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Ungelesen 24.05.16, 10:57   #1
Setchan
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Standard Abnehmen aber wenig Zeit

Hi,

Frau und Job und neue Kochgewohnheiten haben mich leider ganz schön zunehmen lassen^^

Ich würde gerne so 15-20 Kilo abnehmen um mal wieder mein normal gewicht zu erreichen. Das Ziel hab ich mir jetzt für 2 Monate gesetzt. Da geh ich zu ner Hochzeit und würde gerne wieder "gesünder" aussehen.

Der Haken: Durch Vollzeit Schichtarbeit, Frau und Heim bleibt relativ wenig Zeit für Sport. Fitness-Studio schließ ich völlig aus.
Zuhause hab ich immerhin nen Christopeit Rad-Trainer stehen.
Plus dass mich der Job öfters auch ganz schön auslaugt.

Außerdem kommt hinzu dass ich nach nem Unfall ne sehr lockere Kniescheibe hab. Sowas wie Joggen etc. fällt also komplett weg

So jetzt hätt ich gern mal paar Tipps und evtl. Erfahrungsberichte wie ich das ganze am besten angehen kann.
Ich möchte übrigens nicht unmengen an Geld für irgendwelche Nahrungsergänzungsstoffe und abertausender pulversorten ausgeben.

Ratschläge?
Danke


Daten:
Männlich, 28 Jahre, 178cm, an sich normal gebaut. Bis auf das erwähnte keine besonderen Beschwerden. aktuell 94 kilo
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Ungelesen 24.05.16, 13:11   #2
MadWarbeast
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...also ich hab mal 130 kg gewogen und nun schon seit guten 6 jahren 75 kg.
meine erfahrungen mit dem abnehmen sind die, das ich meine, das es eigtl immer nur die ernährung ist, wenn man das hinbekommt, dann purzeln die kilos von allein.
an meinem beispiel war es so, das ich eigtl nicht viel gegessen hatte, aber ich hab täglich fast 3l apfelschorle getrunken, wo die flasche so gute 1000kcal hat und ich hab 2 davon am tag getrunken und dann noch gegessen, das war dann immer zuviel des guten.
ich hab dann ne weile gesucht und bin bei lidl fündig geworden, da gibs ne grapefruchtlimonade, da hat 1l nur 40kcal und schmeckte mir....weiss nich wie lange es dauerte, aber ich schätze ein halbes jahr, da hatte ich 30kg weniger und dann kam bei mir der bewegungs drang, bin dann viel rad gefahren....ich sach immer, mein jakobsweg.....hab beim radln über mich und mein leben nachgedacht und komplett neu angefangen...ja und mir gehts gut....ich mach täglich nun freeletics und halte mein gewicht, kann naschen, saufen usw. alles gut ;-)!

viel glück...

LG
Beasty
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Ungelesen 24.05.16, 15:46   #3
Shao-Kahn
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Wie der Vorredner schon sagte, ist das Eigentliche wohl die grundsätzliche Ernährung. Auch Programme wie WeigthWatchers ziehlen darauf, dass man sich grundsätzlich besser ernährt. Und dieses sollte idealerweise keine Diät sondern Standard sein.

Prinzipiel gillt, wenn Du mehr Energie verbrauchst als Du zu Dir nimmst, nimmst Du ab. Nun kannst Du die Energiezufur drosseln oder den Energieverbrauch erhöhen. "Friss Dich schlank" dürfte wohl eher Wunschdenken bleiben.

Soviel zum allgemeinen BlaBla.

Ich habe vor einem guten Jahr auch den Entschluss gefasst, ca 20kg runter zu bekommen. Ich habe das sehr radikal gemacht, indem ich auf Frühstück verzichtet habe, Mittags etwas Salat und abends nen Apfel. Das Hungergefühl habe ich mit Mineralwasser unterdrückt. Im Nachhinein weiß ich selber nicht genau, wie ich das durchgehalten habe. Außerdem habe ich mir die App "7 Minuten Workout" aufs Smartphone installiert. Anfangs habe ich diese Übungen nur Abends gemacht, später morgens und Abends. Meine Motivation war das Wochenende. Samstags und Sonntags habe ich wie gewohnt gegessen und getrunken.

Nach zwei Monaten war ich bei meinem Ziel (-18kg) angekommen und es es hat sich wieder normaliesiert. Zwei wochen später hatte ich dann auch kein Bock mehr auf die Übungen und es ging wieder seinen gewohnten Gang. Über das Jahr verteilt habe ich auch wieder zugenommen. Wobei ich sagen muss, dass ich schon ein Bisschen darauf geachtet habe, was ich wann in welchen Mengen esse. Glücklicherweise hat der Jo-Jo-Effekt bei mir nich voll zugeschlagen.

Lange Rede kurzer Sinn: Heute weiß ich, dass es "relativ" einfach sein kann. Bei mir war das Schlimmste, das Kauen und Naschen zwischendurch. Abends noch mal eine Flasche Cola und eine Tafel Schokolade oder eine Tüte Chips vorm Fernseher. Auch das Feierabendbier sollte man weg lassen. Und über Tag viel Wasser trinken.
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Ungelesen 28.05.16, 23:47   #4
maxi18777
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Wenns nur darum geht in 8 Wochen soviel wie möglich abzunehmen,dann mach folgendes:

Ab sofort KEINE bzw.kaum Kohlenhydrate!!!! Die ersten 3 Tage sind hart,danach läuft es! Wenn Du erstmal deine Insulinausschüttung in Balance gebracht hast (wie gesagt etwa nach 3 Tagen) hast Du auch keine Heisshungeratacken mehr--und das ist im Grunde das Zielbringende...
Du musst nicht hungern--nur auf Kohlenhydrate verzichten....

Du wirst Dich wundern was du damit in 8 Wochen erreichen kannst!!! Und das Alles ohne Sport!!!
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Ungelesen 29.05.16, 18:32   #5
Avantasia
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Versuch das mal:

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Ungelesen 29.05.16, 18:56   #6
Setchan
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@Avantasia: Ne danke. Das is genau die art von "zusätzen" usw. worauf ich verzichten will. In meinen Augen bleibt das nichts anderes als ne abzocker Modeerscheinung. Unsere normale Küche bietet genug Möglichkeiten.
Alleine Tee und Wasser wirken da schon wunder.

Zitat:
Zitat von maxi18777 Beitrag anzeigen
Wenns nur darum geht in 8 Wochen soviel wie möglich abzunehmen,dann mach folgendes:
Es geht mir in erster Linie darum wieder mein Normalgewicht zu erreichen. Nicht so viel wie möglich in möglichst kurzer Zeit. Ich hab einen Zeitraum als Ziel, wenn das zu knapp is ists halt so.
Daher doch lieber tipps für ne vernünftige, normale ernährungsumstellung bzw. tipps für bestimmten, gezielten sport der rein passt.

Zitat:
Zitat von maxi18777 Beitrag anzeigen
Du wirst Dich wundern was du damit in 8 Wochen erreichen kannst!!! Und das Alles ohne Sport!!!
Was schon so angepriesen wird mit "Alles ohne Sport" hat sich für mich eh disqualifiziert.
Mir ist schon klar dass der Körper Sport als Unterstützung brauch oder gar notwendig ist.


Zitat:
Zitat von Shao-Kahn Beitrag anzeigen
Außerdem habe ich mir die App "7 Minuten Workout" aufs Smartphone installiert. Anfangs habe ich diese Übungen nur Abends gemacht, später morgens und Abends.
Und das hat dir auch schon geholfen?
Aktuell versuch ich 5 Tage die Woche je 20-30 Minuten mit mittlerem Widerstand zuhaus aufm Fahrrad zu fahrn.
Trink jetzt statt dem Krümeltee der ja zu mehr als 90% aus Zucker besteht ungesüßten früchte-, oder Kräutertee. Frau kocht oft Low Carb. Es gibt jeden Tag Obstsalat und Müsli zum Frühstück und Mittags Brot (Bei spätschicht). Nur abends was warmes, aber lange genug vorm schlafen.

Ich hatte in einer woche 3 kilo runter....und in der nächsten die gleichen Kilos wieder drauf.

Während der Arbeit ists oft so dass ich sehr viel hin und her laufen muss inkl. Treppen. Da komm ich auch ohne Sommer gern ins schwitzen.
Aber ich merk einfach keinerlei veränderung.

Komisch is dass es mir bis vor paar Jahren noch recht leicht viel meine Figur zu halten. Als Signel wars eh einfacher...obwohl ich fast nur schrott gegessen habe und selten mal frisch gekocht.


Zitat:
Zitat von Shao-Kahn Beitrag anzeigen

Bei mir war das Schlimmste, das Kauen und Naschen zwischendurch.
Ohja na wem sagste das.
Hat da nich einer nen Tipp wie man sich von der Lust auf süßes ablenkt? ODer gesunde, süße Alternativen?
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Ungelesen 07.06.16, 20:20   #7
tuerzustew
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Jojo Effekt beachten,
Gewichtstracking Hilft
Schau einmal nach welche Stoffe wann im Körper welche Stoffe abgebaut werden
Iss viel Eiweiß, das Sättigt und macht nicht dick
Viel trinken
Und vor allem Ausdauersport, bei Übergewicht nicht unbdeingt laufen, sondern wenn es schnell gehen soll vlt ins Fittnessstudio und dort an die Cardio geräte halten.
Liegefahhrad geht wenig auf die knie, und man sitzt entspannt.
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Ungelesen 10.06.16, 16:11   #8
Darkwithe123
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So viel Schwachsinn was ich hier lese.

Einfach ein kcal defizit durchziehen (ca. 500kcal) und 3 mal ins Gym und Kraftsport betreiben (Muskelaufbau=höherer Grundverbauch=größeres Defizit) Cardio erhöhrt nur an dem Tag an dem du Trainierst kurzfristig deine Kcal Verbauch (zwischen 100-300kcal, 1-2h Joggen etc.)

Ernährungstechnisch muss ich meinen Vorredner auch korrigieren, denn auch Eiweiß macht dich dick wenn du damit ins Kcal Überschuss kommst.

Versuch einfach auf deine Kcal zu kommen und versuche auch 2g EW pro KG Eiweiß zu kommen und mindestens 30g Fett den Rest der Kcal kannst du getrost mit KH oder Fette füllen.


Das war es schon.
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Ungelesen 11.01.17, 13:43   #9
bastibx
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das wären doch jetzt super Vorsätze fürs neue Jahr. Ich gebe dir mal ein paar Tipps mit auf den Weg. Ich hoffe sie kommen nicht zu spät und helfen dir ein wenig. Ausreden gibt es bei mir nicht mehr. wo ein wille ist, da ist auch ein Weg!
1) es ist super wichtig sich ein definiertes und realistisches Ziel zu setzen. Ohne Ziel gibt es keine Motivation, und ohne Motivation wirst du selbst immer wieder neue Ausreden finden. Setz dir ein festes Datum, zu dem du ein bestimmtes Gewicht erreichen möchtest. 2 Monate für 20kg??ist das nicht ein wenig too much??
2)Bau dir selbst im Alltag zwischendurch kleinere Workouts ein. Führe beispielsweise bei jeder kurzen Werbeunterbrechung ein kleines Workout durch
3)eine gesunde und ausgewogene Ernährung ist nach wie vor wichtig - versuche jedoch auf Süssgetränke vollständig zu verzichten, dein Körper wirds dir danken :-)
Statt mit dem Auto zur Arbeit zu fahren, nutze ich mittlerweile mein eigenes ebike. Seitdem hat sich bei mir einiges getan. Man bleibt fit, schont Umwelt u. Geldbeutel und hat eine festgefahrene Routine im Programm. Ich lease mein ebike derzeit bei [ Link nur für registrierte Mitglieder sichtbar. Bitte einloggen oder neu registrieren ]. Vllt besteht ja Interesse, daher hinterlasse ich an dieser Stelle einen Link. Ich hoffe ich konnte dir bei der ein oder anderen Stelle ein wenig helfen. lg
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Ungelesen 14.01.17, 06:48   #10
mariejane
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Wenig Fett, dafür mehr Kohlenhydrate und Eiweiß. So habe ich schnell abgenommen.

Fast Food ist tabu und bei Süssigkeiten nur fettarme Leckerreien wie z.b. Gummibärchen.
Als Getränk nur Wasser und ungesüßten Kaffee.
Meine Colesterin Werte sind seitdem normal.
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Ungelesen 21.01.17, 11:13   #11
c-walt
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Und da beginnt sie, die Mär vom bösen Fett... -.-
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Ungelesen 27.01.17, 15:08   #12
Styla1204
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Guten Lesestoff über viele Dinge ion Sachen Abnehmen, und Tipps usw. findet m,an hier :-)

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Ungelesen 31.01.17, 16:44   #13
deus75
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Ich hab in 20 Monaten 62 Kilo geschafft. Ausgangsgewicht waren 145 Kilo.
Kein Sport, kein Hungern. Am Anfang nur Eiweiß (90/10), später dann auf 70/30 runter.

Mit der Weile mache ich meine 15.000 Schritte am Tag minimum. gehe viel zum Einkaufen. oder Bummeln.

Es Funktioniert..
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Ungelesen 10.01.18, 18:16   #14
DollyBell
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Mich würde interessieren ob du es geschafft hast in den zwei Monaten dein Gewicht zu bekommen? Und was du dafür gemacht hast?
Ich habe nach meiner Schwangerschaft 25kg mehr drauf (viel mehr) vorher habe ich in Größe 36 reingepasst.
Seit zwei Monaten habe ich komplett meine Ernährung umgestellt, und nehme noch zusätzlich einmal am Tag einen Eiweißshake zu mir. Er sättigt gut und ich habe durch ihn keine Heißhunger Attacken mehr. Alles was ich zu Fuß machen kann mache ich, und 10kg sind bis jetzt runter.
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Ungelesen 19.02.18, 11:54   #15
michaelangelo2
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Ich habe in 3 Monaten 15kg (von 85kg auf deutlich unter 70kg bei 1,81) geschafft. Jetzt habe ich mit Krafttraining begonnen, um etwas Muskeln drauf zu bekommen.
Der Weg zum Abnehmen:
Konsequentes Kalorientracking und Begrenzung der täglichen Kalorienaufnahme auf ca. 1500 kcal durchschnittlich. 150 bis 200 kcal KH, 100 bis 150 kcal EW, 30 bis 40 kcal Fett. Als Werkzeug habe ich Intervallfasten 16/8 benutzt, d.h. werktags letztes Essen gegen 21.00, erstes Essen 14.00 bis 16.00, je nach dem, bis dahin nur Kaffee/Tee ohne Milch/Zucker oder Wasser. Beim IF 16/8 und Kalorientracken bin ich seither (1 Jahr her) geblieben - so kann ich mein Gewicht ohne großen Schmerz halten.
Hinzu kamen 3 bis 4 mal wöchentlich 1/2 Stunde auf dem Heimtrainer.
Im Nachhinein betrachtet sind 1500 kcal, also ein Defizit von ca.500 bis 700 kcal, schon etwas heftig, hat aber den Vorteil, daß die Diät vergleichsweise schnell geht. Unabdingbar ist aber eine dauerhafte Ernährungsumstellung, also mehr EW, wenig(er) Fette, kein Zwischendurchessen (aber das merkt man schon beim Kalorientracken), abendliches Naschen nur am WE und/oder mit Ausgleich durch Bewegung/Sport.
Ein mit Sicherheit auftretendes Problem ist, daß der Leptin-Pegel sinkt und damit auch die SD-Aktivität und daher T4/T3. Man kann versuchen, dem mit sauberen refeed-days am WE zu begegnen, aber das hilft nur temporär und verringert den Diät-Effekt. Ich würde kurzen Prozeß machen und T3 (Thybon) besorgen und einwerfen, ich brauchte 40mg. Geht halt nur auf Rezept, ist aber die einzige Methode, das low-T3-syndrom, T4-T3-Konversionsstörung (googlen) zu bekämpfen (leider endet das Problem nicht mit der Diät, low Leptin dauert an -> setpoint-Theorie, und wenn man danach mit Kraftsport und hypokalorischer Ernährung fortfährt wird man wohl weiter nennenswert T3 zuführen müssen, denn Kaloriendefizit ist Kaloriendefizit und Fettverlust ist Fettverlust, da hilft auch eine gesteigerte KH-Zufuhr nur bedingt.
Retrospektiv betrachtet würde ich, sollte ich noch einmal diäten müssen, das Kaloriendefizit geringer halten und mit Kraftsport beginnen, Ziel Muskelaufbau. Zum einen verliert man bei einem solchen hohen Defizit plus IF 16/8 zwangsläufig auch Muskeln - bei 1500 kcal, also 500 bis 700 kcal Defizit, kann man nicht genügend KH und EW zuführen, um alles abzudecken, zumal man ein paar zig g Fett auch benötigt. Wenn man aber genügend KH und EW zuführt, um Energie (also ausreichend gefüllte Glykogenspeicher) für Kraftsport und Aminosäuren für Muskelaufbau zu haben, kann man auch Kraftsport machen und mit einem virtuell geringen Defizit aus der Ernährung auskommen (natürlich ist Defizit Defizit, aber man kann mehr essen und wie esagt würde ich das tatsächliche Defizit nicht mehr so groß wählen) - Kraftsport braucht nämlich nicht wenig Energie, sowohl beim Bewegen des Eisens als auch beim der Muskelproteinsynthese, und jedenfalls wenn man noch genügend Fett am Körper hat ist es egal, ob die hierfür erforderliche und aus der Fettverbrennung gewonnene Energie aus "altem" Körperfett oder aus aktuell wegen des Kraftsports angefressenen Körperfett ("Kalorienplus", "Massephase") kommt. Man muß sich halt so ernähren, daß noch genügend "Energie" und "Kraft" für das Training vorhanden ist, was bei einem zu großen Defizit und damit "zu" geringer Nahrungsaufnahme (zu wenig KH) nicht der Fall ist. Und ohne ausreichend EW-Zufuhr (ca. 2g/kg) wird es nichts mit der Muskelproteinsynthese. Auch auf die ausreichende Versorgung mit Vitaminen und Mineralstoffen (Selen, Eisen, Zink, Magnesium usw.) ist zu achten, was bei einer Kalorien- und Nahrungsrestriktion problematisch sein am einfachsten durch entsprechende NEM, auch Omega-3-Kapseln, gewährleistet werden kann.
Ich weiß, das Wort Kraftsport schreckt viele ab. Ich war selbst mein ganzes Leben lang anti-Sport, erst recht anti-Kraftsport, aber heute bedauere ich es und ich habe eingesehen, daß es ohne dies nicht geht. Das heißt nicht, ein Muskelprotz werden zu müssen. Aber ein Mindestmaß an Muskeln ist für ein angenehmes Leben erforderlich, vor allem wenn man älter wird, und wenn man sich nur herunterdiätet wird man zwar "schlank", aber skinny-fat. Selbst optisch ist das nur in Klamotten o.k. Der weitere Vorteil ist halt, daß man mehr essen kann und dennoch abnimmt bzw. das Gewicht hält. Und typischerweise hat man ja ein Gewichtsproblem nicht, weil man nur wie ein Spatz ißt oder nur vernünftige Mengen oder aufhört, wenn man satt ist. Sondern weil man wie ich ein Vielfraß ist und gerne ißt.
Mein Trick ist, daß ich mir den Bauch mit viel und gesunder - d.h. EW-trächtiger - Masse vollschlage: Viel EW ist kalorienmäßig per se gut und sättig auch besser als KH. Wie gesagt bis zum frühen oder späten Nachmittag übergehe ich den sporadischen Hunger (IF 16/8 ist nur eine Frage des Trainings und der Gewohnheit, die ersten Wochen mögen hart sein, danach ist es o.k.) mit Kaffee, Tee oder Wasser. Dann gibt es eine Riesenportion "Brei" bestehend aus 100g Haferflocken,10g Chia, 100ml Milch 1,5%, 20 Süßlis, etwas Salz, passend Wasser, ca. 1l, am Vorabend aufgekocht, kalt werden lassen (wegen resistenter Stärke der Haferflocken), am Folgetag im Winter noch mal heiß gemacht, im Sommer natürlich nicht, 1kg Magerquark (!) runtergerührt, 1 Banane, 250g Obst (Erdbeeren, Himbeeren, Apfel, Birne, Apfelsine, Fruchtmix tiefgefroren, egal, nur während der Diät sind Erdbeeren wegen der geringeren Kalorienzahl besser) dazu, 2 Brausetabletten Magnesium Calcium (oder was immer man meint zufüttern zu müssen), natürlich entsprechend Wasser, wie man die Konsistenz eben mag (je mehr destso sättigender) und das kann man nach persönlichem Geschmack verbessern mit Zimt, Pfeffer,- Backaromen, egal, Hauptsache ohne Kalorien, und dann futtern was das Zeug hält. Weitere Tricks sind: Aufkochen mit Teebeutel, entsprechend der persönliches Geschmacks, und den Inhalt des Beutels kann man drin lassen, oder auch billiges Puddingpulver, 10 bis 20g, je nach gusto, das hat kaum Kalorien, macht den Brei aber "dicker" und pimpt den Geschmack - Schoko mit einer Prise Pfeffer ist zum Reinsetzen). Da gibt einen Riesentopf, wenigstens 3l (natürlich weit überwiegend Wasser). Davon esse ich 1/2 bis 2/3, vielleicht vorher ein paar hundert g ohne oder nur mit weeeenig Fett zubereitetes Gemüse, Brokkoli, Spinat, dazu vielleicht ein Ei (wenn es kalorienmäßig paßt). Der Rest des Breis ist dann Nachtisch für Abends, etwas mehr Süßstoff dazu, ein EL Kartoffelmehl für den Darm (besser Abends wegen der Blähungen ;-), aber nicht mehr erhitzen), und dadurch habe ich kaum noch Verlangen nach Süssigkeiten und bin zwei mal täglich nach dem Essen randvoll. Als eigentliches Abendessen (also vor dem Nachtisch-Restbrei) dann irgendwas, was ich mag, Bratkartoffeln, Nudeln, auch Fertiggerichte, egal, halt so ausgesucht, daß ich insgesamt auf ca. 200 bis 250g KH und 150 bis 180g EW komme, bei möglichst wenig Fett, also zwischen 30 und 40g (das ist schon sportlich). Der Haferflocken-Quark-Brei bringt den wichtigen Teil der benötigten "guten" KH, EW und Fette und sorgt zugleich für gute Sättigung und das gute Gefühl, "ordentlich gegessen zu haben. Ohne diesen Trick könnte ich nicht den Ramen von ca 2000 kcal täglich einhalten UND essensmäßig zufrieden sein. Denn das ist das A & O wenn man langfristig sein Gewicht halten will.
Durch gleichzeitigen Kraftsport in moderatem Umfang - 3 x wöchentlich 1 h, das kann man mit etwas Eisen auch zuhause machen - verschwindet trotz etwas mehr Nahrungszufuhr auch das noch vorhandene Rest-Bauchfett zugunsten von Muskulatur und bald - wenn die Fettgriffwülste weg sind - muß man zum weiteren Muskelwachstum (nach gusto) auch mehr Essen zuführen, was ja für einen Vielfraß sehr schön ist. Ordentlich essen zu können und leidlich o.k. aussehend - was will man mehr? Zum Erhalt der Figur - mehr Musklen bedeutet auch etwas mehr Verbrauch - genügt auch ein bis zweimal wöchentlich das Eisen ohne Progression zu wuchten (= etwas mehr Verbrauch), und das erscheint mir mittlerweile als ein akzeptabler Preis.
P.S.: Das mit dem Muskelaufbau ist natürlich für Männer gedacht. Sorry, aber Mädels haben schlicht viel zu wenig Testosteron im Blut (selbst verglichen mit männlichen Rollmöpsen) um ordentlich Muskeln aufzubauen. Das heißt nicht, daß Muskeltraining für Mädels falsch wäre. Im Gegenteil. Aber der kalorienmäßige Vorteil ist halt nicht so riesig, weil sie nur deutlich weniger bewegen können und halt auch nur wenig Muskeln aufbauen. Hinzu kommt der psychologische Effekt: Jedenfalls mir macht die Eisenschwingerei und Schinderei und Anstrengung nicht den geringsten Spaß, das ist Pflicht wie Zähneputzen, aber wenn/da ich die Fortschritte sehe ist dies eine erhebliche Motivation, am Ball zu bleiben. Ohne diese jedenfalls für mich sichtbaren und meßbaren Muskelzuwächse wäre das schwer ...

Geändert von michaelangelo2 (19.02.18 um 12:21 Uhr)
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Ungelesen 02.09.18, 17:22   #16
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Dabei sein auf lange sicht ist das wichtigste. Alles nützt nichts, wenn man sich 1 Monat abrackert und dann wieder 3 Monate auf der faulen Haut liegt.

Immer schön dran bleiben. Langsam aber stetig!
g4zrsegwy34rd ist offline   Mit Zitat antworten
Ungelesen 04.09.18, 09:46   #17
jimco
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das einfachste ist..das trinken auf reines wasser umzustellen.
zudem ist es fast kostenlos und man muss den wasserhahn nicht bis nach hause schleppen.

fang damit an.
jimco ist offline   Mit Zitat antworten
Folgendes Mitglied bedankte sich bei jimco:
Destiny (09.09.18)
Ungelesen 12.09.18, 10:02   #18
Pux
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Ja gerade mit dem Trinken würde ich keine Kalorien mehr verschwenden. Zuckerhaltige Limonade muss an wirklich nicht mehr trinken, es gibt doch eh schon fast überall zuckerfreie und kalorienlose Alternativen.
Wasser ist da sicher die beste Alternative, hin und wieder muss es dann aber auch etwas mit Geschmack sein. Dann aber auf die kalorienlosen Limos zurückgreifen. Ist sicher mal ein guter Anfang.
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Ungelesen 14.09.18, 21:45   #19
Panasonic11
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Ehrliche Antwort???

Stelle Deine Lebensgewohnheiten um.
Wir sind gleich groß aber Du wiegst 20 Kilo mehr.

Ich trinke kein Bier mehr und habe schoin mal dadurch 5 Kilo Fett verloren.
Statt Bier trinke ich heute lieber nen Wein.
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Ungelesen 14.09.18, 21:46   #20
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Zitat:
Zitat von jimco Beitrag anzeigen
das einfachste ist..das trinken auf reines wasser umzustellen.
zudem ist es fast kostenlos und man muss den wasserhahn nicht bis nach hause schleppen.

fang damit an.
Sorry man kann ja nicht nur Wasser trinken. Ich trinke ja auch Wasser aber nur Wasser....ist auf Dauer zu wenig.
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Ungelesen 14.09.18, 21:53   #21
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Zitat:
Zitat von michaelangelo2 Beitrag anzeigen
Ich habe in 3 Monaten 15kg (von 85kg auf deutlich unter 70kg bei 1,81) geschafft. Jetzt habe ich mit Krafttraining begonnen, um etwas Muskeln drauf zu bekommen.
Der Weg zum Abnehmen:
Konsequentes Kalorientracking und Begrenzung der täglichen Kalorienaufnahme auf ca. 1500 kcal durchschnittlich. 150 bis 200 kcal KH, 100 bis 150 kcal EW, 30 bis 40 kcal Fett. Als Werkzeug habe ich Intervallfasten 16/8 benutzt, d.h. werktags letztes Essen gegen 21.00, erstes Essen 14.00 bis 16.00, je nach dem, bis dahin nur Kaffee/Tee ohne Milch/Zucker oder Wasser. Beim IF 16/8 und Kalorientracken bin ich seither (1 Jahr her) geblieben - so kann ich mein Gewicht ohne großen Schmerz halten.
Hinzu kamen 3 bis 4 mal wöchentlich 1/2 Stunde auf dem Heimtrainer.
Im Nachhinein betrachtet sind 1500 kcal, also ein Defizit von ca.500 bis 700 kcal, schon etwas heftig, hat aber den Vorteil, daß die Diät vergleichsweise schnell geht. Unabdingbar ist aber eine dauerhafte Ernährungsumstellung, also mehr EW, wenig(er) Fette, kein Zwischendurchessen (aber das merkt man schon beim Kalorientracken), abendliches Naschen nur am WE und/oder mit Ausgleich durch Bewegung/Sport.
Ein mit Sicherheit auftretendes Problem ist, daß der Leptin-Pegel sinkt und damit auch die SD-Aktivität und daher T4/T3. Man kann versuchen, dem mit sauberen refeed-days am WE zu begegnen, aber das hilft nur temporär und verringert den Diät-Effekt. Ich würde kurzen Prozeß machen und T3 (Thybon) besorgen und einwerfen, ich brauchte 40mg. Geht halt nur auf Rezept, ist aber die einzige Methode, das low-T3-syndrom, T4-T3-Konversionsstörung (googlen) zu bekämpfen (leider endet das Problem nicht mit der Diät, low Leptin dauert an -> setpoint-Theorie, und wenn man danach mit Kraftsport und hypokalorischer Ernährung fortfährt wird man wohl weiter nennenswert T3 zuführen müssen, denn Kaloriendefizit ist Kaloriendefizit und Fettverlust ist Fettverlust, da hilft auch eine gesteigerte KH-Zufuhr nur bedingt.
Retrospektiv betrachtet würde ich, sollte ich noch einmal diäten müssen, das Kaloriendefizit geringer halten und mit Kraftsport beginnen, Ziel Muskelaufbau. Zum einen verliert man bei einem solchen hohen Defizit plus IF 16/8 zwangsläufig auch Muskeln - bei 1500 kcal, also 500 bis 700 kcal Defizit, kann man nicht genügend KH und EW zuführen, um alles abzudecken, zumal man ein paar zig g Fett auch benötigt. Wenn man aber genügend KH und EW zuführt, um Energie (also ausreichend gefüllte Glykogenspeicher) für Kraftsport und Aminosäuren für Muskelaufbau zu haben, kann man auch Kraftsport machen und mit einem virtuell geringen Defizit aus der Ernährung auskommen (natürlich ist Defizit Defizit, aber man kann mehr essen und wie esagt würde ich das tatsächliche Defizit nicht mehr so groß wählen) - Kraftsport braucht nämlich nicht wenig Energie, sowohl beim Bewegen des Eisens als auch beim der Muskelproteinsynthese, und jedenfalls wenn man noch genügend Fett am Körper hat ist es egal, ob die hierfür erforderliche und aus der Fettverbrennung gewonnene Energie aus "altem" Körperfett oder aus aktuell wegen des Kraftsports angefressenen Körperfett ("Kalorienplus", "Massephase") kommt. Man muß sich halt so ernähren, daß noch genügend "Energie" und "Kraft" für das Training vorhanden ist, was bei einem zu großen Defizit und damit "zu" geringer Nahrungsaufnahme (zu wenig KH) nicht der Fall ist. Und ohne ausreichend EW-Zufuhr (ca. 2g/kg) wird es nichts mit der Muskelproteinsynthese. Auch auf die ausreichende Versorgung mit Vitaminen und Mineralstoffen (Selen, Eisen, Zink, Magnesium usw.) ist zu achten, was bei einer Kalorien- und Nahrungsrestriktion problematisch sein am einfachsten durch entsprechende NEM, auch Omega-3-Kapseln, gewährleistet werden kann.
Ich weiß, das Wort Kraftsport schreckt viele ab. Ich war selbst mein ganzes Leben lang anti-Sport, erst recht anti-Kraftsport, aber heute bedauere ich es und ich habe eingesehen, daß es ohne dies nicht geht. Das heißt nicht, ein Muskelprotz werden zu müssen. Aber ein Mindestmaß an Muskeln ist für ein angenehmes Leben erforderlich, vor allem wenn man älter wird, und wenn man sich nur herunterdiätet wird man zwar "schlank", aber skinny-fat. Selbst optisch ist das nur in Klamotten o.k. Der weitere Vorteil ist halt, daß man mehr essen kann und dennoch abnimmt bzw. das Gewicht hält. Und typischerweise hat man ja ein Gewichtsproblem nicht, weil man nur wie ein Spatz ißt oder nur vernünftige Mengen oder aufhört, wenn man satt ist. Sondern weil man wie ich ein Vielfraß ist und gerne ißt.
Mein Trick ist, daß ich mir den Bauch mit viel und gesunder - d.h. EW-trächtiger - Masse vollschlage: Viel EW ist kalorienmäßig per se gut und sättig auch besser als KH. Wie gesagt bis zum frühen oder späten Nachmittag übergehe ich den sporadischen Hunger (IF 16/8 ist nur eine Frage des Trainings und der Gewohnheit, die ersten Wochen mögen hart sein, danach ist es o.k.) mit Kaffee, Tee oder Wasser. Dann gibt es eine Riesenportion "Brei" bestehend aus 100g Haferflocken,10g Chia, 100ml Milch 1,5%, 20 Süßlis, etwas Salz, passend Wasser, ca. 1l, am Vorabend aufgekocht, kalt werden lassen (wegen resistenter Stärke der Haferflocken), am Folgetag im Winter noch mal heiß gemacht, im Sommer natürlich nicht, 1kg Magerquark (!) runtergerührt, 1 Banane, 250g Obst (Erdbeeren, Himbeeren, Apfel, Birne, Apfelsine, Fruchtmix tiefgefroren, egal, nur während der Diät sind Erdbeeren wegen der geringeren Kalorienzahl besser) dazu, 2 Brausetabletten Magnesium Calcium (oder was immer man meint zufüttern zu müssen), natürlich entsprechend Wasser, wie man die Konsistenz eben mag (je mehr destso sättigender) und das kann man nach persönlichem Geschmack verbessern mit Zimt, Pfeffer,- Backaromen, egal, Hauptsache ohne Kalorien, und dann futtern was das Zeug hält. Weitere Tricks sind: Aufkochen mit Teebeutel, entsprechend der persönliches Geschmacks, und den Inhalt des Beutels kann man drin lassen, oder auch billiges Puddingpulver, 10 bis 20g, je nach gusto, das hat kaum Kalorien, macht den Brei aber "dicker" und pimpt den Geschmack - Schoko mit einer Prise Pfeffer ist zum Reinsetzen). Da gibt einen Riesentopf, wenigstens 3l (natürlich weit überwiegend Wasser). Davon esse ich 1/2 bis 2/3, vielleicht vorher ein paar hundert g ohne oder nur mit weeeenig Fett zubereitetes Gemüse, Brokkoli, Spinat, dazu vielleicht ein Ei (wenn es kalorienmäßig paßt). Der Rest des Breis ist dann Nachtisch für Abends, etwas mehr Süßstoff dazu, ein EL Kartoffelmehl für den Darm (besser Abends wegen der Blähungen ;-), aber nicht mehr erhitzen), und dadurch habe ich kaum noch Verlangen nach Süssigkeiten und bin zwei mal täglich nach dem Essen randvoll. Als eigentliches Abendessen (also vor dem Nachtisch-Restbrei) dann irgendwas, was ich mag, Bratkartoffeln, Nudeln, auch Fertiggerichte, egal, halt so ausgesucht, daß ich insgesamt auf ca. 200 bis 250g KH und 150 bis 180g EW komme, bei möglichst wenig Fett, also zwischen 30 und 40g (das ist schon sportlich). Der Haferflocken-Quark-Brei bringt den wichtigen Teil der benötigten "guten" KH, EW und Fette und sorgt zugleich für gute Sättigung und das gute Gefühl, "ordentlich gegessen zu haben. Ohne diesen Trick könnte ich nicht den Ramen von ca 2000 kcal täglich einhalten UND essensmäßig zufrieden sein. Denn das ist das A & O wenn man langfristig sein Gewicht halten will.
Durch gleichzeitigen Kraftsport in moderatem Umfang - 3 x wöchentlich 1 h, das kann man mit etwas Eisen auch zuhause machen - verschwindet trotz etwas mehr Nahrungszufuhr auch das noch vorhandene Rest-Bauchfett zugunsten von Muskulatur und bald - wenn die Fettgriffwülste weg sind - muß man zum weiteren Muskelwachstum (nach gusto) auch mehr Essen zuführen, was ja für einen Vielfraß sehr schön ist. Ordentlich essen zu können und leidlich o.k. aussehend - was will man mehr? Zum Erhalt der Figur - mehr Musklen bedeutet auch etwas mehr Verbrauch - genügt auch ein bis zweimal wöchentlich das Eisen ohne Progression zu wuchten (= etwas mehr Verbrauch), und das erscheint mir mittlerweile als ein akzeptabler Preis.
P.S.: Das mit dem Muskelaufbau ist natürlich für Männer gedacht. Sorry, aber Mädels haben schlicht viel zu wenig Testosteron im Blut (selbst verglichen mit männlichen Rollmöpsen) um ordentlich Muskeln aufzubauen. Das heißt nicht, daß Muskeltraining für Mädels falsch wäre. Im Gegenteil. Aber der kalorienmäßige Vorteil ist halt nicht so riesig, weil sie nur deutlich weniger bewegen können und halt auch nur wenig Muskeln aufbauen. Hinzu kommt der psychologische Effekt: Jedenfalls mir macht die Eisenschwingerei und Schinderei und Anstrengung nicht den geringsten Spaß, das ist Pflicht wie Zähneputzen, aber wenn/da ich die Fortschritte sehe ist dies eine erhebliche Motivation, am Ball zu bleiben. Ohne diese jedenfalls für mich sichtbaren und meßbaren Muskelzuwächse wäre das schwer ...
Das kann man alles machen wenn man jung ist, leider reagiert der Körper im Alter anders.
Und es mal auf den Punkt gebracht Du ruinierts Dich auf Dauer.

Wenn Du nach dem schlafen aufstehst und wach bist, ja Dein Magen ist auch wach. Sorry Menschen die so leben bekommen im Alter Zucker Probleme.

Jeder Ernährungswissenschaftler sagt das selbe: Die gesunde Mischung machts"
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Ungelesen 16.09.18, 13:29   #22
PornoPups
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Ich will 46kg abnehmen und mache Weight Watchers und Sport ( leider nur 1x die Woche wegen den Job). Ausserdem habe ich die Hypnose cd : Munchiemaschine gehört von Chris Mulzer.

In 1,5 Monaten habe ich 8 kg abgenommen.

Allerdings eine krasse ernährungsumstellung vollzogen.

Imbiss nur noch einmal pro Monat ebenso die Süßigkeiten. Light Getränke, Stevia und Süßstoff. Ausserdem viel Gemüse und nicht mehr alles essen wie früher.
Currywurst mit dick ketchup ist tabu. Vielleicht einmal pro Monat als Sünde.
Pommes habe ich seitdem gar nicht mehr gegessen. In der Kantine essen ich gar nicht mehr. meine Frau kocht jetzt sehr gesund

Ich dachte mir immer : Früher habe ich auch alles gegessen was mir geschmeckt hat und ich bin nicht dick geworden....Das waren wohl falsche Glaubensätze.....

Fang im Kopf an
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Fuck your World
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