. Keine Religion erwähnt etwas von Höhlenwandmalereien unserer Urahnen (welches Tier kann schon zeichnen?).
Auch ist von prähistorischen Geschöpfen, den Dinosauriern u.a., nichts zu lesen.
Letzteres ist für mich ein eindeutiger Beweis, dass die Welt vor Milliarden von Jahren und nicht erst vor 6000 Jahren entstand, da solche Geschöpfe unter ganz anderen Bedingungen nur leben konnten. Damals musste die Vegetation einfach höher gewesen sein, weil nur eine ausreichende Sauerstoffunterhaltung diese Giganten aufrecht halten konnten. Es gab damals mehr und wahrscheinlich auch größere Pflanzen als heute.
Diese konnten mehr "Abfallprodukte" und somit mehr Sauerstoff an die Außenwelt abgeben, was das Überleben der prähistorischen Geschöpfe ermöglichte.

Ein weiterer Beweis dafür, dass die Erde über Milliarden von Jahren alt sein muss, sind
unsere Brennstoffe wie das Erdöl und die Kohle, die aus Pflanzenresten bestehen und unter dem Meeresgrund und der Erde unter Luftabschluss geraten und dann anaerob sowie durch steigende Drücke und Temperaturen unter Gesteins- und Erdschichten zersetzt worden.
Dieser Prozess dauerte über Milliarden von Jahren. Das wäre unter anderem dann eine Ergänzung zur ersten Argumentation: So könntest du dann u.a. erklären, warum es damals soviele Pflanzen gab und heute so wenig. Sie sind einfach "abgestorben" und "begraben" worden.

Der Pflanzenmangel wäre also einerseits eine plausible Erklärung für das Aussterben der prähistorischen Tiere und für die Entstehung der Menschheit (vor ca. 500 000 Jahren):
Durch den Pflanzenmangel konnten die Dinosaurier sich erstens nicht mehr ausreichend ernähren (einige waren Pflanzenfresser) und ihre Organsimsen durch einen einhergehenden Sauerstoffmangel nicht mehr unterhalten.
Zweitens konnten durch die Reduzierung des Sauerstoffs andere, viel kleinere Geschöpfe, so auch der Mensch im Laufe der Zeit, entstehen.
Ein Mensch zur damaligen Zeit wäre übrigens "verbrannt" worden. (Zu viel Sauerstoff zersetzt die Organismen unseres Körpers)

Es gibt da noch andere Theoreme und Vermutungen, aber diese erscheint mir am glaubwürdigsten.

Ansonsten kannst du deinen Kumpel mal fragen, falls er orthodox sein sollte, wer denn bitteschön die ersten Menschen, Adam und Eva, als Zeitzeuge gesehen hat und über ihr Handeln schrieb, wenn sie doch die ersten Menschen waren und sie selbst nicht einmal die geeigneten Bedingungen hatten, um über ihr Tun berichten zu können. Tagebücher hatte es damals im Paradies wohl nicht gegeben?!
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Ungelesen 08.01.12, 13:07   #8
MrTee
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Schöpfungsgeschichte, dass ich nicht lache. Laut Bibel ist die Welt auch nur 7.000 Jahre alt und Gott hat die Dinosaurierfossilien vergraben, damit wir verwirrt sind?

Die Evolutionstheorie basiert darauf, dass immer mehr Beweise für sie gefunden werden. Missing Links werden entdeckt, Genmutation im Labor nachgewiesen.
Die Schöpfungsgeschichte hält sich nur am Leben, da man die angebliche Existenz eines Gottes nicht widerlegen kann...
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Ungelesen 08.01.12, 18:29   #9
Osiris1983
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Nicht laut Bibel ist die Welt 7 000 Jahre alt, sondern laut den Leuten, die mit den biblischen Ereignissen versuchen das alter der Welt zu errechnen. Ich halte dies jedoch für quatsch, da weder die Bibel noch eines der anderen Bücher der monotheistischen Religionen den Anspruch auf ein wissenschaftliches Werk hält.

Sind denn die Botschaften wie Nächstenliebe, Aufopferung und Respekt nicht wichtiger als die Erklärung, ob tatsächlich Gott oder irgendein anderes unerklärliches und unbegreifliches höheres Wesen hinter alledem steckt?

Letzten endes werden und können wir Menschen auch nicht aufgrund unseres beschränkten Verstandes so was wie einen Gott begreifen können... und müssen dies auch nicht. Es fällt schon schwer, sich das "unendliche Universum" vorzustellen, eine Singularität oder sogar die uns nächste Dimension, die Raumzeit.

Wie sollen wir dreidimensionalen Wesen uns schon eine höhere Dimension vorstellen, als mit den bildlichen Modellen, die wir uns versuchen auszumalen!?!

Zum Thema Evolution:
Die heutige Artenvielfalt und die Vielfalt der biologischen Makromoleküle wie DNA, Proteine und sogar Lipide und niedermolekularen Verbindungen sind nur aus Sicht der Evolution verständlich. Sogar die Entwicklung von Tierlauten, Verhaltensweisen und Sprachen können mit Hilfe der Evolutionstheorie erklärt und verstanden werden.

Dies heißt jetzt nicht, dass die Evolutionstheorie über jede Zweifel erhaben ist. Genau wie sie die Entwicklung des Lebens beschreibt, ist sie auch der Entwicklung durch die Erlangung von neuen Erkenntnissen dem menschlichen Geist unterworfen und entwickelt sich weiter.

Die Erklärung, dass einfach alles durch ein Finderschnipsen entstanden ist, den Menschen eingeschlossen, ist zum einen zu einfach und zum anderen ignorant und kleingeistig da dadurch sämtliche wissenschaftlich erschlossenen Fakten übergangen werden und eine Beleidigung für den menschlichen Geist.

Ich habe schon öfters feststellen müssen, dass gerade die Menschen, die strikt an die Erschaffung des Menschen durch ein höheres Wesen festhalten gar keine, überhaupt gar keine Ahnung von naturwissenschaften haben und religiöse Schriften zu wörtlich nehmen.
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Ungelesen 08.01.12, 19:53   #10
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Zitat:
Zitat von Rockyourbody Beitrag anzeigen
Bitte was? Die Evolutionstheorie lässt sich nicht beweisen?
Sinnerfassend lesen ftw
Das bezog sich wohl nicht auf die Evolutionstheorie im speziellen sondern auf das uralte Dilemma Wissenschaft vs. Gottesglauben... keiner von beiden kann bis heute beweisen das es einen Schöpfer gibt oder widerlegen...
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Ungelesen 08.01.12, 21:40   #11
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Wenn wir schon bei Intelligent Design und Kreationismus sind muss man auch die Bauchnabel Frage stellen.

Gott hatt Adam und Eva selbst geformt. Sie hingen nie an irgendeiner Nabelschnur. Hatten sie also einen Bauchnabel oder nicht? Sie werden überall mit Bauchnabel dargestellt, aber warum sollten sie einen haben?

MfG
__________________
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Ungelesen 09.01.12, 09:05   #12
rata1
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wenn es einen Gott gibt, stell ich ihn mir so vor wie in diesem Buch:
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Ansonsnten zum Thema Urknall: Wurde nicht irgendwann mal gesagt das sich das universum ausdehnt und wieder zusammenzieht? könnten es also nicht schon öfter Urknalls gegeben haben?
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Ungelesen 09.01.12, 11:55   #13
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Leute die heutzutage noch glauben das alles von Gott geschaffen wurde, sind oft nicht mehr zu überzeugen, da sie fanatisch an ihrem Glauben festhalten.

Dank dem Überleben des Bestangepassten sind wir Typen, die moderne Wissenschaften für Unfug halten, aber bald los (hoffentlich).
__________________
Jeder Mensch muss sterben, aber nicht jeder hat gelebt.
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Ungelesen 09.01.12, 13:13   #14
moelli09
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Gestern hab ich auf Pilzen den Sinn des Lebens entdeckt, aber leider wieder vergessen
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Ungelesen 09.01.12, 15:26   #15
Osiris1983
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Zitat:
Zitat von iccke Beitrag anzeigen
Gott hatt Adam und Eva selbst geformt. Sie hingen nie an irgendeiner Nabelschnur. Hatten sie also einen Bauchnabel oder nicht? Sie werden überall mit Bauchnabel dargestellt, aber warum sollten sie einen haben?
Sowas nennt sich künstlerische Freiheit. Ausserdem, wie wärs wenn hier ein paar sinnvolle Beiträge erstellt würden und nicht so ein Quatsch wie: "Ich halte das für Schwachsinn". Wenn ihr eine Meinung dazu habt, solltet ihr diese auch begründen können, ansonsten ist eure Argumentation keinen Pfifferling wert und für mich gleichwertig wie: "Gott erschuf die Welt, basta!".

Noch was zu denjenigen, die sich für überlegen, aufgeklärt oder intelligenter halten als die, die an das "Wort" einer religiösen Schrift beziehen: Auch das unkritische glauben an die Wissenschaft ist für mich gleichzusetzen mit religiös geprägten fanatischen "Argumenten". Die hitzigsten Debatten werden immer von denen geführt, die weder das eine noch das andere verstehen.

Ein wesentliches Merkmal wissenschaftlichen Denkens besteht doch gerade darin zu reflektieren und für alles offen zu sein. Auch die Mittel, die wissenschaftliches Forschen erst ermöglicht stammen aus der stofflichen Welt unseres Denkens und dies begrenzt auch gerade die uns zur Verfügung stehenden Mittel.
__________________

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Ungelesen 09.01.12, 19:17   #16
Atanaris
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Hier lies dir mal das hier durch,

das dürfte eure Frage beantworten und den Streit schlichten:
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Darin gebe ich auch meinen Standpunkt ausführlich wieder auf Seite 8+9 ab Beitrag 229

__________________________________________________ ______________________

Topic

Ich bin erstaunt, wie wenig Ahnung ihr vom biblischen Schöpfungsbericht habt.

Es heißt in Gen. Kap 1,1 "Im Anfang schuf Gott die Himmel und die Erde"

Wo steht etwas von 6000 Jahren? Es wird keine Zeitangabe gemacht, so könnte der Satz
Milliarden von Jahren umfassen. Es wird lediglich gesagt, dass es einen Startpunkt, einen Anfang gab.
Und der Start wurde von einer übernatürlichen Intelligenz eingeleitet, die als "Gott" identifiziert wird.

Sowohl Wissenschaft, als auch Religion sind sich darin einig, dass das Universum einen Anfang hatte.
Nur wird darüber gestritten, was diesen Anfang ausgelöst hat.
Evolutionisten sprechen von einem Urknall, der letzten Endes aus dem Nichts entstanden sein muss.
Christen und andere Gläubige sind davon überzeugt, dass ein allmächtiges und ewiges, übernatürliches, hochintelligentes Wesen alles ins Dasein brachte.
Dieses Wesen, was als Gottheit verehrt wird, soll schon immer dagewesen sein, es ist also demnach ohne Anfang und ohne Ende.
Viele betrachten dies als sinnvoll, weil im Universum eine bemerkenswerte Ordnung herrscht und feststehenden Gesetzen unterliegt. Ordnung und Gesetze können NUR von einem Ordner und Gesetzgeber kommen, also einer höheren Intelligenz.

Der Schöpfungsbericht wurde für sehr einfache Menschen geschrieben und ist dem damaligen Stand der Bildung angepasst, also möglichst einfach und unkomliziert. Wenn man das verstanden hat, bemerkt man erst, dass es doch Sinn ergibt. Es sollte nie ein wissenschaftliches Werk sein, das sollte man endlich raffen!
Der Schwerpunkt des Schöpfungsberichts wird darauf gelegt, dass der Mensch Gottes Maßstäbe, Richtlinien und Gebote einhalten sollte, da sie für Menschen zum Besten sind, sowohl für den Einzelnen, als auch für die Gesamtheit.
Er, als der Ingenieur der Menschen, weiss auch am besten wie seine "Maschinen" zu handhaben sind. Deswegen ist er auch als Schöpfer berechtigt die Regeln festzulegen.
Aber in Genesis, dem Schöpfungsbericht, wird berichtet, dass die ersten Menschen gegen Gott, den Schöpfer, rebellierten und selber das Ruder in die Hand nehmen wollten. Gott gewährte ihnen diese Freiheit und ließ sie für ein bestimmtes Zeitlimit für sich allein, mit ihm verschwanden auch die Segnungen (ewiges Leben, Gesundheit, Frieden, etc.). Sobald die Herrschaft der Menschen scheitert, nimmt dann Gott das Ruder in die Hand und stellt die ursprüngliche Situation wieder her (also das Königreich Gottes). Genau darauf liegt der Schwerpunkt.

Leute, die radikal darauf bestehen, dass Gott die Welt in 6x 24 h Tagen erschaffen hat, haben die Offenheit des Schöpfungsberichtes nie verstanden.
Man muss auch dafür den sprachlich-kulturellen Hintergrund (hebräisch) der Menschen verstehen. Der Begriff "Tag" steht in diesem Zusammenhang also für eine unbestimmte Zeit, so kann der Begriff Tag also Jahrtausende umfassen. Selbst heute noch steht der Begriff Tag in den orientalischen Sprachen (hebr. arab. aram., usw) u.a. für eine unbestimmte Zeitspanne.
Der Schöpfungsbericht erwähnt nie das Ende des 7. Tages, so kann es genau so gut sein, dass wir uns seit Jahrtausenden immernoch im 7. Tag befinden.

Die Bibel berichtet von 6 Schöpfungstagen, entsprechend sind es also 6 unbestimmte Schöpfungsphasen. Es gab also 6 Phasen in denen etwas passiert ist.
Besonders wichtig ist, dass sich die Reihenfolge der Geschehnisse exakt mit der Evolutionstheorie decken. 1:1, obwohl der Schöpfungsbericht sehr grob ist.

Bibelreihenfolge
Wasser, Land, Licht, Atmosphäre, Pflanzen, Fische, Vögel, Landtiere und schließlich Menschen


Evolutionstheorie
Wasser, Land, Licht, Atmosphäre, Pflanzen, Fische, Vögel, Landtiere und der Mensch


Wenn man bedenkt, wie alt die Bibel ist, dann ist das überaus erstaunlich.

Der Unterschied zwischen Bibelbericht und Wissenschaft besteht darin, dass Gott jedes Wesen nach "seiner Art" erschaffen hat. Die verschiedenen Arten wurden getrennt von einander erschaffen.
Wichtig ist, dass hier Hauptarten gemeint sind und nicht Unterarten. Es wurde die Hauptart "Hund" erschaffen, die Hauptart "Katze", die Hauptart "Mensch", usw..
Und unter diesen Arten gibt es sehr große Vielfalt, so gibt es sehr viele Hundearten und Katzenarten. Innerhalb ihrer Art bringen sie also große Vielfalt hervor.
Wenn Menschen sich mit Hunden paaren, dann entsteht aber keine neue Art. Ebenso verhält es sich wenn ein Kater eine Hündin besteigt. Das widerspricht jedoch der Evolutionstheorie.
Unser Alltag und unsere Beobachtungen widersprechen auch der Evolutionstheorie in diesem Punkt. Man hat das Entstehen einer neuen Art durch diese Kreuzungen der Arten bis heute nicht beobachten können.

Die Evolutionstheorie lehrt, dass alle von einander abstammen.
Man beachte hier aber Folgendes: Wissenschaftler haben herausgefunden, dass die gesamte Tiervielfalt auf dem Globus von nur ca. 80-90 Hauptarten abstammten.

Ab hier stößt der Evolutionist an einer neuen Hürde: "Wie entstand das Leben aus leblosem Material überhaupt?" Alle Laborversuche bis zum heutigen Tag belegen immer wieder,
dass Leben nur von bereits vorhandenem Leben abstammen kann.

Die Bibel lehrt, dass der Schöpfer allen Lebens Gott ist. Dieses Wesen gibt sich mit dem Namen "Jehovah" zu erkennen.
Weiter heißt es im Bibelbericht: "Und Jehova Gott ging daran, den Menschen aus Staub vom Erdboden zu bilden und in seine Nase den Odem des Lebens zu blasen, und der Mensch wurde eine lebende Seele."

Auch das ist eine kontrovers diskutierte Stelle: Auch sie widerspricht der Evolutionstheorie, wonach der Mensch vom Tier abstammt. Dies ist aber bis heute nicht belegbar, auch nicht durch affenähnliche Fossilien aus Afrika.
Es sind Affenfossilien, die man mit viel Mühe als menschl. Fossilien deuten möchte und umgekehrt.

Um nochmal auf die 6000 Jahre zurückzukommen:
Nach der Bibel ist damit die Menschheitsgeschichte gemeint. Von auftreten Adams bis heute sind also 6000 Jahre vergangen. Wenn man sich diese Kurve ansieht durchaus sinnvoll.
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Das Alter der Erde hingegen geht in die Milliarden.
Das Universum ist nochmal deutlich älter.
Die Dinosaurier fasst die Bibel unter dem Begriff "Tiere" zusammen. Selbst wir tun dies heute.
Atanaris ist offline   Mit Zitat antworten
Ungelesen 09.01.12, 19:25   #17
wwwooo
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Ich werd mal meinen Senf dazu geben:

Evolutionstheorie ist wie der Name schon sagt, immer noch eine "Theorie". Vieles ist noch offen, ein schätzungsweise größerer Teil bereits bewiesen.
Die christliche Theorie bzw. ein Gottglaube ist eben ein Glaube, ich sag mal persönliche Überzeugung, manchmal wird's vielleicht auch etwas von den Vorahnen ähm... eingebläut, eingehämmert... was auch immer...

Aber sei's wie's sei, auf eine gemeinsame Definition wird sich dass alles nicht bringen lassen. Daher hab ich mich mit [ Link nur für registrierte Mitglieder sichtbar. Bitte einloggen oder neu registrieren ]zufrieden gegeben, um nicht zu sagen abgefunden. Nein sagen wir doch "abgefunden", einfach weil mir die radikalen Verfechter auf beiden Seiten aufn Sack gehen...

mfg
wwwooo ist offline   Mit Zitat antworten
Ungelesen 09.01.12, 21:49   #18
redspot
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Zitat:
Zitat von wwwooo Beitrag anzeigen
Evolutionstheorie ist wie der Name schon sagt, immer noch eine "Theorie".
Falsch. Darwin nannte das noch vorsichtig "Theorie", aber heute zweifelt kein ernstzunehmender Wissenschaftler daran, dass Darwin absolut richtig lag. Die Beweise liegen vor.
Trotzdem hat sich der Begriff gehalten.
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Ungelesen 09.01.12, 22:55   #19
Watcher
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Vielleicht sollten alle, die das Wort "Theorie" und das Wort "Hypothese" nicht unterscheiden können, erst mal nachschlagen, dass eine Theorie in der Wissenschaft die maximale Stufe einer gefestigten Erkenntnis ist.
Eine Theorie ist "ein Abbild der Realität" und hat NICHTS mit ungesicherter Erkenntnis oder herumraten zu tun.
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Die folgenden 2 Mitglieder haben sich bei Watcher bedankt:
Ungelesen 10.01.12, 00:28   #20
thyriel
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Zitat:
Zitat von redspot Beitrag anzeigen
Darwin nannte das noch vorsichtig "Theorie", aber heute zweifelt kein ernstzunehmender Wissenschaftler daran, dass Darwin absolut richtig lag. Die Beweise liegen vor.
Trotzdem hat sich der Begriff gehalten.
Wissenschaftler hallten sich vor allem (nicht erst seit Einstein) mit dem Begriff "absolut" etwas zurück
Lest euch mal etwas in Evolutionstheorie ein bevor hier so ein Unsinn verzapft wird das Darwin "absolut" recht hatte usw...
Darwin hat (nur) den Grundstein der Evolutionstheorie gelegt, aber von einer "Vollendung" sind wir noch unendlich weit entfernt...

Wir fangen erst an die Evolution zu verstehen, was Gene genau machen usw... So dachte man zb bis vor einigen Jahren (ist noch gar nicht so lange her) das ein Gen ein Merkmal codiert, nun zeigen aber neue Erkenntnisse das dem nicht so ist und das ganze sehr viel komplizierter als Gedacht ist...
siehe zb [ Link nur für registrierte Mitglieder sichtbar. Bitte einloggen oder neu registrieren ]

Die gesamte Synthetische Evolutionstheorie ist erst nach Darwin entstanden usw...
thyriel ist offline   Mit Zitat antworten
Ungelesen 10.01.12, 00:56   #21
keks3000
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Wasser, Land, Licht, Atmosphäre, Pflanzen, Fische, Vögel, Landtiere und schließlich Menschen


Evolutionstheorie
Wasser, Land, Licht, Atmosphäre, Pflanzen, Fische, Vögel, Landtiere und der Mensch
Soweit ich weiß ist die Entwicklungsgeschichte laut Wissenschaft etwas anders... oO

Eher:
  1. Energie
  2. Teilchen
  3. komplexe Moleküle
  4. Einzeller
  5. komplexe Lebewesen
  6. soziale Strukturen
  7. menschliches Bewusstsein
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Vielen Dank für deine Sicht der Dinge, in einigen Punkten bezüglich dem naturwissenschaftlichen Aspekten muss ich dir widersprechen.

Zitat:
Zitat von Atanaris Beitrag anzeigen
Die verschiedenen Arten wurden getrennt von einander erschaffen.
Wichtig ist, dass hier Hauptarten gemeint sind und nicht Unterarten. Es wurde die Hauptart "Hund" erschaffen, die Hauptart "Katze", die Hauptart "Mensch", usw..
  1. Wenn die verschiedenen Arten voneinander getrennt erschaffen wurden, wieso weisen dann die Zellen von Hund, Katz und Maus die selben Zelltypen (gemeint sind eukaryotische Zellen) auf?
  2. Wenn die verschiedenen Arten getrennt erschaffen wurden, wieso ist dann der genetische Code universell? In allen bekannten Lebensformen auf der Erde, ist der genetische Code bis auf ein paar kleine Ausnahmen (recoding) immer der selbe. Der genetische Code ist in Tripplets abgelegt (abfolge von drei Basen, Adenin, Thymin, Guanin und Cytosin) die bestimmte Aminosäuren codieren aus denen Proteine zusammengesetzt sind.

Zitat:
Zitat von Atanaris Beitrag anzeigen
Wenn Menschen sich mit Hunden paaren, dann entsteht aber keine neue Art. Ebenso verhält es sich wenn ein Kater eine Hündin besteigt.
Richtig, dabei spricht man von der Artengrenze. Die unterschiedlichen Arten haben häufig eine unterschiedliche Anzahl an Chromosomen (Transportform der Erbinformation während der Mitose). Die Artengrenze wird durch mehrere Faktoren beeinflusst, dazu gehört u.a. die räumliche Abgrenzung, Verhalten, genetische Inkompatibilität). An dieser Stelle ist es häufig schwer eine Grenze zu ziehen. Es gibt Arten, die sich aufgrund von Paarungsverhalten nicht paaren, obwohl sie reproduzierbare Nachkommen erzeugen könnten. Die Kreuzung von Pferd und Esel, Tiger und Löwe ist ebenso möglich, obwohl beide eindeutig zwei unterschiedlichen Arten zugehören, wobei hier die Artengrenze eindeutig an den nicht reproduzierfähigen Nachkommen, den Hybriden, deutlich wird (Maultier, Liger oder Tigon). Das selbe gilt übrigens auch fürs Pflanzenreich.

Zitat:
Zitat von Atanaris Beitrag anzeigen
Das widerspricht jedoch der Evolutionstheorie.
Was wiederspricht denn da bitte der Evolutionstheorie? Genau dies konnte doch erst durch die Evolutionstheorie erklärt werden. Stichwort Divergenz. Hier ein nicht ganz so guter Artikel aus Wikipedia, für unsere Zwecke soll das aber erst mal genügen:



Zitat:
Unser Alltag und unsere Beobachtungen widersprechen auch der Evolutionstheorie in diesem Punkt. Man hat das Entstehen einer neuen Art durch diese Kreuzungen der Arten bis heute nicht beobachten können.
Na ja, stimmt nicht. Eine Art entteht ja nicht dadurch, dass man zwei verschiedene Arten miteinander Kreuzt und eine neue Art sich entwickelt. In manchen Fällen verläuft die Evolution scheinbar rasend, in anderen eher schleichend. Vor Darwin hatte sich kein Mensch vernünftig über die Artenentstehung gedankgen gemacht und die untersuchte Zeit ist daher schon ziemlich kurz. Abgesehen davon, eine neue Art entsteht wie in dem Artikel oben angesprochen durch Divergenz. Eine Art spaltet sich durch Mutationen, räumliche Distanz und noch vielenw eiteren Faktoren in zwei Schwesterarten auf, bei der noch die Artengrenze nicht fest gezogen ist. Aber mit der Zeit werden die Unterschiede immer gravierender, sodass man letzten Endes irgendwann von zwei Arten spricht. Auch hierfür gibt es mehr als genug Beweise, ich wünschte ich hätte meinen Campbell hier.

Zitat:
Die Evolutionstheorie lehrt, dass alle von einander abstammen.
Man beachte hier aber Folgendes: Wissenschaftler haben herausgefunden, dass die gesamte Tiervielfalt auf dem Globus von nur ca. 80-90 Hauptarten abstammten.
Würde mich interessieren wo du das gelesen hast. Von welcher Artenvielfalt sprichst du hier? Von der aktuellen? Wäre an sich auch nicht verwunderlich, wenn das häufige Artensterben, bei der z.T. nach Schätzungen über 95 % aller Arten dran glauben mussten.

Zitat:
Ab hier stößt der Evolutionist an einer neuen Hürde: "Wie entstand das Leben aus leblosem Material überhaupt?"
Tatsächlich eine hochinteressante Frage, an der auch geforscht wird. Letzten endes ist es fraglich, ob diese Frage jemals geklärt werden kann. Ich denke, hier wird man vieles noch herausfinden und damit Theorien weiter vervollständigen, aber womöglich niemals vollständig aufklären oder gar beweisen können. Selbst wenn ein Lebewesen komplett künstlich im Labor erzeugt werden würde, wäre es nicht beweisbar, dass dies auch tatsächlich eingetreten ist.

Zitat:
Alle Laborversuche bis zum heutigen Tag belegen immer wieder,
dass Leben nur von bereits vorhandenem Leben abstammen kann.
Einspruch. [ Link nur für registrierte Mitglieder sichtbar. Bitte einloggen oder neu registrieren ]

Zitat:
Auch das ist eine kontrovers diskutierte Stelle: Auch sie widerspricht der Evolutionstheorie, wonach der Mensch vom Tier abstammt. Dies ist aber bis heute nicht belegbar, auch nicht durch affenähnliche Fossilien aus Afrika.
Ich möchte dich nicht beleidigen, fass es bitte nicht falsch auf. Hier sehe ich, dass du keine tiefgehenden Erkenntnisse bezüglich der Biologie besitzt.
  1. Der Mensch ist ein Tier, nicht besser als als ein Hund, eben auf einem anderen Ast im Baum des Lebens!
  2. Es gibt sogennante [ Link nur für registrierte Mitglieder sichtbar. Bitte einloggen oder neu registrieren ]. Nehmen wir als Beispiel die rDNA. Die rDNA codiert die Information für die rRNA. Diese sind wiederum in den Ribosomen an der Synthese von Proteinen beteiligt und spielen darin eine wesentliche Rolle in dem Prozess namens Proteinbiosynthese. Da diese Gene so wichtig sind, sind kleine Veränderungen häufig schon letal. Daher verändern sich die genetischen Abschnitte in diesen Genen nur sehr sehr langsam. Genetische Vergleichsuntersuchungen (Alignments) von eben diesen extrem hoch konservierten Region läuteten das Hauptargument für die Richtigkeit der Evolutionstheorie ein.
Wie unter Punkt 2 eingeleitet, wurde es erst mal möglich mit molekularen Uhren einen Stammbaum des Lebens zu erstellen, der nicht auf rein äußerliche Elemente beruhte: der [ Link nur für registrierte Mitglieder sichtbar. Bitte einloggen oder neu registrieren ].


Molekulare Uhren sind das heutige Forschungsmaterial für Evolutionsforscher, die die Hauptargumente bringen und nicht irgendwelche alten Knochen von denen alle immer nur sprechen. Nur ist es einfacher irgendwas mit Knochen anzufangen als mathematische Gleichungen, genetische Analysen, cytologie oder so was abge-space-tes zu verstehen


Fazit: der Mensch ist auf seine Art und Weise genau so wundervoll wie die Eleganz eines Tigers, die Geschwindigkeit eines Geparden, die Flugkunst der Vögel, die unerschöpfliche metabolische Diversität von Mikroorganismen. Es ist der Mensch der unbedingt etwas besonderes sein möchte, sich versucht emporzuheben und auf andere hinabschaut, selbst auf andere Menschen...

Und daher kommt die Angst vor der Evolution. Der ignorante Mensch hat Angst mit Tieren auf eine Stufe gestellt zu werden, weil er immer nur auf sie hinabblickte (Tiere können ja nicht sprechen, und verhalten sich nicht menschlich) und nicht besser zu sein.


Noch eine letzte Ergänzung: Entsprechend dem Stammbaum des Lebens gibt es drei wesentliche Zelltypen: Eubakterien, Archaen und Eukaryoten. Während Eubakterien und Achaen keinen Zellkern besitzen und als Prokaryoten (vor dem Kern) bezeichnet werden, besitzen Eukaryoten einen echten Zellkern.

Wie dem auch sei, letzten Endes gehören Tiere, Planzen und Pilze zu den Eukaryoten... moment mal - auch sämtliche menschliche Zellen sind eukaryontisch
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Zitat:
Zitat von Osiris1983 Beitrag anzeigen
Der ignorante Mensch hat Angst mit Tieren auf eine Stufe gestellt zu werden, weil er immer nur auf sie hinabblickte (Tiere können ja nicht sprechen, und verhalten sich nicht menschlich) und nicht besser zu sein.
Sehr guter Beitrag, Osiris.

Aber zu dem zitierten Text muss man doch Anmerken, dass der Mensch ein Sprach- und Zeitbewusstsein hat, was kein anderes anderes Tier der Welt erreicht. Daher ist diese Arroganz zumindest verständlich, wenn auch nicht berechtigt. Vor allem da der "Abstand" des Bewusstseins zu dem von einigen anderen Tieren nicht sehr groß ist (z.B. Delphine).
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Ungelesen 10.01.12, 11:17   #24
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Danke keks3000! Der Beitrag wurde doch länger als gedacht.

Zum Sprach- und Zeitbewusstsein; die Frage ist wirklich nicht einfach zu beantworten. Alle Lebewesen streben eine maximale Perfektion an ihren Lebensraum an. Je besser ein Lebewesen an seine Umwelt angepasst ist, desto höher ist seine Überlebenswahrscheinlichkeit und Durchsetzungsvermögen gegenüber Nahrungskonkurrenten.

Dementsprechend entwickeln sich auch seine Verhaltensmuster, seine Physiologie, Genetik und sein Stoffwechsel.

Die Frage ist, verstehen Delphine uns nicht oder verstehen WIR die Sprache der Tiere nicht? Sprache wie wir sie haben ist definiert in Verben, Adjektive, Substantive, Präpositionen, etc. damit wir uns untereinander verständigen können. Tiere können sich aber ebenfalls untereinander verständigen, ansonsten wäre ein Zusammenleben schon mal nicht möglich. Selbst Mikroorganismen (Quorum sensing: prominentes Beispiel [ Link nur für registrierte Mitglieder sichtbar. Bitte einloggen oder neu registrieren ]) oder unsere körpereigenen Zellen beherrschen eine Form der Kommunkation, die eine geordnete Interaktion erlaubt.

Sogesehen, ist jegliche Art der Kommunikation bewundernswert und ich finde es falsch, die eine über die andere zu stellen. Da wäre wie; ich habe schwarze, gekräuselte Haare und bin daher etwas besonders da du nur blone und glatte Haae hast. :P

Edit: Egal wohin ich blicke, sehe ich den Einfluss der Evolution, d.h. den Einfluss von Naturgesetzen, ein unendliches Zusammenspiel von "Zufall" (das ja auch bestimmten Gesetzen folgt und daher die Frage aufwirft, gibt es überhaupt ein Zufall), Aktion und Reaktion... ja, es gibt noch viel zu verstehen und es gibt auch viel, was wir (noch nicht, wenn ünberhaupt ein mal) verstehen werden... unser Bewusstsein entwickelt sich eben auch weiter, so wie unser Körper, solange wir atmen.
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Ungelesen 10.01.12, 12:48   #25
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Sorry für OT, aber ich denke, dass muss einfach mal gesagt werden:
@Osiris1983: Danke für Deine tollen Beiträge in diesem Thread. Echt schön zu sehen, dass hier auch solch ein Niveau möglich ist.
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Ungelesen 10.01.12, 13:36   #26
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Kommunikation ist in der Tat verbreitet. Aber wie schon gesagt ist es nicht nur das. Der Mensch plant seine Aktionen über Jahre, teilweise über Jahrhunderte hinaus. Ich will nicht behaupten, dass das besser wäre, aber es ermöglicht eben zusammen mit den anderen Fähigkeiten das was wir "Kultur" nennen.

Die Frage ist jetzt, ob der Mensch auch dazu fähig ist den Egoismus zu kontrollieren. Dazu müsste die Menschheit aber noch ein paar Jahrhunderte existieren...

Wenn Menschen friedlich miteinander im Einklang mit der Natur leben können, dabei trotzdem fließendes Wasser und Elektrizität haben und die Ungerechtigkeit auf ein Minimum reduziert ist, DANN sehe ich uns als Krone der Schöpfung. Wobei dann vielleicht auch andere Zivilisationen mit uns Kontakt aufnehmen würden, die dieses Ziel schon vor Äonen erreicht haben. Damit würde sich das ganze wieder relativieren.

Wenn das nicht klappt, dann glaube ich an Zufall.
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Ungelesen 10.01.12, 14:10   #27
Osiris1983
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Vielen Dank c-wait, da werde ich ja noch ganz rot :P

@keks3000: Stimme deinem Beitrag voll und ganz zu. Ich denke auch, dass es viele Wege gibt um mit der Natur in Einklang zu leben und dabei ein hohes Niveau an technischem Fortschritt zu erreichen und allen Menschen zu ermöglichen.

Wie es aussieht, ist dieser nächste Sprung in die Zukunft nur möglich, wenn wir uns als Teil dieser Welt sehen und sowohl andere Menschen als auch unsere Umwelt respektvoll behandeln, andernfalls werden wir uns selber vorher auslöschen bzw. a lá Waterworld und anderen postapokalyptischen Filmen in die Steinzeit zurück katapultieren.

...leider ist es bis zum Einklang noch ein weiter Weg, aber nicht mehr so weit wie vor einigen Jahrzehnten noch.
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Ungelesen 10.01.12, 17:48   #28
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Zitat:
Zitat von Osiris1983 Beitrag anzeigen
  1. Wenn die verschiedenen Arten voneinander getrennt erschaffen wurden, wieso weisen dann die Zellen von Hund, Katz und Maus die selben Zelltypen (gemeint sind eukaryotische Zellen) auf?
  2. Wenn die verschiedenen Arten getrennt erschaffen wurden, wieso ist dann der genetische Code universell? In allen bekannten Lebensformen auf der Erde, ist der genetische Code bis auf ein paar kleine Ausnahmen (recoding) immer der selbe. Der genetische Code ist in Tripplets abgelegt (abfolge von drei Basen, Adenin, Thymin, Guanin und Cytosin) die bestimmte Aminosäuren codieren aus denen Proteine zusammengesetzt sind.
Du missverstehst da etwas. Wenn im Schöpfungsbericht steht, dass Gott die Tiere nach ihren Arten erschaffen hat, dann ist damit nicht gemeint, dass er sich völlig neuer "Baumaterialien" und völlig neuer "Baupläne" bedient hat. Die biblischen Schriften betonen sogar, dass der Schöpfer für die Entstehung der Vielfalt der Lebewesen, sich immer wieder bei einem anderen Lebewesen bedient hat, um die Schöpfung fortzusetzen. Die Bibel erwähnt außerdem ein Urwesen, dass Gott erschaffen hat. Durch dieses Urwesen hat Gott alles Leben im Universum ins Dasein gebracht und es immer weiter entfaltet.

Der Unterschied zur Evolutionstheorie besteht also in der Abstammungslehre.
Während die Evolutionstheorie lehrt, dass die Arten von einander abstammten, ohne Einflussnahme eines Gottes und nur durch blinden Zufall, lehrt dagegen die Bibel, dass Gott darauf Einfluss genommen hat. Also auch nach der Bibel stammten die Arten so gesehen von einander ab, aber eben durch die Einflussnahme Gottes.

Der Schöpfer hat also demnach die Gene erschaffen, die Zusammensetzung, Reihenfolge gesetzt und die Information hineingeschrieben und durch jeweilige Abänderung ein anderes Lebewesen erschaffen.

Der Gläubige sagt lediglich, dass diese Pläne nicht aus dem Nichts entstanden sein können und auch nicht durch Zufall. Sie glauben an einen hochqualifizierten, übernatürlichen Architekten.

Eine DNS enthält Instruktionen, die weit komplizierter und detaillierter sind als die Pläne eines echten Bauprojekts. Die DNS, die u.a. die Konstruktion der Lebewesen pausenlos überwacht und kontrolliert, kann daher nur diesem Meisterarchitekten zugeschrieben werden. Alles andere ergibt keinen Sinn.

Ich weiss ja nicht, was für eine Gottesvorstellung hier einige haben. Aber wir reden von keinem launenhaften Rentner mit meterlangem Bart, der sich auf seinen Wolken langweilt. Aber ich spreche hier von einer unsichtbaren, unbeschreiblichen, hochintelligenten, mächtigen, kreativen, außerirdischen Intelligenz.

Dieses Wesen ist ein persönliches Wesen mit Gerechtigkeitsempfinden und Moralvorstellungen. Als Architekt und Ingenieur aller Dinge duldet es nicht, wenn Menschen seine "Baupläne" und seine Ordnung verändern, weil sie unbefugt und unqualifiziert und zu kurzsichtig sind (um es in einfachen Worten wiederzugeben).

Richard Dawkins ist jedoch der Meinung, hinter dem Universum stehe kein Plan, keine Absicht, kein Gut oder Böse, sondern nichts als blinde, erbarmungslose Gleichgültigkeit.
Meiner Meinung nach bedarf diese Ansicht einen brutalen und gegen die eigenen Interessen gerichteten Glauben.

Die Wissenschaft ist nicht dazu in der Lage Gott zu beweisen oder zu widerlegen. Nur das Messbare nimmt die Wissenschaft wahr. Moral, Ästhetik, Liebe, Poesie usw. lassen sich auch nicht von der Wissenschaft messen. Die Behauptung, dass nur das Messbare existiert, sollte deswegen von allen abgelehnt werden. Allein in diesen unendlichen Weiten des Universums so eine Aussage zu treffen, zeugt von Ignoranz.

Die Wissenschaftler untereinander sind selber gespalten. Die größten aller Wissenschaftler - von Einstein, Edison, Mendel bis hin zu Newton und viele mehr - sind äußerst gottgläubige Menschen gewesen, nicht durch ein Bibelstudium wurden sie gottgläubig, sondern durch ihre Arbeit in der Wissenschaft festigten sie diesen glauben hauptsächlich.

Evolutionistisch geprägte Wissenschaftler, wie der Biologe Richard Dawkins, ignorieren die Forschungsergebnisse dieser Kollegen. Sie glauben lieber an die mathematische Unmöglichkeit, das Nichts, der Zufall, die Bodenlosigkeit, die Gleichgültigkeit und die Unordnung.

Und an dieser Stelle möchte ich betonen, dass Menschen, die solch eine Ansicht vertreten einen noch härteren Glauben besitzen müssen, als jemand der die Schöpfungslehre vertritt.

An dieser Stelle möchte ich daher Albert Einstein zitieren:
„Sie werden schwerlich einen tiefer schürfenden wissenschaftlichen Geist finden, dem nicht eine eigentümliche Religiosität eigen ist. Religiosität liegt im verzückten Staunen über die Harmonie der Naturgesetzlichkeit, in der sich eine so überlegene Vernunft offenbart, dass alles Sinnvolle menschlichen Denkens und Anordnens dagegen ein gänzlich nichtiger Abglanz ist.“

Und ebenso wie Newton und Einstein und die anderen Wissenschaftler teile ich genau diese Ansicht, dass eine überlegene Vernunft existieren muss, die für die Harmonie der Naturgesetzlichkeit verantwortlich sein muss. Denn je tiefer die Wissenschaft forscht, umso unfassbarer, unglaublicher und komplexer erscheint die Welt um uns herum.

Wissenschaftliche Errungenschaften und neue Erkenntnisse werden immer gebührend betrachtet. Jedoch ist die Wissenschaft nicht die einzige Quelle der Erkenntnis. Sie schafft Einblicke in unser materielles Universum, beschreibt Phänomene und erklärt sie mit dem "Wie?" Die Frage nach dem Sinn und dem Warum kann sie nicht beantworten.

Angenommen Gott wäre auch für die Evolutionisten eine Tatsache und es würden alle zweifelsfrei an ihn glauben, selbst dann könnten Mikroskope, Teleskope und irgendwelche Instrumente ihn nicht erfassen. Man kann mit der Wissenschaft niemals an das Übernatürliche herangehen, genauso wenig kann man mit der Religion biologische Codes entschlüsseln.

Beides sind Erkenntniswege, die ein vernunftbegabter Mensch zulässt. Das Warum kann nur die Religion beantworten. Warum existieren wir, die Planeten, das Universum?
Mit Gott als das Fundament liefert sie auch moralische Normen, Werte und eine Anleitung für das Leben.

Die christl. Lehre in der Bibel gibt auf all das Antworten. Sie gilt als das Wort Gottes an die Menschheit. Sie erklärt wie man sein Leben optimal führt. Welchen Sinn es hat? Welche Pläne Gott hat und Warum das Leid existiert.

Zitat:
Einspruch. [ Link nur für registrierte Mitglieder sichtbar. Bitte einloggen oder neu registrieren ]
Du kannst diesen Artikel unmöglich verstanden haben, wenn du Einspruch erhebst.
Es hat keine neue wissenschaftliche Erkenntnisse geliefert, noch sind irgendwelche Strukturen entstanden. Kurz: Es gilt als völlig gescheitert.

Zitat:
Ich möchte dich nicht beleidigen, fass es bitte nicht falsch auf. Hier sehe ich, dass du keine tiefgehenden Erkenntnisse bezüglich der Biologie besitzt.
Ich weiss, wovon ich rede. Wenn ich meine Aussagen in möglichst einfacher Sprache wiedergebe, dann tue ich das mit dem Hintergrund, dass Jugendliche und Menschen, die sich nicht damit befasst haben, ebenfalls verstehen möchten, worüber hier diskutiert wird. Ich könnte problemlos auf theologisches und wissenschaftliches Fachchinesisch zugreifen, wo man jedes Wörtchen in Wikipedia und im Duden nachschlagen muss, aber das machen nur selbstverliebte Angeber. Ich möchte allen Leserkreisen gerecht werden.

Zitat:
Der Mensch ist ein Tier, nicht besser als als ein Hund, eben auf einem anderen Ast im Baum des Lebens!
Dein Problem ist, dass du voreingenommen bist. Lies dir meinen obigen Text erneut durch, du wirst merken, dass ich den Menschen nicht als Überwesen darstelle, noch Tier-Mensch-Vergleiche heranziehe. Menschen sind an sich Tiere, damit habe ich kein Problem.

Auch die Bibel sagt das: "....in Hinsicht auf die Menschensöhne gesagt, daß der [wahre] Gott sie auslesen wird, damit sie sehen können, daß sie an sich Tiere sind." (Pre. 3,18 )

Und für Gott sind Tiere ebenfalls Wesen, auf die er großen Wert legt:
Psalm 36,6
Mensch und Tier rettest du, o Jehovah.

Gott erwartet lediglich vom Menschen, dass er seine Fähigkeiten zugunsten der Erde und zugunsten der Tiere nutzt. Deswegen heißt es auch in Off. 11,16, dass Gott diejenigen verderben wird, die die Erde verderben.

Der Menschen hat den Auftrag erhalten, die Erde zu verwalten, sie zu bebauen und zu pflegen, das Leben in vollen Zügen zu genießen. Ferner lehrt die Bibel, dass die Erkenntnis und Weisheit und alle anderen Fähigkeiten und Eigenschaften, die wir besitzen (jedoch die Tiere nicht), Geschenke von Gott sind und dass wir Gerechtigkeit üben und einander Liebe erweisen sollten. Das ist der Sinn im Leben eines jeden Menschen, diesen Auftrag wahrzunehmen und danach zu handeln.
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Ungelesen 10.01.12, 19:11   #29
sirmaniac
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Dann ist Gott aber ein verdammt schlechter Designer.
So viel unangepasste Arten, so viel unnütze Reste von nicht mehr benötigten Gliedmaßen etc.
zum Beispiel der Albatros, ein hoher Prozentsatz bricht sich jedes Jahr die Knochen weil sie zum Aufziehen an Land müssen.Mit der Evolutionstheorie kann man das erklären aber ein Designer sollte da doch optimal angepasstes Lebewesen erschaffen...
Oder warum erschafft Gott den Menschen, so das dieser sich und die Welt aufgrung seiner hohen Intelligenz und seinen absolut vorsteinzeitlichen Verhaltenweisen, Instinkten und Gefühlen in absehbarer Zeit selbst zerstört oder sich das Leben zumindest zur Hölle macht...
Aber ne Diskussion ist da eh sinnlos bei Leuten die unbedingt an was glauben wollen...
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Ungelesen 11.01.12, 03:04   #30
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Das Problem an der Bibel, Koran oder ähnlichem ist doch, dass man es immer auch anders auslegen kann. Natürlich stehen in religiösen Texten AUCH moralische Leitfäden, aber aufgrund dieser Texte wurden auch schon Millionen Menschen getötet. Da kann was nicht stimmen. Für mich ist das nicht das Wort Gottes, sondern das Wort der Menschen.

Der schon erwähnte Plan hinter der Realität ist tatsächlich etwas was jenseits der Wissenschaft liegt. Daran kann man glauben oder nicht. Aber man sollte trotzdem offen sein für neues und das beinhaltet auch ein Überarbeiten der Entstehungsgeschichte durch neue Erkenntnisse. Und dabei sollte man akzeptieren, dass Glaube und Erkenntnis besser getrennt behandelt werden sollten.

Da Lebewesen größtenteils Leid vermeiden wollen ist das auch eine Erkenntnis, die einen tragfähigen Untergrund für moralische Leitfäden bildet. Dazu braucht man keinen Glauben. Und aus diesem Grund werden auch Gesetze und Menschenrechte entwickelt und von immer mehr Völkern (zumindest theoretisch) anerkannt.
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Ungelesen 11.01.12, 11:51   #31
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Zitat:
Zitat von Atanaris Beitrag anzeigen
Die Bibel erwähnt außerdem ein Urwesen, dass Gott erschaffen hat. Durch dieses Urwesen hat Gott alles Leben im Universum ins Dasein gebracht und es immer weiter entfaltet.
Könntest du mir da mal die entsprechenden Passagen nennen ? Ich hab die Bibel neben anderen heiligen Schriften mehr als nur einmal gelesen, aber das hör ich zum ersten mal
Zitat:
Aber ich spreche hier von einer unsichtbaren, unbeschreiblichen, hochintelligenten, mächtigen, kreativen, außerirdischen Intelligenz.
Da muss ich dir leicht widersprechen, sowohl die Bibel als auch viele andere sprechen davon das Gott in allem ist, in jedem Baum, jedem Stein, jeder Wolke, jedem Staubkorn... da kann weder von unsichtbar noch außerirdisch die Rede sein

Zitat:
Als Architekt und Ingenieur aller Dinge duldet es nicht, wenn Menschen seine "Baupläne" und seine Ordnung verändern, weil sie unbefugt und unqualifiziert und zu kurzsichtig sind (um es in einfachen Worten wiederzugeben).
Auch hier muss ich dir widersprechen. Wenn Gott den Menschen den freien Willen gegeben hat dann ist es auch in seinem Plan enthallten das wir diese Dinge manipulieren lernen...

Zitat:
Die Behauptung, dass nur das Messbare existiert, sollte deswegen von allen abgelehnt werden.
Die Wissenschaft ist schon länger nicht mehr der Meinung das nur das Messbare existiert. Es gibt mittlerweile genug Bereiche die explizit von nicht messbarem ausgeht (Stichwort Quantenwelt)

Zitat:
Die Frage nach dem Sinn und dem Warum kann sie [Anm. die Wissenschaft] nicht beantworten.
Das stimmt nur zum Teil, die Frage nach dem Warum lässt sich Wissenschaftlich / Philosophisch sehr leicht beantworten: Wäre es anders wären wir nicht hier um uns darüber Gedanken zu machen Das wird sowohl auf die Naturgesetze (physikalisch) wie auch auf viele andere Bereiche angewandt wie Evolution usw...

Zitat:
Die christl. Lehre in der Bibel gibt auf all das Antworten. Sie gilt als das Wort Gottes an die Menschheit. Sie erklärt wie man sein Leben optimal führt. Welchen Sinn es hat? Welche Pläne Gott hat und Warum das Leid existiert.
Auch wenn es ein gläubiger Christ niemals einsehen wird und kann, aber die Bibel zeigt nicht den "optimalen" Weg und sie erklärt auch das Leid (Böse) auf der Welt nicht wirklich gut. Sie erklärt das Böse nur in Ansätzen, und zeigt uns auch nur einen guten Weg zu leben aber eben nicht den optimalen. Es gibt eine Menge anderer heiliger Schriften die uns einen Weg zeigen der uns viel weiter führt, der viel schwerer zu gehen ist, und sie erklären auch das Böse auf der Welt als eine logische Notwendigkeit die so nötig ist wie die Luft die wir atmen.
Ich will damit nicht sagen das die Bibel falsch liegt, absolut nicht, sie erfüllt ihren Sinn und Zweck perfekt...
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Ungelesen 11.01.12, 13:10   #32
Atanaris
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Zitat von sirmaniac Beitrag anzeigen
Dann ist Gott aber ein verdammt schlechter Designer.
So viel unangepasste Arten, so viel unnütze Reste von nicht mehr benötigten Gliedmaßen etc.
zum Beispiel der Albatros, ein hoher Prozentsatz bricht sich jedes Jahr die Knochen weil sie zum Aufziehen an Land müssen.Mit der Evolutionstheorie kann man das erklären aber ein Designer sollte da doch optimal angepasstes Lebewesen erschaffen...
Dann betrachte ihn doch ruhig als verdammt schlechten Architekten. Relevant ist, dass ein Architekt da ist.

Selbst wenn er ein böses und launisches Wesen wäre und wir ihm nun gleichgültig sind, Fakt ist, dass er da ist.

Es muss von Menschen wie dir gleich alles schlecht geredet werden. Für dich ist alles ohne wenn und aber "verdammt schlecht" designed, fast alles erscheint dir unordentlich, sinnfrei, nutzlos.

Glücklicherweise gibt die christl. Lehre auch darauf eine klare Antwort: Die ersten Menschen haben die Einflussnahme Gottes auf ihr Leben abgelehnt und gegen ihn rebelliert. Sie wollten sich ohne seine Hilfe selber verwalten, ihre eigenen Regeln aufstellen und über sich selber herrschen.

Gott akzeptierte diese Entscheidung und gab ihnen diese Möglichkeit, aber er setzte eine bestimmte Frist. Mit seinem Weggang verschwanden alle Segnungen, die seine Gegenwart mit sich brachte: Der Mensch sollte nämlich ewig leben, völlig gesund sein, alles sollte in Harmonie miteinander leben. Jetzt ist aber nichts, so wie es hätte sein sollen.

Wenn die letzte Regierungsform der Menschheit scheitern und zugrunde gehen wird, greift er ein und kehrt zurück und übernimmt wieder die Führung.


Zitat:
Oder warum erschafft Gott den Menschen, so das dieser sich und die Welt aufgrung seiner hohen Intelligenz und seinen absolut vorsteinzeitlichen Verhaltenweisen, Instinkten und Gefühlen in absehbarer Zeit selbst zerstört oder sich das Leben zumindest zur Hölle macht...
Menschen besitzen einen freien Willen...Wir sind keine Roboter.
Du kannst jetzt entscheiden, ob du auf die Straße gehst und alle Leute auf den Bürgersteigen ohrfeigst oder sie küsst, ob du faulenzt oder lernst und arbeitest, usw..



Zitat:
keks3000
aber aufgrund dieser Texte wurden auch schon Millionen Menschen getötet.
@Keks3000

Ihr macht immer den gleichen Fehler: Ihr denkt Bibel = Kirche

Diese verbrecherische, korrumpierte Kirche - allen voran die katholische Kirche mit der Führung im Vatikan, ist für zahllose Millionen Tote verantwortlich. Sie hat über 1500 Jahre nur durch Terror und Blutvergießen ihre Macht gefestigt und war noch so dreist sich in Heuchelei, Scheinheiligkeit und weißem Gewand zu präsentieren. Ihre Verbrechen legitimierte sie mit der Parole "Gott will es!"

Und sie hat damit alle belogen.
Sie hat während ihrer Herrschaft die Bibel aus dem Alltag der Menschen verbannt. Menschen, die eine Bibel oder auch nur Teile davon besaßen, wurden öffentlich mit den Schriften als Ketzer verbrannt. Leute, die lesen konnten oder zitieren konnten wurden ebenfalls verbrannt und die Kirche verfolgte erbarmungslos und unerbittlich alle Leute, die von den antiken Sprachen in heutige Sprachen übersetzen konnten. Menschen, die im Buchdruck arbeiteten lebten auch nur sehr kurzfristig.

Sie haben also nicht zugelassen, dass die Bibel vervielfältigt wird, gelesen, zitiert und erst recht nicht übersetzt wird. In ganz Europa besaß kaum ein Mensch eine Bibel.

Es gab Fürsten, die unbedingt die Bibel übersetzen lassen wollten, um der Welt zu zeigen, dass die katholische Kirche lügt und betrügt. Selbst diese Leute wurden von der Kirche vertilgt.

Weisst du wodurch die Macht der katholischen Kirche und des Vatikans zerstört wurde?

Mit der ersten Bibelübersetzung, mit dem ersten Buchdruck.
Die Menschen lernten zum ersten mal die christliche Lehre in ihrer reinen Form kennen.
Diese Schriften verbreiteten sich explosionsartig um den gesamten Globus.
Ab da an rüstete der Vatikan riesige Armeen und brachte alles auf, um den Keim der Revolution auszurotten, aber glücklicherweise scheiterten sie. Die Übersetzungen konnten nicht verhindert und der Buchdruck nicht gestoppt werden.

Auch einige Monarchen in Europa halfen dabei die Bibel zu verbreiten und übersetzen zu lassen, um die Macht des Vatikans zu einzudämmen.

Du und ich würden immer noch in einer dunklen und düsteren Phase der Menschheitsgeschichte, käme diese Übersetzung nicht zustande. Und käme der Vatikan dahinter, was du und ich hier verfassen, wären wir alle schon auf dem Scheiterhaufen verbrannt worden.

Informiere dich mal über diese Männer:

- John Wyclif (wurde bis zum Ende seines Lebens vom Papst Gregor XI bekämpft. Weil ihn die Päpste nicht lebendig in die Hände bekamen, ergriffen sie 40 Jahre nach seinem Tod seine Knochen und verfluchten diese und verbrannten sie zu Asche und streuten die Asche in ein Gewässer)

- William Tyndale (war ständig auf der Flucht, wurde dann erwischt, gefoltert, erdrosselt und auf dem Scheiterhaufen verbrannt

- Jan Hus

- Martin Luther

uvm.

Die Übersetzung und Verbreitung der christl. Schrift - die Bibel - ermöglichte erst die Meinungsfreiheit, Widerstand gegen den Vatikan-Terror, Aufklärung, Menschenrechte, demokratische Verfassungen, usw..


Zitat:
Da Lebewesen größtenteils Leid vermeiden wollen ist das auch eine Erkenntnis, die einen tragfähigen Untergrund für moralische Leitfäden bildet.
Du übersiehst etwas und zwar die Ursache allen Leids.
Der Mensch möchte nur sein PERSÖNLICHES Leid vermeiden. Alles andere ist ihm gleichgültig. Der Mensch ist in diesem Punkt völlig egoistisch.
Der Egoismus ist auch der Grund für alles Leid in der Welt, aus ihm entspringen Machthunger, Habgier, Neid, Streit, Respektlosigkeit, usw..

Jeder möchte aufgrund seines Egoismus seine EIGENEN Moralvorstellungen durchsetzen. Jeder möchte für sich bestimmen, was für IHN persönlich gut ist.

Die christl. Lehre lehrt dagegen die Nächstenliebe, Respekt, Demut, Verständnis, Hilfsbereitschaft, Selbstlosigkeit, Geduld, Ordnung.

Ich schlage dir etwas vor: Lies dir mal die christl. Botschaft einfach mal durch und sieh selbst, ob es gut oder schlecht ist, was darin steht. Du wirst sehen, dass Jesus Christus der größte Menschenrechtler aller Zeiten ist. Und vergleich das mal mit dem Handeln des Vatikans.

Im Grunde lese ich hier ständig nur Vorurteile. Hier wird etwas kritisiert, was ihr eigentlich überhaupt nicht kennt. Wie kann man über eine Schrift Kritik üben, die man noch nicht einmal angefasst hat oder nur 5 min im Reli-Unterricht besprochen hat.
Selbst wenn ihr über 5 Jahre die Bibel im Reli-Unterricht besprochen habt: Dort wird nur Scheisse gelehrt. Der Vatikan hat durch eine Hintertür die Vorgaben und den Unterrichtsablauf festgelegt - so wird die Lüge noch geschickter verbreitet und die Wahrheit zugedeckt.
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Ungelesen 11.01.12, 14:17   #33
Atanaris
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Zitat:
Zitat von thyriel Beitrag anzeigen
Könntest du mir da mal die entsprechenden Passagen nennen ? Ich hab die Bibel neben anderen heiligen Schriften mehr als nur einmal gelesen, aber das hör ich zum ersten mal
Dann empfehle ich dir dein Leseverständnis dringend zu schulen oder dir eine Bibel zuzulegen, die in gewöhnlichem Deutsch übersetzt ist:

Kolosser 1,13

Er ist das Bild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene aller Schöpfung; 16*denn durch ihn sind alle [anderen] Dinge in den Himmeln und auf der Erde, die sichtbaren und die unsichtbaren, erschaffen worden, es seien Throne oder Herrschaften oder Regierungen oder Gewalten. Alle [anderen] Dinge sind durch ihn und für ihn erschaffen worden. 17*Auch ist er vor allen [anderen] Dingen, und durch ihn sind alle [anderen] Dinge gemacht worden, um zu bestehen.

Ich nehme an als Bibelkenner sollte dir diese Stelle genügen und verstehen wirst du sie sicher auch.


Zitat:
Da muss ich dir leicht widersprechen, sowohl die Bibel als auch viele andere sprechen davon das Gott in allem ist, in jedem Baum, jedem Stein, jeder Wolke, jedem Staubkorn... da kann weder von unsichtbar noch außerirdisch die Rede sein
Hast du dir deine eigene Bibel gebastelt?
Gott ist ein persönliches Wesen, der sich mit dem Namen Jehovah (deutsche Ausdrucksweise) identifiziert (hebräisch jahouah). Du hast bestimmt schon einmal diese Buchstaben gesehen JHWH, auf Gemälde, Gebäude, usw..

Er ist ein Wesen mit Charaktereigenschaften, Pläne, Vorsätze und Absichten.

Wie sonst erklärst du dir die hunderten (keine Übertreibung) Bibelstellen:
5. Mose 32,4
vollkommen ist sein Tun,
Denn Gerechtigkeit sind alle seine Wege.
Ein Gott der Treue, bei dem es kein Unrecht gibt;
Gerecht und gerade ist er

5.*Mose 4:15-20; Ps. 27:8; 1.*Petr. 3:12; Ps. 18:15; Jes. 1:20; 5.*Mose 33:27; Jes. 41:2
(Ps. 2:4, 12; Joh. 3:16; Hebr. 10:38; Jak. 5:11; 1.*Petr. 5:7)

Johannes 4,24:
Gott ist ein GEISTWESEN, und die ihn anbeten, müssen [ihn] mit Geist und Wahrheit anbeten.

Die Bibel spricht außerdem immer von einer festen Wohnstätte, wo Gott thront und alles wahrnimmt und aufrecht erhält:

1. Könige 8,43
mögest du deinerseits [von] den Himmeln, deiner festen Wohnstätte, [her] hören, und du wollest gemäß allem tun, worum der Ausländer zu dir ruft, auf daß alle Völker der Erde deinen Namen kennenlernen.
Passend dazu: Psalm 11,4,

Hebräer 9,24
Denn Christus begab sich nicht an eine mit Händen gemachte heilige Stätte, die ein Abbild der Wirklichkeit ist, sondern in den Himmel selbst, um nun vor der Person Gottes für uns zu erscheinen

Apostelgeschichte 7,56
Siehe! Ich sehe die Himmel aufgetan und den Menschensohn, zur Rechten Gottes stehend
Passend dazu: Offenbarung 5

1. Johannes 3,2 (für die Menschen, die die himmlische Auferstehung erlangen)
aber noch ist nicht offenbar gemacht worden, was wir sein werden. Wir wissen, daß, wann immer er offenbar gemacht wird, wir ihm gleich sein werden, denn wir werden ihn so sehen, wie er ist


Er sieht alles, nimmt alles wahr, hält die gesamte Ordnung im Universum aufrecht und alles am Leben. Auch hält er den Stein, den Baum, usw. zusammengesetzt und aufrecht. Aber er ist nicht der Stein, er ist nicht der Baum und nicht im Baum und nicht im Stein und nicht in dir und nicht in mir. Er hat uns einen Körper erschaffen und Umstände so angepasst, dass wir leben können und sein Wort lautet "Bleibt bestehen!"

Dieser Gott hat Moralvorstellungen, kennt Normen und Werte, Ordnung, usw..

Zitat:
Auch hier muss ich dir widersprechen. Wenn Gott den Menschen den freien Willen gegeben hat dann ist es auch in seinem Plan enthallten das wir diese Dinge manipulieren lernen...
Der Mensch hat einen freien Willen und vergewaltigt, mordet, betrügt, schändet, zerstört, vernichtet, hasst, wird eifersüchtig, usw..
Nur weil der Mensch aufgrund seines freien Willens diese Dinge tut, sind sie nicht von Gott beabsichtigt.

Wenn du die Bibel ganz gelesen hättest, dann hättest du auch sicherlich verstanden, dass Gott möchte, dass wir unseren freien Willen dazu nutzen und uns seinem Willen unterwerfen, das heißt seinen festgelegten Normen, Werten, Richtlinien und Geboten folgen und seine Ordnung bewahren.
Menschen, die ihm auf diese Weise folgen - also wahre Christen - manipulieren niemals seine Schöpfung. Darüberhinaus setzen sie sich für Nächstenliebe, Respekt, Demut, Gerechtigkeit, Gewaltlosigkeit, Sanftmut, Geduld, Treue, Ordnung und Wahrheit ein.


Zitat:
Die Wissenschaft ist schon länger nicht mehr der Meinung das nur das Messbare existiert. Es gibt mittlerweile genug Bereiche die explizit von nicht messbarem ausgeht (Stichwort Quantenwelt)
Nur weil die Instrumente dafür nicht erschaffen wurden, heißt es nicht, dass sie nicht messbar sind. Die evolutionistische Wissenschaft duldet nur Materielles. Sie weigern sich einheitlich übernatürliches anzuerkennen.

Einer der berühmtesten Evolutionisten Richard C.*Lewontin
belegt das auch immer wieder und hämmert dies seinen Genossen ein nur „eine materialistische Erklärung der Welt zu akzeptieren." Er sagte auch: "Wir Wissenschaftler haben eine Verpflichtung auf den Materialismus!"

Und er besteht darauf: "dieser Materialismus ist absolut, denn wir können keinen göttlichen Fuß in der Tür gestatten!"

Ich hoffe, dass das jetzt klar und verständlich war, um was es hier geht.

Zitat:
die Frage nach dem Warum lässt sich Wissenschaftlich / Philosophisch sehr leicht beantworten: Wäre es anders wären wir nicht hier um uns darüber Gedanken zu machen
Interessant du baust gleich den Begriff "philosophisch" mit ein. Genau, denn die Wissenschaft allein kann nie und nimmer eine Antwort darauf geben. Das hast du - wie ich sehe - auch deutlich erkannt.


Zitat:
Auch wenn es ein gläubiger Christ niemals einsehen wird und kann, aber die Bibel zeigt nicht den "optimalen" Weg und sie erklärt auch das Leid (Böse) auf der Welt nicht wirklich gut. Sie erklärt das Böse nur in Ansätzen, und zeigt uns auch nur einen guten Weg zu leben aber eben nicht den optimalen. Es gibt eine Menge anderer heiliger Schriften die uns einen Weg zeigen der uns viel weiter führt, der viel schwerer zu gehen ist, und sie erklären auch das Böse auf der Welt als eine logische Notwendigkeit die so nötig ist wie die Luft die wir atmen.
Ich will damit nicht sagen das die Bibel falsch liegt, absolut nicht, sie erfüllt ihren Sinn und Zweck perfekt...
Hier mein persönliches Angebot:
Erkläre mir deine Ansicht über die biblische Antwort der Bibel nach dem Leid in der Welt. Und dann zeige uns die Schrift, die einen besseren Weg vorgibt, als die christliche Botschaft.

Und ich werde dir dann eine 100% zufriedenstellende, ausführliche und rein auf die Bibel basierende Antwort liefern.
Ich muss nur wissen, was man dir beigebracht hat.
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Ungelesen 11.01.12, 15:30   #34
thyriel
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Zitat:
Zitat von Atanaris Beitrag anzeigen
Dann empfehle ich dir dein Leseverständnis dringend zu schulen oder dir eine Bibel zuzulegen, die in gewöhnlichem Deutsch übersetzt ist:
Ich empfehl dir an diesen Dingen zu arbeiten
Zitat:
Darüberhinaus setzen sie sich für Nächstenliebe, Respekt, Demut, Gerechtigkeit, Gewaltlosigkeit, Sanftmut, Geduld, Treue, Ordnung und Wahrheit ein.
Zitat:

Kolosser 1,13

[...]
Also deine Interpretation dieser Passage das Gott von einem Urwesen erschaffen wurde find ich schon sehr gewagt... Aber jedem seine Ansichten...

Zitat:
Er ist ein Wesen mit Charaktereigenschaften, Pläne, Vorsätze und Absichten.
[...]
Die Bibel spricht außerdem immer von einer festen Wohnstätte, wo Gott thront und alles wahrnimmt und aufrecht erhält:
Das eine schließt das andere nicht aus... Btw gibt es weit mehr Evangelien und sehr alte Christliche Texte als nur die die sich in der Bibel finden...

Zitat:
Der Mensch hat einen freien Willen und vergewaltigt, mordet, betrügt, schändet, zerstört, vernichtet, hasst, wird eifersüchtig, usw..
Nur weil der Mensch aufgrund seines freien Willens diese Dinge tut, sind sie nicht von Gott beabsichtigt.

Wenn du die Bibel ganz gelesen hättest, dann hättest du auch sicherlich verstanden, dass Gott möchte, dass wir unseren freien Willen dazu nutzen und uns seinem Willen unterwerfen[...]
Siehst du, und genau hieran scheitert einfach die christliche Erklärung des Bösen in der Welt...
Natürlich sollen wir den freien Willen dazu nutzen "gutes" zu tun, aber das schlechte in der Welt ist dafür genauso notwendig wie das gute... Oder denkst du wirklich das auch nur ein Mensch Gott suchen würde wenn die Welt perfekt wäre ?
Es gibt kein Gut und Böse, beides ist notwendig und so gewollt und manchmal nicht einmal im vornherein zu unterscheiden ob eine Handlung gute oder böse Konsequenzen nach sich ziehen wird, das einzige das unser freier Wille imstande ist zu differenzieren ist ob eine Handlung tief in uns unserem Ego dient oder nicht...

Zitat:
Nur weil die Instrumente dafür nicht erschaffen wurden, heißt es nicht, dass sie nicht messbar sind. Die evolutionistische Wissenschaft duldet nur Materielles.
Ich würde an dieser Stelle vorschlagen, sofern es dich interessiert, beschäftige dich erstmal mit der modernen Physik bevor du solche Behauptungen aufstellst. Du machst hier dasselbe wie du anderen vorhältst das sie die Bibel kritisieren ohne sie überhaupt gelesen zu haben, und ich kann dir garantieren das es mittlerweile in der Wissenschaft mehr als Genug Anerkannte Dinge gibt die unter Garantie niemals messbar sein werden und mehr als genug das man Zweifelsohne als Immateriell oder sogar "Übernatürlich" bezeichnen kann...

Zitat:
Erkläre mir deine Ansicht über die biblische Antwort der Bibel nach dem Leid in der Welt. Und dann zeige uns die Schrift, die einen besseren Weg vorgibt, als die christliche Botschaft.
Vorher möchte ich das du mir eine Frage beantwortest
Was ist deiner Ansicht nach, die Erklärung dafür das ein großteil der Menschheit (nach christlicher Vorstellung) niemals eine Chance hat erlöst zu werden, da sie niemals mit dem Christentum in Kontakt kommen, in anderen Religionen geboren werden, vielleicht sogar ohne das sie es wussten eine Todsünde begangen haben, zu kurz gelebt haben usw...
Was ist mit den Menschen die zu einer Zeit an einem Ort lebten wo es das Christentum noch gar nicht gab, oder es unendlich weit weg war ?
Eine zweite Chance nach dem Tode bekommt ja keiner
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Ungelesen 11.01.12, 17:23   #35
Atanaris
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Zitat:
Zitat von thyriel Beitrag anzeigen
Ich empfehl dir an diesen Dingen zu arbeiten

Also deine Interpretation dieser Passage das Gott von einem Urwesen erschaffen wurde find ich schon sehr gewagt... Aber jedem seine Ansichten...
Ich stelle dir nochmal meine Aussagen gegenüber:

~Die Bibel erwähnt außerdem ein Urwesen, dass Gott erschaffen hat. Durch dieses Urwesen hat Gott alles Leben im Universum ins Dasein gebracht und es immer weiter entfaltet.~

Gott hat dieses Urwesen erschaffen und nicht das Urwesen Gott. Der Satz danach und das Zitat von Kolosser 1,13 erklären es doch abschließend.


Zitat:
Das eine schließt das andere nicht aus...
Die Zitate aus der Bibel belegen, dass Gott ein persönliches Wesen ist (mit Gedanken, Pläne, Gerechtigkeitssinn, Geschmack, Moral, rechtschaffener Zorn usw..) und seine "feste Wohnstätte" hat und kein unpersönliches Etwas. Er ist nicht die Natur und auch nicht das Universum, noch ist er eine Energie oder mysteriöse unpersönliche Kraft.
Er führt nach der Bibel auch richtige Dialoge mit seinen Geschöpfen. Und nochmal: Er identifiziert sich mit einem Namen, nämlich Jehovah.

Zitat:
Btw gibt es weit mehr Evangelien und sehr alte Christliche Texte als nur die die sich in der Bibel finden...
Evangelien gibt es unzählige. Und auch heute noch werden welche verfasst, von selbsternannten Propheten und Heiligen. Diese Texte sind weder christlich, noch Teil der Bibel, auch wenn die Autoren darauf bestehen.

Die Bibel wie wir sie heute kennen, wurde um 1500 v. Chr. angefangen und 100 n. Chr. beendet. Und sie besteht aus 39 Bücher hebräisch-aramäischer Sprache und 27 Bücher der christlich-griechischen Schriften. Diese Bücher befinden sich im Kanon, das heißt, dass der wahre Autor Gott ist. Deswegen wird dieses Buch auch das "Wort Gottes" genannt. Sie ist das einzige Buch auf der Welt, dass diesen Anspruch ausformuliert.

Alle Bücher außerhalb dieser Schriften haben nichts mit ihr zu tun.

Kanon bedeutet, dass sich alle Bücher auf einander beziehen, sich belegen, nicht widersprechen, also im harmonischen Einklang sind, so dass zu erkennen ist, dass ihr wahrer Urheber Gott ist.


Zitat:
Siehst du, und genau hieran scheitert einfach die christliche Erklärung des Bösen in der Welt...

Natürlich sollen wir den freien Willen dazu nutzen "gutes" zu tun, aber das schlechte in der Welt ist dafür genauso notwendig wie das gute... Oder denkst du wirklich das auch nur ein Mensch Gott suchen würde wenn die Welt perfekt wäre ?
Es gibt kein Gut und Böse, beides ist notwendig und so gewollt
Ein Christ überlässt es Gott zu entscheiden was "gut" und was "böse" ist. Und er verzichtet darauf selber zu entscheiden, was "gut" und was "böse" ist.
Deswegen benötigt der Christ die Bibel. Für ihn ist die Bibel eine Anleitung des Lebens.
Für Gott sind z.B. diese Dinge gut und ihr Gegenteil schlecht:

Selbstlosigkeit -- Egoismus
Ordnung -------- Chaos & Unordnung
Liebe ------------ Hass
Respekt --------- Verachtung, Kein Respekt vor jeglicher Autorität
Frieden ---------- Krieg, Aufruhr, Streitsucht, Wut
Barmherzigkeit - Erbarmungslosigkeit, ohne Mitleid, verständnislos
Demut ----------- Hochmut, Stolz, Machtstreben
Ehe -------------- ausschweifendes Sexualleben
Einheit ---------- Zwietracht, Spaltung
Tierschutz ------ brutaler, verachtender Umgang mit Tieren
Umweltschutz -- gewissenloser Umgang mit der Natur
Recht ----------- Unrecht, Ungerechtigkeit
Reue ------------ Starrsinn, Hartnäckigkeit
Geistiges -------- Materielles
Bescheidenheit -- Schamloser Luxus
Sanftmut -------- Zorn, Reizbarkeit
Wahrheit -------- Lüge
usw...

Deswegen überlassen wir es Gott das "gut" zu definieren und das "schlecht".
Was er "gut" findet, finde ich also auch "gut".
Das Schlechte ist überhaupt nicht notwendig und wird von Gott niemals toleriert.
Und Gott verspricht, dass alles Böse und alles Schlechte für immer ein Ende findet!

Sprüche 8,13
Wer Ehrfurcht vor Gott hat, der hasst das Böse.

Römer 12,9
Wende dich ab vom Bösen, und tu Gutes;
Suche Frieden, und jage ihm nach


Amos 5
14*Sucht das Gute und nicht das Böse, damit ihr am Leben bleibt und daß so Jehovah, der Gott der Heerscharen, dann mit euch sein möge, wie ihr gesagt habt. 15*Haßt das Böse, und liebt das Gute, und gebt dem Recht einen Platz im Tor.

Johannes 3,16
Denn wer schlechte Dinge treibt, haßt das Licht und kommt nicht zum Licht, damit seine Werke nicht gerügt werden. 21*Wer aber das tut, was wahr ist, kommt zum Licht, damit seine Werke als solche offenbar gemacht werden, die in Harmonie mit Gott gewirkt worden sind


Zitat:
Ich würde an dieser Stelle vorschlagen, sofern es dich interessiert, beschäftige dich erstmal mit der modernen Physik bevor du solche Behauptungen aufstellst.
Ich streite hier nicht gegen die Physik bzw. Wissenschaft, sondern gegen eine blinde evolutionistische und materialistisch geprägte Wissenschaft. Dass da draußen sehr viele tugendhafte Wissenschaftler lehren und forschen ist mir durchaus bewusst und diese genießen meine ganze Hochachtung.


Zitat:
Was ist deiner Ansicht nach, die Erklärung dafür das ein großteil der Menschheit (nach christlicher Vorstellung) niemals eine Chance hat erlöst zu werden , da sie niemals mit dem Christentum in Kontakt kommen, in anderen Religionen geboren werden, vielleicht sogar ohne das sie es wussten eine Todsünde begangen haben, zu kurz gelebt haben usw... Was ist mit den Menschen die zu einer Zeit an einem Ort lebten wo es das Christentum noch gar nicht gab, oder es unendlich weit weg war ?
Eine zweite Chance nach dem Tode bekommt ja keiner
Ich gebe dir einen nützlichen Tipp für spätere Diskussionen:
Setz den Katholizismus niemals als stellvertretend für das Christentum.

Deine Fragen lassen sich sehr leicht mit der Bibel beantworten. Du hättest sie ausführlicher lesen sollen.

- Die Bibel lehrt, dass jeder Mensch die Gelegenheit bekommt sich für Gott und seine Herrschaft zu entscheiden. Jeder ist persönlich eingeladen. Es betrifft alle Menschen, selbst diejenigen, die vor dem Christentum existierten und auch diejenigen die im tiefsten Urwald des Amazonas lebten. Es betrifft damit auch alle Toten und Ungeborenen. Gott hat sehr großes Interesse an alle seine Geschöpfe, an jeden Einzelnen. Und zur Auferstehung kommen Christen, Nichtchristen, Gute und Böse, Junge und Alte. Alle Toten werden auferstehen.
Die Bibel bezeichnet diesen Moment als das 1000-jährige Reich.

Jeder einzelne Mensch wird eine zweite Chance auf ein besseres Leben bekommen.
Gott nimmt Rücksicht auf alle Umstände. Er weiss, dass die Azteken, alten Ägypter nie etwas von ihm gehört haben. Selbst aber Millionen Chinesen heute genauso wenig.
Selbst die Fehlgeburten, geistig - körperlich Behinderte, Abgetriebene, wird er nicht vergessen.

All das geschieht jedoch erst, wenn die letzte Herrschaftsform der Menschheit scheitert.
Und am Tag seines Zorns wird er die Erde von allen Bösen Menschen befreien. Du hast sicherlich schon einmal den "Begriff" Armageddon gehört. Das ist dieser Tag. Und die Bösen sind in Gottes Augen diejenigen, die ihn und seine Botschaft kannten und dennoch absichtlich dagegen sündigten oder ihn sogar bekämpften.

Ich hoffe, ich konnte weiterhelfen.
Atanaris ist offline   Mit Zitat antworten
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